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Entspannte Situation
Neuer-Berater über Zukunftsentscheidung: FC Bayern „weiß Bescheid“
Manuel Neuers Gala-Vorstellung im Bernabéu gegen Real Madrid sorgt erneut für rege Diskussionen über seine Zukunft. Nun äußert sich sein Berater zur Situation.
Nach seiner Weltklasse-Leistung beim 2:1-Sieg des FC Bayern im CL-Viertelfinal-Hinspiel bei Real Madrid wurde Manuel Neuer fast schon zwangsläufig auf seine Vertragssituation angesprochen. Der 40-jährige Bayern-Kapitän machte daraufhin erneut deutlich, dass er sich für die Entscheidung, ob er seine Karriere nach der Saison beendet oder doch noch ein Jahr anhängt, bewusst Zeit lassen möchte. Dies passiert im Einklang mit den Vereinsverantwortlichen an der Säbener Straße, die keinen Druck auf den fünffachen Welttorhüter ausüben möchten.
Neuers Berater Thomas Kroth, der beim Klassiker im Estadio Santiago Bernabéu dabei war, erklärte bei dieser Gelegenheit gegenüber der BILD: „Es ist im Moment noch keine Entscheidung über Manuels Zukunft gefallen. Er möchte noch etwas länger in seinen Körper hineinhören. Der Klub weiß Bescheid, beide Seiten sind entspannt und verspüren keinerlei Zeitdruck.“
Verein gibt Neuer Zeit und sieht sich selbst in guter Position
Spieler und Vereinsbosse sind sich also darüber einig, dass es bei dieser wichtigen Entscheidung vor allem um die körperliche Verfassung des 40-Jährigen geht. Nach zuletzt vielen kleineren Blessuren möchte sich der FCB-Kapitän sicher sein, dass er auch künftig bei den hohen Belastungen bestehen kann.
Welche sportliche Klasse der Weltmeister von 2014 nach wie vor besitzt, zeigte er gegen Real auf eindrucksvolle Weise. Mit zahlreichen überragenden Paraden ließ er die Superstars Kylian Mbappé und Vinicius Jr. reihenweise verzweifeln und bewies einmal mehr, dass er auch mit 40 Jahren auf absolutem Topniveau agieren kann.
Neuer und Kimmich führen die Bayern zum Sieg gegen Real und verdienen sich Bestnoten
Für den Fall, dass Neuer im Sommer tatsächlich seine Karriere beenden sollte, hat man an der Säbener Straße auch schon vorgesorgt: Der 22-jährige Jonas Urbig gilt als sein designierter Nachfolger im Bayern-Tor. Der junge Keeper erhielt bei den Neuer-Ausfällen von FCB-Coach Vincent Kompany regelmäßig das Vertrauen und rechtfertigte dies mit bravourösen Leistungen. Den für das Münchner Spiel so essenziell wichtigen Spielaufbau praktiziert Urbig mittlerweile mit derselben Präzision wie sein großes Vorbild.
Diese Situation trägt dazu bei, dass die Bayern-Bosse ganz relaxed bleiben können. Der Verein ist auf der Torwartposition bestens aufgestellt – sogar unabhängig von Neuers finaler Entscheidung. Bei dieser bestimmt der Kapitän des Rekordmeisters das Tempo selbst. Der FC Bayern steht dabei hinter ihm und ist bereit, den Weg gemeinsam in Ruhe zu gehen.