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Auto stand noch auf Parkplatz

Zwei Tote nach Lawinenabgang in berühmtem Österreich-Skigebiet - Eindringlicher Appell: „Gefahr ist groß“

Nach einer großangelegten Suchaktion gab es am Stubaier Gletscher in Österreich traurige Gewissheit. Zwei Snowboarder konnten nur noch tot geborgen werden.

Von ihrem Ausflug am Stubaier Gletscher in Tirol (Österreich) kehrten die beiden 37-Jährigen nicht wie vereinbart am Sonntag (15. Februar) zurück. Eine Frau alarmierte gegen 17:50 Uhr die Polizei, teilt die Landespolizeidirektion Tirol mit. Gegen 18:55 Uhr konnte das Auto eines der beiden Männer auf dem Parkplatz des Skigebiets „Stubaier Gletscherbahnen“ ausfindig gemacht werden. Doch von den beiden Snowboardern fehlte weiterhin jede Spur.

Zwei Tote nach Lawinenabgang am Stubaier Gletscher (Symbolfoto).

Ermittlungen im Bereich der Talstation und Einkehrmöglichkeiten verliefen nach Polizeiangaben ergebnislos. Daraufhin startete um 19:30 Uhr eine großangelegte Suchaktion mit der Bergrettung Neustift, Hundeführern der Bergrettung Tirol, der Freiwilligen Feuerwehr Neustift, mehreren Drohnen, dem Polizeihubschrauber sowie der Alpinpolizei. 

Handypeilung führt zu Lawinen-Abgang: Zwei Snowboarder sterben unter Schneemassen in Tirol

Parallel wurde eine Handypeilung durchgeführt und ein Suchbereich zwischen der „Dresdner Hütte“ und der Talstation „Gamsgarten“ ausgemacht. Mithilfe von Drohnenbildern konnte im Zuge der Suchaktion festgestellt werden, dass es im freien Skiraum im Bereich „Mutterbergl“ auf einer Seehöhe von 2.115 Metern zu einem Lawinenabgang gekommen war. Im Bereich des Lawinenanrisses entdeckten die Einsatzkräfte zudem zwei Einfahrtsspuren. Die Sturzbahn der Lawine erstreckte sich über 300 Höhenmeter.

Malerische Seen, traumhafte Berge, weltbekannte Kulturstätten: Die schönsten Orte in Österreich für Urlauber

