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Alternative Lösung diskutiert

Sicherer Abschiedskandidat? Jackson hat wohl einen großen Fürsprecher beim FC Bayern

Seit einiger Zeit wird regelmäßig über Nicolas Jackson berichtet, dass er den FC Bayern im Sommer wieder verlassen würde. Ganz so eindeutig scheint die Situation jedoch nicht zu sein.

Der senegalesische Nationalspieler Nicolas Jackson war am Deadline-Day der Sommertransferperiode vom FC Bayern auf Leihbasis vom FC Chelsea als Backup für Harry Kane verpflichtet worden. Der Kontrakt zwischen den beiden europäischen Topklubs enthält auch eine Kaufoption über 65 Millionen Euro. Nicht zuletzt wegen der Höhe, aber auch wegen des stolzen Jahressalärs von kolportierten 14 Millionen Euro wurde sehr rasch darüber spekuliert, dass das Engagement des 24-Jährigen an der Säbener Straße nicht über diese Saison hinaus verlängert werden würde.

Nicolas Jackson: Bleibt der Senegalese in München oder geht er nach der Saison?

Diese nicht vom Verein bestätigten Gerüchte hielten sich über die gesamte Spielzeit aufrecht und erhielten zusätzliche Nahrung, als Jackson beim Bundesligaspiel in Leverkusen als Kane-Vertreter noch vor dem Halbzeitpfiff wegen eines rüden Einsteigens auf Höhe der Mittellinie die Rote Karte sah. Ausgerechnet zu einem Saison-Zeitpunkt, als der leicht angeschlagene Toptorjäger längere Auszeiten bekommen sollte. Die Medien berichteten danach fast einheitlich, dass die Verantwortlichen des Rekordmeisters den 32-fachen Nationalspieler im Sommer ziehen lassen würden.

FCB-Cheftrainer Kompany möchte Jackson offenbar behalten

Damit scheint aber FCB-Cheftrainer Vincent Kompany, der Jackson bereits nach dem 4:1-Sieg gegen Borussia Mönchengladbach Anfang März vehement gegen die permanente Medienkritik verteidigt hatte, nicht einverstanden zu sein. Wie die englische Sun berichtet, ist der Belgier ein großer Befürworter des 24-Jährigen und würde ihn gerne über den Sommer hinaus an der Säbener Straße behalten.

Kompany hat dabei durchaus plausible Argumente: Sein Kane-Backup hat in 28 Pflichtspielen bei lediglich 1061 Einsatzminuten beachtliche 13 Scorerpunkte (9 Tore, 4 Assists) gesammelt.

Der Knackpunkt für Jacksons verlängertes Engagement beim Rekordmeister sollen aber weiterhin die im Leihvertrag verankerte Kaufoption von 65 Millionen Euro und auch das hohe Jahresgehalt sein – sehr stolze Summen für einen Backup-Stürmer. Vor diesem Hintergrund wird nun angeblich eine alternative Lösung diskutiert: Laut Sun könnte eine weitere Leihe ein realistisches Szenario sein, um Jackson vorerst beim FC Bayern zu halten.

FC Bayern knackt historischen Rekord: Die torgefährlichsten Top-Teams aller Zeiten

