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Letzte Aktivität 2012

Erdbeben erschüttern griechische Urlaubsinsel: Sorge vor Hauptbeben wächst – „Habe ich noch nie erlebt“

Auf der Trauminsel Santorin bebt die Erde unaufhörlich weiter. Fachleute und Behörden bereiten sich auf das Schlimmste vor. Zudem ist ein Vulkan auf der Insel in Griechenland aktiv.

Update vom 4. Februar, 6.25 Uhr: Bewohner der Insel Santorin sind Erdbeben durchaus gewohnt. Doch selbst für Experten ist diese Erdbebenserie auf den Kykladen in der Ägais zwischen Santorin und Amorgos ungewöhnlich. Im Seegebiet wurden in den vergangenen drei Tagen über 550 Erdbeben mit einer Stärke von über 3 auf der Richterskala registriert.

„Noch nie haben wir ein Phänomen so vieler Erdbeben binnen so kurzer Zeit registriert“

„Noch nie haben wir ein Phänomen so vieler Erdbeben binnen so kurzer Zeit registriert“, sagte Geologie-Professorin Evi Nomikou dem Nachrichtensender Skai. Nach einer Woche seismischer Aktivität ist für Seismologen und Geologen wohl immer noch unklar, ob das Hauptbeben stattgefunden hat, heißt es bei in.gr. Fortlaufend werden weiter Daten gesammelt, um das geologische Phänomen so gut wie möglich zu verstehen.

Immer mehr Menschen verlassen die Insel mit dem Schiff oder dem Flugzeug. Die Fähren sind bis auf den letzten Platz ausgebucht, berichten griechische Medien. Sonderflüge wurden eingerichtet, es sollen zusätzlich Fähren fahren. Schulen bleiben bis Freitag geschlossen.

Erdbeben auf Santorin – Tausende fliehen von der griechischen Insel

Update vom 3. Februar, 20.40 Uhr: Angesichts der Erdbeben sollen seit Sonntag etliche der insgesamt 15.500 ständigen Bewohnerinnen und Bewohner die Insel Santorin verlassen haben. Am Montagnachmittag gingen rund tausend Menschen an Bord einer Fähre nach Piräus. Das beobachteten Journalisten laut der Nachrichtenagentur AFP.

„Es hat alle drei bis vier Stunden gebebt. So etwas habe ich noch nie vorher erlebt“, sagte der seit 17 Jahren auf der Insel lebende Fremdenführer Kostas Sakavaras der Nachrichtenagentur AFP am Telefon. Er war am Sonntag abgereist. Das Boot von Santorini nach Piräus sei voll gewesen.

In der Nacht zum Dienstag werde um ein Uhr Ortszeit (Mitternacht MEZ) eine zusätzliche Fähre aus Santorini abfahren, sagte eine Mitarbeiterin des Reisebüros. Die griechische Fluggesellschaft Aegean Airlines charterte zusätzliche Flugzeuge für Montag und Dienstag von und nach Santorini, wie die Nachrichtenagentur ANA meldete.

