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Kracher-Duell zum Auftakt

Acht-Tore-Wahnsinn in Turin: Dortmund verspielt Sieg gegen Juve in der Nachspielzeit

Der BVB verspielt beim CL-Auftakt gegen Juventus Turin eine Zwei-Tore-Führung in der Nachspielzeit. Der Ticker zum Nachlesen.

Fazit: Die Champions League ist zurück – und wie! In einer hochspektakulären zweiten Halbzeit fallen zwischen dem BVB und Juventus Turin acht Tore. Die Dortmunder können eine dreifache Führung und ein 4:2 nach 90 Minuten nicht über die Zeit bringen. In der Nachspielzeit macht die Elf von Kovac zu weit auf und kassiert tatsächlich noch zwei Treffer. So wird aus einer eigentlich starken Partie des BVB eine gefühlte Niederlage. Unter dem Strich ist es aber ein wichtiger Punkt für die Borussia, die 2025/26 ungeschlagen bleibt. Was für eine Partie!

Aufstellung Juventus TurinDi Gregorio - Kalulu, Bremer, Kelly, Cambiaso - Koopmeiners, Turam, McKennie - Yildiz, Openda, David
Aufstellung Borussia DortmundKobel - Ryerson, Anton, Bensebaini - Couto, Sabitzer, Nmecha, Svensson - Beier - Adeyemi, Guirassy
Tore0:1 Karim Adeyemi (52.), 1:1 Kenan Yildiz (63.), 1:2 Felix Nmecha (65.), 2:2 Dusan Vlahovic (67.), 2:3 Yan Couto (74.), 2:4 Rami Bensebaini (86.), 3:4 Dusan Vlahovic (90 + 4.), 4:4 Lloyd Kelly (90 + 6.)

Schlusspfiff: Die Dortmunder Spieler stehen wie geprügelte Hunde auf dem Platz. Das Remis fühlt sich nach der 4:2-Führung bis kurz vor Schluss jetzt wohl wie eine Niederlage an. Jetzt werden alle ein paar Minuten brauchen, um diese spektakuläre zweite Halbzeit sacken zu lassen.

90 + 8. Minute: Schluss in Turin!

90 + 6. Minute: 4:4! Kelly trifft zum Ausgleich. Absoluter Wahnsinn! Der VAR überprüft zwar eine Abseitsposition von Kelly im Moment der Flanke von Vlahovic, der Treffer wird aber gegeben. Dortmund gibt eine 4:2-Führung in der Nachspielzeit aus der Hand.

90 + 4. Minute: Tor für Juventus. Vlahovic verkürzt! Dortmund klärt hinten nicht konsequent genug. Vlahovic kommt nach flacher Hereingabe aus kurzer Distanz an den Ball und versenkt mithilfe des Innenpfostens eiskalt. Keine Chance für Kobel – es wird noch einmal richtig heiß!

90 + 2. Minute: Niko Kovac wechselt Pascal Groß für Serhou Guirassy ein.

90 + 1. Minute: Der eingewechselte Manuel Locatelli probiert es noch einmal aus der Distanz, schießt aber drüber.

90. Minute: Es gibt sechs Minuten Nachspielzeit.

89. Minute: Vor dem Strafstoß gab es eine wirklich intensive Diskussion zwischen Bensebaini und Guirassy, wer den Elfmeter schießen darf. Niko Kovac war am Rand überhaupt nicht amüsiert.

87. Minute: Was für eine wilde Halbzeit. Jetzt muss der BVB das doch über die Zeit bringen.

86. Minute: Nach langer Diskussion, wer den Elfmeter schießen darf, tritt Ramy Bensebaini an. Der Verteidiger verzögert leicht, verlädt Di Gregorio und trifft in die linke untere Ecke. Dortmund führt 4:2!

83. Minute: Elfmeter für Dortmund! Brandt hat auf einmal enorm viel Platz in der Juve-Hälfte. Sein erster Kontakt ist nicht perfekt, aber er setzt im Strafraum Guirassy in Szene. Dessen Abschluss wird geblockt, doch es war eine Hand im Spiel. Der BVB darf an den Punkt.

82. Minute: Kleiner Nachtrag: Während des chaotischen Tore-Festivals sind für den BVB Julian Brandt und Jobe Bellingham auf den Platz gekommen.

80. Minute: Yildiz an den Pfosten! Der 20-Jährige kommt aus der zweiten Reihe zum Abschluss, aber Kobel kann den knallharten Schuss gerade noch ans Aluminium lenken. Hervorragende Parade!

77. Minute: Noch eine knappe Viertelstunde ist regulär zu gehen. Dortmund muss in der Verteidigung jetzt Ruhe reinbekommen.

