Letztes Gruppenspiel
Deutschland-Aufstellung heute gegen Ecuador da: Zwei Wechsel – Nagelsmann-Überraschung bleibt aus
Gruppensieg eingetütet, und trotzdem muss sich Julian Nagelsmann vor dem letzten Gruppenspiel gegen Ecuador bei der WM 2026 entscheidende Fragen stellen.
Update vom 25. Juni, 20.35 Uhr: Jetzt ist die Aufstellung von Deutschland da! Und es ist die angekündigte Startelf von Julian Nagelsmann. Im Vergleich zum 2:1 gegen die Elfenbeinküste rücken Rüdiger und Raum in die Mannschaft, Schlotterbeck und Brown fehlen verletzt bzw. angeschlagen. Deniz Undav sitzt wie angekündigt trotz zuletzt zwei starken WM-Spielen wieder auf der Bank.
Für Deutschland! 🇩🇪 Das ist unsere Startelf gegen Ecuador 👇️#fifaworldcup #dfbteam 📸 DFB pic.twitter.com/SFAygc9jTw
— DFB-Team (@DFB_Team) June 25, 2026
So spielt Deutschland: Neuer – Kimmich, Tah, Rüdiger, Raum – Pavlovic, Nmecha – Sané, Musiala, Wirtz – Havertz
Update vom 25. Juni, 19.16 Uhr: Noch rund anderthalb Stunden bis die Aufstellung der deutschen Mannschaft für das letzte WM-Gruppenspiel gegen Ecuador bekanntgegeben wird. Die Startelf scheint so gut wie sicher, Bundestrainer Julian Nagelsmann muss verletzungsbedingt Nico Schlotterbeck und Nathaniel Brown ersetzen. Antonio Rüdiger und David Raum rücken in die Mannschaft. Ansonsten sind wohl keine Wechsel geplant, gab Nagelsmann bekannt. Oder kommt es doch kurz vor Anpfiff zu einer Überraschung?
Update vom 25. Juni, 11.31 Uhr: Bundestrainer Julian Nagelsmann hat auf der Pressekonferenz bereits für Klarheit gesorgt, was die Aufstellung im letzten WM-Gruppenspiel gegen Ecuador betrifft. Antonio Rüdiger rutscht für den verletzten Nico Schlotterbeck in die Startformation, David Raum startet für den angeschlagenen Nathaniel Brown.
Doch welche Aufstellung hätten sich die Fans des DFB gewünscht? Im Format „FanPuls – am Herzschlag der Fans“ haben über 2.000 Anhänger der deutschen Nationalmannschaft abgestimmt, wer es noch verdient hätte, gegen die Südamerikaner von Beginn an mitzumischen. Eine Forderung wurde dabei erneut nicht berücksichtigt.
Update vom 25. Juni, 01.53 Uhr: Deniz Undav wird auch gegen Ecuador auf der deutschen Bank Platz nehmen. Mit dieser Entscheidung überraschte Bundestrainer Julian Nagelsmann in der Nacht auf Donnerstag (deutscher Zeit) auf der Pressekonferenz vor dem abschließenden Gruppenspiel. „Wir werden die Wechsel vornehmen, die wir vornehmen müssen“, sagte Nagelsmann und kündigte an, lediglich den angeschlagenen Nathaniel Brown sowie den verletzten Nico Schlotterbeck zu ersetzen.
Für Brown wird in der Linksverteidigung David Raum in die Mannschaft rücken, in der Innenverteidigung übernimmt neben Jonathan Tah Real-Madrid-Star Antonio Rüdiger. Nagelsmann begründete die Entscheidung einerseits mit dem Fokus auf den dritten Sieg in der Gruppe und andererseits mit dem Wunsch nach der Erhaltung des Rhythmus‘ für die K.-o.-Runde.
Lange war spekuliert worden, dass nach dem vorzeitigen Gruppensieg sowohl Deniz Undav als auch Torhüter Oliver Baumann in die Mannschaft rücken könnten. Nicht nur Undav, sondern auch der lange als Nummer eins vorgesehene Schlussmann müssen jedoch erneut auf die Bank. Jamal Musiala und Manuel Neuer werden auf ihren Positionen zum dritten Mal von Beginn an auf dem Rasen stehen.