550 Erdbeben, flüchtende Urlauber und Angst vor dem Hauptbeben – dramatische Bilder aus Santorini

Blick auf Santorin am Dienstag (4. Februar 2025).
Kurz vor fünf Uhr Ortszeit wurden die Menschen auf Santorini am Dienstag (4. Februar 2025) von einem Erdbeben der Stärke 4,9 geweckt. Das Zentrum lag rund 30 Kilometer im Ägäischen Meer, teilte das Geodynamische Beobachtungsinstitut in Athen mit.  © ARIS MESSINIS/afp
Erdbeben auf Urlaubsinsel Santorin: Menschen flüchten aus Sorge vor einem schweren Erdbeben, berichten Medien. Fähre und Flugzeuge sind ausgebucht.
Die griechische Urlaubsinsel Santorini wurde seit Anfang Februar von über 200 Erdbeben heimgesucht: Menschen flüchten aus Sorge vor einem schweren Hauptbeben, berichten Medien. Fähren und Flugzeuge sind ausgebucht.  © Petros Giannakouris/dpa
Am Hafen von Santorin warten Menschen mit ihren Autos um an Bord einer Fähre nach Athen zu gelangen.
Tickets für die Fähren nach Athen sind fast ausgebucht, berichten griechische Medien. Am Hafen von Santorin bilden sich am Montag (3. Februar) Warteschlangen.  © Petros Giannakouris/dpa
Erdbeben auf Santorin zwingt Einwohner zur Flucht: Menschen warten am Hafen, um mit einer Fähre die griechische Insel zu verlassen.
Das Erdbeben auf Santorin zwingt Anwohner zur Flucht: Menschen warten am Hafen, um mit einer Fähre die griechische Insel zu verlassen.  © Petros Giannakouris
Warteschlange vor den Reisebüros: Viele Menschen versuchen am Montag (3. Februar 2025) ein Ticket für die Fähre nach Athen zu ergattern.
Warteschlange vor den Reisebüros: Viele Menschen versuchen am Montag (3. Februar 2025) ein Ticket für die Fähre nach Athen zu ergattern.  © Petros Giannakouris
Aus Angst vor einem starken Erdbeben verließen bis Dienstagmorgen (4. Februar) rund 6000 Menschen die Insel im Ägäischen Meer. Davon waren 4640 an Bord von vier Fähren Richtung Festland.
Aus Angst vor einem starken Erdbeben verließen bis Dienstagmorgen (4. Februar) rund 6000 Menschen die Insel im Ägäischen Meer. Davon waren 4640 an Bord von vier Fähren Richtung Festland.  © IMAGO/One Inch Productions
Flucht von der Insel Richtung Festland: Stoßstange an Stoßstange warten Autos, um an Bord einer Fähre zu gelangen.
Flucht von der Insel Richtung Festland: Stoßstange an Stoßstange warten Autos, um an Bord einer Fähre zu gelangen.  © IMAGO/One Inch Productions
Fira
Idylle in Angst: Auf Santorini fürchten die Menschen eine Naturkatastrophe.  © picture alliance / Angelos Tzortzinis/dpa
Ein Erdbeben der Stärke 4,9 wurde am 3. Februar 2025 vor Amorgos registriert.
Ein Erdbeben der Stärke 4,9 wurde am 3. Februar 2025 vor Amorgos registriert. Das Epizentrum liegt in einer Tiefe von 10,5 Kilometern, teilt das Institute of Geodynamics Athen mit.  © Screenshot Institute of Geodynamics Athen
Erdbeben-Karte aus Griechenland zeigt Beben in den vergangenen 24 Stunden.
200 Erdbeben wurden seit Sonntag (2. Februar 2025) in der Region verzeichnet, teilte das Institut für Geodynamik des Nationalobservatoriums von Athen mit.  © Screenshot Institute of Geodynamics Athen
Staubwolken wirbeln an den felsigen Klippen auf. Stein- und Geröllmassen stürzen am Montag (3. Februar) ins Meer.
Staubwolken wirbeln an den felsigen Klippen auf. Stein- und Geröllmassen stürzen am Montag (3. Februar) ins Meer.  © ARIS MESSINIS/afp
Die Erde bebt auf Santorin und bringt Geröllmassen ins Rutschen. Behörden fordern die Bevölkerung auf, sichere Routen zu wählen.
Die Erde bebt auf Santorini und bringt Geröllmassen ins Rutschen. Behörden fordern die Bevölkerung auf, sichere Routen zu wählen.  © ARIS MESSINIS/afp
Das Notfall-Protokoll läuft an: In Zelten auf einem Basketballplatz sollen Rettungskräfte der Feuerwehr untergebracht werden.
Das Notfall-Protokoll läuft an: In Zelten auf einem Basketballplatz sollen Rettungskräfte der Feuerwehr untergebracht werden.  © Petros Giannakouris/dpa
Trauminsel Santorin in Alarmbereitschaft: Seit dem 24. Januar 2025 erschüttern Erdbeben die Region.
Trauminsel Santorin in Alarmbereitschaft: Seit dem 24. Januar 2025 erschüttern Erdbeben die Region.  © ARIS OIKONOMOU/afp
Erdbeben und Vulkanausbruch im Ägäischen Meer am 11.07.1956.
Rückblick mit Schrecken: Zwei Bewohner gehen über Trümmer von Wohnhäusern durch eine kleine, völlig verwüstete Ortschaft auf der Insel Santorini am 12.07.1956. Ein heftiges Erdbeben erschütterte weite Gebiete des Ägäischen Meeres. © dpa
Blick auf Santorin
Santorin gehört zur Inselgruppe der Kykladen in der Ägäis im östlichen Mittelmeer. Auf der Insel leben dauerhaft 15.500 Menschen.  © IMAGO
Santorini Blick aufs Meer
Rund um Santorini befinden sich neben einem spektakulären Krater des Vulkans der Insel auch andere Vulkane unter der Meeresoberfläche sowie jene tektonischen Platten, die durch ihre Bewegungen starke Erdbeben verursachen können.  © IMAGO/One Inch Productions
Santorin: Touristen schützen sich mit einem Regenschirm vor der Sonne in den Gassen
Die griechische Insel ist bei Urlaubern beliebt. Allein im Jahr 2023 kamen 3,4 Millionen Touristen nach Santorin.  © IMAGO/Michael Bihlmayer

Erdbeben erschüttern Santorin – Experte legt sich fest

Update vom 3. Februar, 16.45 Uhr: Die Welle der seismischen Beben auf Santorin hält weiter an. „Es kann ein stärkeres Erdbeben geben, aber auf keinen Fall mehr als 6 auf der Richterskala“, sagte Professor Efthymios Lekkas, Präsident der Organisation für erdbebensichere Planung und Absicherung (OASP) dem öffentlichen Sender ERT. Zwischen vulkanischen Aktivitäten und seismischen Aktivitäten bestünden kein Zusammenhang. Die Wahrscheinlichkeit eines Erdbebens der Stärke 5,5 sei sehr gering. Ein Erdbeben einer Stärke von mehr als 6 schloss er aber aus.