74. Minute: Couto trifft für den BVB! Der Wahnsinn geht in die nächste Runde. Dortmund erobert den Ball im Gegenpressing und Couto bricht rechts in den Strafraum. Statt zu flanken, schließt der mit rechts direkt ab und erwischt den überraschten Di Gregorio in der kurzen Ecke. Die dritte Führung für die Gäste binnen weniger Minuten!

71. Minute: Zwischen der 2:1-Führung und dem neuerlichen Ausgleich lagen wieder nur 150 Sekunden. Beide spielen nun mit völlig offenem Visier.

67. Minute: Vlahovic gleicht für Juventus aus! Jetzt ist das hier eine völlig verrückte Partie. Drei Tore in weniger als fünf Minuten. Der Juve-Angreifer bricht durch die Defensive und behält im Eins-gegen-Eins mit Kobel die Nerven. Sein Rechtsschuss landet links unten im BVB-Kasten. Alles ist wieder offen!

65. Minute: TOR für Borussia Dortmund. Felix Nmecha bringt den BVB sofort wieder in Front! Nur 85 Sekunden nach dem Ausgleich kommt Nmecha an der Strafraumkante an den Ball und schließt sofort ab. Sein Schuss mit der Innenseite schlägt halbhoch neben dem rechten Pfosten ein. Dortmund ist wieder vorn!

63. Minute: Der Ausgleich! Kenan Yildiz trifft für Juventus Turin. Und was für ein schönes Tor es ist. Yildiz bekommt den Ball auf halblinks, zieht von dort in die Mitte und schlenzt den Ball passgenau in den Winkel. Juve ist zurück!

62. Minute: Guirassy spielt einen tollen Steilpass auf Adeyemi, der links gestartet ist. Statt selber abzuschließen, legt der Angreifer noch einmal in die Mitte, wo Nmecha einen Schritt zu langsam ist.

59. Minute: Dusan Vlahovic kommt für Jonathan David in die Partie. Joao Mario ersetzt Weston McKennie.

57. Minute: Auf der anderen Seite meldet sich Juventus. Koopmeiners mit der großen Chance zum Ausgleich, aus halbrechter Position im Strafraum rutscht ihm die Kugel aber leicht über den Spann. Jetzt ist hier richtig Feuer drin!

56. Minute: Fast das 2:0! Adeyemi setzt Guirassy im Strafraum in Szene, der aus einer unübersichtlichen Situation aus wenigen Metern abziehen kann, aber in Di Gregorio seinen Meister findet. Nur eine halbe Minute später setzt Beier einen Schuss knapp am Pfosten vorbei.

55. Minute: Auf einmal ist Dortmund voll da! Erst trifft Beier den Pfosten, dann Adeyemi ins Glück. Wie reagiert Juventus?

52. Minute: Tor für Borussia Dortmund! Karim Adeyemi erzielt den so wichtigen Treffer für den Bundesligisten. Der Nationalspieler bekommt den Ball im Zentrum, nimmt ein paar Kontakte und zieht einfach mal ab. Sein Flachschuss mit dem linken Fuß landet perfekt in der rechten unteren Ecke. Keine Chance für Di Gregorio!

51. Minute: Aluminium! Auf einmal die dicke Chance für den BVB: Anton schickt Beier mit einem langen Ball auf die Reise. Di Gregorio verschätzt sich im Strafraum und Beier schafft es, den Ball Richtung Tor zu spitzeln – trifft aber nur den Pfosten.

49. Minute: Juve übernimmt nach der Pause gleich wieder die Kontrolle über das Geschehen. Die Gastgeber sehen in der Offensive deutlich entschlossener aus als noch zu Beginn der Partie.

46. Minute: Openda steht nach Flanke von Koopmeiners knapp im Abseits. Sein Fallrückzieher ist trotzdem sehenswert und verfehlt das Tor nicht allzuweit.

46. Minute: Die zweite Halbzeit läuft!

Halbzeit: Pause in Turin! Dortmund steht hinten weitestgehend solide, bis auf ein paar Halbchancen kamen die Italiener noch nicht gefährlich zum Zug. Nach vorne muss beim BVB aber dringend mehr passieren. Die Elf von Niko Kovac probiert es häufig über die rechte Seite von Couto und Adeyemi, kommt dort aber kaum durch. Auf der anderen Seite ist Beier noch blass. Die Borussia wartet noch auf ihre erste gute Torchance.

45. Minute: Augenblicke später pfeift der Schiedsrichter ohne Nachspielzeit zur Pause!

45. Minute: Die nächste Ecke für den Bundesligisten, aber auch die bringt nichts ein.

43. Minute: Anton geht gegen Koopmeiners zu ungestüm vor und sieht die erste Gelbe Karte der Partie.

41. Minute: Der BVB holt mit einer Flanke von Couto die erste eigene Ecke heraus. Svensson bringt den Ball in die Mitte, findet aber nur den Kopf von Thuram.

