4. Spieltag der Bundesliga
Dortmund verdienter Sieger gegen den VfL: Adeyemi-Hammer versaut Wolfsburg das Eriksen-Debüt
Der BVB bezwingt den VfL Wolfsburg letztendlich verdient mit 1:0. Karim Adeyemi schießt die Dortmunder mit 125 km/h zum Sieg. Der Ticker zum Nachlesen.
Fazit: Die Dortmunder waren das ganze Spiel über die bessere Mannschaft und verdienen sich mit einem erwachsenen Auftritt den Dreier gegen den VfL Wolfsburg. Karim Adeyemi nimmt in der 20. Minute Maß und ganz viel Wucht. Mit 125 km/h schlägt der Ball nach etwa 20 Meter Flug im kurzen Eck ein. Das einzige und entscheidende Tor der Partie.
| Aufstellung Borussia Dortmund: | Kobel - Ryerson, Anton, Schlotterbeck, Bensebaini, Svensson - Sabitzer, Nmecha - Adeyemi, Guirassy, Beier |
| Aufstellung VfL Wolfsburg: | Grabara - Fischer, Koulierakis, Souza, Jenz, Maehle - Wimmer, Arnold, Skov Olsen, Majer - Amoura |
| Tore: | Adeyemi (20.) |
Wolfsburg konnte vereinzelte Nadelstiche setzen, abgesehen von einer Freistoßsituation aber nie wirklich Gefahr ausstrahlen. Nico Schlotterbeck, der nach sechs Monaten Verletzungspause direkt durchspielte, stabilisierte die Dortmunder Hintermannschaft und brachte sich gewohnt entscheidend ins Aufbauspiel mit ein. Der BVB kann froh sein, seinen Abwehrchef zurückzuhaben.
Aber auch die Wolfsburger können sich zumindest ein wenig freuen: Christian Eriksen debütierte für die Wölfe, konnte aber noch keine entscheidende Akzente setzen. In den kommenden Wochen kann er dennoch zu einem entscheidenden Spieler im Kader der Wolfsburger werden, wenn er seine Kreativität und Finesse in das Spiel des VfL einbringen kann.
Minute 90+4: Wolfsburg bekommt eine Ecke, Grabara ist mit vorne. Arnold tritt die Ecke, aber Svensson klärt. Noch eine Ecke. Kobel faustet sie weg und Brandt klärt final. Siebert pfeift ab.
Minute 90+3: Wolfsburg probiert es mit langen Bällen, aber immer ist ein Dortmunder Kopf dazwischen.
Minute 90+2: Dortmund nimmt mit einem Wechsel noch einmal Zeit von der Uhr. Özcan ersetzt Sabitzer.
Minute 90+1: Vier Minuten werden nachgespielt, hat Wolfsburg noch was im Tank?
Minute 88: Dortmund steht defensiv weiterhin extrem sicher, lässt kaum offensive Bemühungen der Wolfsburger zu. Auch ein Eriksen findet bisher nicht den Schlüssel für die Dortmunder Abwehrkette.
Minute 86: Kobel mit einem Traumpass auf Julian Brandt über den ganzen Platz, dieser nimmt den Ball super an, doch von hinten kommt Koulierakis angegrätscht und kann gerade so noch dazwischengehen.
Minute 84: Nächste Dortmunder Ecke, Svensson bringt den Ball rein, jedoch erneut nur auf einen Wolfsburger Fuß.
Minute 82: Wolfsburg wechselt ein letztes Mal. Pejcinovic ersetzt Maehle.
Minute 80: Schlotterbeck ist noch immer auf dem Platz, der Dortmunder Abwehrmann zeigt auch keine Erschöpfungssymptome – es scheint so, als hätte Kovac nicht gelogen, als er vor dem Spiel versprach, der Nationalspieler wäre volkommen fit.
Minute 77: Diese ist jedoch weniger gefährlich. Dafür wechselt der BVB nochmal: Bellingham und Brandt ersetzen Adeyemi und Nmecha.
