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„Wenn man zweifelt, ist das legitim“

Eberl reagiert nach Pokal-Gala auf Hoeneß-Aussagen zu seiner unsicheren Zukunft

Die Zukunft von Max Eberl beim FC Bayern wird weiter heiß diskutiert. Nach dem Pokalsieg äußert er sich deutlich zu den Hoeneß-Aussagen.

Update vom 23. Mai, 22.51 Uhr: Die Äußerungen von Uli Hoeneß zur Zukunft Max Eberls waren natürlich auch beim DFB-Pokalfinale ein Thema. Nach dem gewonnenen Spiel war Eberl dann auch bereit, selbst etwas dazu zu sagen. „Ehrlich gesagt kann ich da relativ wenig zu sagen. Ich glaube, ich habe die letzten Tage, die letzten Wochen sehr viel dazu gesagt. Ich will mit meiner Arbeit überzeugen, ich will meine Arbeit machen“, begann Eberl am ARD-Mikro.

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„Wenn man zweifelt, ist das legitim, das darf man“, sprach Eberl, wohl in Richtung Hoeneß, weiter. Dann müsse man aber darüber reden und schauen, „wie es in Zukunft weitergeht“. Doch am Ende war da auch etwas Stolz auf die eigene Leistung als Sportvorstand dabei: „Heute tatsächlich mit der Leistung der Mannschaft, mit dem, was wir auf den Weg gebracht haben, kann ich schon stolz sein.“

Hoeneß vertagt Eberl-Entscheidung und teilt pessimistische Prognose

Erstmeldung vom 23. Mai, 17.20 Uhr: Bayern-Ehrenpräsident Uli Hoeneß hat Zweifel an einer Vertragsverlängerung mit Sportvorstand Max Eberl geäußert. In einem Spiegel-Gespräch bezifferte er die Chancen auf einen Verbleib des 52-Jährigen mit „60 zu 40“. Hoeneß mischt sich damit wieder einmal gewohnt offenherzig in aktuelle sportliche Belange rund um den FC Bayern und den deutschen Fußball generell ein.

„Da sind noch Zweifel“, sprach Hoeneß eher nüchtern über die von Eberl gezeigten Leistungen im Dienste der Münchner. Damit bleibt eine wichtige Personalie beim FC Bayern weiter ungeklärt. Zum jetzigen Zeitpunkt ist das aber nicht verwunderlich, da aufgrund interner Regelungen Vertragsgespräche mit Verantwortlichen auf Eberl-Ebene erst in deren letzten Vertragsjahr geführt werden dürfen. Konkret: ab dem 1. Juli 2026.

