Um Ihnen ein besseres Nutzererlebnis zu bieten, verwenden wir Cookies.
Durch Nutzung unserer Dienste stimmen Sie unserer Verwendung von Cookies zu.
Weitere Informationen
Für die Finanzierung unseres journalistischen Angebots sind wir auf die Anzeigen unserer Werbepartner angewiesen.
Klicken Sie oben rechts in Ihren Browser auf den Button Ihres Ad-Blockers und deaktivieren Sie die Werbeblockierung für
. Danach können Sie gratis weiterlesen.
Lesen Sie wie gewohnt mit aktiviertem Ad-Blocker auf
Jetzt für nur 0,99€ im ersten Monat testen
Unbegrenzter Zugang zu allen Berichten und Exklusiv-Artikeln
Lesen Sie nahezu werbefrei mit aktiviertem Ad-Blocker
Florian Wirtz schreibt mit seinem Transfer zum FC Liverpool Geschichte, trotz zwischenzeitlicher Probleme bei den Verhandlungen.
Liverpool – Der Wechsel von Florian Wirtz zum FC Liverpool geht als teuerster Transfer in Geschichte die Geschichte des Vereins und der Premier League ein. Doch wie Tom Werner, Vorsitzender des Klubs, enthüllte, war der Deal zu einem Punkt fast gescheitert. „Es gab einen Moment, in dem wir dachten, unser Angebot sei schon sehr großzügig. Hätte Leverkusen 20 Prozent mehr verlangt, hätten wir den Transfer wohl nicht geschafft“, erklärte Werner gegenüber der Liverpool Echo.
Der Transferprozess begann holprig, als Bayer Leverkusen das erste Angebot von rund 100 Millionen Euro als unzureichend ablehnte. Diese Summe war weit entfernt von den 150 Millionen Euro, die Leverkusen-Boss Fernando Carro bereits im Vorjahr als Preis für Wirtz genannt hatte. Die Verhandlungen nahmen laut eines Berichts der Bild plötzlich eine aggressive Wendung, als Liverpool auf die Ablehnung mit der Bemerkung reagierte, Leverkusen könne sich dann ja mit dem FC Bayern einigen.
Arne Slot als Schlüssel Wirtz-Coup des FC Liverpool
Ein entscheidender Faktor für den erfolgreichen Abschluss des Transfers war der neue Liverpool-Trainer Arne Slot. Werner betonte, dass Slot einer der Hauptbefürworter des Transfers war und bereits früh seine Unterstützung für den Spielmacher deutlich machte. „Arne wollte letzte Saison mit dem vorhandenen Kader arbeiten – obwohl viel aus dem Umstand gemacht wurde, dass wir keinen 100-Millionen-Einkauf getätigt haben“, so Werner. Die Klubführung mischte sich nicht in die Verhandlungen ein, sondern vertraute auf die Expertise von Sportdirektor Richard Hughes und Slot.
Extremsportler, Investoren, Trainer: Das machen Deutschlands Weltmeister von 2014 heute
Die finale Einigung kam nach intensiven Verhandlungen zustande: Eine Sockelablöse von rund 130 Millionen Euro wurde vereinbart, ergänzt durch erfolgsabhängige Boni, die den Gesamtbetrag auf bis zu 150 Millionen Euro ansteigen lassen könnten. Wirtz selbst hatte sich bereits auf einen Fünfjahresvertrag mit Liverpool verständigt.
Herausforderungen und Erwartungen für Wirtz
Mit dem Wechsel in die Premier League steht Wirtz vor neuen Herausforderungen. Die Erwartungen an den jungen Spieler sind hoch, besonders nach einem Rekordtransfer dieser Größenordnung. „Wenn Wirtz nur halb so gut ist, wie die Medien und Analysten sagen, dann war es die richtige Entscheidung. Ich hoffe, dass wir in einem Jahr genau das sagen können“, äußerte sich Werner zuversichtlich.
Der Druck auf Wirtz, den Erwartungen gerecht zu werden, ist enorm, doch die Klubführung ist überzeugt von seinem Potenzial. Die kommenden Monate werden zeigen, ob er die hohen Erwartungen erfüllen kann und sich in der Premier League behauptet. (hbr)