Minute 75: Eckball für den BVB, Ryerson findet Nmecha, der scheitert am kurzen Pfosten jedoch am Wolfsburger Schlussmann. Nächste Ecke.
Minute 73: Wimmer geht für Wind. Wolfsburg wechselt offensiv.
Minute 72: Das Stadion wird wieder lauter, dafür ist die Partie etwas ruhiger geworden, viele Mittelfeldszenen, weniger Zug zum Tor.
Minute 70: Im Stadion ist es still geworden, es gibt einen medizinischen Zwischenfall auf der Südtribüne. Hoffentlich nichts Ernsteres.
Minute 67: Arnold probiert es einfach mal aus 30 Metern, aber viel zu zentral, Kobel ist da. Aber Wimmer und Ryerson sind ineinander gerauscht. Beide stehen aber wieder.
Minute 65: Auch Dortmund wechselt. Chuwuemeka kommt für Beier in die Partie.
Minute 60: Nun ist es endlich so weit. Christian Eriksen betritt das Feld und kommt zu seinem Bundesliga-Debüt. Für ihn verabschiedet sich Souza aus der Partie. Außerdem kommt Svanberg für Majer.
Minute 58: Millimeterentscheidung! Arnold bringt den Ball per Freistoßflanke in den Dortmunder Strafraum, Amoura köpft in die Mitte weiter, Koulierakis bringt den Ball schließlich aufs Tor. Von der Latte springt dieser hinter die Torlinie, aber nicht komplett – kein Tor.
Minute 56: Hin und wieder fliegt eine Dortmunder Flanke durch den Wolfsburger Strafraum, einen Abnehmer finden diesen jedoch weiterhin nicht. Doch der BVB versucht es weiter.
Minute 53: Das Spiel findet aktuell beinahe ausschließlich zwischen der Dortmunder Abwehrkette und dem rechten BVB-Flügel statt, jedoch ohne Torgefahr. Immer wieder ist der Ball im Aus.
Minute 50: Dortmund spielt weiter sehr erwachsen, geht früh drauf, steht aber dennoch gut gestaffelt und bleibt im Ballbesitz geduldig.
Minute 48: Wolfsburg versucht das Spiel nun langsam aufzubauen, Räume zu finden, um das Dortmunder Pressing zu überspielen. Eine schwere Aufgabe.
Minute 46: Die zweite Halbzeit läuft. Wolfsburg wechselt Skov Olsen gegen Daghim. Die Dortmunder kommen unverändert aus der Kabine.
Halbzeit: Der BVB führt zur Pause verdient mit 1:0 durch den Treffer von Karim Adeyemi. Wolfsburg kann immer mal wieder Akzente setzen, doch die Dortmunder geben das Tempo vor, haben mehr vom Spiel und auch die besseren Möglichkeiten.
Minute 45+4: Nochmal eine Ecke für die Dortmunder. Svensson findet jedoch nur den Wolfsburger Jenz im 16er.
Minute 45+1: Es gibt vier Minuten obendrauf in Durchgang eins.
Minute 44: Riesenchance für den BVB. Zu dritt laufen sie auf das Wolfsburger Tor zu, Beier nimmt sich den Abschluss selbst, Grabara kann parieren.
Minute 43: Immer wieder suchen die Wolfsburger das Tempo von Amoura, bisher hat ihn die Dortmunder Fünferkette aber gut unter Kontrolle.
Minute 41: Bensebaini geht zu Boden, nachdem er im Sprintduell mit Amoura voll in Schlotterbeck rauscht. Nach kurzer Behandlung gehts jedoch weiter.
Minute 38: Adeyemi wird an der Grundlinie gefoult, Freistoß Schlotterbeck. Doch die Flanke wird geblockt.
Minute 36: Längere Ballbesitzphase der Gäste, jedoch bisher ohne wirklich Gefahr zu entwickeln.
