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Emotionale Worte nach Serienaus

„Rosenheim-Cops“-Abschied von Marisa Burger: Kollege Max Müller spricht Klartext

Im Sekretariat sitzt Sekretärin Stockl (Marisa Burger) an ihrem Schreibtisch und hält Polizist Michi Mohr (Max Müller), der noch mit der Kaffeekanne in der Hand vor ihrem Schreibtisch steht, einen Schlüssel hin.
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Miriam Stockl und Michi Mohr im Polizeirevier in Rosenheim.

Nach über 20 Jahren verlässt Marisa Burger die ZDF-Erfolgsserie „Die Rosenheim-Cops“. Kollege Max Müller findet klare Worte zum Abschied – und betont, welches Potenzial in der beliebten Schauspielerin steckt.

Rosenheim – Die 25. Staffel der „Rosenheim-Cops“ wird eine besondere: Zum letzten Mal wird Marisa Burger (51) als kultige Polizeisekretärin „Miriam Stockl“ zu sehen sein. Damit geht für Fans wie auch für das Team eine Ära zu Ende – schließlich gehörte Burger seit 2002 zum festen Cast der beliebten ZDF-Vorabendserie.

Max Müller über Burgers Ausstieg: „Natürlich macht uns das traurig“

Serienurgestein Max Müller (60), der seit der ersten Staffel als „Michi Mohr“ vor der Kamera steht, äußerte sich nun im Gespräch mit der „Abendzeitung München“ offen zum Ausstieg seiner langjährigen Kollegin. Für ihn sei es die „größte Überraschung“ der kommenden Staffel, dass es die letzte mit „Frau Stockl“ sein werde.

„Natürlich macht uns das traurig. Aber zurzeit überwiegt noch die Freude, dass sie da ist – und die Freude am gemeinsamen Spielen“, so Müller. Er lobt Burger als „ausgezeichnete Schauspielerin“, die auch über das ZDF-Format hinaus viel Potenzial habe.

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„Ein Diamant“ – Müller sieht große Zukunft für Burger

Besonders deutlich wird Max Müller, wenn es um die beruflichen Chancen seiner Kollegin außerhalb der Krimiserie geht. Im Interview sagt er: „Wenn die Verantwortlichen diesen Diamanten nicht angemessen zum Leuchten bringen, schaden sie sich selber am meisten.“

Ein klares Statement – und eine Aufforderung an die Branche, das Talent von Marisa Burger nicht zu übersehen.

Harmonie hinter den Kulissen – ehrliche Herzlichkeit beim Dreh

Laut Müller ist das Arbeitsklima am Set der „Rosenheim-Cops“ von ehrlicher Kollegialität geprägt. „Die Stimmung ist meistens recht entspannt, weil sich das Team – auch hinter der Kamera – seit vielen Jahren kennt. Das macht manches einfacher.“

Genau diese Vertrautheit könnte Burger nach ihrem Abschied besonders fehlen, glaubt Müller. „Ehrliche Herzlichkeit ist ein großes Thema – sie prägt das ganze Team, vor und hinter der Kamera.“

Max Müller fordert Einsatzfreude: „‚Luft raus‘ gilt nicht!“

Abschließend richtet der Schauspieler einen Appell an seine Kollegen: „Wenn man sich dafür entscheidet, in einer Serie zu spielen, dann sollte man sich gefälligst auch entscheiden, daran Freude zu haben.“ Für ihn ist klar: „‚Luft raus‘ gilt nicht!“ – auch nicht nach dem Abschied von langjährigen Mitstreitern. (mh)

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