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FCB-Boss wehrt sich
Schiri-Kritik? FC Bayern wird sich „nicht den Mund verbieten“ lassen
Noch immer wird über das 1:1 des FC Bayern gegen Leverkusen diskutiert. Der Grund: Die Schiedsrichterleistung und die Münchner Kritik daran.
Das 1:1 des FC Bayern gegen Bayer Leverkusen ist mittlerweile einige Tage alt. Obwohl unmittelbar nach dem Unentschieden die 4:1-Gala in der Champions League gegen Atalanta Bergamo gefolgt war, wird noch immer über das Bundesligaspiel diskutiert. Schiedsrichter Christian Dingert hatte nicht seinen besten Tag erwischt, die Kritik aus München, sie war laut. Zu laut? Mit diesem Vorwurf muss sich der FCB mittlerweile auseinandersetzen.
Uli Hoeneß, Herbert Hainer, Vincent Kompany, sämtliche Führungspersönlichkeiten des FC Bayern machten nach einigen strittigen Entscheidungen gegen den FC Bayern ihrem Ärger Luft. Während sich Trainer Kompany gewohnt zurückhaltend zeigte, polterte der Ehrenpräsident in gewohnter Hoeneß-Manier etwas lauter los. Sportdirektor Christoph Freund sieht darin aber kein Problem.
Horst Heldt, Geschäftsführer von Union Berlin, hatte den FCB scharf angegriffen. Der Grund: Am Samstag, den 21. März, gastieren die Eisernen in der Allianz Arena (alle TV-Infos hier). Heldt befürchtet eine Benachteiligung seines Teams. „Es gibt immer Situationen, in denen sich Vereine über Entscheidungen aufregen. Da nehme ich mich gar nicht raus. Das ist aber kein Vergleich. Was da gerade stattfindet, hat auch Auswirkungen auf das Schiedsrichtergespann im nächsten Spiel. Da wird jede Situation genau beäugt“, monierte er bei Sky Sport News.
Bayerns Sportdirektor Christoph Freund möchte das aber nicht gelten lassen. „Wir werden immer auch unsere Meinung sagen und uns nie den Mund verbieten lassen“, betont der Österreicher. Uli Hoeneß hatte nach dem Match gegen Leverkusen von der „schlechtesten Leistung eines Schiedsrichter-Teams jemals“ gesprochen.
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„Es war ein Spiel in Leverkusen mit vielen Emotionen, mit vielen strittigen Entscheidungen. Wir haben uns nach dem Spiel geärgert, haben das auch gesagt. Das ist auch unser Recht. Das machen andere übrigens auch, wenn sie sich ungerecht behandelt fühlen“, erklärt Freund, der die Unparteiischen auch in Schutz nahm.
Schiedsrichter, so Freund, „sind ein wichtiger Teil des Fußballs und es ist wichtig, dass sie geschützt werden, damit sie ihre Leistung bringen können. Das wissen alle Vereine, die Spieler wie die Funktionäre und Trainer.“ Dass der FC Bayern mit seiner Kritik übers Ziel hinausgeschossen ist, lässt der Sportdirektor nicht gelten. Ob nach der Begegnung gegen Union Berlin mehr Zufriedenheit herrscht? (is)