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WM-Premiere
Tommi Schmitt erlebte Amiri-Tränen bei WM-Nominierung hautnah
Nadiem Amiri ist zum ersten Mal bei einer Weltmeisterschaft dabei. Den emotionalen Moment seiner Nominierung erlebte Tommi Schmitt hautnah.
Nach einer überragenden Bundesliga-Saison bei Mainz 05 steht für Nadiem Amiri ein ganz besonderes Highlight an. Zum ersten Mal in seiner Karriere fährt der 29-Jährige zu einer Weltmeisterschaft. Über seine Nominierung war in der Öffentlichkeit lange spekuliert worden, schließlich entschied sich Bundestrainer Julian Nagelsmann aber doch für den dribbelstarken Mittelfeldspieler – der enormen Positionskonkurrenz (Florian Wirtz, Jamal Musiala, Lennart Karl …) zum Trotz.
Absolut hautnah. Absolut fundiert: Absolut Fussball berichtet für euch von der WM 2026. Unsere Reporter sind in Amerika vor Ort und versorgen euch mit News, Videos und exklusiven Einblicken.
Was für Amiri einer der größten Momente seiner Karriere war, war auch für TV-Persönlichkeit Tommi Schmitt ein bedeutsamer Augenblick. Der 37-Jährige begleitete in der vergangenen Saison David Raum, Nick Woltemade und Amiri für die ZDF-Dokumentation „World Cup“ und erlebte dadurch auch die Erfüllung des WM-Traums für Amiri aus erster Reihe.
Tommi Schmitt erlebt WM-Nominierung von Nadiem Amiri hautnah
Schon zehn Minuten nach dem Anruf von Nagelsmann habe er von Amiris Nominierung erfahren, berichtete Schmitt im ZDF. Bei der erstmaligen Sichtung des DFB-Nominierungsvideos sei er sogar live dabei gewesen. „Das war für mich auch sehr aufregend“, erzählte der Medienexperte von dem emotionalen Moment. „Ich habe jetzt auch ein bisschen Fernsehen schon gemacht, aber dass man neben jemandem steht, der in Tränen ausbricht, das war für mich auch neu.“
Man habe gesehen, „wie wichtig ihm das war“, fuhr Schmitt fort und gewährte dann einen Einblick in seine Dokumentation. „Nadiem hat eine richtige Heldenreise in der Doku. [...] Mit dem Verein läuft es erst gar nicht. Dann kommt Urs Fischer, plötzlich läuft es fast schon zu gut. Er trifft und trifft und trifft, dann verletzt er sich, ist zweimal nicht bei den Lehrgängen des DFB dabei. Und dann wird er am Ende ganz knapp kurz vorher noch nominiert. Es hat richtig Bock gemacht, das zu beobachten.“
Zweimal die 1 und Traum-Debüt: Deutschland-Noten beim WM-Test gegen Finnland
In einer Saison, in der Amiri von muskulären Problemen und einer Fersenverletzung ausgebremst wurde, verzeichnete er für Mainz noch immer 17 Tore und vier Vorlagen. Die Reise über den Atlantik ist der verdiente Lohn. Beim jüngsten DFB-Test gegen Finnland (4:0) stand Amiri nur für einen Kurzeinsatz in der Schlussphase auf dem Rasen. In den USA, Kanada und Mexiko will er eine noch größere Rolle einnehmen. (mbo)