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Nach Demütigung in München

Bryan Zaragoza jubelt für Spanien und attackiert Thomas Tuchel

Bryan Zaragoza wurde von Thomas Tuchel beim FC Bayern übergangen – und tritt nun gegen seinen Ex-Trainer nach.

München – Der derzeit vom deutschen Rekordmeister an CA Osasuna verliehene Bryan Zaragoza wurde in der Nations League Partie zwischen Spanien und der Schweiz auf Teneriffa in der 69. Minute eingewechselt, brachte sofort Schwung in den lahmenden spanischen Angriff und holte in der Nachspielzeit beim Stand von 2:2 auf brillante Weise einen Foulelfmeter heraus. Anschließend ignorierte er das ungeschriebene Fußballgesetz, dass der Gefoulte beim Elfmeter nie selbst antreten sollte und traf souverän zum 3:2-Endstand.

Bryan Zaragoza feiert seinen Siegtreffer im Nations League Match gegen die Schweiz ausgiebig.

Zaragoza revanchiert sich bei Tuchel

Nach dem Spiel schoss der 23-Jährige einen Giftpfeil in Richtung seines ehemaligen FCB-Trainers Thomas Tuchel ab: „Fußball wird mit den Füßen gespielt, nicht mit der Sprache“.

Dieser Artikel entstand in einer Content-Partnerschaft mit fcbayerntotal.com

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Der zukünftige englische Nationalcoach hatte während seiner Zeit als Bayern-Trainer keine Verwendung für Zaragoza gehabt und dies auf die Sprachbarrieren zurückgeführt. Nicht zuletzt auf der Pressekonferenz vor dem Rückspiel im Halbfinale der Champions League bei Real Madrid hatte Tuchel seine Entscheidungsfindung derart begründet.

Tuchel demütigt Zaragoza ausgerechnet vor dem Spiel in Madrid

„Es war ein sehr großer Schritt für ihn. Er ist jetzt bei einem Champions-League-Team. Ich habe auch mit unserem Sportdirektor darum gekämpft. Wir hatten nicht so gute Ergebnisse, er sprach die Sprache nicht. Das Englisch ist nicht gut, er spricht auch kein Deutsch“, so Tuchel vor einem halben Jahr über seinen Ex-Spieler. Für Zaragoza eine Demütigung.

Zaragoza wechselte im zurückliegenden Sommertransferfenster zurück nach Spanien, der FC Bayern verlieh ihn für ein Jahr ohne Kaufoption an CA Osasuna. Dort blüht der 23-Jährige seitdem wieder so richtig auf und kommt auf sechs direkte Torbeteiligungen in 13 Spielen in LaLiga, darunter das überragende Tor gegen den Tabellenführer FC Barcelona, nach einem „der besten Dribblings in der Liga-Geschichte“.

Konserviert der 1,64 Meter kleine wieselflinke Spanier diese Leistung bis zum nächsten Sommer, wird er mit allergrößter Wahrscheinlichkeit wieder an die Säbener Straße zurückkehren.

Rubriklistenbild: © IMAGO/JOERAN STEINSIEK

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