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Letzte Aktivität 2012
Erdbeben erschüttern griechische Urlaubsinsel: Sorge vor Hauptbeben wächst – „Habe ich noch nie erlebt“
Auf der Trauminsel Santorin bebt die Erde unaufhörlich weiter. Fachleute und Behörden bereiten sich auf das Schlimmste vor. Zudem ist ein Vulkan auf der Insel in Griechenland aktiv.
Update vom 4. Februar, 6.25 Uhr: Bewohner der Insel Santorin sind Erdbeben durchaus gewohnt. Doch selbst für Experten ist diese Erdbebenserie auf den Kykladen in der Ägais zwischen Santorin und Amorgos ungewöhnlich. Im Seegebiet wurden in den vergangenen drei Tagen über 550 Erdbeben mit einer Stärke von über 3 auf der Richterskala registriert.
„Noch nie haben wir ein Phänomen so vieler Erdbeben binnen so kurzer Zeit registriert“
„Noch nie haben wir ein Phänomen so vieler Erdbeben binnen so kurzer Zeit registriert“, sagte Geologie-Professorin Evi Nomikou dem Nachrichtensender Skai. Nach einer Woche seismischer Aktivität ist für Seismologen und Geologen wohl immer noch unklar, ob das Hauptbeben stattgefunden hat, heißt es bei in.gr. Fortlaufend werden weiter Daten gesammelt, um das geologische Phänomen so gut wie möglich zu verstehen.
Immer mehr Menschen verlassen die Insel mit dem Schiff oder dem Flugzeug. Die Fähren sind bis auf den letzten Platz ausgebucht, berichten griechische Medien. Sonderflüge wurden eingerichtet, es sollen zusätzlich Fähren fahren. Schulen bleiben bis Freitag geschlossen.
Erdbeben auf Santorin – Tausende fliehen von der griechischen Insel
Update vom 3. Februar, 20.40 Uhr: Angesichts der Erdbeben sollen seit Sonntag etliche der insgesamt 15.500 ständigen Bewohnerinnen und Bewohner die Insel Santorin verlassen haben. Am Montagnachmittag gingen rund tausend Menschen an Bord einer Fähre nach Piräus. Das beobachteten Journalisten laut der Nachrichtenagentur AFP.
„Es hat alle drei bis vier Stunden gebebt. So etwas habe ich noch nie vorher erlebt“, sagte der seit 17 Jahren auf der Insel lebende Fremdenführer Kostas Sakavaras der Nachrichtenagentur AFP am Telefon. Er war am Sonntag abgereist. Das Boot von Santorini nach Piräus sei voll gewesen.
In der Nacht zum Dienstag werde um ein Uhr Ortszeit (Mitternacht MEZ) eine zusätzliche Fähre aus Santorini abfahren, sagte eine Mitarbeiterin des Reisebüros. Die griechische Fluggesellschaft Aegean Airlines charterte zusätzliche Flugzeuge für Montag und Dienstag von und nach Santorini, wie die Nachrichtenagentur ANA meldete.
550 Erdbeben, flüchtende Urlauber und Angst vor dem Hauptbeben – dramatische Bilder aus Santorini
Erdbeben erschüttern Santorin – Experte legt sich fest
Update vom 3. Februar, 16.45 Uhr: Die Welle der seismischen Beben auf Santorin hält weiter an. „Es kann ein stärkeres Erdbeben geben, aber auf keinen Fall mehr als 6 auf der Richterskala“, sagte Professor Efthymios Lekkas, Präsident der Organisation für erdbebensichere Planung und Absicherung (OASP) dem öffentlichen Sender ERT. Zwischen vulkanischen Aktivitäten und seismischen Aktivitäten bestünden kein Zusammenhang. Die Wahrscheinlichkeit eines Erdbebens der Stärke 5,5 sei sehr gering. Ein Erdbeben einer Stärke von mehr als 6 schloss er aber aus.
Im Jahr 1956 waren bei einem Erdbeben der Stärke 7,5 auf Santorin waren 50 Menschen ums Leben gekommen. Damals wurde auch ein Tsunami ausgelöst. „Die Leute sollten nicht in Panik geraten, wir werden kein Erdbeben wie 1956 erleben“, betonte der Präsident der OASP-Präsident Lekkas, im Gespräch mit Mega, berichtet das Portalprothema.gr.
