Um Ihnen ein besseres Nutzererlebnis zu bieten, verwenden wir Cookies.
Durch Nutzung unserer Dienste stimmen Sie unserer Verwendung von Cookies zu.
Weitere Informationen
Für die Finanzierung unseres journalistischen Angebots sind wir auf die Anzeigen unserer Werbepartner angewiesen.
Klicken Sie oben rechts in Ihren Browser auf den Button Ihres Ad-Blockers und deaktivieren Sie die Werbeblockierung für
. Danach können Sie gratis weiterlesen.
Lesen Sie wie gewohnt mit aktiviertem Ad-Blocker auf
Jetzt für nur 0,99€ im ersten Monat testen
Unbegrenzter Zugang zu allen Berichten und Exklusiv-Artikeln
Lesen Sie nahezu werbefrei mit aktiviertem Ad-Blocker
Sie haben das Produkt bereits gekauft und sehen dieses Banner trotzdem? Bitte aktualisieren Sie die Seite oder loggen sich aus und wieder ein.
Kompliziertes Sechzehntelfinale
Nagelsmann muss blitzschnell sein – Gegner erst wenige Stunden vor Spiel fix
Für Julian Nagelsmann wird die Vorbereitung auf das Sechzehntelfinale vermutlich eine der kompliziertesten seiner bisherigen Trainerkarriere.
Deutschland steht bereits sicher im Sechzehntelfinale der Fußball-WM 2026. Das Spiel findet am kommenden Montag um 22.30 Uhr mitteleuropäischer Zeit in Foxborough bei Boston statt. Doch gegen wen die DFB-Elf antritt, bleibt bis Sonntagmorgen gegen 6 Uhr offen. Für das Team von Bundestrainer Julian Nagelsmann bedeutet das: Nur 42 Stunden zwischen Gewissheit und Anpfiff.
Deutschland trifft auf einen Tabellendritten. Im Spielplan der FIFA ist der Gegner schlicht als „3ABCDF“ vermerkt. Dahinter verbergen sich 15 mögliche Teams aus fünf Gruppen. Erst in allerletzter Sekunde könnte sich entscheiden, wer im ersten der fünf möglichen K.-o.-Spiele auf die Mannschaft von Julian Nagelsmann trifft.
WM-Sechzehntelfinale: Schottland, Paraguay oder Australien als wahrscheinlichste Gegner
Ausgeschieden oder als Gruppensieger gesetzt sind Mexiko, die USA, Tunesien, Haiti und die Türkei. Sie kommen als Gegner nicht infrage. Die zwölf Gruppendritten der WM werden von der FIFA in einer eigenen Rangliste geführt. Die besten acht dieser zwölf Teams kommen weiter ins Sechzehntelfinale. Die schlechtesten vier scheiden aus – gemeinsam mit den Viertplatzierten aller Gruppen.
Insgesamt sind 495 verschiedene Konstellationen möglich, welche acht der zwölf Gruppendritten weiterkommen. Die meisten dieser Kombinationen führen zu einem Gegner aus Gruppe C: 231 von 495 Szenarien sehen dort den deutschen Kontrahenten. Es folgen Gruppe D mit 212 Kombinationen und Gruppe F mit 35. Sehr unwahrscheinlich ist ein Gegner aus Gruppe A (16 Kombinationen) oder Gruppe B (eine einzige Kombination).
Die finalen Teilnehmer der WM 2026 – Mehrere Debütanten und historische Türkei
Nach aktuellem Stand sind Schottland aus Gruppe C sowie Paraguay und Australien aus Gruppe D die wahrscheinlichsten Gegner. Dahinter folgen Marokko und Brasilien, falls eines der beiden Teams noch hinter die Schotten zurückfallen sollte. Topteams können Deutschland aktiv ausweichen: Brasilien sichert sich mit einem Remis gegen Schottland Platz zwei. Auch die Niederlande und die Schweiz können durch ein Unentschieden im direkten Duell den dritten Platz vermeiden.
Der enge Zeitplan ist eine direkte Folge des neuen WM-Formats. Die Weltmeisterschaft wurde von 32 auf 48 Nationen erweitert. Das alte Format, bei dem die Teilnehmerzahl mit jeder Runde halbiert wurde, ließ sich nicht mehr anwenden. Die FIFA entschied sich für zwölf Vierergruppen, aus denen die besten acht Tabellendritten weiterkommen. Ein ähnliches Modell wurde bereits bei den Europameisterschaften 2016, 2021 und 2024 eingesetzt – damals mit vier besten Dritten aus sechs Gruppen.
Die Vorrunde endet erst in der Nacht zum Sonntag. Die letzten Partien – Algerien gegen Österreich und Jordanien gegen Argentinien – werden um 4 Uhr mitteleuropäischer Zeit angepfiffen. Erst danach steht fest, welche acht Tabellendritten weiterkommen. Und erst dann ist klar, wer am 29. Juni in Foxborough auf Deutschland trifft.
Deutschland: Letztes Gruppenspiel gegen Ecuador
Deutschland selbst bestreitet am Donnerstag noch sein letztes Gruppenspiel gegen Ecuador. Besonders die Startelf-Entscheidungen gestalten sich interessant. Kapitän Joshua Kimmich und seine Mitspieler haben die K.o.-Phase durch Siege gegen Curaçao (7:1) und die Elfenbeinküste (2:1) bereits sicher [1]. Nach dem Ecuador-Spiel müssen sie zwei weitere Tage warten, bis ihr Gegner feststeht. (cb)