Turbulente Entwicklung im Verband
Biathlon: Pichler soll Österreich retten – Keine Kompromisse und zwei deutsche Trainer
Im österreichischen Biathlon gibt es massive Veränderungen in der Struktur und in den Kadern. Im Fokus steht die Ruhpoldinger Trainerlegende Wolfgang Pichler.
Hinter dem österreichischen Biathlon liegen turbulente Tage. Zwei prominente Athleten haben ihre Karrieren beendet, auf Verbandsebene gab es viele Diskussionen und Veränderungen. Wolfgang Pichler ist eine der zentralen Figuren des Neuanfangs.
Wolfgang Pichler ist eine lebende Trainerlegende im internationalen Biathlon. Der 71-Jährige sorgte jüngst für Furore, als er in beratender Funktion mit der bulgarischen Mannschaft beachtliche Erfolge bei den Olympischen Winterspielen feierte – darunter die sensationelle Bronzemedaille von Lora Hristova im Einzel.
Biathlon: Pichler wird Berater in Österreich – Und installiert zwei deutsche Trainer
Jetzt steht dem gebürtigen Ruhpoldinger eine große Herausforderung bevor. Pichler soll den österreichischen Biathlon wieder in die Spur bringen. Wie die österreichische ‚Kronen-Zeitung‘ berichtet, wird Pichler offiziell als Berater tätig sein, gilt im Hintergrund aber als neuer starker Mann.
Demnach soll Pichler auch maßgeblich an der Ernennung der neuen Cheftrainer beteiligt gewesen sein. Markus Fischer, der seit 2016 im österreichischen Biathlon in verschiedenen Funktionen tätig ist, kehrt als Cheftrainer zu den Damen zurück. Der Niederbayer war bereits von 2020 bis 2024 in dieser Position aktiv. Mit Felian Schubert übernimmt ebenfalls ein Deutscher die Cheftrainerposition bei den Herren.
Biathlon: Pichler greift durch – Österreich als große Herausforderung
Der eigentliche sportliche Leiter im österreichischen Biathlon ist Christoph Sumann. Wie österreichische Medien berichten, rückt der ehemalige Weltklasseathlet in den Hintergrund. Pichler scheint der neue starke Mann zu sein. Er soll Österreich wieder in die Spur bringen. Dabei geht Pichler offenbar mit einem klaren Plan und ohne Kompromisse vor. Von ÖSV-Sportdirektor Mario Stecher soll er dabei volle Rückendeckung haben.
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Nach den Rücktritten von Simon Eder und Lisa-Theresa Hauser fehlen im österreichischen Biathlon die Galionsfiguren. Bei den Damen gibt es vielversprechende Talente, bei den Herren ist der Rückstand auf die Weltspitze enorm. Auf Pichler wartet eine sehr herausfordernde Aufgabe. (Quelle: chiemgau24.de, truf)