40. Minute: Openda prüft Kobel in der kurzen Ecke. Der Kapitän muss zwar nachfassen, sichert den Ball dann aber sauber.

37. Minute: Der Rekordmeister der Serie A wird immer dominanter. Das Spiel findet in dieser Phase fast nur in der Dortmunder Hälfte statt. Umso willkommener ist ein kurzer Moment der Entlastung. Adeyemi setzte Guirassy in Szene und kommt aus gut 20 Metern schließlich selbst zum Schuss, der ihm jedoch völlig misslingt.

34. Minute: Nach einer Ecke von Yildiz wird es im Strafraum unübersichtlich. Plötzlich kommt David aus drei Metern zum Abschluss. Kobel hält überragend aus kürzester Distanz – doch es war ohnehin Abseits.

32. Minute: Plötzlich tauchen die Gastgeber gefährlich am BVB-Strafraum auf. Nach Flanke von Kalulu kommt Topstar Kenan Yildiz zum Abschluss, wird aber geblockt. Nur wenig später schließt auch David aus 16 Metern ab, gerät aber leicht in Rücklage und jagt das Leder über die Latte. Der BVB muss aufpassen.

28. Minute: Dortmund wartet weiter auf seine erste richtige Torchance. Besonders durch die Mitte gibt es praktisch keinen Spielraum für die Westfalen.

25. Minute: Nach einem langen Einwurf von McKennie probiert Turin-Kapitän Bremer es per Direktabnahme aus großer Distanz. Sein Versuch rauscht einige Meter links am BVB-Kasten vorbei.

24. Minute: Jetzt nimmt das Spiel ein bisschen an Tempo auf. Maxi Beier setzt auf links zum Doppelpass an, findet aber nur ein Juve-Bein. Der Nationalspieler findet auf seiner Seite bisher kaum statt.

21. Minute: Adeyemi bekommt ein wenig Platz im Mittelfeld und nimmt Tempo auf. An der Strafraumgrenze geht er zu Boden, bekommt trotz der Reklamationen seiner Mitspieler aber keinen Freistoß. Juve schaltet schnell um und kommt beinahe gefährlich in den Sechzehner, Bensebaini kann aber zur Ecke klären.

18. Minute: Beide Mannschaften gehen aktuell nicht groß ins Risiko, stehen dafür in der Defensive sicher. Wer setzt den ersten Stich?

14. Minute: Die Alte Dame scheint auf schnelle Konter über Lois Openda und Jonathan David zu hoffen. Bislang gelingt es der Dortmunder Defensivabteilung aber, die Umschaltversuche früh zu unterbinden.

11. Minute: Dortmund hält weiterhin viele Spielanteile, Juve lässt sich im klassisch italienischen Stil freiwillig tief in die eigene Hälfte fallen. Gefährliche Situationen können die Gastgeber bisher aber nicht generieren.

8. Minute: Die Mannschaft von Niko Kovac kommt in der Anfangsphase bevorzugt über die rechte Seite von Yan Couto und Karim Adeyemi. Erste Flankenversuche scheitern allerdings noch.

6. Minute: Die Stimmung im Juventus Stadium ist überragend. Die Fans singen nahezu ununterbrochen, bislang lässt der Bundesligist sich davon aber nicht sichtlich beeindrucken.

4. Minute: Erste große Chance für die Gastgeber! Juventus kommt über die linke Seite. Thuram hat an der Strafraumgrenze deutlich zu viel Platz und probiert es aus der Distanz. Sein Schuss fliegt in Richtung linker oberer Winkel, aber Gregor Kobel klärt mit einer starken Parade zur Ecke.

3. Minute: Der BVB hat in den ersten Minuten viel Ballbesitz und bemüht sich um einen kontrollierten Spielaufbau.

1. Minute: Borussia Dortmund stößt an! Die Champions-League-Saison des BVB ist offiziell eröffnet.

Update vom 16. September, 20.57 Uhr: Die Mannschaften haben das Feld betreten. Die Champions-League-Hymne ertönt – und gleich geht es endlich los!

Update vom 16. September, 20.45 Uhr: Noch eine Viertelstunde bis zum Anpfiff! „Im Moment können wir recht zufrieden sein“, resümiert BVB-Coach Niko Kovac die aktuelle Situation seiner Mannschaft bei Prime. Heute will er den Saisonstart – natürlich – mit einem Sieg abrunden.

