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Einst selbst mit „Jogo bonito“ zum WM-Titel
Brasilianische Legende schwärmt von Bayern: „Vorbild für die Kunst des Fußballspiels“
Cafu, der brasilianische Weltmeister von 1994 und 2002, gerät bei den Laureus World Sports Awards in Madrid über den Spielstil des FC Bayern ins Schwärmen.
Die brasilianische Fußball-Legende Marcos Evangelista de Moraes, besser bekannt als Cafu, lobt die spielerische Dominanz des FC Bayern in den höchsten Tönen und sieht den deutschen Rekordmeister als Maßstab für modernen Spitzenfußball. „Heutzutage ist der FC Bayern für den Rest der Welt ein Vorbild für die Kunst des Fußballspiels“, so der 55-Jährige im Rahmen der Laureus World Sports Awards in Madrid: „Wir haben es in den jüngsten Champions-League-Partien und in den Spielen der Bundesliga gesehen: Es ist wunderschön, den Bayern beim Fußballspielen zuzusehen.“
Cafu, der in der Serie A für die Roma und Milan spielte, war selbst Kapitän des spektakulären brasilianischen Weltmeisterteams 2002, welches sich per „Jogo bonito“ in die Herzen der Fußballfans spielte, nachdem der Titel acht Jahre zuvor noch wenig brasilianisch erzielt worden war. Heute schwärmt er vom deutschen Rekordmeister: „So wie der FC Bayern derzeit spielt, würde sich jeder auf der Welt den Fußball wünschen.“
Triple und weitere Rekorde im Fokus des FC Bayern
Das Team von Cheftrainer Vincent Kompany, das am Wochenende die 35. Deutsche Meisterschaft des FC Bayern perfekt gemacht hatte, sei „eine Mannschaft, die stets nach vorn schaut, eine Mannschaft, die immer angreift, eine Mannschaft, die keine Angst vor dem Gegner hat, eine Mannschaft, die weiß, dass sie Gegentore kassieren wird, aber auch eine Mannschaft, die weiß, dass sie viele Tore schießen wird.“
Die Münchner, die bereits im Laufe der Spielzeit zahlreiche Rekorde gebrochen haben, befinden sich vor den entscheidenden Pokalwochen weiterhin auf Rekordjagd und haben das dritte Triple der Vereinsgeschichte fest im Blick.
Nachdem schon frühzeitig der legendäre Torrekord aus der Beckenbauer-Müller-Ära 1971/72 (101 Tore) nahezu pulverisiert wurde, ist nun auch der „Uralt-Rekord“ der europäischen Top-Ligen im Visier: Der FC Turin kam in der Saison 1947/48 in 40 Spielen auf 125 Tore. Die Bayern stehen vier Spieltage vor Schluss bei 109. Sollten die Bayern diese ausstehenden Partien alle gewinnen, wäre zudem auch der Punkterekord eingestellt. 2012/13 holte der FCB unter Jupp Heynckes 91 Punkte.
FC Bayern knackt historischen Rekord: Die torgefährlichsten Top-Teams aller Zeiten
Nach dem Gewinn der Bundesliga hoffen die Münchner außerdem noch auf zwei weitere Titel. Im DFB-Pokal könnten die Bayern mit einem Sieg im Halbfinale bei Bayer Leverkusen erstmals seit 2020 wieder das Endspiel im Berliner Olympiastadion (23. Mai) erreichen. In der Champions League ist der FCB ebenfalls nur einen Schritt vom Finale entfernt. Gegen Titelverteidiger Paris Saint-Germain (28. April/6. Mai) geht es um das Ticket nach Budapest (30. Mai).