Bitte deaktivieren Sie Ihren Ad-Blocker

Für die Finanzierung unseres journalistischen Angebots sind wir auf die Anzeigen unserer Werbepartner angewiesen.

Klicken Sie oben rechts in Ihren Browser auf den Button Ihres Ad-Blockers und deaktivieren Sie die Werbeblockierung für . Danach können Sie gratis weiterlesen.

Lesen Sie wie gewohnt mit aktiviertem Ad-Blocker auf
  • Jetzt für nur 0,99€ im ersten Monat testen
  • Unbegrenzter Zugang zu allen Berichten und Exklusiv-Artikeln
  • Lesen Sie nahezu werbefrei mit aktiviertem Ad-Blocker
  • Jederzeit kündbar

Sie haben das Produkt bereits gekauft und sehen dieses Banner trotzdem? Bitte aktualisieren Sie die Seite oder loggen sich aus und wieder ein.

Bessere Physis ausschlaggebend

Nach Paris-Spektakel: Welche Finalchancen Matthäus dem FC Bayern gibt

Das spektakuläre 5:4 zwischen Paris-Saint-Germain und dem FC Bayern hat Lothar Matthäus nicht überrascht. Für den CL-Finaleinzug nennt er seinen klaren Favoriten.

Nach dem epischen Champions-League-Halbfinalhinspiel im Parc des Princes zwischen Titelverteidiger PSG und dem FC Bayern schwärmt Lothar Matthäus in seinem Beitrag für den kicker: „Neun Tore, Dynamik, Spannung, eine enorme individuelle Qualität auf beiden Seiten: Wir alle wurden am Dienstag Zeugen eines der besten, vielleicht des besten Champions-League-Spiels der Geschichte, zumal es ein Halbfinale und nicht irgendein Ligaspiel war“, so der 65-Jährige.

Sky-Experte Lothar Matthäus äußert sich regelmäßig über seinen Ex-Verein in München.

Der Weltmeister von 1990 ergänzt: „Die zwei besten Mannschaften der Welt haben gezeigt, dass sie es vor allem offensiv können, zwangsläufig fehlte hinten die Stabilität. Auch ein 7:7 wäre möglich gewesen. Was für ein unglaublicher Unterhaltungswert!“ Dass diese Art von Spielführung die von ihm bevorzugte ist, drückt er mit einem speziellen Vergleich aus: „Der Trapattoni-Italiener kommt bei mir trotz meiner Jahre in Italien nicht zum Vorschein, Offensive ist mir lieber als Defensive.“

Kompanys Bayern mit „einkalkuliertem Spektakel“ ins CL-Finale? Matthäus sieht einen Vorteil

Nach Ansicht des deutschen Rekordnationalspielers hat sich ein derartiges Ergebnis aus Sicht des FC Bayern bereits „über Wochen angedeutet“. Er führt aus: „Einerseits der Torrekord in der Bundesliga, andererseits drei Gegentore daheim gegen Real, drei in Mainz, zwei in Freiburg oder gegen den VfB Stuttgart. Dafür zehn eigene Tore im Achtelfinale gegen Bergamo. Vincent Kompanys Mannschaft bietet ein einkalkuliertes Spektakel.“

Trotz des knappen Sieges wähnt er den französischen Titelverteidiger nun insgesamt im Nachteil: Denn das Resultat fühle sich für PSG „negativer als für den FC Bayern an. Sie werden dem Drei-Tore-Vorsprung noch hinterhertrauern“, schätzt Matthäus die Situation ein. Dagegen spreche im Rückspiel in München die „tolle Moral“ genauso für den deutschen Rekordmeister wie die bessere körperliche Verfassung, die sogar „das größte Plus“ sei.