Update vom 16. September, 19.58 Uhr: Die Aufstellungen sind da! BVB-Coach Kovac setzt auf die erwartete Elf. Im Mittelfeld beginnt Marcel Sabitzer, Pascal Groß sitzt zunächst nur auf der Bank. Vorne startet Maxi Beier hinter Adeyemi und Guirassy.

Update vom 16. September, 18.05 Uhr: Gute Nachrichten für den BVB: Wackelkandidat Pascal Groß ist nach seinem Magen-Darm-Infekt offenbar rechtzeitig fit geworden und steht der Mannschaft am Abend wohl doch zur Verfügung. Am Dientag reiste er laut Medienberichten mit einem Privatjet nach Turin. Noch am Montag galt sein Ausfall als quasi sicher, als Groß nicht mit seinen Kollegen nach Italien geflogen war.

Erstmeldung: Turin – Die Champions League ist zurück – und mit ihr Borussia Dortmund. Am Dienstagabend (21 Uhr, alle TV-Infos hier) steht die Mannschaft von Trainer Niko Kovac als erster Bundesligist in der neuen Königsklassen-Saison auf dem Rasen. Zum Auftakt wartet ein echtes Schwergewicht des internationalen Fußballs: Juventus Turin.

Die BVB-Stars im Abschlusstraining vor dem CL-Auftakt gegen Juventus Turin.

Nichtsdestotrotz wollen die Schwarzgelben mit einem Dreier starten und ihre ungeschlagene Serie aufrechterhalten. Nach dem Sieg im Pokal gegen Rot-Weiß Essen (1:0) sowie sieben Punkten aus der Bundesliga gegen St. Pauli (3:3), Union Berlin (3:0) und Heidenheim (2:0) sind die Westfalen schließlich noch ohne Niederlage.

Klar ist aber auch, dass der italienische Rekordmeister ein ganz anderes Kaliber ist, zumal die Borussen auch noch auswärts im Juventus Stadium antreten müssen. Die Turinern treten obendrein voller Selbstbewusstsein an, sind in der Serie A nach drei Spieltagen eines von nur zwei Teams ohne Punktverlust (neben Tabellenführer Neapel).

Unklar ist noch, auf welche Startformation Kovac gegen die Italiener setzt. Fraglich ist, ob Pascal Groß nach einem Magen-Darm-Infekt überhaupt zur Verfügung steht, er könnte im Mittelfeld von Marcel Sabitzer oder Jobe Bellingham ersetzt werden. Wieder mit im Kader ist dagegen Aaron Anselmino. Die Leihgabe vom FC Chelsea fehlte zuletzt mit muskulären Problemen.