Platz 26: FC Bayern München 1971/72, 101 Tore. 
Als bisher torreichste Bundesliga-Mannschaft verfehlt der FC Bayern die Top 25 dieses Rankings um genau ein Tor. Die Meisterschaft gewinnen Gerd Müller (vorne) und Co. natürlich trotzdem.
Platz 2: FC Bayern München 1971/72, 101 Tore. Als bisher torreichste Bundesliga-Mannschaft verfehlt der FC Bayern die Top 25 dieses Rankings um genau ein Tor. Die Meisterschaft gewinnen Gerd Müller (vorne) und Co. natürlich trotzdem. © IMAGO
Platz 19: Real Madrid 2010/11, 102 Tore.
Der erste von insgesamt neun Auftritten in dieser Statistik. Die Mannschaft von Real Madrid ist in diesen Jahren ein Who-is-who des Weltfußballs.
Platz 20: Real Madrid 2010/11, 102 Tore. Der erste von insgesamt neun Auftritten in dieser Statistik. Die Mannschaft von Real Madrid ist in diesen Jahren ein Who-is-who des Weltfußballs. © IMAGO/sportfotodienst
Platz 19, Manchester City 2013/14, 102 Tore.
Angeführt von Torjäger Sergio Agüero (r.) holt Manchester City den Premier-League-Titel.
Platz 20: Manchester City 2013/14, 102 Tore. Angeführt von Torjäger Sergio Agüero (r.) holt Manchester City den Premier-League-Titel. © IMAGO/sportfotodienst
Platz 19: Manchester City 2019/20, 102 Tore.
Sechs Jahre später replizieren die „Citizens“ ihr Offensivfeuer. Dieses Mal reicht es allerdings nicht für den Titel. City schießt zwar 17 Tore mehr als Meister Liverpool, holt aber 18 Punkte weniger.
Platz 2: Manchester City 2019/20, 102 Tore. Sechs Jahre später replizieren die „Citizens“ ihr Offensivfeuer. Dieses Mal reicht es allerdings nicht für den Titel. City schießt zwar 17 Tore mehr als Meister Liverpool, holt aber 18 Punkte weniger. © IMAGO/Colorsport
Platz 19: FC Barcelona 1996/97, 102 Tore. Ronaldo (r.) wird Torschützenkönig, als Barcelona die spanische Meisterschaft gewinnt. Co-Trainer von Bobby Robson (m.) ist José Mourinho (li.).
Platz 20: FC Barcelona 1996/97, 102 Tore. Ronaldo (r.) wird Torschützenkönig, als Barcelona die spanische Meisterschaft gewinnt. Co-Trainer von Bobby Robson (m.) ist José Mourinho (li.).  © IMAGO/Colorsport
Platz 19: Paris-Saint Germain 2015/16, 102 Tore. Unter der Führung von Sturm-Ikone Zlatan Ibrahimovic knackt PSG zum ersten Mal die 100-Tore-Marke in der Ligue 1.
Platz 20: Paris-Saint Germain 2015/16, 102 Tore. Unter der Führung von Sturm-Ikone Zlatan Ibrahimovic knackt PSG zum ersten Mal die 100-Tore-Marke in der Ligue 1. © IMAGO/Panoramic by PsnewZ
Platz 19: FC Barcelona 2024/25, 102 Tore. Der FC Barcelona verweist Real Madrid im Meister-Rennen auf Platz zwei und schießt dabei deutlich mehr Tore als der ewige Erzrivale. 27 Treffer gehen auf Robert Lewandowski zurück.
Platz 20: FC Barcelona 2024/25, 102 Tore. Der FC Barcelona verweist Real Madrid im Meister-Rennen auf Platz zwei und schießt dabei deutlich mehr Tore als der ewige Erzrivale. 27 Treffer gehen auf Robert Lewandowski zurück. © IMAGO/Manu Reino/DeFodi Images
Platz 19: Real Madrid 2009/10, 102 Tore. Mit Neuzugang Cristiano Ronaldo wird Real zwar nur Zweiter, schießt aber vier Tore mehr als Meister FC Barcelona.
Platz 20: Real Madrid 2009/10, 102 Tore. Mit Neuzugang Cristiano Ronaldo wird Real zwar nur Zweiter, schießt aber vier Tore mehr als Meister FC Barcelona. © IMAGO/Cordon Press/Miguelez Sports
Platz 17: FC Chelsea 2009/10, 103 Tore. Die bisher torreichste Saison der „Blues“, für die neben Torjäger Didier Drogba (2. v. li.) auch Michael Ballack (2. v. re.) auf dem Platz steht.
Platz 18: FC Chelsea 2009/10, 103 Tore. Die bisher torreichste Saison der „Blues“, für die neben Torjäger Didier Drogba (2. v. li.) auch Michael Ballack (2. v. re.) auf dem Platz steht. © IMAGO/Sportimage
