Was für eine bittere Geschichte: Kurz nach seinem Karriereende muss ein bayerischer Olympia-Held eine Hiobsbotschaft verkraften.
Johannes Rydzek, ein Name, der im Wintersport für Erfolg steht, hat sich kürzlich nach einer beeindruckenden Karriere vom aktiven Sport verabschiedet . Der Nordische Kombinierer bestritt Mitte März in Oslo sein letztes Rennen und wollte sich fortan mehr auf sein Leben außerhalb des Leistungssports konzentrieren. Doch kurz nach seinem Karriereende ereilte ihn eine unerwartete Hiobsbotschaft – und das ausgerechnet beim Sport.
Johannes Rydzek hat sich schwer verletzt.
© Imago/ Screenshot Instagram Johannes Rydzek
Wie Rydzek auf Instagram mitgeteilt hat, zog er sich beim Skifahren einen Kreuzbandriss zu. „Manchmal kommt es anders als man denkt. Viele Pläne hatte ich nach meinem Karriereende aber das Leben hatte wohl andere“, leitete er seine Nachricht ein: „Nachdem ich als Aktiver zum Glück von schweren Verletzungen verschont geblieben bin, hat mein Knie einen unnötigen aber auch spektakulären Sturz im Riesenslalom nicht überstanden“, erklärte er.
Bayerischer Olympia-Held erhält nach Karriereende bittere Verletzungs-Diagnose Schon am Mittwoch (8. April) ist die Operation, bei der er ein neues Kreuzband erhält. Rydzeks erster Frühling als Ruheständler wird nun von Reha-Maßnahmen geprägt sein. Doch trotz der unerwarteten Wendung bleibt der 34-Jährige optimistisch. Er plant, seine Fans auf eine „nicht weniger spannende Reise“ mitzunehmen, und zeigt sich zuversichtlich, dass das Leben abseits des Sports viele schöne Momente bereithält.
„Natürlich will ich zurück auf Ski und in die Berge, aber ich bin mir sicher, das Leben hat auch so genug Schönes zu bieten“, fügte Rydzek hinzu. In den Kommentaren bekommt der zweifache Olympiasieger viel Zuspruch von seinen Fans und anderen Sportlerkollegen. „Viel im Freibergsee-Heilwasser schwimmen“, riet ihm etwa die deutsche Skicrosserin Johanna Holzmann.
Spanien-Urlaub und Aperol-Party: Die deutschen Medaillen-Gewinner feiern ihren Olympia-Triumph 26 deutsche Medaillen gab es in Mailand und Cortina – die Team-Deutschland-Stars feierten ihre Edelmetall-Gewinne furios. © IMAGO/Rene Traut, Screenshot Instagram @maxlangenhan.luge, @justus.strelow (Montage) Emma Aicher (li.) durfte gleich doppelt Silber bejubeln. Erst in der Abfahrt, dann gemeinsam mit Kira Weidle-Winkelmann (r.) in der Kombi. Verdientermaßen ging es für beide anschließend in die spanische Sonne. © IMAGO/Felice Calabro' / ipa-agency.net Für Aicher und Weidle-Winkelmann ging es zum Feiern nach Barcelona. Beim Sightseeing – soviel zeigen die Urlaubsbilder – wurde besonders viel gelacht. © Screenshot Instagram @kiraweidle Genau das beweist auch dieser Schnappschuss der beiden Silber-Heldinnen. © Screenshot Instagram @kiraweidle Groß war der Jubel auch bei der Mixed-Staffel, die mit ihrer Bronzemedaille das einzige Biathlon-Edelmetall für Team Deutschland gewinnen konnte. Mit dabei: Franziska Preuß, Vanessa Voigt, Philipp Nawrath und Justus Strelow (v. l. n. r.). Groß war der Jubel auch bei der Mixed-Staffel, die mit ihrer Bronzemedaille das einzige Biathlon-Edelmetall für Team Deutschland gewinnen konnte. Mit dabei: Franziska Preuß, Vanessa Voigt, Philipp Nawrath und Justus Strelow (v. l. n. r.). © IMAGO/Zhang Tao Schon im deutschen Haus wurde die Medaille gebührend gefeiert – mit einem gemeinsamen Tanz zu „Candy Shop“ von 50 Cent. Schon im deutschen Haus wurde die Medaille gebührend