Im Jahr 1956 waren bei einem Erdbeben der Stärke 7,5 auf Santorin waren 50 Menschen ums Leben gekommen. Damals wurde auch ein Tsunami ausgelöst. „Die Leute sollten nicht in Panik geraten, wir werden kein Erdbeben wie 1956 erleben“, betonte der Präsident der OASP-Präsident Lekkas, im Gespräch mit Mega, berichtet das Portal prothema.gr.

Update vom 3. Februar, 14.39 Uhr: Ein Erdbeben der Stärke 4,9 ereignete sich am Montagmorgen zwischen Santorini und der Nachbarinsel Anafi. Das teilte das Institut für Geodynamik des Nationalobservatoriums von Athen mit. In dem Gebiet kommt es jedoch ständig zu seismischen Erschütterungen. Berichte über Schäden liegen zunächst keine vor. Aus Santorin warnt der Notfalldienst 112 Greece vor Erdrutschen. Der Zugang zu den Stränden von Ammoudi, Armeni und dem alten Hafen von Fira ist verboten. Auf der Plattform X kursiert bereits ein Video, wie Steine und Geröll auf Santorin ins Meer stürzten.

Update vom 3. Februar, 14.20 Uhr: Die Lage auf der Urlaubsinsel Santorin bleibt weiter angespannt. Viele Bewohner versuchen, die Insel zu verlassen. Fähren und Flüge sind inzwischen komplett ausgebucht, berichten griechische Medien. Schon auf das erste Schiff am Montagmorgen warteten Hunderte. Auf Videos sind Menschenmassen zu sehen, die an Bord strömen.

Update vom 3. Februar 2025: Mehr als 200 Beben binnen 48 Stunden haben die griechische Insel Santorini und die umliegenden Eilande erschüttert. Die Erdbebenserie begann bereits am 24. Januar. Die Experten können keine Entwarnung geben, zumal die Erdstöße in der Stärke tendenziell ansteigen. 

Die Beben schwanken demnach zwischen 3 und 4,7. Das weise darauf hin, dass das Hauptbeben bislang nicht stattgefunden habe, sagen die Seismologen gegenüber griechischen Medien. Viele Einwohner haben die beliebte Ferieninsel im östlichen Mittelmeer bereits verlassen, stattdessen ist der Katastrophenschutz eingetroffen.

Erdbeben auf Santorini: Der Katastrophenschutz ist bereits da

Die Nacht auf Montag haben Santoriner im Freien oder in ihren Autos verbracht, berichtete die Zeitung To Proto Thema. Die Fähren in Richtung Piräus und Athen seien voll und Flüge zum Teil bereits ausgebucht. 

Die griechische Regierung hielt am Sonntagabend eine Krisensitzung ab. Einheiten des Katastrophenschutzes wurden vorsorglich nach Santorini geschickt, auch das Militär bereite sich auf einen möglichen Hilfseinsatz vor, berichtete der Nachrichtensender ERTnews.

Behörden warnen Anwohner: Alle sollen sich von der Küste fernhalten

Die Behörden bitten die Anwohner, sich an die Notfallpläne und Anweisungen zu halten; so bleiben Schulen geschlossen, Veranstaltungen sind untersagt. Wegen der Gefahr von Tsunamis bei einem schweren Beben soll man sich nicht in Hafen- und Küstennähe aufhalten. 

Außerdem sollen Pool-Besitzer ihre Wasserbecken leeren - das Poolwasser könnte bei einem schweren Beben derart in Bewegung geraten, dass noch mehr Schäden verursacht würden. Selbst Vulkanausbrüche können die Fachleute nicht ausschließen - diese könnten durch mögliche schwere Erdstöße verursacht werden. 

„Der Alptraum von 1956 kehrt zurück“, titelte die Zeitung Ta Nea am Montag. Damals hatten zwei Beben der Stärke 7,7 und 7,2 sowie die darauffolgenden Tsunamis in der Region Dutzende Opfer gefordert und schwere Schäden verursacht. Rund um Santorini befinden sich neben einem spektakulären Krater des Vulkans der Insel auch andere Vulkane unter der Meeresoberfläche sowie jene tektonischen Platten, die durch ihre Bewegungen starke Erdbeben verursachen können.