Das Dorf Hallstatt am Hallstätter See.
Hallstatt – das Postkartenmotiv Der malerische Ort am Hallstätter See gilt als eines der schönsten Dörfer der Welt und ist UNESCO-Weltkulturerbe. Die pastellfarbenen Häuser spiegeln sich perfekt im kristallklaren Wasser, während die Dachstein-Alpen eine dramatische Kulisse bilden. Kein Wunder, dass Hallstatt zum meistfotografierten Ort Österreichs wurde. © Ulrich Stamm/Future Image/IMAGO
Aussicht von der Grossglockner Hochalpenstraße auf einen Gletschersee.
Grossglockner Hochalpenstraße Die spektakuläre Panoramastraße führt durch den Nationalpark Hohe Tauern zum Fuß des 3.798 Meter hohen Grossglockners. 48 Kilometer Bergstraße mit 36 Kehren bieten atemberaubende Ausblicke auf Österreichs höchsten Gipfel und den größten Gletscher der Ostalpen, den Pasterzengletscher. Ein alpines Erlebnis der Superlative. © IMAGO/Andreas Stroh
Die Krimmler Wasserfälle, mit 385m Fallhöhe die höchsten Österreichs.
Krimmler Wasserfälle – höchste Wasserfälle Europas Mit 380 Metern Fallhöhe stürzen die Krimmler Wasserfälle in drei Stufen ins Tal und sind damit die höchsten Wasserfälle Europas. Das Naturschauspiel im Nationalpark Hohe Tauern erzeugt einen feinen Sprühregen, der an sonnigen Tagen zauberhafte Regenbogen entstehen lässt. Der Anblick und das Donnern der Wassermassen ist schlichtweg überwältigend. © Günter Gräfenhain/imageBROKER/IMAGO
Ramsau am Dachstein, Österreich, Juli 10, 2016.
Dachstein Skywalk Auf 2.700 Metern Höhe bietet der Dachstein Skywalk einen spektakulären 360-Grad-Blick über die Alpen. Die gläserne Aussichtsplattform ragt mutig über den Abgrund und ermöglicht den Blick auf vier Länder gleichzeitig. Hier oben verschmelzen ewiges Eis, schroffe Felsen und endlose Weite zu einem unvergesslichen Panorama. ©  Depositphotos/IMAGO
Ein kleines Fischerboot am Zeller See, aufgenommen am 28. Oktober 2023.
Zell am See-Kaprun – See vor Gletscherkulisse Der türkisblaue Zeller See liegt eingebettet zwischen grünen Wiesen und den schneebedeckten Gipfeln der Hohen Tauern. Diese einzigartige Kombination aus Badesee und Gletscherwelt macht die Region zu einem der fotogensten Orte der Alpen. Besonders bei Sonnenuntergang, wenn sich die Berge golden im Wasser spiegeln, entstehen magische Momente. © Oberhauser/EXPA/Eibner-Pressefoto/IMAGO
06.08.2024, Achensee, Tirol, Österreich. Segelboote an einer Boje, Boote an der Boje.
Der Achensee, das türkisblaue „Tiroler Meer“ Der größte See Tirols besticht durch sein karibisch anmutendes, türkisblaues Wasser, das von den umliegenden Bergen gespeist wird. Mit 133 Metern Tiefe und kristallklarer Sicht bis zum Grund wirkt der Achensee wie ein Fjord mitten in den Alpen. Die historische Zahnradbahn bringt Besucher gemütlich an das „Tiroler Meer“. © Michael Kristen/kristen-images.com/IMAGO
Schilfgürtel am Neusiedlersee, bei Illmitz, Burgenland, Österreich.
Neusiedler See Österreichs größter See ist nur einen Meter tief und von einem einzigartigen Schilfgürtel umgeben, der zum UNESCO-Welterbe gehört. Die pannonische Steppenlandschaft mit ihren Salzlacken und Weingärten erinnert mehr an Ungarn als an die Alpen. Hier brüten über 300 Vogelarten, darunter Störche, Reiher und seltene Seeadler. © Karl-Heinz Schein/imagebroker/IMAGO
Panoramablick auf den Gosauersee mit dem Dachsteingletscher im Hintergrund in den österreichischen Alpen. Der See ist von hohen Bergen umgeben, die mit hohen Bäumen bewachsen sind. Einige bunte Boote liegen an einem Steg vor Anker.
Bergsee-Idylle am Gosausee Der vordere Gosausee gilt als einer der schönsten Bergseen Österreichs und bietet eine perfekte Spiegelung des majestätischen Dachstein-Massivs. Das smaragdgrüne Wasser liegt eingebettet in eine wilde Berglandschaft aus schroffen Kalkfelsen und dichten Wäldern. Besonders in den frühen Morgenstunden, wenn Nebelschwaden über dem See tanzen, entsteht eine mystische Atmosphäre. © Pond5 Images/IMAGO
Der Stephansdom in Wien. Aufnahmedatum 16.08.2025.
Wiener Stephansdom Das Wahrzeichen Wiens thront seit über 800 Jahren im Herzen der Stadt und beeindruckt mit seinem 137 Meter hohen Südturm. Das gotische Meisterwerk mit seinem bunten Ziegeldach ist nicht nur religiöses Zentrum, sondern auch architektonisches Juwel. Von der Aussichtsplattform bietet sich ein spektakulärer Blick über die Dächer der Donaumetropole. © Daniel Scharinger/IMAGO
