Um Ihnen ein besseres Nutzererlebnis zu bieten, verwenden wir Cookies.
Durch Nutzung unserer Dienste stimmen Sie unserer Verwendung von Cookies zu.
Weitere Informationen
Für die Finanzierung unseres journalistischen Angebots sind wir auf die Anzeigen unserer Werbepartner angewiesen.
Klicken Sie oben rechts in Ihren Browser auf den Button Ihres Ad-Blockers und deaktivieren Sie die Werbeblockierung für
. Danach können Sie gratis weiterlesen.
Lesen Sie wie gewohnt mit aktiviertem Ad-Blocker auf
Jetzt für nur 0,99€ im ersten Monat testen
Unbegrenzter Zugang zu allen Berichten und Exklusiv-Artikeln
Lesen Sie nahezu werbefrei mit aktiviertem Ad-Blocker
Sie haben das Produkt bereits gekauft und sehen dieses Banner trotzdem? Bitte aktualisieren Sie die Seite oder loggen sich aus und wieder ein.
Ehrenpräsident skeptisch?
Uli Hoeneß über den perfekten Bayern-Fußball und seine große Befürchtung
Ehrenpräsident Uli Hoeneß zeigt sich von den aktuellen Leistungen der Bayern-Profis begeistert, hat aber eine große Befürchtung, wenn er in die Vereinszukunft schaut.
Im Gespräch mit dem kicker, welches er zusammen mit seinem alten Spieler-Weggefährten Franz „Bulle“ Roth (1970–78) führte, ordnet Uli Hoeneß auch die derzeitige Entwicklung des FC Bayern unter Chefcoach Vincent Kompany ein und verdeutlicht dabei, wie absolut außergewöhnlich die aktuelle Spielzeit seiner Meinung nach ist.
Der 74-Jährige korrigiert gerne: „Sie machen da einen Denkfehler. Diese Saison ist nicht der Normalfall“, so der langjährige Manager und Präsident des Rekordmeister, der in diesem Kontext auf die vergangenen Jahre verweist, in welchen sein Verein nicht ansatzweise nicht so dominant wie derzeit aufgetreten waren.
Hoeneß verrät den künftig gewünschten Erfolgsweg des FC Bayern
Der Weltmeister von 1974 schwärmt: „Jetzt spielen wir den fast perfekten Fußball, da passt alles zusammen“ – und warnt im selben Atemzug: „Ich fürchte fast, dass das gar nicht so bleiben kann die nächsten Jahre.“ Fast scheint es so, als wäre ihm der aktuelle Siegeszug der Bayern etwas unheimlich, vielleicht möchte er aber auch nur zukünftige noch höhere Erwartungen dämpfen.
Dann dringt Hoeneß’ Stolz auf das eigene Handeln durch. So führt er als den entscheidenden Faktor für den derzeitigen Erfolg die strategische Ausrichtung des Rekordmeisters an, an welcher er großen Anteil hatte: Trotz heftiger öffentlicher Kritik an der Transferpolitik des letzten Sommers seien die Verantwortlichen ihrem Weg treu geblieben: „Wie wir kritisiert wurden für unsere Transferpolitik! Aber wir sind stur geblieben, sind ein bisschen ins Risiko gegangen mit dem kleinen Kader“, so Hoeneß.
Wieder ein neuer im Vorstand – Der ereignisreiche Bayern-Umbruch der letzten Jahre
Im Zentrum des FCB-Erfolgs sieht Hoeneß den 2024 verpflichteten Chefcoach Vincent Kompany. Der Belgier hat es geschafft, die Mannschaft nicht nur sportlich weiterzuentwickeln, sondern ihr auch eine klare Struktur zu geben. Die Integration von Nachwuchsspielern sieht der Bayern-Patron dabei als entscheidenden Faktor für die Zukunft: „Wenn es dem Vincent gelingt, weiter diese jungen und hungrigen Leute einzubauen, wird es eine große Zukunft für Bayern München.“
Hoeneß wie auch die anderen Bosse an der Säbener Straße haben größtes Vertrauen in Kompany, man traut ihm eine Trainer-Ära zu, auf welche man in München sehr lange gewartet hat. Mit seinen aktuellen Aussagen möchte der heutige Aufsichtsrat des FC Bayern wohl zudem ein wenig den riesigen Druck vom neuen Erfolgscoach nehmen. Im vergangenen Sommer hatte Hoeneß den FC Bayern in der Champions League als die TSG Hoffenheim der Bundesliga bezeichnet. Mittlerweile wird aber wohl auch er vom siebten Henkelpott der Vereinsgeschichte träumen…