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Nächste Enttäuschung
Nagelsmann sorgt für DFB-Irrsinn um Nationalspieler
Nachnominiert, aber nicht gespielt: Ein Youngster erlebt die nächste bittere Enttäuschung im DFB-Team. Warum der Brentford-Star trotz Berufung leer ausgeht.
Belfast – Die deutsche Nationalmannschaft ist in der WM-Qualifikation gegen Nordirland (alle TV-Infos hier) gefordert. Kevin Schade wird dabei nicht auf dem Platz stehen – doch seine Nerven durchleben eine ganz andere Prüfung. Dass der 23-jährige Offensivspieler gegen Nordirland aus dem Kader gestrichen wurde, ist nur die nächste Station seiner DFB-Achterbahnfahrt.
Anfang Oktober 2025 gab Bundestrainer Julian Nagelsmann seinen Kader bekannt. Nicht dabei: Kevin Schade. Den Linksaußen des FC Brentford berücksichtigte er zunächst nicht. Doch dann verletzte sich Jamie Leweling vom VfB Stuttgart. Nagelsmann musste reagieren und wählte doch noch die Nummer von Schade.
Schade beim DFB weiter nur auf der Tribüne
Der Stürmer reiste von England nach Herzogenaurach und später nach Sinsheim. Dort verfolgte er den 4:0-Erfolg seines Teams gegen Luxemburg von der Tribüne. Denn aus dem 25-köpfigen Kader dürfen nur 23 Spieler für den Spieltag gemeldet werden. Die nächste Enttäuschung für Schade, dessen Zeit in der A-Nationalmannschaft bisher wenig ruhmreich verlief.
Nach guten Leistungen in der deutschen U21 berief ihn der damalige Bundestrainer Hansi Flick im März 2023 erstmals in die A-Nationalmannschaft. Es folgten vier Kurzeinsätze mit insgesamt nur 47 Minuten Spielzeit. Zu weiteren Einsätzen kommt es vorerst nicht. Während seine Kollegen nach Belfast und in den Windsor Park fliegen, kehrt Schade ohne Einsatz nach England zurück.
Karl war der Letzte: Diese deutschen Nationalspieler feierten ihr Debüt unter Julian Nagelsmann
Auch für Noah Atubolu endet die Länderspielpause ohne Einsatz. Der Torwart des SC Freiburg erlitt laut Skyam Sonntag einen Schlag aufs Knie. Nach Untersuchungen sagte der Verband die Reise vorsorglich ab. Anders als bei Schade, der offenbar aus sportlichen Gründen fehlt – was nach der Nachnominierung besonders bitter ist. (fpt)