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Spanischer Nationalspieler in LaLiga wieder in Topform

Berater über Zaragoza-Desaster beim FC Bayern: Tuchel „war wütend“

Die Periode von Bryan Zaragoza beim FC Bayern im Frühjahr kann man ohne Zweifel als Missverständnis betrachten. Sein Berater äußert sich nun dazu.

München - Aufgrund von gewaltigen Verletzungssorgen zogen die Vereinsverantwortlichen des FC Bayern in der Wintertransferperiode den eigentlich erst für Sommer 2024 geplanten Wechsel von Bryan Zaragoza vom FC Granada nach vorne. Der enorm trickreiche spanische Flügelstürmer fand jedoch unter dem damaligen FCB-Trainer Thomas Tuchel so gut wie keine Berücksichtigung.

Zaragoza-Berater hegt Tuchel-Verdacht

Nachdem Bryan in München ankam, teilte der Verein Tuchel mit, dass er nicht mit ihm weitermachen würde. Das war der Schlüssel. Bryan war ein Glücksspiel des Vereins und ich glaube nicht, dass der Trainer es aus Trotz gemacht hat. Er war wütend“, so Zaragozas Berater Manu Sánchez gegenüber dem spanischen Fußballportal Relevo.

Es sei schlicht eine „merkwürdige Situation gewesen“, so der Agent. Zuvor habe man sich noch mit Tuchel getroffen. Der Ex-Coach des FC Bayern habe Zaragoza und seinem Umfeld dabei mitgeteilt, dass er Zaragoza auf dem Flügel oder hinter den Spitzen spielen lassen wolle. Am Ende sprangen unbefriedigende 171 Spielminuten heraus.

Bryan Zaragoza freut sich über sein Siegtor gegen die Schweiz in der Nations League.

Für Zaragoza, der erst kürzlich noch einmal gegen Tuchel nachkartete („Fußball wird mit den Füßen und nicht mit der Sprache gespielt“), ging es in diesem Sommer wieder zurück nach Spanien. In Osasuna blüht der 23-Jährige auf, kommt dort auf sechs direkte Torbeteiligungen (ein Weltklassetor gegen Barcelona, fünf Assists) in 14 LaLiga-Spielen. „Er ist begeistert von Osasuna“, so die Beurteilung von Sánchez.

Als spanischer Nationalspieler wieder zurück an die Säbener Straße?

Zaragozas Leistungssteigerung im Baskenland brachte ihm sogar in den vergangenen beiden Länderspielperioden Nominierungen für die Nationalmannschaft von Europameister Spanien ein. Dort kam er zweimal zum Einsatz und erzielte beim 3:2 gegen die Schweiz in der Nations League den späten 3:2-Siegtreffer per Foulelfmeter, welchen er zuvor selbst mit einem glänzenden Solo heraus geholt hatte.

Dieser Artikel entstand in einer Content-Partnerschaft mit fcbayerntotal.com

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Zaragoza besitzt beim FC Bayern noch einen Vertrag bis 2029. Bei aller Verärgerung und Verwunderung über Tuchel muss in diesem Kontext aber erwähnt werden, dass er sich in der Sommervorbereitung auch nicht bei Vincent Kompany, dem neuen Chefcoach des FC Bayern, durchsetzen konnte. Eine Rückkehr zum Rekordmeister ist jedoch für den Sommer geplant. Die sportlichen Voraussetzungen, sich dort durchzusetzen, bringt der 1,64 Meter kleine Tempodribbler definitiv mit. Wie aber sieht es mit der mentalen Seite aus - lag es wirklich nur an Tuchel?

Rubriklistenbild: © IMAGO/JOERAN STEINSIEK

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