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Nach versuchtem Mord in München

Polizei schnappt Verdächtigen (29) – bei ihm im Zimmer saß ein Mädchen (15) aus Kreis Rosenheim

Absperrband
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Polizei (Symbolbild).

München/Landkreis Rosenheim – Am Sonntagabend (4. Februar) war es mitten in München zu einer brutalen Gewalttat gekommen. Die Polizei ermittelt(e) wegen versuchten Mordes, hat nun einen Tatverdächtigen festgenommen und weitere Details veröffentlicht:

Der Tatverdächtige war nach der Gewalttat in der Goethestraße im Stadtteil Ludwigsvorstadt zunächst unerkannt geflohen. Inzwischen hat das Polizeipräsidium München bestätigt, dass es ein Messer war, mit dem der Täter dem Opfer die schweren Stichverletzungen im Oberkörperbereich zugefügt hat. Das Opfer, ein 24-jähriger Afghane, befindet sich mit schweren Verletzungen weiter in einem Krankenhaus. Über seinen genauen Gesundheitszustand machte die Polizei keine Angaben.

Inzwischen konnte die Polizei allerdings den mutmaßlichen Täter festnehmen: Es handelt sich dabei um einen 29-jährigen Afghanen, der über keinen festen Wohnsitz in Deutschland verfügt. Der Mann wurde am Montagabend (5. Februar) in einem „Beherbergungsbetrieb in München“ festgenommen – ob es sich dabei um ein Hotel, eine Pension oder eine sonstige Art von Unterkunft handelte, gaben die Beamten nicht bekannt.

Mädchen (15) saß im Zimmer des Verdächtigen

Pikant: Zum Zeitpunkt der Festnahme befand sich ein 15-jähriges Mädchen, welches im Landkreis Rosenheim wohnt, im Zimmer des 29-Jährigen. Der Mann wurde festgenommen, das Mädchen kam in die Obhut einer Betreuungseinrichtung. In welchem Verhältnis der Mann und das Mädchen zueinander standen/stehen, gab die Polizei nicht bekannt. Inzwischen sitzt der mutmaßliche Gewalttäter in Untersuchungshaft. „Die Staatsanwaltschaft München I beantragte (...) einen Haftbefehl wegen zweifachen versuchten Mordes gegen den 29-Jährigen, der durch das Amtsgericht München erlassen wurde“, hieß es in einer Pressemitteilung der Polizei wörtlich.

Zu der schrecklichen Gewalttat war es in einem Durchgang in der Goethestraße am Sonntagabend (4. Februar) gegen 21.45 Uhr gekommen. rosenheim24.de hatte bereits berichtet. Auch zum Tathergang gibt es inzwischen weitere Informationen: Wie die Polizei ermitteln konnte, waren der mutmaßliche Täter und Opfer bereits knapp eineinhalb Stunden zuvor schon einmal aneinandergeraten. Auch hier soll der spätere Täter das Opfer bereits mit einem Messer attackiert, aber nicht verletzt haben. Nach der zweiten Attacke war der vermeintliche Täter zunächst unerkannt geflüchtet.

Polizei bittet weiterhin um Zeugenhinweise

Die Ermittlungen der Mordkommission laufen weiter. Zugleich bitten die Beamten weiterhin um Zeugenhinweise: Wer hat im angegebenen Zeitraum im Bereich der Goethestraße Wahrnehmungen gemacht, die im Zusammenhang mit diesem Vorfall stehen könnten? Personen, die sachdienliche Hinweise geben können, werden gebeten, sich mit dem Polizeipräsidium München (Kommissariat 11, Tel. 089/2910-0) oder jeder anderen  Polizeidienststelle in Verbindung zu setzen. 

mw

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