Erdbebenserie erschüttert Santorini: Behörden schließen Schulen

Update vom 2. Februar 2025: Die beliebte griechische Urlaubsinsel Santorini ist von einer Serie von Erbeben erschüttert worden. Die Behörden haben deshalb beschlossen, die Schulen am Montag zu schließen. Zudem wurden Einwohner wie Griechenland-Urlauber der Vulkaninsel aufgerufen, sich nicht an Küstenabschnitten aufzuhalten, für die Erdrutschgefahr besteht. Wie es in einer Mitteilung des Stadtrates von Santorini weiter hieß, müssen alle Veranstaltungen in geschlossenen Räumen abgesagt werden. Größere Schäden sind bislang nicht bekannt geworden. 

Die Stärke der Beben schwankte demnach zwischen 3 und 4,5 - Tendenz steigend. „Mit zunehmender Magnitude steigt auch die Erdbebengefahr“, warnte daher der Seismologe Gerasimos Papadopoulos. Die meisten Erdbeben ereignen sich nach Angaben des seismologischen Instituts der nordgriechischen Hafenstadt Thessaloniki unter dem Meeresboden zwischen den Inseln Santorini und Amorgos.

Erstmeldung vom 1. Februar 2025: Santorin – Malerische Strände, weiße Gebäude mit blauen Dächern, der weite Blick über den Ozean: Santorin (oft auch als Santorini transkribiert) ist bei Urlaubern sehr beliebt – besonders bei den Schönen und Reichen. Nun zeigte sich der Vulkan auf der griechischen Insel aktiv und löste Behördenangaben zufolge leichte Erschütterungen aus.

Eine Erdbebenserie trifft die Urlaubsinsel Santorini in Griechenland zum Februarstart. Seismologen warnen.

Das griechische Zivilschutzministerium erklärte am Freitag (31. Januar), es gebe eine „Zunahme der seismischen Akvitität“. Ein Gremium aus Wissenschaftlern überwache das Phänomen und plane außerdem Maßnahmen, um Schäden vorzubeugen. Die bisher verfügbaren Daten böten jedoch „keinen Anlass für besondere Besorgnis“, hieß es weiter. Am Donnerstag (30. Januar) habe es drei Erdbeben gegeben – mit Stärken von 2,4 bis 3,1 auf der Richterskala, wie mehrere Medien berichten.

Zuletzt war der Vulkan auf Santorin vor über zehn Jahren aktiv

Der Vulkan auf der Insel Santorin – deren heutige, sichelförmige Gestalt infolge mehrerer Vulkanausbrüche entstanden ist – ist immer wieder aktiv, zuletzt war dies zwischen 2011 und 2012 der Fall. Damals dauerte die vulkanische Aktivität 14 Monate an, es kam jedoch weder zu Ausbrüchen noch zu sonstigen größeren Vorfällen.

Massentourismus auf griechischer Insel Santorin

Santorin ist Teil der Inselgruppe der Kykladen in der Ägäis im östlichen Mittelmeer. Auf der Insel leben dauerhaft 15.500 Menschen. Die Insel leidet unter dem Massentourismus. Allein im Jahr 2023 besuchten 3,4 Millionen Reisende Santorin. Künftig sollen Kreuzfahrt-Touristen Eintrittsgebühren zahlen.

„Wir müssen uns darüber im Klaren sein, dass der Santorin-Vulkan alle 20.000 Jahre sehr große Eruptionen erzeugt“, ordnete Geologe Efthymios Lekkas bei dem griechischen Fernsehsender ERT ein. Die letzte liege 3000 Jahre zurück, fuhr er fort, wie mehrere Medien ihn übereinstimmend zitieren.

Eine Eruption des Vulkans von Santorin hätte „schwerwiegende Folgen“, wie Forschende in einer Studie erklärten.

Lava und Aschewolken: Diese 25 Vulkane auf der Welt sind aktiv – einer sticht besonders heraus