Update vom 3. Februar, 14.39 Uhr: Ein Erdbeben der Stärke 4,9 ereignete sich am Montagmorgen zwischen Santorini und der Nachbarinsel Anafi. Das teilte das Institut für Geodynamik des Nationalobservatoriums von Athen mit. In dem Gebiet kommt es jedoch ständig zu seismischen Erschütterungen. Berichte über Schäden liegen zunächst keine vor. Aus Santorin warnt der Notfalldienst 112 Greece vor Erdrutschen. Der Zugang zu den Stränden von Ammoudi, Armeni und dem alten Hafen von Fira ist verboten. Auf der Plattform X kursiert bereits ein Video, wie Steine und Geröll auf Santorin ins Meer stürzten.
🌋 Βρυχάται η γη κάτω από την Σαντορίνη έχουνε ξεκινήσει από τις πρωινές ώρες κατολισθήσεις στην Καλντέρα pic.twitter.com/d47Alroqp1
Update vom 3. Februar, 14.20 Uhr: Die Lage auf der Urlaubsinsel Santorin bleibt weiter angespannt. Viele Bewohner versuchen, die Insel zu verlassen. Fähren und Flüge sind inzwischen komplett ausgebucht, berichten griechische Medien. Schon auf das erste Schiff am Montagmorgen warteten Hunderte. Auf Videos sind Menschenmassen zu sehen, die an Bord strömen.
Update vom 3. Februar 2025: Mehr als 200 Beben binnen 48 Stunden haben die griechische Insel Santorini und die umliegenden Eilande erschüttert. Die Erdbebenserie begann bereits am 24. Januar. Die Experten können keine Entwarnung geben, zumal die Erdstöße in der Stärke tendenziell ansteigen.
Die Beben schwanken demnach zwischen 3 und 4,7. Das weise darauf hin, dass das Hauptbeben bislang nicht stattgefunden habe, sagen die Seismologen gegenüber griechischen Medien. Viele Einwohner haben die beliebte Ferieninsel im östlichen Mittelmeer bereits verlassen, stattdessen ist der Katastrophenschutz eingetroffen.
Erdbeben auf Santorini: Der Katastrophenschutz ist bereits da
Die Nacht auf Montag haben Santoriner im Freien oder in ihren Autos verbracht, berichtete die Zeitung To Proto Thema. Die Fähren in Richtung Piräus und Athen seien voll und Flüge zum Teil bereits ausgebucht.
Die griechische Regierung hielt am Sonntagabend eine Krisensitzung ab. Einheiten des Katastrophenschutzes wurden vorsorglich nach Santorini geschickt, auch das Militär bereite sich auf einen möglichen Hilfseinsatz vor, berichtete der Nachrichtensender ERTnews.
Behörden warnen Anwohner: Alle sollen sich von der Küste fernhalten
Die Behörden bitten die Anwohner, sich an die Notfallpläne und Anweisungen zu halten; so bleiben Schulen geschlossen, Veranstaltungen sind untersagt. Wegen der Gefahr von Tsunamis bei einem schweren Beben soll man sich nicht in Hafen- und Küstennähe aufhalten.
Außerdem sollen Pool-Besitzer ihre Wasserbecken leeren - das Poolwasser könnte bei einem schweren Beben derart in Bewegung geraten, dass noch mehr Schäden verursacht würden. Selbst Vulkanausbrüche können die Fachleute nicht ausschließen - diese könnten durch mögliche schwere Erdstöße verursacht werden.
„Der Alptraum von 1956 kehrt zurück“, titelte die Zeitung Ta Nea am Montag. Damals hatten zwei Beben der Stärke 7,7 und 7,2 sowie die darauffolgenden Tsunamis in der Region Dutzende Opfer gefordert und schwere Schäden verursacht. Rund um Santorini befinden sich neben einem spektakulären Krater des Vulkans der Insel auch andere Vulkane unter der Meeresoberfläche sowie jene tektonischen Platten, die durch ihre Bewegungen starke Erdbeben verursachen können.