Update vom 24. Juni, 17.26 Uhr: Eine weitere Umstellung in der Defensive kündigt sich an. So konnte Nathaniel Brown bei der Abschlusseinheit im DFB-Lager nicht vollständig mittrainieren, da der Frankfurter leichte Probleme an den Adduktoren hat. Dementsprechend soll dem Youngster eine Pause gegen Ecuador gegönnt werden. Naheliegendster Ersatz wäre auf dieser Position sicherlich David Raum.
Update vom 24. Juni, 15.51 Uhr: Kommt es bei der deutschen Mannschaft mitten im Turnier zu einer überraschenden Umstellung in der Defensive? Das zumindest rät Lothar Matthäus Bundestrainer Julian Nagelsmann. Der Grund: Geschwindigkeitsprobleme von Joshua Kimmich als Rechtsverteidiger. Die komplette Idee von Matthäus für die DFB-Abwehr lesen Sie hier.
Update vom 24. Juni, 13.40 Uhr: Die Anzeichen, dass Deniz Undav gegen Ecuador in der DFB-Startelf steht, verdichten sich immer mehr. Absolut Fussball kann die voraussichtliche Entscheidung von Bundestrainer Nagelsmann bestätigen. Zudem wird der Stuttgarter auch bei der obligatorischen Pressekonferenz vor der Partie neben Bundestrainer Julian Nagelsmann Platz nehmen. Diese findet um 1.45 Uhr deutscher Zeit in der Nacht auf Donnerstag statt.
Update vom 24. Juni, 12.11 Uhr: Die Entscheidung um einen Startelf-Einsatz von Deniz Undav im letzten deutschen WM-Gruppenspiel gegen Ecuador ist offenbar gefallen. Laut Bild liegt die Wahrscheinlichkeit sogar bei „100 Prozent“. Demnach könnte Bundestrainer Julian Nagelsmann den Stuttgarter von Beginn an aufbieten und dafür Jamal Musiala eine Verschnaufpause gönnen. Viele Fans und Experten forderten Undav zuletzt nach seinen starken Einwechslungen gegen Curacao und die Elfenbeinküste.
Erstmeldung vom 23. Juni, 13.21 Uhr: Drei Fragen, ein Spiel, viele Antworten gesucht: Wenn Deutschland am Donnerstag um 22:00 Uhr gegen Ecuador (hier geht es zum deutschen Spielplan) antritt, hat Bundestrainer Julian Nagelsmann gleich mehrere heiße Eisen im Feuer. Gruppensieg ist sicher, Sechzehntelfinale auch – also: Wer spielt, wer rastet, und beginnt Deniz Undav endlich mal von Beginn an?
„Für mich erschließt sich nie so der Sinn, wenn ich 26 Spieler dabei habe, warum ich die immer nur auf der Bank versauern lassen soll, wenn doch alle gut sind und auch spielen wollen“, hatte Nagelsmann schon vor dem Turnier gesagt. Jetzt kann er liefern. Sechs Feldspieler warten noch auf ihre ersten WM-Minuten: Malick Thiaw, Angelo Stiller, Pascal Groß, Maximilian Beier, Nick Woltemade und Assan Ouedraogo. Das Ecuador-Spiel ist ihre Chance.
Startet Deniz Undav bei der WM 2026 gegen Ecuador?
Dazu kommt eine neue FIFA-Regel, die Nagelsmann zusätzliche Freiheit gibt: Gelbe Karten werden nach der Gruppenphase gestrichen. Kein einziger der 18 bisher eingesetzten Deutschen hat eine gesehen – Sperrenrisiko also null. Und weil zwischen Ecuador und dem ersten K.o.-Spiel am 29. Juni in Foxborough nur vier Tage liegen, macht auch die Belastungssteuerung eigentlich schon Rotation zur Pflicht. Kai Havertz und Jamal Musiala könnten beispielsweise eine Pause bekommen.
