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Mühldorfer spielte auch für die Löwen

„Ich bin ein richtiger Glückspilz“: Ampfings Torhüterlegende Manfred Eiben wird 70

Manfred Eiben im Trikot des TSV Ampfing. Zwischen 1975 und 1979 spielte der gebürtige Mühldorfer für 1860 München.
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Manfred Eiben (mitte) im Trikot des TSV Ampfing. Zwischen 1975 und 1979 spielte der gebürtige Mühldorfer für 1860 München.

Manfred Eiben bezeichnet sich als „rüstigen Rentner“, der am Dienstag, 21. November seinen 70. Geburtstag feiert. Die Torhüterlegende erlebte die großen Zeiten der Ampfinger Fußballer mit. Das macht er heute.

Mühldorf – Manfred Eiben, eine Fußball-Legende aus Mühldorf am Inn, feiert am heutigen Dienstag, 21. November, seinen 70. Geburtstag. Der gebürtige Mühldorfer, der in Oberflossing aufgewachsen ist, bezeichnet sich als „rüstigen Rentner“.

„Erfreue mich bester Gesundheit“

Einst war Eiben Torwart im Profibereich beim TSV 1860 München und dann in der Bayernliga beim TSV Ampfing. „Ich erfreue mich bester Gesundheit und bin daher ein Glückskind.“ Seinen heutigen Ehrentag wird der Oberbayer nur im kleinen Familienkreis feiern, eine große Feier ist nicht geplant.

Die Torwart-Legende Manfred Eiben: „Meine Karriere war ein Traum.“

Am 21. November 1953 wurde Manfred Eiben geboren. Sein fußballerischer Werdegang verlief so: Bei der SpVgg Mühldorf hatte Eiben erste Erfolge gefeiert und war dann 1975 von den Münchner Löwen entdeckt worden. Eiben wechselte mit 21 Jahren in die Landeshauptstadt zu den Sechzigern und stand bis 1979 vier Jahre bei den Löwen in der 1. und 2. Liga unter Vertrag. Eiben war als Nachfolger von Henri Françillon zum damaligen Zweitligisten gekommen. Bernhard Hartmann war bei den Löwen seinerzeit die Nummer eins. Aber Eiben kam gleich in seiner ersten Zweitliga-Saison 1975/76 zu zwei Einsätzen. Seine beiden einzigen Bundesliga-Einsätze erlebte Eiben in der Spielzeit 1977/78 gegen Fortuna Düsseldorf und den 1. FC Köln. In den Spielzeiten 1975/76 und 1977/78 durfte Eiben zudem im DFB-Pokal zweimal das Löwentor hüten.

1982 zum TSV Ampfing

1979 wechselte der Mühldorfer Schlussmann zum von Alfred Kohlhäufl trainierten TSV 1861 Straubing, mit dem er 1980 von der Bezirks- in die Landesliga aufstieg. 1982 wechselte Eiben wieder in die heimische Region und schloss sich dem TSV Ampfing an, bei dem er seine Karriere auch beendete. Ein großer Erfolg in dieser Zeit war der dritte Platz mit der Bayern-Auswahl im Amateurländerpokal.

Seit fünf Jahren Rentner

Seit rund fünf Jahren ist Manfred Eiben Rentner: „Sportlich wie beruflich“, sagt er mit einem Augenzwinkern. Der Fußball hat ihn nie losgelassen, er verfolgt noch heute Spiele: „Die Bundesliga sehe ich mir im Fernsehen an, hier und da gehe ich mal auf den Platz zu Heimspielen des TSV Ampfing“, lässt der bescheidende Ex-Profi-Keeper wissen. Ob denn seine alte Liebe, der TSV Ampfing, den Klassenerhalt in der Landesliga schafft?

„Ich hoffe es doch. Es sind ja noch genügend Spiele und mit der Drei-Punkte-Regel ist das schon möglich, wenn die Mannschaft mal eine kleine Serie startet.“ Gesundheitlich geht es Eiben gut: „Ich kann mich nicht beklagen, ich bin gesund und das ist ja in meinem Alter das Wichtigste.“ Sein Lebensinhalt sind jetzt aber in erster Linie seine Lebenspartnerin, mit der er bereits 32 Jahre in Mühldorf zusammenlebt, sowie eine sechs Monate alte Enkeltochter. „Meine sportliche Karriere war ein Traum und privat bin ich ein richtiger Glückspilz“, sagt Eiben.

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