Update vom 2. Februar 2025: Die beliebte griechische Urlaubsinsel Santorini ist von einer Serie von Erbeben erschüttert worden. Die Behörden haben deshalb beschlossen, die Schulen am Montag zu schließen. Zudem wurden Einwohner wie Griechenland-Urlauber der Vulkaninsel aufgerufen, sich nicht an Küstenabschnitten aufzuhalten, für die Erdrutschgefahr besteht. Wie es in einer Mitteilung des Stadtrates von Santorini weiter hieß, müssen alle Veranstaltungen in geschlossenen Räumen abgesagt werden. Größere Schäden sind bislang nicht bekannt geworden.
Die Stärke der Beben schwankte demnach zwischen 3 und 4,5 - Tendenz steigend. „Mit zunehmender Magnitude steigt auch die Erdbebengefahr“, warnte daher der Seismologe Gerasimos Papadopoulos. Die meisten Erdbeben ereignen sich nach Angaben des seismologischen Instituts der nordgriechischen Hafenstadt Thessaloniki unter dem Meeresboden zwischen den Inseln Santorini und Amorgos.
Erstmeldung vom 1. Februar 2025: Santorin – Malerische Strände, weiße Gebäude mit blauen Dächern, der weite Blick über den Ozean: Santorin (oft auch als Santorini transkribiert) ist bei Urlaubern sehr beliebt – besonders bei den Schönen und Reichen. Nun zeigte sich der Vulkan auf der griechischen Insel aktiv und löste Behördenangaben zufolge leichte Erschütterungen aus.
Das griechische Zivilschutzministerium erklärte am Freitag (31. Januar), es gebe eine „Zunahme der seismischen Akvitität“. Ein Gremium aus Wissenschaftlern überwache das Phänomen und plane außerdem Maßnahmen, um Schäden vorzubeugen. Die bisher verfügbaren Daten böten jedoch „keinen Anlass für besondere Besorgnis“, hieß es weiter. Am Donnerstag (30. Januar) habe es drei Erdbeben gegeben – mit Stärken von 2,4 bis 3,1 auf der Richterskala, wie mehrere Medien berichten.
Zuletzt war der Vulkan auf Santorin vor über zehn Jahren aktiv
Der Vulkan auf der Insel Santorin – deren heutige, sichelförmige Gestalt infolge mehrerer Vulkanausbrüche entstanden ist – ist immer wieder aktiv, zuletzt war dies zwischen 2011 und 2012 der Fall. Damals dauerte die vulkanische Aktivität 14 Monate an, es kam jedoch weder zu Ausbrüchen noch zu sonstigen größeren Vorfällen.
Massentourismus auf griechischer Insel Santorin
Santorin ist Teil der Inselgruppe der Kykladen in der Ägäis im östlichen Mittelmeer. Auf der Insel leben dauerhaft 15.500 Menschen. Die Insel leidet unter dem Massentourismus. Allein im Jahr 2023 besuchten 3,4 Millionen Reisende Santorin. Künftig sollen Kreuzfahrt-Touristen Eintrittsgebühren zahlen.
„Wir müssen uns darüber im Klaren sein, dass der Santorin-Vulkan alle 20.000 Jahre sehr große Eruptionen erzeugt“, ordnete Geologe Efthymios Lekkas bei dem griechischen Fernsehsender ERT ein. Die letzte liege 3000 Jahre zurück, fuhr er fort, wie mehrere Medien ihn übereinstimmend zitieren.
Sorge vor Erdrutschen – Experte mahnt zur Vorsicht
Der Vorsitzende des für Santorin zuständigen vulkanologischen Instituts, Costas Papazachos, sagte im Fernsehsender ERT, zwar bestehe kein Grund zur Besorgnis. Urlauber seien aber anders als die Einheimischen nicht an leichtere Erdstöße gewöhnt. Zudem könne es zu Erdrutschen in Richtung der Caldera kommen, der am Vulkankrater entstandenen und von Touristen viel besuchten Bucht. Daher sei Vorsicht geboten.
Indes griffen Behörden in Italien zu einer drastischen Sicherheitsmaßnahme, nachdem es neue Erdstöße am Supervulkan gegeben hatte. (mbr/AFP)