gefeiert – mit einem gemeinsamen Tanz zu „Candy Shop“ von 50 Cent. © Screenshot Instagram @justus.strelow Gleich zweifach Gold durfte Max Langenhan bejubeln. Erst besorgte er im Einsitzer den ersten Gold-Triumph für Team D, dann folgte später sogar noch der Sieg in der Rodelstaffel. Gleich zweifach Gold durfte Max Langenhan bejubeln. Erst besorgte er im Einsitzer den ersten Gold-Triumph für Team D, dann folgte später sogar noch der Sieg in der Rodelstaffel. © IMAGO/Eibner-Pressefoto/Memmler Die Belohnung: Natürlich ein klassischer italienischer Negroni! Die Belohnung: Natürlich ein klassischer italienischer Negroni! © Screenshot Instagram @maxlangenhan.luge In der Staffel durfte Langenhan mit Julia Taubitz, Tobias Wendl, Tobias Arlt, Dajana Eitberger und Magdalena Matschina zelebrieren. In der Staffel durfte Langenhan mit Julia Taubitz, Tobias Wendl, Tobias Arlt, Dajana Eitberger und Magdalena Matschina zelebrieren. © IMAGO/Eibner-Pressefoto/Memmler Das zweite Gold wurde nicht nur mit der Familie bejubelt ... Das zweite Gold wurde nicht nur mit der Familie bejubelt ... © IMAGO/SaschaxFromm ... sondern natürlich auch bei einer feucht-fröhlichen Party mit dem Team im deutschen Haus. Oh, wie ist das schön! ... sondern natürlich auch bei einer feucht-fröhlichen Party mit dem Team im deutschen Haus. Oh, wie ist das schön! © Screenshot Instagram @juliataubitz Philipp Raimund ließ sich nach seinem Triumph im Skispringen vom ganzen deutschen Haus feiern. Und das hochverdient. Philipp Raimund ließ sich nach seinem Triumph im Skispringen vom ganzen deutschen Haus feiern. Und das hochverdient. © Screenshot Instagram @hilleraimund Ähnlich erging es Julia Taubitz nach ihrem Rodel-Gold im Einsitzer. Nach den Spielen ging es für sie direkt weiter nach St. Moritz – wo der nächste Weltcup wartet. Ähnlich erging es Julia Taubitz nach ihrem Rodel-Gold im Einsitzer. Nach den Spielen ging es für sie direkt weiter nach St. Moritz – wo der nächste Weltcup wartet. © IMAGO/SaschaxFromm Dajana Eitberger und Magdalena Matschina durften im Doppelsitzer Silber bejubeln. Natürlich ging es hinterher hoch her. Dajana Eitberger und Magdalena Matschina durften im Doppelsitzer Silber bejubeln. Natürlich ging es hinterher hoch her. © IMAGO Magdalena Matschina führte bei der Feier im deutschen Haus anschließend einen urbayrischen Tanz auf. Der Kommentar von Rodel-Legende Felix Loch: „Im Rodeln Silber, im Plattln definitiv Gold!“ Magdalena Matschina führte bei der Feier im deutschen Haus anschließend einen urbayrischen Tanz auf. Der Kommentar von Rodel-Legende Felix Loch: „Im Rodeln Silber, im Plattln definitiv Gold!“ © Screenshot Instagram @loch_felix Axel Jungk (im Bild) wurde im Sekelton Silber-Gewinner. Im deutschen Haus feierte er zusammen mit Christopher Grotheer, der Bronze davontragen konnte. Axel Jungk (im Bild) wurde im Sekelton Silber-Gewinner. Im deutschen Haus feierte er zusammen mit Christopher Grotheer, der Bronze davontragen konnte. © IMAGO/SaschaxFromm Grotheer (r.) und Jungk wurden dabei unter anderem von Thüringens Ministerpräsident Mario Voigt (li.) beglückwünscht. Grotheer (r.) und Jungk wurden dabei unter anderem von Thüringens Ministerpräsident Mario Voigt (li.) beglückwünscht. © IMAGO/SaschaxFromm Skeletoni Susanne Kreher gewann ebenfalls Silber – sowohl solo als auch im Mixed mit Axel Jungk. Kein Wunder, dass der bestgelaunte Tanzeinmarsch ins deutsche Haus so viel Spaß machte. Skeletoni Susanne Kreher gewann ebenfalls