Fussgängerzone in Innsbruck: Maria-Theresien-Strasse mit der Annasäule vor der Nordkette vom Karwendelgebirge.
Die Innsbrucker Altstadt Die mittelalterliche Altstadt von Innsbruck verzaubert mit ihren bunten Bürgerhäusern, die sich malerisch vor der imposanten Nordkette erheben. Das berühmte „Goldene Dachl“ mit seinen 2.657 vergoldeten Kupferschindeln ist das Wahrzeichen der Tiroler Hauptstadt. Nirgendwo sonst verschmelzen urbanes Leben und alpine Bergwelt so harmonisch miteinander. © Guenter Graefenhain/imageBROKER/IMAGO
Das Schloss Belvedere in Wien. Aufnahmedatum 26.03.2025.
Schloss Belvedere in Wien Das barocke Gesamtkunstwerk aus dem 18. Jahrhundert besteht aus zwei Palästen, die durch eine prachtvolle Gartenanlage verbunden sind. Prinz Eugen von Savoyen ließ sich hier seine Sommerresidenz errichten, heute beherbergt das Schloss die weltgrößte Sammlung von Gustav-Klimt-Gemälden. Die symmetrischen Barockgärten mit ihren Wasserspielen und Skulpturen sind ein Meisterwerk der Gartenarchitektur. © Wolfgang Simlinger/IMAGO
Klagenfurt am Wörthersee mit Bergen im Hintergrund. Aufnahmedatum 29.08.2019.
Klagenfurt am Wörthersee Die Hauptstadt Kärntens versprüht mit ihrer Renaissance-Architektur und den Arkadenhöfen mediterranes Flair. Der berühmte Lindwurm-Brunnen am Neuen Platz erzählt die Gründungslegende der Stadt, während die Nähe zum warmen Wörthersee für südländische Atmosphäre sorgt. Klagenfurt verbindet österreichische Gemütlichkeit mit italienischer Leichtigkeit. © Thomas Haupt/Westend61/IMAGO
Blick in die Altstadt von Villach, Kärnten, Österreich. Aufnahmedatum 14.09.2020.
Villach Altstadt Die zweitgrößte Stadt Kärntens bezaubert mit ihrer mittelalterlichen Altstadt und dem italienischen Flair, das durch die Nähe zur Grenze geprägt ist. Bunte Häuser säumen die Fußgängerzone, während Straßencafés zum Verweilen einladen. Der Stadtpfarrturm bietet einen herrlichen Blick über die Dächer bis hin zu den Karawanken. © Manfred Siebinger/IMAGO
Getreidegasse in der Altstadt, Salzburg, Salzachtal, Land Salzburg, Österreich. Aufnahmedatum 12.05.2025.
Salzburger Altstadt Die UNESCO-Welterbestadt ist ein barockes Gesamtkunstwerk und Geburtsort Wolfgang Amadeus Mozarts. Zwischen Dom, Residenz und Festung Hohensalzburg erstreckt sich eine der besterhaltenen Altstädte Europas. Die engen Gassen, prächtigen Plätze und goldenen Zunftzeichen erzählen von bewegter Geschichte. © Guenter Graefenhain/imagebroker/IMAGO
Das Schloss Schönbrunn in Wien von oben.
Schloss Schönbrunn in Wien Die ehemalige Sommerresidenz der Habsburger ist mit 1.441 Zimmern eines der bedeutendsten Barockschlösser Europas. Kaiser Franz Joseph und Kaiserin Elisabeth residierten hier, heute können Besucher die prunkvollen Staatsgemächer besichtigen. Der weitläufige Schlosspark mit seinen geometrischen Gärten, der Gloriette und dem ältesten Tiergarten der Welt ist ein UNESCO-Weltkulturerbe. © Pond5 Images/IMAGO
Blick in das Kloster Melk.
Melk Stift – Barockes Donaukloster Das Benediktinerstift Melk thront majestätisch auf einem Felsen über der Donau und gilt als Krone des österreichischen Barock. Die prunkvolle Stiftsbibliothek mit über 100.000 Büchern und die goldglänzende Stiftskirche sind Meisterwerke der Baukunst. Seit über 900 Jahren leben und arbeiten hier Mönche, die das kulturelle Erbe pflegen. © INTERIORS | RELIGION | TRAVEL DE /Pond5 Images/IMAGO
Rathaus von Graz in der blauen Stunde.
Grazer Altstadt (hier das Rathaus) Die steirische Landeshauptstadt vereint harmonisch mittelalterliche Architektur mit moderner Kunst und wurde zur UNESCO-Welterbestadt erklärt. Das Wahrzeichen, der Uhrturm auf dem Schlossberg, überblickt die roten Dächer der Altstadt. Graz war 2003 Kulturhauptstadt Europas und begeistert mit seiner lebendigen Kunst- und Kulturszene. © Karl-Heinz Schein/imageBROKER/IMAGO
Die größte Klosterbibliothek der Welt im Benediktinerstift Admont, Steiermark, Österreich.
