Um Ihnen ein besseres Nutzererlebnis zu bieten, verwenden wir Cookies.
Durch Nutzung unserer Dienste stimmen Sie unserer Verwendung von Cookies zu.
Weitere Informationen
Für die Finanzierung unseres journalistischen Angebots sind wir auf die Anzeigen unserer Werbepartner angewiesen.
Klicken Sie oben rechts in Ihren Browser auf den Button Ihres Ad-Blockers und deaktivieren Sie die Werbeblockierung für
. Danach können Sie gratis weiterlesen.
Lesen Sie wie gewohnt mit aktiviertem Ad-Blocker auf
Jetzt für nur 0,99€ im ersten Monat testen
Unbegrenzter Zugang zu allen Berichten und Exklusiv-Artikeln
Lesen Sie nahezu werbefrei mit aktiviertem Ad-Blocker
Sie haben das Produkt bereits gekauft und sehen dieses Banner trotzdem? Bitte aktualisieren Sie die Seite oder loggen sich aus und wieder ein.
FCB-Geduld hat Grenzen
Nun also doch: FC Bayern setzt Upamecano im Vertragspoker ein Ultimatum
Der einjährige Vertragspoker um Dayot Upamecano tritt nun offensichtlich in die entscheidende Phase ein. Der FC Bayern will Planungssicherheit und zieht deshalb eine klare Linie.
München - Beim FC Bayern ist im Vertragspoker mit Dayot Upamecano ist eine Grundsatzentscheidung gefallen. Nachdem sich die Gespräche mit dem französischen Vize-Weltmeister – mit Unterbrechungen – bereits über ein Jahr hinziehen, haben ihm die Verantwortlichen des Rekordmeisters jetzt tatsächlich ein Ultimatum gestellt. Nach Informationen der BILD muss sich der 27-Jährige bis Mitte Februar entscheiden, ob er das Vertragsangebot der Münchner annimmt. Dieses wurde ihm bereits vor Weihnachten unterbreitet – und wird definitiv nicht mehr nachgebessert.
Lange Zeit war man an der Säbener Straße sehr optimistisch, dass Upamecano das Angebot kurzfristig annehmen würde, ein Ultimatum an die Spielerseite war deshalb nicht geplant. Nun also doch. Dabei ist FCB-Sportvorstand Max Eberl bei den Verhandlungen von Vereinsseite federführend und genießt die volle Rückendeckung des mächtigen Aufsichtsrats. Die Botschaft ist nun aber eindeutig: Upamecano muss sich klar zum Klub bekennen oder riskiert, dass die Münchner ihre Zukunft ohne ihn gestalten. Der FC Bayern braucht Planungssicherheit.
Ausstiegsklausel von Bayern-Star Upamecano immer noch der Knackpunkt
Grundsätzlich ist man sich beim FC Bayern dessen bewusst, dass sich Upamecano in München sehr wohl fühlt. Der bullige Innenverteidiger arbeitet gerne mit Coach Vincent Kompany zusammen und ist unter ihm der Abwehrchef. Dennoch wurde offensichtlich bislang noch keine Lösung gefunden, die beide Seiten absolut zufrieden stellt. Insbesondere bei der Ausgestaltung der von der Spielerseite geforderten Ausstiegsklausel wurde noch keine Einigung erzielt.
Nach übereinstimmenden Medienberichten fordert Upamecano eine Klausel in Höhe von 65 Millionen Euro, die bereits ab dem Sommer 2027 greifen soll – also nur ein Jahr nach Inkrafttreten des neuen Vertrags. Zudem soll Upamecano ein Gesamtpaket mit rund 20 Millionen Euro Jahresgehalt inklusive Boni sowie einem Handgeld in gleicher Größenordnung in Aussicht gestellt worden sein. Für die Bayern, die seit zwei Jahren bei den Spielergehältern auf die Bremse drücken wollen, ein Angebot an der absoluten Schmerzgrenze.
Von Mega-Juwel bis neuem Innenverteidiger: Die Transfergerüchte des FC Bayern München im Überblick
In jüngerer Vergangenheit kamen von der Säbener Straße bereits mehrfach Signale, dass man nicht zu endlosen Verhandlungen bereit ist. Das Ultimatum stellt den nächsten konsequenten Schritt dar. Das vorliegende Angebot ist final, weitere Zugeständnisse wird es nicht geben. Die Verantwortlichen wollen verhindern, dass sich der Poker bis in den Sommer zieht, auch wenn diese Konsequenz durchaus das Risiko eines ablösefreien Abgangs beinhaltet.
Upamecano befindet sich in dieser Spielzeit wohl in der Form seines Lebens, er selbst macht für diese positive Entwicklung vor allem Trainer Kompany verantwortlich. Somit ist es eigentlich rätselhaft, warum er bei diesem fantastischen Angebot noch nicht seine Unterschrift unter den Vertrag gesetzt hat.