Vulkanausbruch auf La Palma, Aschewolke, Lava, Insel, Spanien
Vulkan im spanischen La Palma: Mehr als drei Monate lang hatte der Vulkan 2021 Rauch, Asche und mehr als 1000 Grad heiße Lava ausgespuckt. Es war der längste Ausbruch in der Geschichte der Insel. Seitdem gab es keine neuen größeren Eruptionen mehr. © Emilio Morenatti/dpa
Kirche Chiesetta Magazzeni, SantAlfio, Vulkan Ätna, Sizilien, Italien
Der Ätna in Italien ist seit 2020 wieder sehr aktiv. Immer wieder kam es seitdem zu Ascheauswürfen und kleineren Lavaströmen. © Michael Weber / Imago
Auf der Reykjanes-Halbinsel in Island ereigneten sich seit Dezember 2023 mehrere Spalteneruptionendie durch eine Serie von Erdbeben und die Ansammlung von Magma im Untergrund ausgelöst wurden. Diese Eruptionen sind typischerweise basaltisch und weniger explosiv, was bedeutet, dass sie in der Regel nur geringe Ascheemissionen verursachen und den Flugverkehr nicht beeinträchtigen, jedoch stellen sie eine Gefahr für die nahegelegene Stadt Grindavík dar, die mehrfach evakuiert wurde.
Auf der Reykjanes-Halbinsel in Island ereigneten sich seit Dezember 2023 mehrere Spalteneruptionendie durch eine Serie von Erdbeben und die Ansammlung von Magma im Untergrund ausgelöst wurden. Diese Eruptionen sind typischerweise basaltisch und weniger explosiv, was bedeutet, dass sie in der Regel nur geringe Ascheemissionen verursachen und den Flugverkehr nicht beeinträchtigen, jedoch stellen sie eine Gefahr für die nahegelegene Stadt Grindavík dar, die mehrfach evakuiert wurde. © IMAGO / Cover-Images
Der Merapi, ein Stratovulkan auf Java, Indonesien, zählt zu den aktivsten und gefährlichsten Vulkanen der Welt mit durchschnittlich einer Eruption alle sieben Jahre und 67 dokumentierten Ausbrüchen in den vergangenen Jahrhunderten. Seine explosive Aktivität, charakterisiert durch pyroklastische Ströme, Lavaströme und Aschewolken, stellt eine ständige Bedrohung für die dicht besiedelte Umgebung dar, einschließlich der etwa 35 km entfernten Großstadt Yogyakarta mit 1,5 Millionen Einwohnern in der Metropolregion.
Der Merapi, ein Stratovulkan auf Java, Indonesien, zählt zu den aktivsten und gefährlichsten Vulkanen der Welt mit durchschnittlich einer Eruption alle sieben Jahre und 67 dokumentierten Ausbrüchen in den vergangenen Jahrhunderten. Seine explosive Aktivität, charakterisiert durch pyroklastische Ströme, Lavaströme und Aschewolken, stellt eine ständige Bedrohung für die dicht besiedelte Umgebung dar, einschließlich der etwa 35 km entfernten Großstadt Yogyakarta mit 1,5 Millionen Einwohnern in der Metropolregion. © IMAGO/Antonius Jagad SR
Der Mauna Loa auf Hawaii, der größte aktive Vulkan der Welt, brach am 27. November 2022 nach fast 40 Jahren Ruhe wieder aus und erzeugte Lavafontänen sowie Aschewolken, die eine Gefährdung für die umliegenden Gebiete darstellten. Die Eruption führte zu einer vorübergehenden Warnstufe „Rot“, wurde jedoch schnell auf „Orange“ herabgestuft, da die Lavaaktivität abnahm und keine unmittelbare Gefahr für Infrastruktur oder Bevölkerung mehr bestand.
Der Mauna Loa auf Hawaii, der größte aktive Vulkan der Welt, brach am 27. November 2022 nach fast 40 Jahren Ruhe wieder aus und erzeugte Lavafontänen sowie Aschewolken, die eine Gefährdung für die umliegenden Gebiete darstellten. Die Eruption führte zu einer vorübergehenden Warnstufe „Rot“, wurde jedoch schnell auf „Orange“ herabgestuft, da die Lavaaktivität abnahm und keine unmittelbare Gefahr für Infrastruktur oder Bevölkerung mehr bestand. © IMAGO / Depositphotos
Vulkanausbruch Stromboli, Vulkaninsel, Italien, Sizilien
Ebenfalls sehr aktiv in Italien: der Stromboli. Die Vulkaninsel befindet sich nordöstlich von Sizilien. Die Lavaströme des mehr als 900 Meter hohen Vulkans fließen oft bis zur Küste. Die anhaltende strombolianische Aktivität setzt sich fort. © Ingv/dpa
Der Vulkan Sakurajima ist einer der aktivsten Vulkane Japans und befindet sich in der Präfektur Kagoshima auf der Insel Kyūshū. Er hat eine Höhe von 1117 Metern und ist bekannt für seine kontinuierliche vulkanische Aktivität, die seit seiner letzten großen Eruption im Jahr 1914, als er mit der Ōsumi-Halbinsel verbunden wurde, immer wieder auftritt.