Minute 34: Wimmer kann weitermachen. Aber vor allem macht der BVB weiter. Adeyemi raus auf Ryerson, der bringt den Ball rein, Beier verpasst dort nur knapp. Dortmund will den zweiten Treffer.
Minute 32: Wimmer liegt mit schmerzverzerrtem Gesicht am Boden. Ohne Fremdeinwirkung scheint sich der Österreicher wehgetan zu haben und wird nun behandelt.
Minute 28: Aber auch Dortmund läuft weiter hoch und giftig an, so entsteht die nächste BVB-Chance. Hoher Ballgewinn, doch am Ende nicht sauber zu Ende gespielt.
Minute 25: Wolfsburg versucht die Dortmunder nach dem Tor weiter anzulaufen. Sie machen nun etwas mehr Druck auf das Aufbauspiel des BVBs.
Minute 20: Tor für den BVB! Karim Adeyemi zieht aus 20 Metern einfach mal drauf und versenkt den Ball im Netz. Was für ein Tor.
Minute 17: Langer Ball auf Amoura, Konter zunächst abgelaufen, doch der VfL kann sich in der Dortmunder Hälfte weiter mit Ball festsetzen.
Minute 14: Der BVB mit einem Freistoß aus gut 30 Metern Entfernung. Svensson flankt Richtung Strafraum, doch Siebert pfeift Abseits.
Minute 13: Beide Teams sind gut in der Partie und suchen den Weg zum Tor. Dortmund mit mehr Ballbesitzphasen während die Wölfe auf Konter lauer.
Minute 9: Dortmund startet entschlossen hier schnell das erste Tor zu machen, die Wolfsburger kommen aber auch immer wieder in die Hälfte der Heimmannschaft, doch der letzte Pass ist bisher noch zu ungenau.
Minute 5: Bensebaini sieht gelb nach einem Fallrückzieher-Versuch, beidem er jedoch nur den Wolfsburger Koulierakis mit voller Wucht am Kopf trifft. Keine Absicht, der Wolfsburger kann weitermachen.
Minute 4: Die Dortmunder suchen zum wiederholten Mal per Ryerson-Flanke ihre Lebensversicherung in Gestalt von Guirassy im Strafraum.
Minute 2: Adeyemi mit dem ersten Abschluss der Partie von der rechten Strafraumkante mit links, doch der Ball geht ins Toraus. Abstoß.
Minute 1: Die Wolfsburger mit der immer häufiger gesehenen Anstoßvariante, denn Ball weit in der Hälfte des Gegners ins Aus zu schlagen, um direkt zustellen und pressen zu können.
Minute 1: Daniel Siebert gibt das Spiel frei. Wolfsburg stößt an – der Ball rollt. Zuvor stimmte das Stadion noch die Fußball-Hymne „You Will Never Walk Alone“ an. Die Gelbe Wand in all ihrer Pracht.
Update, 19.20 Uhr: Die Kulisse ist angerichtet. Nur noch wenige Minuten bis zum Anpfiff der letzten Begegnung dieses vierten Spieltages in der Bundesliga.
Update, 19.10 Uhr: „We need to be brave“, zu Deutsch „wir müssen mutig sein“ sagt Wolfsburg Trainer Paul Simonis. „Das ist eine große Herausforderung für uns heute“, fügt er noch hinzu. Ein Eriksen Debüt versprach Simonis nicht direkt, verkündete jedoch, dass der Dähne für 30 bis 45 Minuten bereit wäre.
Update, 18.55 Uhr: Schlotterbeck „ist absolut gesund“ und voll einsatzfähig, bestätigt Niko Kovač am Dazn-Mikro. „Er soll der Mannschaft natürlich auch nochmal Stabilität geben“, fügte der BVB-Coach noch hinzu, konnte jedoch nicht garantieren, dass der Rückkehrer auch über volle 90 Minuten mitmischen kann.
