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Großer Ärger in Norwegen

Biathlon: „Chaos hinter der Fassade“ – Aussortierter Weltmeister attackiert eigenen Verband

Biathlon: 2025 wurde Endre Stroemsheim zweifacher Weltmeister. Jetzt wurde er aus dem norwegischen Kader gestrichen.
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Biathlon: 2025 wurde Endre Stroemsheim zweifacher Weltmeister. Jetzt wurde er aus dem norwegischen Kader gestrichen.

Im norwegischen Biathlon herrscht große Unruhe. Zwei bekannte Namen wurden aussortiert, darunter ein amtierender Weltmeister. In einem offenen Brief spart dieser nicht mit Kritik und spricht von chaotischen Zuständen.

Kurz vor dem Start in die Vorbereitung wurden im norwegischen Biathlon die Kader für die kommende Saison bekannt gegeben. Bei den Herren fehlen zwei große Namen. Dies führt zu einem offenen Brief an den Verband. In diesem äußert ein amtierender Weltmeister klare Kritik.

Endre Stroemsheim gewann bei der Biathlon-WM 2025 in der Lenzerheide Gold im Massenstart und mit der Staffel. Im vergangenen Winter hatte der 29-Jährige mit vielen gesundheitlichen Problemen zu kämpfen und konnte nur fünf Rennen auf internationaler Ebene bestreiten.

Biathlon: „Diese Auswahl hat Konsequenzen“ – Stroemsheim attackiert eigenen Verband

Dies führt offenbar dazu, dass er zur kommenden Saison weder einen Platz im Elitekader, noch im zweithöchsten Nationalkader erhalten hat. Stroemsheim wendete sich daraufhin mit einem offenen Brief an den eigenen Verband und äußerte massive Kritik.

Stroemsheim spricht von „einem chaotischen Paradigmenwechsel, ohne sportliche Argumente oder Dokumentation“ und führt seine Kritik weiter aus. „Die diesjährige Auswahl hat Konsequenzen, die ein ernstes Problem für den norwegischen Biathlon verschärfen, anstatt es zu lösen. Dass ich aus dem norwegischen Nationalteam gestrichen wurde, ist hart für mich, aber es geht um viel mehr. Das Chaos hinter der Fassade wirft die Frage auf, ob das Management die Konsequenzen seines Handelns versteht“, schrieb Stroemsheim und ergänzte:

Biathlon: Neue sportliche Leitung in der Kritik – Auch Soerum erhält keinen Kaderplatz

„In den letzten zehn Jahren war Norwegen mit Abstand die erfolgreichste Nation der Welt im Männerbiathlon. Grundlage dafür war eine klare Strategie der Sportführung, Athleten zu fördern, die bewiesen haben, dass sie Rennen und Medaillen für Norwegen gewinnen. Heute steht ein völlig neues Managementteam an der Spitze und überarbeitet die alten Erfolgskriterien. Während die betroffenen Athleten weder eine verständliche Begründung noch einen Dialog erhalten.“

Biathlon: Preuß bleibt an der Spitze – Die Weltcup-Preisgelder der deutschen Damen

Rang 14: Franziska Preuß – 73.900 €
Rang 14: Franziska Preuß – 73.900 € © DSV
Rang 20: Vanessa Voigt – 60.400 €
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Rang 22: Janina Hettich-Walz – 53.550 €
Rang 22: Janina Hettich-Walz – 53.550 € © DSV
Rang 24: Julia Tannheimer – 42.000 €
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Rang 30: Marlene Fichtner – 28.550 €
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Rang 33: Anna Weidel – 24.900 €
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Rang 37: Selina Grotian – 22.250 €
Rang 37: Selina Grotian – 22.250 € © DSV
Rang 96: Sophia Schneider – 250 €
Rang 96: Sophia Schneider – 250 € © DSV

Damit attackiert Stroemsheim frontal die neue Führung um Cheftrainer Patrick Oberegger und Sportdirektor Lars Maeland. Neben Stroemsheim fehlt ein weiterer prominenter Name in der Kaderliste. Vebjörn Soerum, der in der Saison 24/25 Neunter der Gesamtwertung wurde, erhielt ebenfalls keinen Platz. Auch Soerum hatte im vergangenen Winter mit gesundheitlichen Problemen zu kämpfen und konnte an seine Erfolge nicht anknüpfen.

Im Elitekader sind mit Sturla Holm Laegreid, Vetle Sjaastad Christiansen, Johan-Olav Born, Isak Frey, Johannes Dale-Skjevdal und Martin Uldal sechs Athleten gelistet. Dem Nationalkader gehören Sverre Dahlen Aspenes, Ole Suhrke, Martin Nevland, Kasper Kalkenberg, Sivert Gerhardsen und Einar Hedegart an. Hedegart hatte mit seinem Wechsel vom Langlauf zum Biathlon jüngst ebenfalls für Schlagzeilen gesorgt. (Quelle: chiemgau24.de, truf)

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