Der Vulkan Sakurajima ist einer der aktivsten Vulkane Japans und befindet sich in der Präfektur Kagoshima auf der Insel Kyūshū. Er hat eine Höhe von 1117 Metern und ist bekannt für seine kontinuierliche vulkanische Aktivität, die seit seiner letzten großen Eruption im Jahr 1914, als er mit der Ōsumi-Halbinsel verbunden wurde, immer wieder auftritt. © Kuri2000/Imago
Whakaari/White Island, ein aktiver Vulkan vor der Küste Neuseelands, ist bekannt für seine phreatischen Eruptionen, bei denen Dampf und vulkanische Gase explosionsartig freigesetzt werden. Der Vulkan zeigt regelmäßig Anzeichen von Unruhe, wie erhöhte seismische Aktivität, Gasemissionen und gelegentliche Aschewolken, was zu einer ständigen Überwachung und wiederholten Anpassungen des Alarmstatus‘ führt.
Whakaari/White Island, ein aktiver Vulkan vor der Küste Neuseelands, ist bekannt für seine phreatischen Eruptionen, bei denen Dampf und vulkanische Gase explosionsartig freigesetzt werden. Der Vulkan zeigt regelmäßig Anzeichen von Unruhe, wie erhöhte seismische Aktivität, Gasemissionen und gelegentliche Aschewolken, was zu einer ständigen Überwachung und wiederholten Anpassungen des Alarmstatus‘ führt. © Gudella / Imago
Der Sabancaya-Vulkan in Peru zeigt eine hohe eruptive Aktivität mit etwa 40 explosiven Eruptionen pro Tag, die Vulkanasche bis zu 2000 Meter über den Krater ausstoßen. Gleichzeitig wächst im Krater ein aktiver Lavadom, während die Warnstufe auf Orange bleibt und die Öffentlichkeit aufgefordert wird, einen Sicherheitsradius von 12 Kilometer einzuhalten.
Der Sabancaya-Vulkan in Peru zeigt eine hohe eruptive Aktivität mit etwa 40 explosiven Eruptionen pro Tag, die Vulkanasche bis zu 2000 Meter über den Krater ausstoßen. Gleichzeitig wächst im Krater ein aktiver Lavadom, während die Warnstufe auf Orange bleibt und die Öffentlichkeit aufgefordert wird, einen Sicherheitsradius von 12 Kilometer einzuhalten. © IMAGO / Depositphotos
Der Nyiragongo ist ein 3470 Meter hoher Vulkan in der Demokratischen Republik Kongo, der für seine extrem dünnflüssige Lava und seinen permanenten Lavasee bekannt ist. Er gilt als einer der gefährlichsten Vulkane Afrikas, der mehrfach verheerende Ausbrüche hatte, bei denen Teile der nahe gelegenen Stadt Goma zerstört und zahlreiche Menschen getötet wurden.
Der Nyiragongo ist ein 3470 Meter hoher Vulkan in der Demokratischen Republik Kongo, der für seine extrem dünnflüssige Lava und seinen permanenten Lavasee bekannt ist. Er gilt als einer der gefährlichsten Vulkane Afrikas, der mehrfach verheerende Ausbrüche hatte, bei denen Teile der nahe gelegenen Stadt Goma zerstört und zahlreiche Menschen getötet wurden. © Argentique /Imago
Mount Erebus, Antarktis, Vulkan, Lava
Der Mount Erebus in der Antarktis gilt seit 50 Jahren als südlichster aktiver Vulkan der Erde. Eine Forschungs-Station überwacht die Aktivitäten. Die letzte Eruption wurde 2018 registriert. Die Aktivität hält an, mit einem persistenten Lavasee im Krater. © Werner Stambach / Imago
Der Fuego in Guatemala produziert derzeit strombolianische Eruptionen. Diese strombolianische Aktivität ist charakteristisch für den Vulkan.
Der Fuego in Guatemala produziert derzeit strombolianische Eruptionen. Diese strombolianische Aktivität ist charakteristisch für den Vulkan. © IMAGO
Popocatépetl, Mexiko, Vulkan, aktiv, Lava
Der Popocatépetl in Mexiko ist seit 1994 wieder aktiv. Seitdem ist es verboten, den Gipfel des Vulkans zu besteigen. Immer wieder kommt es zu explosionsartigen Ausbrüchen und Aschewolken. © Omar Contreras / Imago
Der Eyjafjallajökull, ein Stratovulkan in Island, erlangte 2010 weltweite Bekanntheit durch seinen Ausbruch, der den europäischen Flugverkehr tagelang lahmlegte und massive wirtschaftliche Auswirkungen hatte. Die Eruption zeichnete sich durch eine Kombination aus Lavaströmen und explosiven Aschewolken aus, wobei die Interaktion zwischen heißem Magma und der Gletscherkappe des Vulkans zu besonders feinen Aschepartikeln führte, die eine ernsthafte Gefahr für Flugzeugtriebwerke darstellten.
