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Nach Absage für den FCB
„Hätte es mir gewünscht“: Bayern-Star bedauert geplatzten Wirtz-Deal
FC Bayern ohne Wirtz: Der geplatzte Transfer bleibt Gesprächsthema. Ein Führungsspieler der Münchner drückt vor dem DFB-Spiel sein Bedauern aus.
München – Nur wenige Tage nach dem Champions-League-Finale kehrt die große Fußballbühne bereits nach München zurück. Doch vor dem Halbfinale der Nations League gegen Portugal (TV-Infos hier) dreht sich nicht alles nur um die Elf von Julian Nagelsmann – auch die Transfergeschichten des FC Bayern sorgen für Gesprächsstoff.
Nagelsmann muss Ausfälle kompensieren – Kapitän sieht „genug Qualität“
Während die Spuren des Champions-League-Finals in der Allianz Arena beseitigt werden, ist für Nagelsmann die passende Aufstellung für das Nations-League-Spiel zur anspruchsvollen Denkaufgabe geworden. Neben mehreren Stammkräften wie Jamal Musiala, Antonio Rüdiger oder Angelo Stiller, die von vornherein ihre Anreise zum DFB absagen mussten, gesellten sich während der Vorbereitung mehrere schmerzhafte Ausfälle dazu.
Der zuvor nachnominierte Jonathan Burkardt musste am Sonntag (1. Juni) dann selbst die Segel streichen – aufgrund einer Risswunde an der Ferse. Zuvor hatten bereits Nadiem Amiri aufgrund von Adduktorenbeschwerden und Inters Yann Bisseck – der sich im Champions-League-Finale am Oberschenkel verletzte – ihren Aufenthalt beenden müssen.
Als Joshua Kimmich vor dem wichtigen Duell mit Potzugal bei der Pressekonferenz erschien, kommentierte er die drastische Personalsituation, ohne den Mut zu verlieren: „Es ist natürlich bitter und ärgerlich. Aber die Spieler, die zu Hause sind, helfen uns nicht. Ich beschäftige mich mit denen, die hier sind“, sagte der Kapitän. „Wir haben genug Qualität, um die Spiele zu gewinnen“, schob der baldige Jubilar vor seinem 100. Länderspiel hinterher.
Karl war der Letzte: Diese deutschen Nationalspieler feierten ihr Debüt unter Julian Nagelsmann
„Weiß wie es ist, mit ihm zusammenzuspielen“ – Kimmich bedauert Wirtz-Absage
Einer, der als wichtige Stütze auf dem Platz dabei sein wird, ist dagegen Florian Wirtz. Angesprochen auf die Vereinszukunft des deutschen Ausnahmekünstlers blieb Kimmich zunächst professionell und beteuerte, dass er dem 22-Jährigen wünsche, eine „für sich gute Entscheidung“ zu treffen.
Als Spieler des FC Bayern geht der sich abzeichnende Wechsel nach Liverpool und die damit einhergehende Transfer-Schmach für den Rekordmeister natürlich nicht spurlos an ihm vorbei. Aus bayrischer Sicht hätte sich Kimmich natürlich „gewünscht, dass er zu uns kommt.“ Schließlich kenne er Wirtz von der Nationalmannschaft und wisse, wie es ist, „mit ihm zusammenzuspielen“.
Ungeachtet der Wechselabsichten von Wirtz wird es morgen einmal mehr auf das Zusammenspiel der beiden Ausnahmekönner ankommen, wenn die dezimierte DFB-Auswahl den Weg zum Nations-League-Titel gehen will. (nki)