Update, 18:30 Uhr: Und nun kennen wir auch die Aufstellung der Gäste aus Wolfsburg. Der VfL startet erneut ohne Star-Neuzugang Christian Eriksen, der weiterhin auf sein Debüt in der Bundesliga wartet.
So geht der VfL Wolfsburg in den Spieltag: Grabara - Fischer, Koulierakis, Souza, Jenz, Maehle - Wimmer, Arnold, Skov Olsen, Majer - Amoura
Update, 18.25 Uhr: Die Aufstellung der Heimmannschaft ist da. Nico Schlotterbeck kehrt nach Verletzung direkt in die Dortmunder Fünferkette zurück.
So startet der BVB: Kobel - Ryerson, Anton, Schlotterbeck, Bensebaini, Svensson - Sabitzer, Nmecha - Adeyemi, Guirassy, Beier
Update, 17.15 Uhr: Daniel Siebert wird die Partie zwischen dem BVB und den Wolfsburgern leiten. Unterstützt wird er dabei auf dem Platz von Jan Seidel und Rafael Foltyn sowie dem vierten Offiziellen Harm Osmers.
Erstmeldung vom 21.09.2025: Dortmund – Am heutigen Sonntagabend steht im Signal Iduna Park ein spannendes Duell bevor: Borussia Dortmund trifft auf den VfL Wolfsburg (alle TV-Infos). Beide Teams sind in der laufenden Bundesliga-Saison noch ungeschlagen. Der BVB, der zuletzt in der Champions League gegen Juventus Turin ein spektakuläres 4:4 erzielte, will nun in der heimischen Liga den nächsten Dreier nachlegen.
Die Dortmunder können auf eine beeindruckende Heimbilanz gegen Wolfsburg zurückblicken. In den letzten sieben Heimspielen gegen die Niedersachsen gingen sie stets als Sieger vom Platz und kassierten dabei nur ein einziges Gegentor. Auch die aktuelle Saisonbilanz spricht für die Schwarzgelben: Sie sind seit elf Bundesliga-Spielen ungeschlagen und haben dabei immer mindestens zwei Tore erzielt.
Für BVB-Trainer Niko Kovac hat das Spiel eine besondere Bedeutung, trifft er doch auf seinen ehemaligen Verein. Kovac erwartet einen Gegner, „der uns alles abverlangen wird“. Er betont die Notwendigkeit, die eigenen Qualitäten schnell ins Spiel zu bringen, um die Partie zu gewinnen. „Ich erwarte, dass wir am Wochenende mit unseren Fans im Rücken wieder eine gute Leistung zeigen“, so Kovac.
Personell gibt es bei Dortmund Licht und Schatten. Die gute Nachricht: Nationalspieler Nico Schlotterbeck steht nach seiner Verletzung vor der Rückkehr in den Kader. Allerdings muss der BVB weiterhin auf wichtige Spieler wie Niklas Süle und Emre Can verzichten. Diese Ausfälle schwächen die Defensive der Dortmunder, was Wolfsburgs Standardstärke umso gefährlicher macht.
Wie Ex-Bundesliga-Stars die Fußballwelt aufmischen: Bellingham, Marmoush und Co.




Der VfL Wolfsburg reist mit einer stabilen Auswärtsbilanz nach Dortmund. In der vergangenen Saison belegten die Wölfe den vierten Platz in der Auswärtstabelle und zeigten auch in dieser Spielzeit bereits beim 3:1-Auftaktsieg in Hoffenheim ihre Stärke in der Fremde.
Wolfsburgs Trainer Paul Simonis kann auf eine Mannschaft setzen, die besonders bei Standardsituationen gefährlich ist, aber auch aus dem Spiel heraus immer wieder Chancen kreieren kann. Die Fans dürfen sich auf ein torreiches Spiel freuen, denn im Schnitt fallen über drei Treffer pro Partie, wenn Dortmund und Wolfsburg aufeinandertreffen. (hbr)
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