Die teuersten BVB-Zugänge der Vereinsgeschichte

Der bis heute teuerste Neuzugang in der Vereinsgeschichte des BVB ist Ousmane Dembélé. Als damals 19-Jähriger kam der Franzose 2016 für 35 Mio. Euro nach Dortmund und mischte die Bundesliga furios auf. Nach 31 Torbeteiligungen und dem DFB-Pokalsieg im Gepäck wechselte Dembélé nach nur einem Jahr für 135 Mio. Euro zum FC Barcelona und ist damit gleichzeitig der teuerste BVB-Abgang jemals.
Der bis heute teuerste Neuzugang in der Vereinsgeschichte des BVB ist Ousmane Dembélé. Als damals 19-Jähriger kam der Franzose 2016 für 35 Mio. Euro nach Dortmund und mischte die Bundesliga furios auf. Nach 31 Torbeteiligungen und dem DFB-Pokalsieg im Gepäck wechselte Dembélé nach nur einem Jahr für 135 Mio. Euro zum FC Barcelona und ist damit gleichzeitig der teuerste BVB-Abgang jemals.  © Max Maiwald/DeFodi.de
Satte 31 Mio. Euro zahlte der BVB 2022 an Ajax Amsterdam für die Dienste von Sébastien Haller. Der Ivorer kam als Nachfolger von Erling Haaland, doch seine Zeit beim BVB wurde von der Krebsdiagnose kurz nach seinem Wechsel überschattet.
Satte 31 Mio. Euro zahlte der BVB 2022 an Ajax Amsterdam für die Dienste von Sébastien Haller. Der Ivorer kam als Nachfolger von Erling Haaland, doch seine Zeit beim BVB wurde von der Krebsdiagnose kurz nach seinem Wechsel überschattet.  © IMAGO/David Inderlied
2016 für 35 Mio. Euro an den FC Bayern verkauft, 2019 für 30,5 Mio. Euro zurückgeholt. Damit ist Mats Hummels der drittteuerste Neuzugang der BVB-Vereinsgeschichte. Insgesamt hat der Weltmeister über 13 Jahre im BVB-Trikot verbracht und 508 Pflichtspiele bestritten. 2024 hat er die Dortmunder als eine der größten Vereinslegenden aller Zeiten verlassen und im Sommer 2025 nach einem einjährigen Intermezzo bei der AS Rom seine Karriere beendet.
2016 für 35 Mio. Euro an den FC Bayern verkauft, 2019 für 30,5 Mio. Euro zurückgeholt. Damit ist Mats Hummels der drittteuerste Neuzugang der BVB-Vereinsgeschichte. Insgesamt hat der Weltmeister über 13 Jahre im BVB-Trikot verbracht und 508 Pflichtspiele bestritten. 2024 hat er die Dortmunder als eine der größten Vereinslegenden aller Zeiten verlassen und im Sommer 2025 nach einem einjährigen Intermezzo bei der AS Rom seine Karriere beendet.  © Anke Waelischmiller/SVEN SIMON via www.imago-images.de
Auf Platz vier im Ranking der teuersten BVB-Neuzugänge ist der im Sommer 2025 verpflichtete Jobe Bellingham. Satte 30,5 Mio. Euro ließen sich die Westfalen die Dienste des erst 19-jährigen Mittelfeldspielers kosten. Beim BVB tritt der junge Engländer in sehr große Fußstapfen.
Auf Platz vier im Ranking der teuersten BVB-Neuzugänge ist der im Sommer 2025 verpflichtete Jobe Bellingham. Satte 30,5 Mio. Euro ließen sich die Westfalen die Dienste des erst 19-jährigen Mittelfeldspielers kosten. Beim BVB tritt der junge Engländer in sehr große Fußstapfen.  © IMAGO/www.imagephotoagency.it
Und zwar in die Fußstapfen von seinem größeren Bruder Jude Bellingham, für den der BVB 2020 30,15 Mio. Euro locker machte. Nach drei Jahren in schwarz-gelb zog Bellingham gegen eine Ablöse von 113 Mio. Euro zu Real Madrid weiter und zählt längst du den besten Mittelfeldspielern der Welt.
Und zwar in die Fußstapfen von seinem größeren Bruder Jude Bellingham, für den der BVB 2020 30,15 Mio. Euro locker machte. Nach drei Jahren in schwarz-gelb zog Bellingham gegen eine Ablöse von 113 Mio. Euro zu Real Madrid weiter und zählt längst du den besten Mittelfeldspielern der Welt.  © IMAGO/osnapix / Hirnschal
Für 30 Mio. Euro wechselte Karim Adeyemi im Sommer 2022 von RB Salzburg zum BVB. Auch der FC Bayern war an dem gebürtigen Münchner interessiert, zog letztlich aber den Kürzeren.
Für 30 Mio. Euro wechselte Karim Adeyemi im Sommer 2022 von RB Salzburg zum BVB. Auch der FC Bayern war an dem gebürtigen Münchner interessiert, zog letztlich aber den Kürzeren.  © IMAGO/David Inderlied
Als Ersatz für den zu Manchester United gewechselten Jadon Sancho holte der BVB 2021 Donyell Malen für 30 Mio. Euro. Nach dreieinhalb durchwachsenen Jahren in Dortmund hat man den Niederländer im Januar 2025 für 25 Mio. Euro an Aston Villa verkauft.
