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Österreich verliert Vorzeigeathletin

Biathlon: Rücktrittswelle geht weiter - Nächste Topathletin verkündet Karriereende

Biathlon: Lisa Theresa Hauser beendet ihre erfolgreiche Karriere.
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Biathlon: Lisa Theresa Hauser beendet ihre erfolgreiche Karriere.

Im Biathlon gibt es den nächsten prominenten Rücktritt. Lisa Theresa Hauser verkündet kurz vor dem Weltcupfinale in Oslo das Ende ihrer Laufbahn. Sie prägte ihren Sport 15 Jahre lang und schrieb dabei Geschichte.

Der Weltcup im Biathlon wird in der kommenden Saison ohne zahlreiche prominente Namen stattfinden. Nach Franziska Preuß, Dorothea Wierer und Paulina Batovska Fialkova hat nun auch Lisa Theresa Hauser das Ende ihrer Karriere angekündigt.

Am Tag vor dem Start des letzten Weltcups der laufenden Biathlon-Saison verkündete die 32-Jährige das überraschende Karriereende. „In den letzten 15 Jahren war Biathlon mein Leben. Ich konnte so viele unglaublich schöne Momente erleben, diese mit ganz besonderen Menschen teilen und mich Wochenende für Wochenende mit den besten Biathletinnen der Welt messen. Meine Konkurrentinnen wurden zu Freundinnen. Meine Trainer, ganz besonders Sandra und Fred, wurden zu meiner zweiten Familie. Doch es hat auch sehr viel Kraft gekostet und für mich ist jetzt der richtige Zeitpunkt um Adieu zu sagen“, schrieb sie bei Instagram.

Biathlon: Hauser etabliert sich in der Weltspitze - In Pokljuka schreibt sie Geschichte

2012 debütierte Hauser im Weltcup. In den Folgejahren entwickelte sich die gebürtige Kitzbühlerin zu einer der stärksten und konstantesten Athletinnen des Weltcups. Mit einer Gold- und drei Silbermedaillen bei Weltmeisterschaften sowie sieben Weltcupsiegen ist sie die bisher erfolgreichste österreichische Biathletin.

2021 schrieb sie Sportgeschichte. Bei der WM 2021 auf der slowenischen Hochebene Pokljuka gewann Hauser Gold im Massenstart und wurde damit die erste österreichische Weltmeisterin im Biathlon.

Biathlon: Hausers Differenzen mit dem Verband - Training auch mit Preuß

In den vergangenen Jahren konnte Hauser nur noch selten an ihre stärksten Jahre anknüpfen. Zudem gab es Unstimmigkeiten mit ihrem nationalen Verband. Sie setzte in den vergangenen Jahren auf eine individuelle Vorbereitung. Dabei arbeitete sie eng mit dem Schweizer Team zusammen. Auch mit ihrer guten Freundin Preuß absolvierte die erfolgreichste Biathletin Österreichs einige Trainingseinheiten.

Am Wochenende in Oslo endet nun also die nächste erfolgreiche Karriere im Biathlon. Hauser wird noch drei Rennen absolvieren. Den Anfang macht der Sprint am Donnerstag, gefolgt von der Verfolgung und dem abschließenden Massenstart. (Quelle: chiemgau24.de, truf)

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