Drastische Entscheidung
Schlager-Star Heino enterbt seinen Sohn: „Größte Enttäuschung meines Lebens“
Der Bruch zwischen Schlagerikone Heino und seinem Sohn Uwe Kramm ist endgültig. Der 87-Jährige hat seinen einzigen Sohn enterbt und sein Vermögen bereits zu Lebzeiten seinem Manager Helmut Werner übertragen.
Kitzbühel – „Uwe ist leider die größte Enttäuschung meines Lebens“, sagte der Sänger gegenüber der Bild-Zeitung. Er habe seinen Sohn über Jahre hinweg unterstützt – auch finanziell –, sehe dies jedoch nicht gewürdigt. Besonders schwer wiegt für ihn der abgebrochene Kontakt: Seit der Beerdigung seiner Ehefrau Hannelore Kramm im November 2023 habe sich Uwe nicht mehr gemeldet.
Kontaktabbruch nach Todesfall
Nach Angaben der Schlager-Ikone blieb jegliche Reaktion seines Sohnes aus – weder zu Feiertagen noch zu Geburtstagen. Für Heino ein klares Zeichen: „Da muss ich doch davon ausgehen, dass er das Interesse an mir verloren hat.“ Auch bei einem öffentlichen Termin – der Premiere einer TV-Dokumentation im März in Kitzbühel – fehlte Uwe. Eingeladen war er nicht.
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Manager wird zur „Ersatzfamilie“
Stattdessen sieht Heino heute in seinem langjährigen Manager Helmut Werner eine Art Ersatzsohn. Gemeinsam mit dessen Frau Nicole und Sohn Lennie bilde dieser für ihn eine neue Familie. „Helmut sehe ich heute als meinen Sohn an, weil er rund um die Uhr für mich da ist“, erklärte der Sänger. Entsprechend deutlich fällt seine Entscheidung aus: Sein leiblicher Sohn soll nichts mehr erben.
Schwiegertochter widerspricht
Die Darstellung sorgt jedoch für Widerspruch. Vera Kramm, die Ehefrau von Uwe, wies die Vorwürfe gegenüber der Bild-Zeitung zurück. Ihrer Ansicht nach sei der Kontakt nicht einseitig abgebrochen worden. „Man kann einen Menschen nicht immer ausschließen und dann sagen, er hätte den Kontakt abgebrochen“, erklärte sie. So seien weder Einladungen zu wichtigen Familienfeiern erfolgt noch habe Heino selbst den Kontakt gesucht.
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Zudem erhebt sie indirekt Vorwürfe gegen Manager Helmut Werner, den sie für die Entfremdung mitverantwortlich macht. Dieser wies das laut Bild-Zeitung zurück und betonte, das Verhältnis zwischen Vater und Sohn sei schon lange vor der aktuellen Entwicklung belastet gewesen. (Dieser Artikel erschien zuerst auf innsalzach24.de/fgr)