Platz 17: Real Madrid 2012/13, 103 Tore. Wieder stehen Cristiano Ronaldo und Real im Fokus. Hier jubeln die Mittelfeldregisseure Mesut Özil (li.), Michael Essien (2. v. li.) und Luka Modric (2. v. re.) mit dem Portugiesen.
Platz 18: Real Madrid 2012/13, 103 Tore. Wieder stehen Cristiano Ronaldo und Real im Fokus. Hier jubeln die Mittelfeldregisseure Mesut Özil (li.), Michael Essien (2. v. li.) und Luka Modric (2. v. re.) mit dem Portugiesen. © IMAGO/Alterphotos
Platz 16: Real Madrid 2013/14, 104 Tore. Nur ein Jahr später treffen die Königlichen sogar noch einmal mehr. In dieser Saison wird das legendäre BBC-Trio geboren: Cristiano Ronaldo (li.), Gareth Bale (m.) und Karim Benzema.
Platz 17: Real Madrid 2013/14, 104 Tore. Nur ein Jahr später treffen die Königlichen sogar noch einmal mehr. In dieser Saison wird das legendäre BBC-Trio geboren: Cristiano Ronaldo (li.), Gareth Bale (m.) und Karim Benzema. © IMAGO/Uwe Kraft
Platz 14: FC Barcelona 2008/09, 105 Tore. Lionel Messi hat seinen ersten Auftritt und Barca tritt in ein goldenes Zeitalter ein.
Platz 15: FC Barcelona 2008/09, 105 Tore. Lionel Messi hat seinen ersten Auftritt und Barca tritt in ein goldenes Zeitalter ein. © IMAGO/Action Pictures
Platz 14: Paris Saint-Germain 2018/19, 105 Tore. Neymar, Kylian Mbappé und Edinson Cavani – der Power-Sturm von PSG feuert in diesem Jahr aus allen Rohren.
Platz 15: Paris Saint-Germain 2018/19, 105 Tore. Neymar, Kylian Mbappé und Edinson Cavani – der Power-Sturm von PSG feuert in diesem Jahr aus allen Rohren. © IMAGO/Panoramic/Michael Baucher
Platz 12: Manchester City 2017/18, 106 Tore. Wieder deutsche Beteiligung: Leroy Sané (m.) ist Teil der City-Elf, die den Premier-League-Torerekord aufstellt.
Platz 15: Manchester City 2017/18, 106 Tore. Wieder deutsche Beteiligung: Leroy Sané (m.) ist Teil der City-Elf, die den Premier-League-Torerekord aufstellt. © IMAGO/Focus Images/Simon Moore
Platz 12: Real Madrid 2016/17, 106 Tore. Obwohl der große Konkurrent aus Barcelona sogar noch zehn Tore mehr erzielt, wird Real mit Toni Kroos (2. v. li.) Meister.
Platz 13: Real Madrid 2016/17, 106 Tore. Obwohl der große Konkurrent aus Barcelona sogar noch zehn Tore mehr erzielt, wird Real mit Toni Kroos (2. v. li.) Meister. © IMAGO/Aflosport
Platz 10: AS Monaco 2016-17, 107 Tore. Der vielleicht überraschendste Eintrag dieser Statistik. Angeführt von Top-Torjäger Radamel Falcao wird Monaco sensationell Meister der Ligue 1.
Platz 1: AS Monaco 2016/17, 107 Tore. Der vielleicht überraschendste Eintrag dieser Statistik. Angeführt von Top-Torjäger Radamel Falcao wird Monaco sensationell Meister der Ligue 1. © IMAGO/Panoramic/Philippe LECOEUR
Platz 10: Real Madrid 1989/90, 107 Tore. Einer der wenigen Einträge aus dem 20. Jahrhundert. Dieser schafft es sogar in die Top Ten. Bernd Schuster (li.) Wird mit Real in diesem Jahr mit großem Abstand Meister.
Platz 11: Real Madrid 1989/90, 107 Tore. Einer der wenigen Einträge aus dem 20. Jahrhundert. Dieser schafft es sogar in die Top Ten. Bernd Schuster (li.) wird mit Real in diesem Jahr mit großem Abstand Meister. © IMAGO/Miguelez Sports Foto
Platz 9: Paris Saint-Germain 2017/18, 108 Tore. Die bislang beste Saison eines nicht-spanischen Teams. PSG schreibt französische Fußball-Geschichte.
Platz 10: Paris Saint-Germain 2017/18, 108 Tore. Die bislang beste Saison eines nicht-spanischen Teams. PSG schreibt französische Fußball-Geschichte. © IMAGO/ Stephen Caillet / Panoramic
Platz 7: FC Barcelona 2014/15, 110 Tore. Es ist eine außergewöhnliche Saison, in der Lionel Messi nur in der Liga 43 Tore erzielt. Damit wird er allerdings nicht einmal Torschützenkönig ...
Platz 8: FC Barcelona 2014/15, 110 Tore. Es ist eine außergewöhnliche Saison, in der Lionel Messi allein in der Liga 43 Tore erzielt. Damit wird er allerdings nicht einmal Torschützenkönig. © IMAGO/Alterphotos