Der Eyjafjallajökull, ein Stratovulkan in Island, erlangte 2010 weltweite Bekanntheit durch seinen Ausbruch, der den europäischen Flugverkehr tagelang lahmlegte und massive wirtschaftliche Auswirkungen hatte. Die Eruption zeichnete sich durch eine Kombination aus Lavaströmen und explosiven Aschewolken aus, wobei die Interaktion zwischen heißem Magma und der Gletscherkappe des Vulkans zu besonders feinen Aschepartikeln führte, die eine ernsthafte Gefahr für Flugzeugtriebwerke darstellten. © IMAGO/Atli Mar Hafsteinsson
Vulkanausbruch auf Hawaii, Kilauea, Lava, Magma
Der aktivste Vulkan der Welt ist der Kīlauea auf der Insel Big Island in Hawaii. Seit 1983 fließt hier kontinuierlich Lava, was ihn zu einem der aktivsten Vulkane weltweit macht. Kīlauea hat eine Höhe von 1247 Metern und ist bekannt für seine effusiven Ausbrüche, bei denen Lava in Form von Lavaströmen aus dem Erdinneren austritt. © Uncredited/U.S. Geological Survey/AP/dpa
Der Krakatau in Indonesien ist für seinen katastrophalen Ausbruch von 1883 berühmt, bei dem über 36.000 Menschen starben und massive geologische Veränderungen ausgelöst wurden. Seit 1927 wächst der Anak Krakatau (Kind des Krakatau) durch kontinuierliche vulkanische Aktivität und zeigt regelmäßig strombolianische Eruptionen mit Asche- und Gaswolken sowie gelegentlichen Lavaströmen.
Der Krakatau in Indonesien ist für seinen katastrophalen Ausbruch von 1883 berühmt, bei dem über 36.000 Menschen starben und massive geologische Veränderungen ausgelöst wurden. Seit 1927 wächst der Anak Krakatau (Kind des Krakatau) durch kontinuierliche vulkanische Aktivität und zeigt regelmäßig strombolianische Eruptionen mit Asche- und Gaswolken sowie gelegentlichen Lavaströmen. © IMAGO / Cover-Images
Der Piton de la Fournaise auf der französischen Insel La Réunion ist mit 2632 Metern Höhe einer der aktivsten Vulkane der Welt und wird seit 2010 als UNESCO-Weltnaturerbe gelistet. Der Vulkan bricht durchschnittlich alle neun Monate aus, wobei die meist ungefährlichen effusiven Eruptionen flüssige Lava freisetzen und ein einzigartiges Naturschauspiel bieten, das die Landschaft mit schwarzem Gestein und kontrastierender grüner Vegetation prägt.
Der Piton de la Fournaise auf der französischen Insel La Réunion ist mit 2632 Metern Höhe einer der aktivsten Vulkane der Welt und wird seit 2010 als UNESCO-Weltnaturerbe gelistet. Der Vulkan bricht durchschnittlich alle neun Monate aus, wobei die meist ungefährlichen effusiven Eruptionen flüssige Lava freisetzen und ein einzigartiges Naturschauspiel bieten, das die Landschaft mit schwarzem Gestein und kontrastierender grüner Vegetation prägt. © IMAGO / Pond5 Images
Erta Ale, Äthiopien, Afrika, Vulkan, Lavasee
Der Erta Ale (übersetzt: „Berg, der raucht“) im Nordosten Äthiopiens ist gut 613 Meter hoch. 2017 gab es starke Aktivitäten innerhalb des Lavasees. © Matthew Bailey / Imago
Der Sinabung, ein 2460 Meter hoher Stratovulkan im Norden Sumatras, erwachte 2010 nach 400 Jahren Ruhe und zeigt seitdem anhaltende explosive Aktivität mit pyroklastischen Strömen, Aschewolken und Lavadomen. Seine Ausbrüche haben zahlreiche Dörfer zerstört, Todesopfer gefordert und Zehntausende Menschen zur Evakuierung gezwungen, wodurch der Sinabung als einer der gefährlichsten Vulkane Indonesiens gilt und unter ständiger Beobachtung steht.
Der Sinabung, ein 2460 Meter hoher Stratovulkan im Norden Sumatras, erwachte 2010 nach 400 Jahren Ruhe und zeigt seitdem anhaltende explosive Aktivität mit pyroklastischen Strömen, Aschewolken und Lavadomen. Seine Ausbrüche haben zahlreiche Dörfer zerstört, Todesopfer gefordert und Zehntausende Menschen zur Evakuierung gezwungen, wodurch der Sinabung als einer der gefährlichsten Vulkane Indonesiens gilt und unter ständiger Beobachtung steht. © IMAGO/Kusuma Wijaya
Vesuv, Europa, Vulkan, Italien, aktiv
Der Vesuv: Europas einziger aktiver Vulkan auf dem europäischen Festland brach das letzte Mal im März 1944 – seitdem befindet der knapp 1300 Meter hohe Vulkan offiziell in einer „Ruhephase“. Obwohl er als ruhend gilt, wird er weiterhin genau überwacht. © Stefan Rousseau/dpa
