Spannung um ihre letzte Staffel
„Rosenheim-Cops“ ohne Frau Stockl: Stirbt Marisa Burgers Kultfigur den Serientod?
Marisa Burger verlässt nach über 20 Jahren die „Rosenheim-Cops“. Doch wie steigt ihre Figur Miriam Stockl aus? Gibt es ein emotionales Happy End – oder einen dramatischen Serien-Abgang?
Rosenheim – Mit über 580 Folgen zählt Marisa Burger zu den absoluten Urgesteinen der „Rosenheim-Cops“. Doch in Staffel 25 wird die Schauspielerin das letzte Mal in ihrer Paraderolle als Polizeisekretärin Miriam Stockl zu sehen sein. Die zentrale Frage: Wie verlässt die Kultfigur die Serie?
Das ZDF gibt sich zugeknöpft. Noch sei die Ausstiegsfolge „in Entwicklung“, so eine Sprecherin. Klar ist: Es wird kein einfacher Abschied – weder für das Team noch für die Zuschauer. Denn wie das ZDF nun gegenüber der „Abendzeitung“ bestätigte, wird „Frau Stockl“ nicht nachbesetzt.
Serien-Tod? Wohl eher nicht
Ein tragisches Ende scheint für die Rolle „Miriam Stockl“ jedoch unwahrscheinlich. Denn die ZDF-Erfolgsserie setzt auf Familienfreundlichkeit und ein gutes Gefühl – auch beim Abschied. Selbst als 2020 Schauspieler Joseph Hannesschläger starb, ließ man seine Rolle als Kommissar Hofer nicht sterben, sondern schickte sie „an die Nordsee“.
Ein würdiger, aber sanfter Abschied wäre daher auch für Frau Stockl denkbar.
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Marisa Burger: Neue Pläne, neue Rollen
Die Schauspielerin selbst freut sich bereits auf die Zukunft: „Ich bin guter Dinge“, sagte sie zur AZ. Eine längere Pause vom Fernsehen plant sie nicht – im Gegenteil. Sie wolle neue Rollen ausprobieren und ihre Vielseitigkeit zeigen.
Bis Ende Oktober steht sie noch am Set – und genießt jeden Drehtag. Ihr Ziel: „Ich möchte mit Würde gehen und mich ausprobieren.“ (mh)