Vereinzelte Coups und viele Flops: Max Eberls Transferbilanz spricht Bände

Bayerns Hiroki Ito verlässt verletzt den Platz.
Mit der Prämisse, die Abwehr zu stabilisieren, war Hiroki Ito als einer der ersten Eberl-Neuzugänge vom Liga-Konkurrenten VfB Stuttgart verpflichtet worden. Die Hoffnungen konnte der japanische Nationalspieler jedoch nicht erfüllen. Aufgrund zweier Mittelfußbrüchen lief der Innenverteidiger in seiner Premieren-Saison nur in acht Pflichtspielen für die Bayern auf.  © Frank Hoermann/SVEN SIMON/IMAGO
Bryan Zaragoza auf der Bayern-Auswechselbank.
Bereits von den Vorgängern eingefädelt, folgte Bryan Zaragoza nach seiner unglücklichen Rückrunde 2023/24 auf Leihbasis (sieben Einsätze für die Bayern) durch seine Festverpflichtung als weiterer „Neuzugang“ am ersten Transfertag 2024. Ohne das Zutun von Eberl entpuppte sich der Transfer schnell als Missverständnis. Doch passt der Spanier damit in die – mit unter bescheidene – Bilanz des Sport-Vorstandes. © Markus Fischer/IMAGO
Bologna FC 1909 v AS Roma - UEFA Europa League 2025/26 Round of 16 First Leg
Nach seinen Leihen zu Osasuna sowie Celta Vigo wurde er im Februar 2026 zur AS Rom weiterverliehen. Doch mit dem Ende der Saison ist wohl auch seine Zeit in der italienischen Hauptstadt vorbei und er kehrt nach München zurück – nur für wie lange? © IMAGO/Giuseppe Maffia
Eric Dier stemmt bei der Meisterfeier des FC Bayern München die Schale in die Luft.
Mit Eric Dier schloss sich im ersten Transferfenster des Sport-Vorstandes ein weiterer bereits vorher ausgeliehener Spieler dem FC Bayern an. Der Engländer wusste zumindest immer mal wieder als Rotationsspieler zu überzeugen. © Frank Hoermann/SVEN SIMON/IMAGO
Eric Dier im Trikot der AS Monaco.
Nach insgesamt eineinhalb Jahre trennten sich die Wege im Sommer 2025. Den englischen Nationalspieler zog es nach Vertragsende ins Fürstentum Monaco. © Scott Coleman/IPA Sport /ipa-agency.net/IMAGO/
Maurice Krattenmacher vor dem Klub-WM-Spiel gegen die Boca Juniors.
Ein besonderes Augenmerk von Max Eberl sollte auch ein stärkerer Fokus auf junge Talente sein. Im Rahmen einer Partnerschaft mit der SpVgg Unterhaching wechselten mit Maurice Krattenmacher (im Bild) und Gibson Adu Anfang Juli 2024 zwei Youngster zum Rekordmeister.  © Jose Breton/IMAGO
Maruice Krattenmacher im Trikot von Hertha BSC Berlin.
Während der zum Zeitpunkt des Transfers erst 16 Jahre alte Adu im Januar 2026 zurück nach Unterhaching verliehen wurde, sammelt Krattenmacher Erfahrung in der 2. Bundesliga. Nach einem Gastspiel bei dem SSV war Krattenmacher in der vergangenen Spielzeit per Leihe bei der Alten Dame aktiv.  © Revierfoto/IMAGO
Armindo Sieb (re.) im Duell mit Bayerns Michael Olise.
Einen Schritt weiter ist Armindo Sieb: Beim Angreifer der SpVgg Greuther Fürth zogen die Münchner ihre Rückkaufoption – und verliehen ihn umgehend für zwei Jahre an den Bundesligisten 1. FSV Mainz 05. © Heiko Becker/IMAGO
Vorstellung von Michael Olise beim FC Bayern.
Der erste Transfer-Volltreffer unter Eberl folgte dann am 7. Juli 2024: Aus der Premier-League lockte der Rekordmeister Michael Olise nach München. Ohne Anlaufzeit stürmte der französische Nationalspieler in die Herzen der Fans. Wettbewerbsübergreifend steuerte der Flügelspieler 38 Torbeteiligungen in seiner Debüt-Saison bei.  © Photo by FC Bayern München/Pool/IMAGO
Joao Palhinha vor Bayerns Spiel bei Klub-Wm gegen die Boca Juniors.
Doch nur selten bewies Eberl solch ein glückliches Händchen. Mit einem Jahr Verspätung lotste der Sport-Vorstand Thomas Tuchels Wunschspieler Joao Palhinha an die Säbener Straße. Vincent Kompany wusste allerdings mit dem Sechser nicht viel anzufangen.  © Andrey Heuler/M.i.S./IMAGO
Joao Palhinha (li.) im Dress der Spurs.
So endete das Kapitel des Portugiesen im München schnell wieder. Nach einer für beide Seiten unbefriedigenden Saison kehrte Palhinha - als Leihspieler der Spurs - zurück auf die Insel. Auch wenn die Leihe nun ausläuft, gilt eine Rückkehr nach München als unwarscheinlich. © Conor Molloy/IMAGO
Jonas Urbig im Bayern-Tor.
Als einziger Wintertransfer in der Spielzeit 2024/25 stieß Torhüter-Talent Jonas Urbig als möglicher Neuer-Nachfolger zum FC Bayern München. Aufgrund der Verletzung des Stammkeepers kam der ehemalige Kölner in der Rückrunde auf zwölf Einsätze in seiner ersten Bayern-Saison und dürfte nach seinen Auftritten in der abgelaufenen Spielzeit, trotz Neuer-Verlängerung, auch 2026/27 viel Spielzeit bekommen. © Bernd Feil/M.i.S./IMAGO