Als Ersatz für den zu Manchester United gewechselten Jadon Sancho holte der BVB 2021 Donyell Malen für 30 Mio. Euro. Nach dreieinhalb durchwachsenen Jahren in Dortmund hat man den Niederländer im Januar 2025 für 25 Mio. Euro an Aston Villa verkauft. © IMAGO/Sven Leifer
Als absoluter Wunschspieler vom damaligen BVB-Trainer Thomas Tuchel kam André Schürrle 2016 für 30 Mio. Euro zur Borussia. Nach vier Jahren beim BVB, von denen der Weltmeister zwei Jahre lang verliehen war, beendete Schürrle 2020 schließlich im Alter von 30 Jahren seine Karriere.
Als absoluter Wunschspieler vom damaligen BVB-Trainer Thomas Tuchel kam André Schürrle 2016 für 30 Mio. Euro zur Borussia. Nach vier Jahren beim BVB, von denen der Weltmeister zwei Jahre lang verliehen war, beendete Schürrle 2020 schließlich im Alter von 30 Jahren seine Karriere.  © imago sportfotodienst
Begleitet von viel Kritik wegen eines umstrittenen Instagram-Beitrags zahlte der BVB 2023 30 Mio. Euro für Felix Nmecha an den VfL Wolfsburg. In seiner ersten Saison hatte der deutsche Nationalspieler mit viel Verletzungspech zu kämpfen, inzwischen ist er gesetzt.
Begleitet von viel Kritik wegen eines umstrittenen Instagram-Beitrags zahlte der BVB 2023 30 Mio. Euro für Felix Nmecha an den VfL Wolfsburg. In seiner ersten Saison hatte der deutsche Nationalspieler mit viel Verletzungspech zu kämpfen, inzwischen ist er gesetzt.  © IMAGO/Madeleine Fantini
Als Reaktion auf den Abgang von Niclas Füllkrug (West Ham United) verpflichtete der BVB im Sommer 2024 Maximilian Beier. Nach einer starken Saison bei der TSG Hoffenheim blechten die Westfalen 28,5 Mio. Euro für den DFB-Stürmer.
Als Reaktion auf den Abgang von Niclas Füllkrug (West Ham United) verpflichtete der BVB im Sommer 2024 Maximilian Beier. Nach einer starken Saison bei der TSG Hoffenheim blechten die Westfalen 28,5 Mio. Euro für den DFB-Stürmer. © IMAGO/Sebastian Räppold/Matthias Koch
Nur ein Jahr war Abdou Diallo in schwarz-gelb unterwegs. Für 28 Mio. Euro holte der BVB den Franzosen 2018 vom FSV Mainz 05, um ihn nach einer ordentlichen Saison mit vier Mio. Euro Profit an Paris Saint-Germain zu verkaufen.
Nur ein Jahr war Abdou Diallo in schwarz-gelb unterwegs. Für 28 Mio. Euro holte der BVB den Franzosen 2018 vom FSV Mainz 05, um ihn nach einer ordentlichen Saison mit vier Mio. Euro Profit an Paris Saint-Germain zu verkaufen.  © CB via www.imago-images.de
Die Zeit von Henrikh Mkhitaryan beim BVB war alles andere als einfach. Für 27,5 Mio. Euro kam der Armenier 2013 zum damaligen Champions-League-Finalisten. Nach einer starken Debütsaison (23 Torbeteiligungen) folgte eine durchwachsene zweite Spielzeit. In seiner dritten und letzten Saison beim BVB gelang dann endgültig der Durchbruch – 55 Scorer in 52 Partien verschafften ihm einen 42 Mio. Euro teuren Transfer zu Manchester United.
Die Zeit von Henrikh Mkhitaryan beim BVB war alles andere als einfach. Für 27,5 Mio. Euro kam der Armenier 2013 zum damaligen Champions-League-Finalisten. Nach einer starken Debütsaison (23 Torbeteiligungen) folgte eine durchwachsene zweite Spielzeit. In seiner dritten und letzten Saison beim BVB gelang dann endgültig der Durchbruch – 55 Scorer in 52 Partien verschafften ihm einen 42 Mio. Euro teuren Transfer zu Manchester United. © imago sportfotodienst
Platz 13 der teuersten BVB-Zugänge aller Zeiten ist Thorgan Hazard. 25,5 Mio. Euro zahlte man 2019 an Borussia Mönchengladbach. 2023 hat der Bruder von Ex-Real-Star Eden Hazard den BVB nach einer halbjährigen Leihe an die PSV Eindhoven endgültig in Richtung RSC Anderlecht verlassen.
Platz 13 der teuersten BVB-Zugänge aller Zeiten ist Thorgan Hazard. 25,5 Mio. Euro zahlte man 2019 an Borussia Mönchengladbach. 2023 hat der Bruder von Ex-Real-Star Eden Hazard den BVB nach einer halbjährigen Leihe an die PSV Eindhoven endgültig in Richtung RSC Anderlecht verlassen.  © IMAGO/Shaina Benhiyoun/SPP