Stift Admont – weltgrößte Klosterbibliothek Die Bibliothek des Benediktinerstifts Admont gilt als die schönste Klosterbibliothek der Welt und beherbergt 200.000 Bände. Der 70 Meter lange barocke Prunksaal mit seinen Fresken, Skulpturen und goldenen Verzierungen ist ein Gesamtkunstwerk. Das 950 Jahre alte Kloster liegt malerisch im Gesäuse und verbindet Spiritualität mit Wissenschaft und Kunst. ©  imagebroker/IMAGO
Die Burg Hochosterwitz auf einem Felsen, von unten nach oben fotografiert.
Burg Hochosterwit Die mittelalterliche Burg erhebt sich auf einem 160 Meter hohen Kalksteinfelsen und gilt als eine der schönsten Burgen Österreichs. 14 Tore führen den steilen Weg zur Burg hinauf, die seit über 1.000 Jahren nie erobert wurde. Von den Zinnen bietet sich ein spektakulärer Rundblick über Kärnten bis hin zu den Karawanken. © Shotshop/IMAGO
Der Ortskern von Alpbach. Das schönste Dorf Österreichs und das schöne Blumendorf Europas. Aufnahmedatum 9. Juli 2022.
Alpbach – Das schönste Dorf Österreichs? Das Tiroler Bergdorf wurde mehrfach als schönstes Dorf Österreichs ausgezeichnet und bezaubert mit seiner einheitlichen Holzarchitektur. Blumengeschmückte Bauernhäuser mit geschnitzten Balkonen schmiegen sich harmonisch in die Berglandschaft. Alpbach ist auch als „Dorf der Denker“ bekannt, da hier jährlich das renommierte Europäische Forum stattfindet. © OBH/Eibner-Pressefoto/IMAGO
Mann steht vor einer Eiswand in einer Eishöhle in Werfen, Österreich.
Eisriesenwelt Werfen – größte Eishöhle der Welt Die größte Eishöhle der Welt erstreckt sich über 42 Kilometer in das Tennengebirge und bietet ein faszinierendes Naturschauspiel aus Eis und Fels. Bizarre Eisformationen, gefrorene Wasserfälle und glitzernde Eissäulen schaffen eine märchenhafte Unterwelt. Mit Karbidlampen ausgerüstet, können Besucher diese uralte Eiswelt in den Salzburger Alpen erkunden. © Westend61/IMAGO
28.10.2023, Wattens: Bild im Kristalldom, Swarovski Kristallwelten.
Swarovski Kristallwelten Die Kristallwelten in Wattens sind ein multimediales Erlebnis, das Kunst, Kultur und Kristall auf einzigartige Weise verbindet. In den „Wunderkammern“ des Riesen erwarten Besucher funkelnde Installationen internationaler Künstler und Designer. Der kristallene Garten mit dem berühmten Kristallkopf und dem Spielturm macht das Erlebnis für die ganze Familie unvergesslich. © Daniel Scharinger/IMAGO
Ein goldenes Boot auf dem Wasser in der Seegrotte Hinterbrühl.
Seegrotte Hinterbrühl In einem ehemaligen Gipsbergwerk liegt Europas größter unterirdischer See, der mit Booten befahren werden kann. Die geheimnisvolle Atmosphäre der beleuchteten Grotten und das smaragdgrüne Wasser schaffen eine unwirkliche Stimmung. Während des Zweiten Weltkriegs wurden hier Flugzeuge gebaut, heute ist die Seegrotte ein faszinierendes Naturerlebnis. © Dieter Hawlan/Dreamstime/IMAGO
Die Seebuehne im Rahmen der Bregenzer Festspiele am Bodensee in Vorarlberg, Oesterreich, 08.08.2023
Die Bregenzer Seebühne Die weltgrößte Seebühne am Bodensee ist Schauplatz der berühmten Bregenzer Festspiele und bietet ein einzigartiges Opernerlebnis. Vor der Kulisse des Bodensees und der Alpen werden spektakuläre Bühnenbilder errichtet, die zu schwimmenden Kunstwerken werden. 7.000 Zuschauer erleben hier Weltklasse-Aufführungen in einer der schönsten Naturkulissen Europas. © APress/IMAGO
Aussichtsterrasse auf der Hungerburg mit Ausblick auf Stadt und Serles 2717m, Innsbruck.
Aussichtspunkt Innsbrucker Nordkette In nur 20 Minuten führen die Nordkettenbahnen vom Stadtzentrum Innsbruck in die Höhe. Die von Zaha Hadid designten futuristischen Stationen sind architektonische Kunstwerke und bieten spektakuläre Ausblicke über die Tiroler Hauptstadt. Oben angekommen, eröffnet sich ein atemberaubendes Panorama über das Inntal und die umliegenden Berggipfel. © Guenter Graefenhain/imageBROKER/IMAGO
Die Loser Panoramastraße auf den Loser Berg im Ausseeer Land Steiermark.
Die Loser Panoramastraße Die mautpflichtige Panoramastraße schlängelt sich 9 Kilometer lang auf den 1.837 Meter hohen Loser im Salzkammergut und endet auf 1.600 Metern Höhe bei der Loser Alm. Unterwegs bieten sich immer wieder spektakuläre Ausblicke auf den Altausseer See und das Dachstein-Massiv. Von der Bergstation wartet ein 360-Grad-Panorama über die Seen und Berge des Salzkammerguts – ein Paradies für Fotografen und Naturliebhaber. © Jochen Tack/IMAGO