Jonathan Tah beim Supercup.
Auf die mitunter wankelmütige Defensive in der erten Kompany-Saison reagierte Eberl im dritten Transferfenster unter seiner Führung mit einem neuen Abwehrchef: Damit Jonathan Tah bereits bei der Klub-WM im Sommer 2025 in eine Führungsrolle schlüpfen konnte, überwies der FCB einen kleinen Obolus an Bayer Leverkusen.  © IMAGO
Tom Bischof hilft im Supercup Bayern-Ziel Nick Woltemade hoch.
Ein weiterer Neuzugang im zusätzlichen Transferfenster für die Klub-WM sollte Tom Bischof sein. Wie Tah hatte man sich mit dem Youngster bereits im Vorfeld auf einen ablösefreien Wechsel verständigt - dieser wurde für eine Zahlung im sechsstelligen Bereich vorgezogen. © Pressefoto Rudel/Robin Rudel/IMAGO
Luis Diaz bei seinem Bundesliga-Debüt gegen RB Leipzig.
Als „Königstransfer“ – vermeintlich mangels anderer Optionen – wurde schließlich Luis Diaz in einem chaotischen Transfersommer 2025 vorgestellt. Für den Kolumbianer des FC Liverpool, der sich die Dienste von Bayern-Wunschspieler Florian Wirtz gesichert hatte, griff der Rekordmeister tief in die Tasche – eine millionenschwere Investition die aber in Anbetracht dessen Debüt-Saison komplett aufging. © Markus Ulmer/IMAGO
Nick Woltemade im Supercup gegen die Bayern.
Eine besondere Erwähnung benötigt auch die öffentlichkeitswirksame Transferposse um Nick Woltemade: Trotz intensiver Bemühungen konnte Eberl im Sommer 2025 letztendlich auch den zweiten Wunschspieler nach Wirtz nicht an die Säbener Straße locken. Eine Schlammschlacht – mit Verlierern auf allen Seiten.  © Pressefoto Rudel/Robin Rudel/IMAGO
Bouna Sarr wird beim FCB verabschiedet.
Auf der Abgangsseite hatte sich in der Amtszeit von Eberl auch viel getan. Vier Jahren lang hatte Bouna Sarr das Trikot des FC Bayern München getragen. Nach Vertragsende verabschiedete sich der Senegalese, der in seiner Münchner Zeit nur auf 33 Pflichtspieleinsätze absolviert hatte. Nach seinem Abgang im Juni 2024 war Sarr lange vereinslos, bekam jedoch in der vergangenen Rückrunde eine Chance beim FC Metz. © Markus Fischer/IMAGO
Eric-Maxim Choupo-Moting jubelt über ein Tor für die New York Red Bulls.
Neben Sarr verließ auch Eric-Maxim Choupo-Moting kurz nach Eberls Antritt die Bayern ablösefrei. Mittlerweile kickt der Deutsch-Kameruner in der MLS bei den New York Red Bulls.  © Jess Stiles/IMAGO
Johannes Schenk im Trikot von Preußen Münster.
Keine Chance beim Torhüter-Überangebot sah Johannes Schenk. Der Jugendspieler schloss sich nach Leihe Zweitligist Preußen Münster an. In Westfalen ist der Keeper mittlerweile unumstrittener Stammspieler. Der deutsche Rekordmeister besitzt aber eine Rückkaufoption. © BEAUTIFUL SPORTS/Buriakov/IMAGO
Malik Tillmann läuft künftig für Bayer Leverkusen auf.
Ein weiterer Youngster, der in München ebenfalls keine Perspektive mehr gesehen hatte, ist Malik Tillman. Nach erfolgreichen Jahren bei der PSV Eindhoven läuft der Deutsch-Amerikaner nun für Bayer Leverkusen auf. Trotz fehlender Tiefe in der Offensive hat der Rekordmeister im Sommer 2025 auf eine mögliche Rückholaktion verzichtetet.  © Ralf Treese/DeFodi Images/IMAGO
Matthijs de Ligt ist seit 2024 Teil von Manchster United.
Nicht mehr erwünscht in München war der niederländische Nationalspieler Matthijs de Ligt. Der viertteuerste Neuzugang der Vereinsgeschichte, der nur zeitweise sein Potenzial abrufen konnte, wurde von Eberl an Manchester United abgegeben ... © Pedro Soares / SPP/IMAGO
Noussair Mazraoui am Ball für Manchester United.
Im Doppelpack mit Rechtsverteidiger Noussair Mazraoui. Ebenfalls am 13. August 2024 schloss sich der marokkanische Nationalspieler den Red Devils an.  © TOBIAS STERNER/IMAGO
Tottenham Hotspurs‘ Mathys Tel.
Vielversprechend startete die Zeit von Youngster Mathys Tel beim FC Bayern München, eine Liebesgeschichte sollte es dennoch nie werden. Unzufrieden mit den Einsatzzeiten verließ der Franzose im Winter 2025 die Säbener Straße. Nach einem halben Jahr verpflichteten die Spurs die Leihgabe fest.  © Sebastian Frej/IMAGO
Thomas Müller als Spieler der Vancouver Whitecaps.
Vielleicht die schwierigste Entscheidung in der bisherigen Amtszeit von Eberl beim FC Bayern München: Nach 25 Jahren im Verein entschloss sich der Sport-Vorstand, Bayern-Ikone Thomas Müller keinen neuen Vertrag anzubieten. Bei den Vancouver Whitecaps hat der langjährige deutsche Nationalspieler nun eine neue Herausforderung in der MLS gefunden.  © Tomaz Jr/Pximages/IMAGO