Bayern-Duo überragt bei verrücktem Torspektakel gegen PSG und holt sich Note 1

Manuel Neuer: Wurde lange nicht gefordert und lenkte dann einen strammen Schuss von Leverkusens Tella stark am Tor vorbei (52.). War da, wenn man ihn brauchte. Note: 2
Manuel Neuer: So viele Gegentreffer musste der 40-jährige Torhüter noch nie in einem Königsklassen-K.o.-Spiel hinnehmen. An diesem Abend in Paris hielt er die unhaltbaren Schüsse nicht, aber wirkliche Vorwürfe kann man Neuer bei den zahlreichen Gegentoren nicht machen. Note: 4 © IMAGO/Jerry Andre
Josip Stanisic: Hinterlief immer wieder Olise und schaffte so zusätzliche Anspielstationen. Blieb defensiv konzentriert. Note: 3
Josip Stanisic: Auf die Allzweckwaffe war in der bisherigen Saison stets Verlass, doch auf diesem absoluten Top-Niveau bekam der Verteidiger von den PSG-Stars regelmäßig seine Grenzen aufgezeigt. So wie beim 1:1 von Kvaratskhelia, das Stanisic auch wegen seines schlechten Stellungsspiels zu verantworten hatte. Note: 5 © IMAGO/STUDIO FOTOGRAFICO BUZZI SRL
Dayot Upamecano: Ließ zu Beginn die Chance aufs 1:0 liegen, verteidigte dafür fehlerfrei und gewann mit seinen aggressiven Tacklings zahlreiche Bälle. Note: 2
Dayot Upamecano: Mit einer unglaublichen Überzeugung spielte Upamecano im Pariser Prinzenpark auf. In einigen Zweikämpfen ging er bewusst ins Risiko. Trotzdem konnte er die Ausnahmekünstler der PSG-Offensive nicht immer stoppen. Der Anschlusstreffer zum 3:5 war sein erstes Tor in der Königsklasse. Note: 3 © IMAGO/Markus Fischer
Jonathan Tah: Entschied die wichtigen Duelle für sich und hielt Leverkusens Stürmer souverän in Schach. Note: 3
Jonathan Tah: Seine ganze internationale Erfahrung nutzte der Innenverteidiger gegen Dembele & Co. – das gelang mal besser, mal schlechter. Note: 4 © IMAGO/Michael Weber IMAGEPOWER
Alphonso Davies: Ohne Einsatz im Kader.
Alphonso Davies: Überraschend stand der Kanadier statt Konrad Laimer in der Startformation – und Davies zahlte das Vertrauen der Trainer mit einer starken Leistung zurück. Beim Handelfmeter kurz vor dem Pausenpfiff agierte er jedoch unglücklich und trübte seine eigentlich starke Leistung. Note: 4 © IMAGO/JOERAN STEINSIEK
Joshua Kimmich: Verteilte die Bälle im Mittelfeld und hielt außerdem das Zentrum vor der Abwehr dicht. Note: 2
Joshua Kimmich: Weil sich das Spielgeschehen meistens auf den Flügeln zutrug, hatte Kimmich nicht so viel Spielanteile wie gewohnt. Trotzdem war er viel auf dem Platz unterwegs. Note: 3 © IMAGO/Noah Wedel
Aleksandar Pavlovic: Schaltete sich häufig nach vorn ein und überzeugte mit Offensivläufen in den gegnerischen Strafraum. Note: 3
Aleksandar Pavlovic: Das Tempo war auch dem jungen Mittelfeldspieler teilweise zu hoch, aber mit seiner cleveren Spielweise und seiner Passstärke konnte er das häufig wettmachen. Note: 4 © IMAGO/Allstar Picture Library Ltd
Michael Olise: Zog immer wieder in die Mitte und suchte den Abschluss, war dabei aber oft zu eigensinnig. Blieb dadurch ineffektiver als zuletzt. Note: 4
Michael Olise: Die personifizierte Coolness war in Paris besonders in der Anfangsphase ungewohnt nervös. Doch mit zunehmender Spieldauer legte er das Lampenfieber ab und drehte auf. Nicht nur wegen seines Ausgleichstreffers zum zwischenzeitlichen 2:2. Note: 1 © IMAGO/Frank Hoermann/SVEN SIMON
Jamal Musiala: Glänzte mit viel Spielfreude im Offensivzentrum, ließ sich immer wieder fallen und dribbelte von dort Löcher in Leverkusens Abwehr. Legte den Ball beim 1:0 präzise zurück, sodass Kane freistehend einschieben konnte. Bester Münchner Angreifer. Note: 1