Einsatzkräfte der Bergrettung Neustift und die Hundeführer stellten dann gegen 21:30 Uhr am Lawinenkegel zwei LVS-Signale (Lawinenverschüttetensuchgeräten) fest. Kurz darauf konnten die beiden verschütteten Snowboarder von der Bergrettung gefunden und geborgen werden. Die Notärztin konnte jedoch nur noch den Tod der beiden Männer feststellen.

Lawine am Arlberg – Skifahrer schwer verletzt auf Schneemassen gerettet

Am Arlberg im Skigebiet St. Anton wurde am Sonntagnachmittag ein 19-jähriger Schwede von einer Lawine erfasst und schwer verletzt. Der 19-Jährige war mit zwei Freunden ebenfalls abseits der Piste im „freien Skiraum“ an einem sehr steilen Nordhang unterwegs gewesen. Alle drei Skifahrer waren mit vollständiger Notfallausrüstung ausgerüstet, so die Polizei.

Die Lawine ging abseits der gesicherten Pisten ab. (Archivbild)

Zuerst löste sich nach dem Einfahren in den Hang ein kleines Schneebrett und wenige Sekunden später der gesamte Hang mit einer Breite von etwa 70 Metern. Der Schwede wurde von den Schneemassen etwa 250 Meter mitgerissen und vollständig verschüttet. Seine Begleiter setzten einen Notruf ab und begannen mit der Rettung. Eine andere Gruppe in der Nähe beteiligte sich an der Suche. Der Skifahrer konnte mittels LVS-Ortung lokalisiert werden.

Die Crew eines Notarzthubschraubers holte das Lawinen-Opfer mittels Tau an Bord und brachte den 19-Jährigen ins Krankenhaus nach Innsbruck. Seit Montag gilt für Teile Tirols die zweithöchste Lawinenwarnstufe vier. Schon zu Beginn des Jahres gab es mehrere Todesopfer bei Lawinen-Unglücken in den Alpen. Seitens Lawinenwarndienst des Landes Tirol wird Zurückhaltung abseits der gesicherten Skipisten empfohlen. „Die Gefahr abseits gesicherter Pisten ist groß. Wir appellieren daher eindringlich an alle Wintersportlerinnen und Wintersportler zur Zurückhaltung in den betroffenen Gebieten“, warnte Sicherheitslandesrätin Astrid Mair.

Anfang des Jahres starb ein Kind bei einer Lawine – Bergretter schildern einen dramatischen Einsatz. (Quellen: Polizei Österreich, Bergrettung, Lawinenwarndienst Tirol) (ml)

Rubriklistenbild: © Liebl Daniel/dpa

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