Leroy Sané im Trikot von Galatasaray.
Doch sollte Müller nicht der einzige prominente Name sein, der die Bayern im zweiten Transfersommer von Eberl ablösefrei verlassen sollte: Nach langem Hin und Her entschied sich Leroy Sané gegen einen Verbleib in München. Der in seinen fünf Jahren an der Säbener Straße stets zwischen Genie und Wahnsinn schwankende Flügelstürmer wechselte zum türkischen Traditionsklub Galatasaray.  © Cemal Yurttas/IMAGO
Frans Krätzig in der Champions-League-Quali für RB Salzburg.
Sieben Einsätze absolvierte Frans Krätzig für die Münchner, für den Durchbruch reichte es nie. So führte der Weg des gebürtigen Nürnbergers ihn nach acht Jahren im Verein zu RB Salzburg.  © Marco Steinbrenner/DeFodi Images/IMAGO
Gabriel Vidovic im Trikot von Dinamo Zagreb.
Mit Gabriel Vidovic will ein weiterer Bayern-Youngster abseits der bayrischen Landeshauptstad zum Stammspieler reifen. Der Deutsch-Kroate kehrte zu Dinamo Zagreb zurück, dort hatte er als Leihspieler die bis dato erfolgreichste Zeit seiner noch jungen Karriere erlebt. © Matija Habljak/PIXSELL/IMAGO
Daniel Peretz im Training des Hamburger SV.
Aufgrund der namhaften Konkurrenz – insbesondere nach der Verpflichtung von Urbig – ist für Daniel Peretz kein Platz im Bayern-Kader. Spielpraxis sollte der Israeli deshalb nach enttäuschender HSV-Leihe beim FC Southampton in der zweiten englischen Liga sammeln.  © Fernando Soares/IMAGO
Adam Aznou trägt mittlerweile das Trikot des FC Everton.
Geflüchtet ist wohl das richtige Wort bei einem weiteren Abgang eines Jugendspielers des FC Bayern München. Bei der Klub-WM 2025 durfte Linksverteidiger Adam Aznun nur acht Minuten Einsatzzeit sammeln, danach folgte der ausdrückliche Wunsch des marokkanischen Nationalspielers (drei Einsätze), zum FC Everton zu wechseln.  © Jessica Hornby/IMAGO
Kingsley Coman verabschiedet sich vom FC Bayern München.
Trotz anfänglicher Bekundungen, beim FC Bayern bleiben zu wollen, hat auch Kingsley Coman die bayrische Landeshauptstadt im Sommer 2025 verlassen. Zehn Jahre lang hatte der Franzose in den Diensten des FC Bayern gestanden – und war als Siegtorschütze im Finale maßgeblich am Champions-League-Triumph in Lissabon beteiligt.  © STUDIO FOTOGRAFICO BUZZI SRL/IMAGO
Kingsley Coman im Gespräch mit einem neuen Trainer.
Im Alter von 29 Jahren zog es den 58-maligen Nationalspieler in die Wünste: Dort läuft er neben Cristiano Ronaldo und Ex-Münchner Sadio Mane bei Al-Nassr in der Saudi Pro League auf und konnte in seiner Debüt-Saison direkt den Titel gewinnen.  © Ellan Mad/IMAGO
Paul Wanner im Trikot von Bayern München.
Etwas zerknirscht musste Eberl auch den Abgang von Talent Paul Wanner hinnehmen. Der jüngste Bundesliga-Spieler des Rekordmeisters glaubte wohl nicht an „die große Chance, sich zu zeigen“, die der Sport-Vorstand ausgerufen hatte.  © STUDIO FOTOGRAFICO BUZZI SRL/IMAGO
Paul Wanner im Trikot der PSV Eindhoven.
Vielmehr sah der Deutsch-Österreicher an anderer Stelle bessere Möglichkeiten, sich weiterzuentwickeln. Wie bei Tillman heißt für den deutschen Junioren-Nationalspieler der nächste Schritt PSV Eindhoven.  © Marcel van Dorst/DeFodi Images/IMAGO
DFB Pokal Finale 2026 in Berlin Spiel FC Bayern Muenchen - VfB Stuttgart 3 : 0 am 23.05.2026 in Berlin
Aufgrund seines nicht verlängerten Vertrags verlässt Leon Goretzka im Sommer 2026 den Verein ablösefrei – nach acht Jahren beim deutschen Rekordmeister. © IMAGO/Laci Perenyi
1. BL - 25/26 - VfL Wolfsburg - FC Bayern München
Auch Raphael Guerreiros Vertrag in München läuft aus. © IMAGO/osnapix / Marcus Hirnschal
16.05.2026, Fussball Bundesliga FC Bayern - Köln
Zudem verlässt Leihspieler Nicolas Jackson die Bayern und kehrt zum FC Chelsea zurück. Trotz 16,5 Millionen Euro an Leihgebür, konnte dieser in München nicht Fuß fassen. © IMAGO/Bernd Feil/M.i.S.
Bayern-Neuzugang aus Eindhoven: Ismael Saibari.
Durch die zahlreichen Abgänge nach der Saison 2025/26 musste der FC Bayern natürlich auch auf der Zugangsseite aktiv werden. In Ismael Saibari hat Eberl den ersten Transfer noch während der WM eingetütet. Der Marokkaner kam für über 50 Millionen Euro von der PSV Eindhoven.  © FC Bayern
Fußball-WM 2026 - Deutschland - Elfenbeinküste
Zudem konnte Max Eberl den Transfer von Nathaniel Brown zum FC Bayern eintüten. © Jan Woitas