Der Ebeko-Vulkan auf der Kurileninsel Paramushir in Russland ist einer der aktivsten Vulkane der Region und zeigt häufige phreatische Eruptionen, bei denen Asche bis zu 3.500 Meter hoch ausgestoßen wird. Die jüngsten Aktivitäten, die im Februar 2024 stattfanden, führten zu einer Warnung für den Flugverkehr aufgrund der Aschewolken.
Der Ebeko-Vulkan auf der Kurileninsel Paramushir in Russland ist einer der aktivsten Vulkane der Region und zeigt häufige phreatische Eruptionen, bei denen Asche bis zu 3.500 Meter hoch ausgestoßen wird. Die jüngsten Aktivitäten, die im Februar 2024 stattfanden, führten zu einer Warnung für den Flugverkehr aufgrund der Aschewolken. © IMAGO/KURIL BAND
Dukonu, Vulkan, Indonesien, Eruption, Lava
Der Dukonu in Indonesien ist knapp 1200 Meter hoch. Zwar ereignete sich die letzte schwere Eruption bereits im Jahr 1550, seit 1933 ist er jedoch kontinuierlich aktiv – und einer der aktivsten weltweit. Er zeigt kontinuierliche Aktivität mit häufigen Ascheeruptionen. © Westend61 / Imago
Der Shiveluch-Vulkan auf der Kamtschatka-Halbinsel in Russland ist einer der aktivsten und explosivsten Vulkane der Welt, der am 10. April 2023 mit einer massiven Eruption ausbrach, die eine Aschewolke bis zu 16 Kilometer hoch schleuderte und eine Fläche von etwa 108.000 Quadratkilometern bedeckte. Diese explosive Aktivität führt zur Bildung von Lavadomen und pyroklastischen Strömen, während die Warnstufe für den Luftverkehr auf Rot angehoben wurde, um die umliegenden Städte und Dörfer vor den Gefahren der vulkanischen Emissionen zu schützen.
Der Shiveluch-Vulkan auf der Kamtschatka-Halbinsel in Russland ist einer der aktivsten und explosivsten Vulkane der Welt, der am 10. April 2023 mit einer massiven Eruption ausbrach, die eine Aschewolke bis zu 16 Kilometer hoch schleuderte und eine Fläche von etwa 108.000 Quadratkilometern bedeckte. Diese explosive Aktivität führt zur Bildung von Lavadomen und pyroklastischen Strömen, während die Warnstufe für den Luftverkehr auf Rot angehoben wurde, um die umliegenden Städte und Dörfer vor den Gefahren der vulkanischen Emissionen zu schützen. © IMAGO/Kamchatka branch of RAS Geophysi
Der Sangay-Vulkan in Ecuador, mit einer Höhe von 5.230 Metern, ist einer der aktivsten Vulkane Südamerikas und zeigt seit 1934 nahezu ununterbrochene eruptive Aktivität, die durch regelmäßige Asche- und Felsauswürfe gekennzeichnet ist. Seine Eruptionen, die alle 15 bis 60 Minuten stattfinden, führen zur kontinuierlichen Bildung eines Vulkankegels und stellen eine ständige Gefahr für die umliegenden Gebiete dar.
Der Sangay-Vulkan in Ecuador, mit einer Höhe von 5.230 Metern, ist einer der aktivsten Vulkane Südamerikas und zeigt seit 1934 nahezu ununterbrochene eruptive Aktivität, die durch regelmäßige Asche- und Felsauswürfe gekennzeichnet ist. Seine Eruptionen, die alle 15 bis 60 Minuten stattfinden, führen zur kontinuierlichen Bildung eines Vulkankegels und stellen eine ständige Gefahr für die umliegenden Gebiete dar. © IMAGO / Pond5 Images
Masaya, Nicaragua, Vulkan, Lava, Gestein
Der Masaya in Nicaragua: 2015 bildete sich ein Krater mit einem Lavasee. Messversuche mit einer Wärmebildkamera ergaben dort Temperaturen von etwa 1200 Grad Celsuis. © dimarik / Imago

Sorge vor Erdrutschen – Experte mahnt zur Vorsicht

Der Vorsitzende des für Santorin zuständigen vulkanologischen Instituts, Costas Papazachos, sagte im Fernsehsender ERT, zwar bestehe kein Grund zur Besorgnis. Urlauber seien aber anders als die Einheimischen nicht an leichtere Erdstöße gewöhnt. Zudem könne es zu Erdrutschen in Richtung der Caldera kommen, der am Vulkankrater entstandenen und von Touristen viel besuchten Bucht. Daher sei Vorsicht geboten.

Indes griffen Behörden in Italien zu einer drastischen Sicherheitsmaßnahme, nachdem es neue Erdstöße am Supervulkan gegeben hatte. (mbr/AFP)

Rubriklistenbild: © Petros Giannakouris/dpa/Screenshot GFZ/Montage

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