Silber – sowohl solo als auch im Mixed mit Axel Jungk. Kein Wunder, dass der bestgelaunte Tanzeinmarsch ins deutsche Haus so viel Spaß machte. © Screenshot Instagram @susanne.kreher Bronze-Gewinnerin Jaqueline Pfeifer feierte nach den Spielen in ihrer Heimat. Die Ortsgemeinde Brachbach ließ sich nicht lumpen und feierte die gerührte Olympia-Heldin mit einem eigenen Umzug. Bronze-Gewinnerin Jaqueline Pfeifer feierte nach den Spielen in ihrer Heimat. Die Ortsgemeinde Brachbach ließ sich nicht lumpen und feierte die gerührte Olympia-Heldin mit einem eigenen Umzug. © IMAGO/Rene Traut Laura Nolte schrammte im Monobob noch knapp an Gold vorbei. Im Zweierbob gab es dann kein Vorbeikommen an ihr und Anschieberin Deborah Levi. Die Jubel-Aufnahmen auf der Rückbank eines Autos, auf der beide zusammen Jessie Js „Masterpiece“ anstimmten, versprühten Feierlaune pur. Laura Nolte schrammte im Monobob noch knapp an Gold vorbei. Im Zweierbob gab es dann kein Vorbeikommen an ihr und Anschieberin Deborah Levi. Die Jubel-Aufnahmen auf der Rückbank eines Autos, auf der beide zusammen Jessie Js „Masterpiece“ anstimmten, versprühten Feierlaune pur. © Screenshot Instagram @lauranoltee Minerva Hase (li.) durfte mit Nikita Volodin Bronze im Eiskunstlauf feiern. Auf der Schlusszeremonie der Spiele tanzte sie bei bester Laune zusammen mit Annika Hocke zum aktuellen Tiktok-Hit „Lush Life“. Minerva Hase (li.) durfte mit Nikita Volodin Bronze im Eiskunstlauf feiern. Auf der Schlusszeremonie der Spiele tanzte sie bei bester Laune zusammen mit Annika Hocke zum aktuellen Tiktok-Hit „Lush Life“. © Screenshot Instagram @minervahase Die beiden überraschenden Bronze-Gewinnerinen im Team-Langlauf Coletta Rydzek und Laura Gimmler wurden im deutschen Haus unter anderem von Bayerns Ministerpräsident Markus Söder gefeiert. Die beiden überraschenden Bronze-Gewinnerinen im Team-Langlauf, Coletta Rydzek und Laura Gimmler, wurden im deutschen Haus unter anderem von Bayerns Ministerpräsident Markus Söder gefeiert. © Screenshot Instagram @markus.soeder Besonders gefeiert wurde auch Skicrosserin Daniela Maier, die sich im Snowpark sensationell zur Gold-Gewinnerin krönte. Besonders gefeiert wurde auch Skicrosserin Daniela Maier, die sich im Snowpark sensationell zur Gold-Gewinnerin krönte. © IMAGO/Fotostand / Hettich Johannes Lochner gewann in Cortina sowohl im Zweier- als auch im Viererbob Gold. Der perfekte Abschluss einer großen Karriere, der nicht nur mit Hannes (li.) und Nele (r.) Ocik gefeiert wurde ... Johannes Lochner gewann in Cortina sowohl im Zweier- als auch im Viererbob Gold. Der perfekte Abschluss einer großen Karriere, der nicht nur mit Hannes (li.) und Nele (r.) Ocik gefeiert wurde ... © IMAGO/HMB Media/Marc Niemeyer ... sondern auch auf einer zünftigen Feier im Anschluss, bei der Lochner beim Aperol-Dienst geknipst wurde. ... sondern auch auf einer zünftigen Feier im Anschluss, bei der Lochner beim Aperol-Dienst geknipst wurde. © Screenshot Instagram bobteam.johannes.lochner Coletta Rydzek hingegen hat einen etwas anderen Tipp für ihren Bruder: „Jetzt werden die Oberarme aufgebaut“, schrieb die 28-Jährige, die selbst als Skilangläuferin aktiv ist. Eva Pinkelnig war regelrecht fassungslos: „Nicht dein Ernst?! Jahrelang den Hochrisiko-Sport unbeschadet & unglaublich erfolgreich überstanden (=saugeile Karriere) und dann krachts beim Hobbysport. Alles Gute für die OP und dann für die Reha“, schrieb die österreichische Skispringerin. (dwe)