Hoeneß verwies auf die nächste Aufsichtsratssitzung im August. Dort werde man entscheiden, „ob Max Eberl der Manager ist, der den FC Bayern in die Zukunft führen soll“. Bis dahin wolle er „die Diskussionen um dieses sehr schwierige Thema nicht anheizen und der Entscheidung des Aufsichtsrats nicht vorgreifen“. Das überlasse er „dann unserer Diskussion im Aufsichtsrat“, der allerdings auch schon Anfang Mai tagte.

Tatsächlich hat eine „Diskussion im Aufsichtsrat“ über die Zukunft Eberls wohl auch bei der vergangenen Aufsichtsratssitzung stattgefunden. Da dürfte man auch zu dem Schluss gekommen sein, den Hoeneß nun gegenüber dem Spiegel kommunizierte: „Er ist ein Manager, der hier einen großen Anteil an unserem Erfolg dieser Saison hat.“

Dass Hoeneß trotzdem bei seiner doch eher pessimistischen Sicht bleibt, könnte auch am Streben nach einem bestmöglichen vereinsinternen Binnenklima liegen. Denn nicht nur Eberls Vertrag läuft bald nur noch ein Jahr, sondern auch der von Sportdirektor Christoph Freund. Und zwischen den beiden soll es nicht zu hundert Prozent rundlaufen. Zuletzt sorgten Berichte über Grüppchenbildungen um Eberl und Freund für Schlagzeilen. (sch)

Rubriklistenbild: © IMAGO/MIS

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