Platz 7: Real Madrid 2015/16, 110 Tore. Real spielt eine überragende Saison, wird hinter dem FC Barcelona aber trotzdem nur Zweiter.
Platz 8: Real Madrid 2015/16, 110 Tore. Real spielt eine überragende Saison, wird hinter dem FC Barcelona aber trotzdem nur Zweiter. © IMAGO/Alterphotos
Platz 6: FC Barcelona 2015/16, 112 Tore. Der Meistertitel geht in diesem Jahr nämlich mal wieder nach Katalonien. Messi und Co. treffen noch zwei Mal häufiger.
Platz : FC Barcelona 2015/16, 112 Tore. Der Meistertitel geht in diesem Jahr nämlich mal wieder nach Katalonien. Messi und Co. treffen noch zwei Mal häufiger. © IMAGO / Xinhua
Platz 5: FC Barcelona 2011/12, 114 Tore. Die spanische Liga erlebt in diesen Jahren ein wahrhaft besonderes Zeitalter. Dieses Mal spielt Barca offensiv unfassbar auf, um dann trotzdem nur Zweiter zu werden, weil Real eine Rekordsaison gelingt.
Platz 6: FC Barcelona 2011/12, 114 Tore. Die spanische Liga erlebt in diesen Jahren ein wahrhaft besonderes Zeitalter. Dieses Mal spielt Barca offensiv unfassbar auf, um dann trotzdem nur Zweiter zu werden, weil Real eine Rekordsaison gelingt. © IMAGO / Alterphotos
Platz 4: FC Barcelona 2012/13, 115 Tore. Ein Jahr später ist die La-Liga-Trophäe aber doch zurück in Barcelona. Auch, weil die Katalanen nochmal ein Tor mehr erzielen als im Vorjahr.
Platz 5: FC Barcelona 2012/13, 115 Tore. Ein Jahr später ist die La-Liga-Trophäe aber doch zurück in Barcelona. Auch, weil die Katalanen noch einmal ein Tor mehr erzielen als im Vorjahr. © IMAGO/CordonPress/MiguelezSports
Platz 3: FC Barcelona 2016/17, 116 Tore. Die Barca-Antwort auf Reals BBC heißt MSN: Lionel Messi (li.), Luis Suarez (m.) und Neymar sorgen für die torreichste Saison der Klubgeschichte.
Platz 4: FC Barcelona 2016/17, 116 Tore. Die Barca-Antwort auf Reals BBC heißt MSN: Lionel Messi (li.), Luis Suarez (m.) und Neymar sorgen für die torreichste Saison der Klubgeschichte. © IMAGO/Bagu Blanco
Platz 2: Real Madrid 2014/15, 118 Tore. Es ist das Jahr, in dem Lionel Messi 43 Tore erzielt. Ronaldo toppt das ganze allerdings um eine ganze Ecke und netzt in der Liga satte 48 Mal. Meister wird trotzdem Barcelona.
Platz 3: Real Madrid 2014/15, 118 Tore. Es ist das Jahr, in dem Lionel Messi 43 Tore erzielt. Ronaldo toppt das Ganze allerdings um eine ganze Ecke und netzt in der Liga satte 48 Mal. Meister wird trotzdem Barcelona. © IMAGO/Alterphotos
Platz 1: Real Madrid 2011/12, 121 Tore. Zum ersten und bisher einzigen Mal in der Geschichte der Top-5-Ligen knackt eine Mannschaft die 120-Tore-Marke.
Platz 2: Real Madrid 2011/12, 121 Tore. Zum ersten und bisher einzigen Mal in der Geschichte der Top-5-Ligen knackt eine Mannschaft die 120-Tore-Marke.  © IMAGO/Alterphotos
Der FC Bayern ist 2025/26 auf Kurs, Historisches zu schaffen. Können Kane, Olise und Co. den Real-Rekord brechen?
Platz 1: Mit 122 Treffern hat der FC Bayern in der Bundesligasaison 2025/26 den Torrekord gebrochen. Die Mannschaft um das Angriffs-Trio Kane, Olise und Co. stehen damit vor dem Rivalen Real Madrid. © IMAGO/Frank Hoermann / SVEN SIMON

Allerdings gibt es bislang keinerlei konkrete Gespräche – weder mit dem Spieler noch mit dem FC Chelsea. Dies bestätigt auch Sky. Der Gedankengang an der Säbener Straße bleibt: Man möchte die Backup-Rolle hinter Kane langfristig besetzen – idealerweise mit einem entwicklungsfähigen Spieler, der perspektivisch sogar dessen Nachfolge antreten kann. Ob Jackson in dieses Profil passt, wird intern offenbar unterschiedlich bewertet.

Rubriklistenbild: © IMAGO/Thor Wegner/DeFodi Images

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