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Die Fans im Stadion ließen ihren Emotionen freien Lauf. Laut Medienberichten stürmten nach dem Schlusspfiff rund 2.000 Pariser Ultras den Rasen der Münchner Allianz Arena. TV-Bilder zeigten frenetische Menschenmassen auf dem Platz, die erst nach einer ganzen Weile von zahlreichen Polizisten und Ordnern zur Rückkehr auf die Tribünen bewegt werden konnten. Als im Stadion langsam wieder Ruhe einkehrte, wurden die Folgen der Pariser Euphorie sichtbar.
Ein Tor wurde beschädigt, ein Netz in seine Einzelteile zerlegt und der Rasen in besonders gravierende Mitleidenschaft gezogen. Einige PSG-Anhänger rissen Teile des Grüns heraus, um sie als Andenken mit nach Hause zu nehmen. Später offenbarten Bilder das Ausmaß der Rasen-Zerstörung.
Die Heimtrikots des FC Bayern der letzten 20 Jahre – ein Trikot wurde schon vor der Saison zum Klassiker
Besonders brisant: Schon am Mittwoch – nur vier Tage nach dem CL-Endspiel – steht in der Münchner Arena das nächste Fußball-Highlight an. Dann trifft die deutsche Nationalmannschaft im Halbfinale des Final-Four-Turniers der Nations League auf Portugal. Bis dahin, soviel ist sicher, wird der Rasen aber wieder in gutem Zustand sein. Die Greenkeeper des FC Bayern bearbeiteten die beschädigten Stellen umgehend und setzten neuen Rasen ein, der dank des 2024 in der Arena verlegten Hybrid-Systems sehr schnell einsatzfähig ist.
Um die Qualität des Untergrunds müssen sich Bundestrainer Julian Nagelsmann und Co. also offenbar keine Sorgen machen. Aber wer trägt die Kosten der Reparaturarbeiten? Nach Informationen der Bild wird als Veranstalter des Finals zunächst die UEFA zur Kasse gebeten. Der Verband will sich die Kosten allerdings offenbar mittels Strafzahlungen für Platzsturm und Pyrotechnik von PSG zurückholen. (mbo)