Jamal Musiala: Dem Spielgestalter im zentralen Mittelfeld wurde von seinen Außenbahn-Kollegen Olise und Diaz die Offensiv-Show gestohlen. Musiala zögerte bei Entscheidungen im gegnerischen Drittel häufig zu lange und beim Kopfballtor von Neves nach einem Eckstoß verteidigte er zu zaghaft in der Luft. Note: 4 © IMAGO/David Klein
Luis Diaz: War zwar offiziell nicht am Führungstor beteiligt und hatte mit einem genialen Moment doch großen Anteil: Diaz ließ die Flanke gedankenschnell durch seine Beine und bewies damit seine Extraklasse. Ansonsten einer der Aktivposten im Angriff, ihm gelang das erlösende 2:0 in der Nachspielzeit. Note: 1
Luis Diaz: Immer wieder trieb der Kolumbianer mit Tempoläufen auf der rechten Außenbahn das Münchner Spiel an. Mal zog er im Dribbling nach innen, mal flankte er gefährlich. Den Strafstoß zum 1:0 der Bayern holte er auch mit seiner Willenskraft heraus, das 4:5 verwandelte er eiskalt. Note: 1 © IMAGO/Noah Wedel
Harry Kane: Scheiterte in der Anfangsphase noch per Lupfer, markierte dann aber nach 22 Minuten das wichtige 1:0 und schloss trocken ab. Hatte vor und nach der Pause sogar noch Chancen aufs 2:0, die er jedoch ausließ. Darüber hinaus fungierte Kane aber als wichtiger Taktgeber in der Offensive, weil er seine Stürmerrolle gewohnt mitspielend interpretierte. Note: 2
Harry Kane: Der Torjäger erzielte mit seinem eiskalt verwandelten Elfmeter seinen 13. Champions-League-Treffer in der laufenden Königsklassen-Saison. Kane half gewohnt viel nach hinten mit und war sich für keinen Zweikampf zu schade. Note: 3 © IMAGO/Eibner-Pressefoto/Wolfgang Frank
Konrad Laimer: Hatte auf der linken Seite viel Offensivdrang. Defensiv zudem tadellos. Note: 2
Konrad Laimer (ab 46. Minute für Davies): Ein gewohnt beherzter Auftritt des Österreichers. Note: 3 © IMAGO/Ulrik Pedersen/DeFodi Images
VfB Stuttgart - FC Bayern München
Leon Goretzka: Kam in der 79. Minute – ohne Bewertung. © IMAGO/Noah Wedel
02.08.2025, Fussball Testspiel, FC Bayern - Olympique Lyon
Minjae Kim: Ohne Einsatz im Kader. © IMAGO/Bernd Feil/M.i.S.
Nicolas Jackson: Ohne Einsatz im Kader.
Nicolas Jackson: Kam in der 93. Minute – ohne Bewertung. © IMAGO/Ulrich Wagner
VfB Stuttgart - FC Bayern München
Jonas Urbig: Ohne Einsatz im Kader. © IMAGO/Revierfoto
Franz-Beckenbauer-Supercup 2025, VfB Stuttgart - FC Bayern München; 16.08.2025
Sven Ulreich: Ohne Einsatz im Kader. © IMAGO/BEAUTIFUL SPORTS/Goldberg
Hiroki Ito: Ohne Einsatz im Kader.
Hiroki Ito: Ohne Einsatz im Kader. © DeFodi/Imago
Filip Pavić: Ohne Einsatz im Kader.
Filip Pavić: Ohne Einsatz im Kader. © IMAGO/STUDIO FOTOGRAFICO BUZZI SRL
Deniz Ofli: Ohne Einsatz im Kader.
Deniz Ofli: Ohne Einsatz im Kader. © IMAGO/Markus Ulmer
CALCIO
Raphaël Guerreiro: Nicht im Kader. © IMAGO/STUDIO FOTOGRAFICO BUZZI SRL
Fussball Supercup Saison 2025/2026 VfB Stuttgart - FC Bayern Muenchen
Serge Gnabry: Nicht im Kader. © IMAGO/Markus Ulmer
Wisdom Mike: Ohne Einsatz im Kader.
Wisdom Mike: Nicht im Kader. © IMAGO/Markus Ulmer
Leon Klanac: Ohne Einsatz im Kader.
Leon Klanac: Nicht im Kader. © IMAGO/Mladen Lackovic

PSG ist laut Matthäus am Ende der Partie „auf dem Zahnfleisch“ gegangen. Konditionell sieht er deswegen einen großen Vorteil bei seinem Ex-Verein: „Die Bayern haben noch alle Chancen. Sie brauchen im Rückspiel ein Tor Vorsprung über 90 Minuten. In einer Verlängerung käme der körperliche Vorteil noch mehr zur Geltung.“ Die Bayern-Legende, die mittlerweile einen durchaus kritischen Umgang mit den Münchnern pflegt, geht daher von einem Einzug des FC Bayern in das Endspiel der Königsklasse aus.

Rubriklistenbild: © IMAGO/nordphoto GmbH / Hafner

Kommentare