Weitaus weniger erfolgreich als die bisherigen 13 Transfers des BVB war die Verpflichtung von Nico Schulz. Im selben Sommer wie Hazard kam der Linksverteidiger für 25,5 Mio. Euro von der TSG Hoffenheim nach Dortmund. Nach vier enttäuschenden Saisons und einem Gerichtsverfahren wegen eines Missbrauchsvorwurfs von seiner ehemaligen Partnerin wurde Schulz‘ Vertrag 2023 schließlich einvernehmlich aufgelöst.
Weitaus weniger erfolgreich als die bisherigen 13 Transfers des BVB war die Verpflichtung von Nico Schulz. Im selben Sommer wie Hazard kam der Linksverteidiger für 25,5 Mio. Euro von der TSG Hoffenheim nach Dortmund. Nach vier enttäuschenden Saisons und einem Gerichtsverfahren wegen eines Missbrauchsvorwurfs von seiner ehemaligen Partnerin wurde Schulz‘ Vertrag 2023 schließlich einvernehmlich aufgelöst.  © IMAGO/Revierfoto
Der einzige in der Liste, der vor 2013 verpflichtet wurde, ist Marcio Amoroso. Im Sommer 2001 zahlte der BVB die damals irrsinnige Ablöse in Höhe von 25,5 Mio. Euro für den Stürmer. Sportlich zahlte sich die Verpflichtung voll aus: In 89 Partien schoss der Brasilianer 43 Tore und legte 13 Treffer vor. In drei Jahren beim BVB wurde Amoroso einmal Torschützenkönig und gewann die deutsche Meisterschaft.
Der einzige in der Liste, der vor 2013 verpflichtet wurde, ist Marcio Amoroso. Im Sommer 2001 zahlte der BVB die damals irrsinnige Ablöse in Höhe von 25,5 Mio. Euro für den Stürmer. Sportlich zahlte sich die Verpflichtung voll aus: In 89 Partien schoss der Brasilianer 43 Tore und legte 13 Treffer vor. In drei Jahren beim BVB wurde Amoroso einmal Torschützenkönig und gewann die deutsche Meisterschaft.  © Imago / MIS
Inzwischen ist Julian Brandt der dienstälteste BVB-Profi, dennoch ist er bei den Fans höchst umstritten. 25 Mio. Euro ließ sich Dortmund 2019 die Dienste des Mittelfeldspielers kosten. Sechs Jahre später ist er Vize-Kapitän.
Inzwischen ist Julian Brandt der dienstälteste BVB-Profi, dennoch ist er bei den Fans höchst umstritten. 25 Mio. Euro ließ sich Dortmund 2019 die Dienste des Mittelfeldspielers kosten. Sechs Jahre später ist er Vize-Kapitän.  © IMAGO/Brett Davis
Was für Julian Brandt gilt, gilt in gleicher Weise für Emre Can. Der DFB-Star kam 2020 als Leader für 25 Mio. Euro von Juventus Turin zum BVB und ist mittlerweile im zweiten Jahr Kapitän. Dennoch ist im BVB-Umfeld nicht jeder mit dem gebürtigen Frankfurter zufrieden.
Was für Julian Brandt gilt, gilt in gleicher Weise für Emre Can. Der DFB-Star kam 2020 als Leader für 25 Mio. Euro von Juventus Turin zum BVB und ist mittlerweile im zweiten Jahr Kapitän. Dennoch ist im BVB-Umfeld nicht jeder mit dem gebürtigen Frankfurter zufrieden.  © IMAGO/Frank Hoermann / SVEN SIMON
Bei weitem nicht so lange im Verein wie Can oder Brandt blieb Andriy Yarmolenko. 2017 kam der Ukrainer für 25 Mio. Euro aus seiner Heimat, nur um zwölf Torbeteiligungen und ein Jahr später mit einem Verlust von fünf Mio. Euro an West Ham United verkauft zu werden.
Bei weitem nicht so lange im Verein wie Can oder Brandt blieb Andriy Yarmolenko. 2017 kam der Ukrainer für 25 Mio. Euro aus seiner Heimat, nur um zwölf Torbeteiligungen und ein Jahr später mit einem Verlust von fünf Mio. Euro an West Ham United verkauft zu werden.  © Thomas Bielefeld
Für den 23-jährigen Fabio Silva zahlte Borussia Dortmund zur Saison 2025/26 ganze 22,5 Millionen Euro an Wolverhampton. Die erste Saison des Portugiesen beim BVB lief eher durchwachsen, kam er in 37 Einsätzen nur auf drei Treffer (Stand Mai 2026).
Für den 23-jährigen Fabio Silva zahlte Borussia Dortmund zur Saison 2025/26 ganze 22,5 Millionen Euro an Wolverhampton. Die erste Saison des Portugiesen beim BVB lief eher durchwachsen, kam er in 37 Einsätzen nur auf drei Treffer (Stand Mai 2026). © Imago
Erst im Sommer 2024 ist Waldemar Anton zum BVB dazugestoßen. Dank einer Klausel mussten die Westfalen „nur“ 22,5 Mio. Euro an den VfB Stuttgart für den deutschen Nationalspieler zahlen.
Erst im Sommer 2024 ist Waldemar Anton zum BVB dazugestoßen. Dank einer Klausel mussten die Westfalen „nur“ 22,5 Mio. Euro an den VfB Stuttgart für den deutschen Nationalspieler zahlen.  © IMAGO/Maximilian Koch
