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Vom Ersatz zur Kultfigur – und jetzt das Aus

„Rosenheim-Cops“-Star Marisa Burger verlässt die Serie – und war ursprünglich nur zweite Wahl

Frau Stockl (Marisa Burger, 47) versucht eine Zeitlang, ihren wohlverdienten Urlaub in Südfrankreich zu genießen
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Frau Stockl (Marisa Burger, 47) versucht eine Zeitlang, ihren wohlverdienten Urlaub in Südfrankreich zu genießen.

Sie prägte die Serie wie kaum eine andere – doch nun ist Schluss. Marisa Burger alias Kultsekretärin Miriam Stockl verlässt „Die Rosenheim-Cops“. Dabei wäre sie fast gar nicht besetzt worden! Warum sie damals erst eine Absage kassierte und was sie jetzt zum Ausstieg bewegt, erfahren Sie hier:

Rosenheim – Es ist das Ende einer Ära: Nach 25 Jahren verabschiedet sich Marisa Burger von „Die Rosenheim-Cops“. Das ZDF bestätigte ihren Ausstieg in einer aktuellen Pressemitteilung. Die 51-jährige Schauspielerin wird bis zum Abschluss der Dreharbeiten im Herbst 2025 noch dabei sein – dann fällt für sie endgültig die letzte Klappe.

Spekulationen um „Rosenheim-Cops“-Ausstieg gab es schon 2021

„Die Entscheidung, nach 25 Jahren die ‚Rosenheim-Cops‘ und das tolle Team vor und hinter der Kamera zu verlassen, ist mir nicht leichtgefallen“, sagte Burger der „Abendzeitung München“. Die Rolle habe sie persönlich und beruflich geprägt, doch nun sei es Zeit für neue Herausforderungen. „Schauspielerei hat für mich auch damit zu tun, in unterschiedlichste Rollen zu schlüpfen“, erklärt sie – doch genau das lasse sich mit dem straffen Drehplan der Serie nicht mehr vereinbaren.

Schon vor vier Jahren sorgte eine neue Sekretärin im Kommissariat für Wirbel. Damals spekulierten Fans, ob Burger bereits damals ihren Hut nehmen würde – doch die „Vertretung“ war nur temporär. Nun jedoch ist es offiziell: Marisa Burger geht wirklich. Die Dreharbeiten für die kommenden Folgen beginnen am 31. März, die Ausstrahlung ist für Herbst 2025 geplant. Bis dahin bleibt Burger noch als Miriam Stockl im Einsatz – danach heißt es endgültig: „Es gabat a Leich“ – aber dieses Mal ist es ihre eigene Serienkarriere.

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Von der Absage zum Kult-Charakter „Stockl“

Was viele nicht wissen: Marisa Burger war ursprünglich gar nicht für die Rolle der Miriam Stockl vorgesehen! Tatsächlich kassierte sie beim Casting erst einmal eine Absage.

1999 erhielt sie die Einladung zum Vorsprechen. „Kripo Rosenheim, Stockl am Apparat, grüß Gott“ – mit diesen Worten begann ihr Casting. Doch dann die Enttäuschung: Eine andere Schauspielerin bekam den Zuschlag. „Heulend brach ich zusammen“, erinnert sich Burger in ihrer Autobiografie „Vergiss nie, wie dein Herz am Anfang war: Vom Mut, eigene Wege zu gehen“.

Doch dann das überraschende Comeback: Nach einer Umstrukturierung in der Produktion war der neue Regisseur unzufrieden mit der damaligen Besetzung – und sah sich Burgers Castingband noch einmal an. Kurze Zeit später kam der erlösende Anruf: Sie hatte die Rolle doch noch bekommen!

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Von der zweiten Wahl zur Serien-Ikone

Was folgte, ist TV-Geschichte: Mit ihrer schlagfertigen, charmant-resoluten Art machte Marisa Burger die Sekretärin Miriam Stockl zur Kultfigur. Ihr ikonischer Spruch „Es gabat a Leich!“ wurde zum Running Gag und die Serie ohne sie kaum vorstellbar.

Doch nun schließt sich dieses Kapitel endgültig. Marisa Burger verlässt „Die Rosenheim-Cops“ nach einem Vierteljahrhundert – und hinterlässt eine große Lücke im Kommissariat. Die Fans müssen sich also schon bald auf eine neue Sekretärin einstellen. Wer ihre Nachfolge antreten wird, ist noch unklar. Sicher ist nur: Miriam Stockl wird unvergessen bleiben. (mh)

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