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Rückkehr auf große Bühne
WM-Aufstellung der Türkei heute gegen Australien – Fener-Stürmer ersetzt angeschlagenen Yildiz
Die Türkei trifft in ihrem ersten WM-Spiel seit 24 Jahren in der Nacht auf Sonntag auf Australien. Aktürkoglu spielt für den angeschlagenen Yildiz.
Update vom 14. Juni, 4.47 Uhr: Die Aufstellung der türkischen Nationalmannschaft steht fest. Wie zu erwarten, kann der in Regensburg geborene Stürmer Kenan Yildiz nicht spielen. Für ihn läuft Fener-Stürmer Kerem Aktürkoglu auf. Die vollständige Aufstellung der Türkei gegen Australien:
Update vom 14. Juni, 2.38 Uhr: In Deutschland ist es gerade mitten in der Nacht, in Vancouver ist es 17.38 Uhr. Um 21 Uhr Ortszeit erfolgt der Anpfiff, und immer noch gibt es keine spruchreifen Neuigkeiten von Kenan Yildiz. Sollte Yildiz nicht spielen können, wonach es momentan aussieht, ist Kerem Aktürkoglu die wahrscheinlichste Alternative.
Update vom 13. Juni, 9.48 Uhr: In der Nacht auf Sonntag ist es endlich so weit: Die Türkei startet in die Fußball-WM! Zum Auftakt in Gruppe D geht es gegen Australien. Die größten Fragezeichen stehen nach wie vor hinter Kenan Yildiz. Der Juventus-Star konnte nach seinem Muskelfaserriss in der Wade bislang nur individuell trainieren. Ein Startel-Einsatz gegen Australien könnte daher noch zu früh kommen. Im ersten Spiel der Gruppe D setzte sich am frühen Samstagmorgen Gastgeber USA gegen Paraguay mit 4:1 durch. Die Türkei will jetzt nachlegen.
Erstmeldung: Die Türkei trifft am 1. Spieltag der Gruppe D der FIFA Fußball-WM 2026 am Sonntag (06.00 Uhr MEZ, alle TV-Infos finden Sie hier) auf Australien. Gespielt wird im BC Place Stadium in Vancouver, Kanada. Für die Türkei ist es nach 24 Jahren die Rückkehr auf die ganz große WM-Bühne – und Trainer Vincenzo Montella muss ausgerechnet zum Auftakt mit Personalsorgen kämpfen.
Absolut hautnah. Absolut fundiert: Absolut Fussball berichtet für euch von der WM 2026. Unsere Reporter sind in Amerika vor Ort und versorgen euch mit News, Videos und exklusiven Einblicken.
Das Fragezeichen hinter dem Namen Kenan Yildiz überschattet die türkische WM-Vorbereitung. Der Juventus-Star zog sich im Mai einen Muskelfaserriss zu und bangt um seinen ersten WM-Einsatz von Beginn an. Dabei wäre der 21-Jährige natürlich gesetzt – als einer der gefährlichsten Offensivspieler im Kader, der in der WM-Qualifikation mit drei Toren überzeugte. Auch Stürmer Kerem Aktürkoglu kommt aus einer Verletzung und ist noch nicht bei hundert Prozent.
WM-Aufstellung der Türkei gegen Australien – großes Yildiz-Fragezeichen
Fällt Yildız aus oder sitzt er zunächst auf der Bank, rückt Arda Güler noch stärker in den Mittelpunkt. Der Real-Madrid-Star ist die kreative Schaltzentrale im türkischen Offensivspiel und für Montella schlicht unersetzlich. Neben ihm soll Kapitän Hakan Çalhanoğlu mit seiner Erfahrung – 105 Länderspiele stehen zu Buche – das Mittelfeld kontrollieren und das Tempo bestimmen. Auf rechts liefern sich Yunus Akgün und Irfan Can Kahveci ein Kopf-an-Kopf-Rennen um den Startelf-Platz.
Zwischen den Pfosten ist Altay Bayindir gesetzt. Die Viererkette bilden wohl Zeki Celik, Merih Demiral, Caglar Söyüncü und Ferdi Kadioglu. Im defensiven Mittelfeld soll Kapitän Hakan Çalhanoğlu gemeinsam mit Kaan Ayhan die Schaltzentrale bilden. Im offensiven Mittelfeld ist Superstar Arda Güler gesetzt, auf links droht Kenan Yildız auszufallen – Yunus Akgün steht als Alternative bereit. Auf rechts könnte Barış Alper Yılmaz beginnen. Im Sturmzentrum ist Kerem Aktürkoglu trotz seiner Verletzungshistorie erste Wahl – es fehlt dem Kader schlicht ein klassischer Neuner.
Die finalen Teilnehmer der WM 2026 – Mehrere Debütanten und historische Türkei
Für die Türkei ist die WM 2026 in den USA, Kanada und Mexiko erst die dritte WM-Teilnahme der Vereinsgeschichte. Das bisher beste Ergebnis: Platz drei bei der Heim-WM 2002 in Südkorea und Japan. Damals traf die Türkei im Spiel um Platz drei ausgerechnet auf Südkorea – und gewann. Nun soll eine neue Generation um Güler und Yildız an diese goldene Ära anknüpfen. In Gruppe D trifft die Türkei sonst noch auf die USA und Paraguay. (kk)