Bitte deaktivieren Sie Ihren Ad-Blocker

Für die Finanzierung unseres journalistischen Angebots sind wir auf die Anzeigen unserer Werbepartner angewiesen.

Klicken Sie oben rechts in Ihren Browser auf den Button Ihres Ad-Blockers und deaktivieren Sie die Werbeblockierung für . Danach können Sie gratis weiterlesen.

Lesen Sie wie gewohnt mit aktiviertem Ad-Blocker auf
  • Jetzt für nur 0,99€ im ersten Monat testen
  • Unbegrenzter Zugang zu allen Berichten und Exklusiv-Artikeln
  • Lesen Sie nahezu werbefrei mit aktiviertem Ad-Blocker
  • Jederzeit kündbar

Sie haben das Produkt bereits gekauft und sehen dieses Banner trotzdem? Bitte aktualisieren Sie die Seite oder loggen sich aus und wieder ein.

Nach Tragödie am Laila-Peak in Pakistan

„Ahhh Laura“: Thomas Huber teilt Foto von Dahlmeiers leerem Zelt – und nimmt rührend Abschied

Extrembergsteiger Thomas Huber nimmt in einem emotionalem Post Abschied von seiner Freundin.
+
Extrembergsteiger Thomas Huber nimmt in einem emotionalem Post Abschied von seiner Freundin.

Nach dem tragischen Tod von Laura Dahlmeier im Karakorum-Gebirge meldet sich Kletter-Profi Thomas Huber zu Wort. In einem emotionalen Instagram-Post erinnert er an seine Freundin – und an ihren letzten Traum.

Islamabad/Berchtesgadener Land – Es ist ein Bild, das tief unter die Haut geht: Ein rotes Zelt steht einsam auf einer grünen Fläche vor mächtigen Bergen – verlassen, still. Es gehörte der verstorbenen Laura Dahlmeier (†31). Kletter-Profi Thomas Huber (58) veröffentlichte die Aufnahme am Donnerstagnachmittag auf Instagram – zusammen mit einem bewegenden Abschiedspost.

„Ahhh Laura, dein Zelt bleibt jetzt leer, aber deine Energie strahlt in diesen Bergen bis hin zur Ewigkeit“, schreibt Huber. „All der Schmerz über das Erlebte ist kaum in Worte zu fassen.“

• „Sie lebte ihren Traum“ – Laura Dahlmeier stirbt beim Bergsteigen

Der ehemalige Biathlon-Star Dahlmeier war bei einer Expedition in Pakistan tödlich verunglückt. Ein Steinschlag am Laila Peak im Karakorum-Gebirge hatte sie auf rund 5700 Metern Höhe getroffen. Huber, eng mit Dahlmeier befreundet, war Teil des Rettungsteams, das zu ihr aufbrechen wollte.

Lesen Sie auch: Laura Dahlmeier (†31) ist tot: Die dramatischen letzten Stunden und ihr letzter Wunsch

„Als wir die Nachricht von Lauras Unfall im Choktoi-Basislager erhielten, packten wir sofort unsere Rucksäcke“, schildert er. Unterstützung kam auch vom US-Team am Masherbrum. Doch alle Hoffnung endete tragisch: „Nach mehrmaligem Überflug wussten wir, dass Laura zu ihrem letzten Gipfel aufgestiegen war.“ Dahlmeiers Seilpartnerin Marina Krauss hat mittlerweile offen über den Unfall von Laura Dahlmeier und ihr Erlebtes gesprochen.

Ein Vorbild bis zum Schluss

In seinem Post beschreibt Huber, was Dahlmeier für ihn bedeutete: „Sie lebte ihren Traum bis zuletzt, zu jeder Sekunde. Sie war und ist ein Vorbild dafür, dass das Leben ein unfassbares Geschenk ist, das mit Liebe, Leidenschaft und Feuer erfüllt werden soll. Alles andere wäre tragisch.“

Trotz des Verlusts: Thomas Huber kehrt zurück ins Choktoi

Zum Schluss dankt er seiner verstorbenen Freundin: „Danke Laura für alle Momente, die wir zusammen erleben durften. Wir werden dein Lachen, deine Energie, das ‚Hai mi lecks am Arsch‘ aus deinem Mund vermissen.“

Trotz der Trauer blickt Thomas Huber nach vorn – in Lauras Sinn: „Deswegen geht es ab Samstag wieder ins Choktoi. Ich gehe den Weg weiter, den auch Laura gegangen wäre.“ (mh)

Kommentare