Neben Mats Hummels ist mit Mario Götze ein weiterer BVB-Rückkehrer in der Liste der teuersten Dortmunder Transfers. Nach drei Jahren beim FC Bayern holte der BVB den Weltmeister 2016 für 22 Mio. Euro von den Münchnern zurück in den Ruhrpott.
Neben Mats Hummels ist mit Mario Götze ein weiterer BVB-Rückkehrer in der Liste der teuersten Dortmunder Transfers. Nach drei Jahren beim FC Bayern holte der BVB den Weltmeister 2016 für 22 Mio. Euro von den Münchnern zurück in den Ruhrpott.  © Revierfoto
Manuel Akanji kam 2018 für 21,5 Mio. Euro aus Basel zum BVB und sollte ein Jahr später die großen Fußstapfen von Mats Hummels füllen. Unabhängig davon, ob ihm das gelungen ist, hat der Schweizer Nationalspieler in viereinhalb Jahren beim BVB stark aufgespielt und ist 2022 schließlich zu Manchester City gewechselt. Dort hat er in seiner ersten Saison das Triple gewonnen.
Manuel Akanji kam 2018 für 21,5 Mio. Euro aus Basel zum BVB und sollte ein Jahr später die großen Fußstapfen von Mats Hummels füllen. Unabhängig davon, ob ihm das gelungen ist, hat der Schweizer Nationalspieler in viereinhalb Jahren beim BVB stark aufgespielt und ist 2022 schließlich zu Manchester City gewechselt. Dort hat er in seiner ersten Saison das Triple gewonnen. © Revierfoto via www.imago-images.de
Der 21 Mio. Euro teure Transfer von Paco Alcacer ist wohl eine der größten Erfolgsgeschichten der jüngeren BVB-Vereinshistorie. In nur eineinhalb Jahren beim BVB erzielte Alcacer starke 26 Tore und legte weitere vier Treffer auf. Aufgrund von Fernweh zog es ihn dann wieder nach Spanien, allerdings konnte er nie wieder so erfolgreich knipsen wie im BVB-Trikot.
Der 21 Mio. Euro teure Transfer von Paco Alcacer ist wohl eine der größten Erfolgsgeschichten der jüngeren BVB-Vereinshistorie. In nur eineinhalb Jahren beim BVB erzielte Alcacer starke 26 Tore und legte weitere vier Treffer auf. Aufgrund von Fernweh zog es ihn dann wieder nach Spanien, allerdings konnte er nie wieder so erfolgreich knipsen wie im BVB-Trikot. © Max Maiwald/DeFodi.de
Als 17-Jähriger wechselte Jadon Sancho für eine Ablöse von 20,6 Mio. Euro aus der Jugend von ManCity zum BVB. Rückblickend sollte sich der Transfer aus BVB-Sicht sowohl sportlich als auch finanziell mehr als bezahlt machen. Nach vier Jahren verkaufte man Sancho für 85 Mio. Euro nach England.
Als 17-Jähriger wechselte Jadon Sancho für eine Ablöse von 20,6 Mio. Euro aus der Jugend von ManCity zum BVB. Rückblickend sollte sich der Transfer aus BVB-Sicht sowohl sportlich als auch finanziell mehr als bezahlt machen. Nach vier Jahren verkaufte man Sancho für 85 Mio. Euro nach England.  © Maik Hölter/TEAM2sportphoto via www.imago-images.de
Er kam, traf wie er wollte und ging wieder. Für 20 Mio. Euro holte der BVB Erling Haaland im Winter 2020 von RB Salzburg nach Dortmund. Seine Bilanz im BVB-Trikot: 86 Tore und 23 Vorlagen in 89 Partien. Nach zweieinhalb Jahren wechselte die norwegische Urgewalt für das Dreifache zu Manchester City.
Er kam, traf wie er wollte und ging wieder. Für 20 Mio. Euro holte der BVB Erling Haaland im Winter 2020 von RB Salzburg nach Dortmund. Seine Bilanz im BVB-Trikot: 86 Tore und 23 Vorlagen in 89 Partien. Nach zweieinhalb Jahren wechselte die norwegische Urgewalt für das Dreifache zu Manchester City.  © Revierfoto via www.imago-images.de

Der BVB, Champions-League-Finalist von 2023, kann im Kracher-Duell gegen Juventus Revanche für eine bittere Niederlage in der Saisonvorbereitung nehmen. Kurz vor dem Saisonstart gastierte die „Alte Dame“ in Dortmund und gewann beim Abschiedsspiel von BVB-Legende Mats Hummels mit 2:1. Seither blieb der BVB ohne Niederlage.

Die Begegnung mit Juventus ist die erste von acht Partien, die den BVB in der Ligaphase der Königsklasse erwarten. In den nächsten Wochen und Monaten trifft Dortmund im Kampf um die K.o.-Phase auch noch auf Athletic Bilbao (H), den FC Kopenhagen (A), Manchester City (A), FC Villareal (H), Bodo/Glimt (H), Tottenham Hotspur (H) und Inter Mailand (A). (mbo)

Rubriklistenbild: © IMAGO/www.imagephotoagency.it

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