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Erneut schreckliche Unfälle in Tirol

Horror am Faschingsdienstag: Skifahrer (†47) prallt gegen Baum – Mädchen (10) schwer verletzt

Rettungshubschrauber Österreich (Symbolbild)
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Rettungshubschrauber Österreich (Symbolbild)

Nauders/Gurgl/Innsbruck – Rund um Fasching herrscht in den Tiroler Skigebieten Hochsaison. Am Faschingsdienstag (13. Februar) kam es dabei (erneut) zu zwei schlimmen Unfällen.

Gegen 14 Uhr befuhr ein 47-jähriger Niederländer nach Angaben der Landespolizeidirektion Tirol mit Alpinskiern eine rote Piste (Nr. 3) im Skigebiet von Nauders (Bezirk Landeck). Laut derzeitigem Ermittlungsstand der Polizei kam der Niederländer auf einer Seehöhe von etwa 2290 Metern aus bislang ungeklärter Ursache über den Pistenrand hinaus und prallte anschließend gegen einen unterhalb des Pistenrandes stehenden Baum.

Die Folgen waren verheerend: Obwohl Augenzeugen sofort Erste Hilfe leisteten und kurz darauf auch Pistenrettung und der Notarzt eines alarmierten Rettungshubschraubers zur Stelle waren, verstarb der 47-Jährige noch an der Unfallstelle. Die Reanimationsmaßnahmen seien nach etwa 30 Minuten erfolglos eingestellt worden, teilte die Polizei mit. Neben Pistenrettung und Hubschrauber waren auch eine Polizeistreife, zwei Alpinbeamte sowie ein spezieller Tatortbeamter der Polizei im Einsatz. Die Ermittlungen zum Unfallhergang laufen.

Mädchen (10) bei Kollision schwer verletzt

Nur rund eine Stunde später kam es im Skigebiet Gurgl im Gemeindegebiet von Sölden (Bezirk Imst) zu einem weiteren schlimmen Unfall. Gegen 15 Uhr stießen dort ein Bub (8) und ein Mädchen (10) beim Skifahren auf einer blauen Piste zusammen. Der Junge überstand die Kollision unverletzt, das Mädchen hingegen erwischte es schlimm: Sie wurde nach Angaben der Landespolizeidirektion Tirol schwer verletzt und wurde nach einer Erstversorgung durch die Pistenrettung mit dem Notarzthubschrauber C1 ins Krankenhaus nach Zams geflogen. Die beiden Kinder stammten übrigens aus Deutschland – woher genau, teilte die Polizei nicht mit.

mw

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