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Neue Details zu Boots-Drama im Roten Meer

Von „riesiger Welle“ erfasst: Zahlreiche Menschen weiter vermisst – darunter auch Paar aus Oberbayern

Touristen-Boot Sea Story vor Ägypten im Roten Meer gesunken
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Das Touristenboot „Sea Story“ ist im Roten Meer vor Ägypten gesunken.

Kairo/Hurghada – Nach dem schrecklichen Bootsunglück im Roten Meer vor Ägypten werden nach wie vor zahlreiche Menschen vermisst – darunter vier Deutsche. Zwei der Vermissten stammen dabei aus Oberbayern.

Unter den vermissten Passagieren des im Roten Meer vor der ägyptischen Küste gesunkenen Urlauberbootes sind nach Angaben des Auswärtigen Amtes auch Deutsche. „Leider müssen wir bestätigen, dass auch deutsche Staatsangehörige nach dem tragischen Bootsunglück im Roten Meer vermisst werden“, sagte eine Sprecherin des Auswärtigen Amtes am Montagabend (25. November). Die deutsche Botschaft in Kairo stehe dazu mit den ägyptischen Behörden in Kontakt und stehe den betroffenen Familien zur konsularischen Betreuung zur Verfügung.

Inzwischen gibt es hierzu konkretere Informationen. Laut einem Bericht der Bild-Zeitung werden aktuell vier Deutsche vermisst – und zwar Lisa W. und Matthias B. sowie das Ehepaar Susanne und Alexander A. Letzteres stammt laut dem Bericht aus der Landeshauptstadt München und war dort im Stadtteil Haidhausen wohnhaft. Die Zeitung beruft sich dabei auf einen Einblick in die Passagierliste von der „Sea Story“, die der Betreiber unter anderem den Such- und Rettungsmannschaften zur Verfügung gestellt haben soll. Britischen Medienberichten zufolge wurden vier Menschen aus Großbritannien vermisst. Das Außenministerium erklärte, es leiste „einer Reihe britischer Staatsbürger und ihrer Familie konsularische Unterstützung“.

Zwölf Touristen und vier Ägypter weiter vermisst

Aktuell (Stand: 26. November, vormittags) gelten noch 16 Menschen als vermisst. Vier Ägypter und zwölf ausländische Staatsbürger. 28 Überlebende wurden gerettet. An Bord befanden sich aktuellsten Informationen 13 ägyptische Besatzungsmitglieder sowie 31 Touristen, die aus Deutschland, Großbritannien, USA, Polen, Belgien, Schweiz, Finnland, China, Spanien und der Slowakei stammten. In früheren Meldungen war von 45 Passagieren die Rede.

Die gut 40 Meter lange Motorjacht „Sea Story“ war seit Sonntag (24. November) vor der ägyptischen Küste im Roten Meer unterwegs. Sie war aus Port Ghalib (nördlich von Marsa Alam) gestartet und sollte am Freitag weiter nördlich in Hurghada ankommen. Am frühen Montagmorgen (25. November) habe die Crew einen Notruf abgesetzt, die Jacht sei dann gesunken, teilte Hanafi mit. Die erst zwei Jahre alte Motorjacht mit Kabinen für mehr als 30 Passagiere wird für mehrtägige Exkursionen zum Tauchen im Roten Meer beworben. rosenheim24.de hatte über das Unglück bereits berichtet.

Lief die „Sea Story“ trotz Sturmwarnung aus?

In der Gegend begann nach dem Unglück eine umfassende Suche nach Überlebenden mit der ägyptischen Marine. 28 Überlebende seien nahe der Küstenstadt Marsa Alam gefunden worden, die per Flugzeug und mit einer Fregatte der ägyptischen Streitkräfte in Sicherheit gebracht und medizinisch versorgt würden, hieß es weiter. Vermutet wird inzwischen, dass die Jacht trotz einer aufkommenden Sturmwarnung aus dem Hafen ausgelaufen war.

Inzwischen gibt es Berichte darüber, dass das Boot dann von einer „riesigen Welle“ erfasst, bevor es kenterte und sank. Das alles soll rasend schnell geschehen – und zwar in einer Zeitspanne zwischen fünf und sieben Minuten. Einige Passagiere seien dabei in ihren Kabinen eingeschlossen gewesen, hieß es weiter. (mw/teilweise mit Material von dpa)

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