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Bayern verliert Wirtz – und staunt über Preis
Von wegen 250 Millionen Euro: Wirtz-Transfer kostet Liverpool offenbar deutlich weniger
Florian Wirtz‘ Wechsel zum FC Liverpool steht kurz bevor – und sorgt bei Bayern für Ernüchterung. Der Deal soll deutlich günstiger als bislang angenommen über die Bühne gehen.
München/Liverpool – Der Transfer von Florian Wirtz zum FC Liverpool steht unmittelbar bevor – und sorgt beim FC Bayern nicht nur sportlich, sondern auch finanziell für Enttäuschung. Denn aktuellen Meldungen zufolge geht der Deal deutlich günstiger durch als bis dato vermutet.
Erstes offizielles Angebot für Florian Wirtz
Wie Transfer-Insider Fabrizio Romano berichtet, hat Liverpool am Montag ein erstes offizielles Angebot über knapp 100 Millionen Euro inklusive Bonuszahlungen bei Bayer Leverkusen eingereicht – deutlich unter den kolportierten 150 Millionen Euro, die Bayer ursprünglich gefordert haben soll. Angesichts eines Marktwerts von 140 Millionen Euro wäre dies ein beachtlicher Deal für den englischen Meister.
Einigung mit Liverpool – Wirtz verzichtet auf Mega-Gehalt
Noch überraschender ist: Wirtz selbst verzichtet auf das ganz große Gehalt, das ihm angeblich aus München geboten wurde. Laut dem Transfer-Experte Nicolo Schira wird der 22-Jährige in Liverpool rund 10 Millionen Euro pro Jahr verdienen – bei einem Vertrag bis 2030. Zum Vergleich: Der FC Bayern war laut Medienberichten bereit, bis zu 25 Millionen Euro jährlich für das deutsche Top-Talent zu zahlen.
Damit fällt das Gesamtpaket – Ablöse, Gehalt, Handgeld – deutlich günstiger aus als von vielen Experten und Insidern erwartet. Statt der kolportierten 250 Millionen Euro liegt die Gesamtsumme deutlich unter 200 Millionen. Eine sportlich und finanziell bittere Erkenntnis für den deutschen Rekordmeister.
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Beim FC Bayern hatte man sich lange als Favorit im Wirtz-Poker gesehen, die Unterstützung durch Adidas und die aktive Rolle von Uli Hoeneß galten als strategische Trumpfkarten. Doch der Spieler entschied sich am Ende für Liverpool – trotz geringerer Bezahlung. Die Gründe? Die sportliche Perspektive unter Arne Slot, ein klar strukturiertes Projekt – und offenbar auch die professionellere Kommunikation der Engländer. (Dieser Artikel entstand in Kooperation mit FCBinside.de)