Joker und Undav retten Deutschland – DFB-Noten gegen die Elfenbeinküste




Doch die Frage, die die Fußball-Nation wirklich umtreibt, lautet: Undav – Starter oder Joker? Der Stuttgarter hat in gerade mal 56 Einsatzminuten drei Tore erzielt und zwei weitere vorbereitet. Beide Male kam er erst in der 60. Minute – und entschied die Spiele trotzdem. Nagelsmann selbst brachte das Thema nach dem 2:1 gegen die Elfenbeinküste auf den Punkt: „Jetzt geht wieder die Frage los: Beginnt er irgendwann mal?“ Und er ließ beide Optionen offen.
„Du kannst sagen, lass ihn in seinem Flow, lass ihn in der Rolle, weil er da getroffen hat und Spiele mitentschieden hat. Oder du kannst ihn von Beginn an bringen.“ Entschieden ist noch nichts: „Wir werden beides diskutieren, auch mit Deniz.“ Undav selbst? Entspannt. „Das liegt am Bundestrainer. Er trifft die Entscheidung. Ich versuche einfach, meinen Job zu machen“, sagte er. Das Geheimnis seiner Tore? „Einfach nur draufballern.“
Kapitän Joshua Kimmich schwärmt von der Wirkung seines Teamkollegen: „Man spürt in jedem Moment, wenn er den Ball bekommt, dass er schon das Gefühl hat, dass er mit jeder Aktion das Spiel entscheiden kann. Und das ist sehr, sehr wichtig.“ Und: „Gerade bei Spielern, die von außen reinkommen, sind manchmal 30 Minuten genug Zeit, um einen Impact zu haben. Das hat Deniz zweimal gut gezeigt.“
TV-Experte Mats Hummels bremst bei MagentaTV die Starter-Fantasien mit einem historischen Seitenhieb: „Sie können ja mal André Schürrle fragen, ob er glücklich mit 2014 war.“ Schürrle legte damals als Joker im WM-Finale den Siegtreffer von Mario Götze auf – und wurde Weltmeister. Manchmal ist die Bank der beste Platz.
Nagelsmann muss bei der WM 2026 Schlotterbeck ersetzen
Egal wie Nagelsmann die Undav-Frage löst: In der Abwehr hat er keine Wahl. Nico Schlotterbeck ist raus. Der 26-Jährige zog sich gegen die Elfenbeinküste bereits in der 13. Minute einen Innenbandriss im linken Sprunggelenk zu, spielte die erste Halbzeit noch unter Schmerzen – und ist jetzt für mehrere Monate außer Gefecht.
Die WM (hier geht es zum Spielplan) ist für den BVB-Star vorbei. Antonio Rüdiger, der zur Pause einsprang, übernimmt wohl den Platz neben Jonathan Tah. Thiaw und Anton warten als Backup. Nachnominieren? Geht nicht – die FIFA-Frist ist längst abgelaufen. Was bleibt, ist eine taktische Lücke, die schwer zu schließen ist. Schlotterbeck war der einzige Linksfuß in der deutschen Innenverteidigung.
Sein Spielaufbau über Diagonalbälle und Vertikalpässe war ein Markenzeichen von Nagelsmanns System. Alle Ersatzleute sind Rechtsfüße. Teamkollege Nadiem Amiri, der beim Physiotherapeuten direkt neben Schlotterbeck lag, als die Diagnose kam, beschrieb die Szene auf der Pressekonferenz so: „Da weiß man natürlich erstmal gar nicht, was man sagen soll. Man sieht natürlich dann einfach, dass er leer ist.“
Die Anteilnahme der Mannschaft war groß – aber auch erdrückend. „Wenn dann jeder auf ihn zugeht, gute Besserung wünscht und ihn aufmuntern will, ist das auch ziemlich viel“, sagte Amiri. „Ein gesunder Abstand tut ihm da, denke ich, ganz gut, um das alles erstmal zu verarbeiten.“ Schlotterbeck selbst fand auf Instagram klare Worte: „Ich brauche noch etwas Zeit, um das Ganze zu verarbeiten. Was jetzt zählt, ist die Mannschaft.“ (fpt)
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