Warum kein Wechsel?
Bayern-Star klärt über Transfergerüchte im Sommer auf und spricht Klartext
Obwohl es etliche Wechselgerüchte und angeblich ein Angebot gab, blieb eine Offensivkraft beim FC Bayern. Warum platzte ein Transfer doch noch?
München – Die letzte Woche des Sommertransferfensters 2024 war geprägt von Spekulationen über einen möglichen Abgang von Kingsley Coman vom FC Bayern München.
Saudi-Arabien soll bei Coman angeklopft haben
Es kursierten plötzlich übereinstimmende Berichte aus Deutschland und Frankreich, dass Coman, der 2015 von Juventus Turin ausgeliehen und 2017 fest vom FC Bayen verpflichtet wurde, einen Wechsel anstrebt.
Die intensivsten Gerüchte deuteten auf einen Wechsel nach Saudi-Arabien hin. Al-Hilal, wo der brasilianische Fußballstar Neymar spielt, soll Interesse an Coman gezeigt haben. Es wurde gemunkelt, dass ein Angebot von 40 Millionen Euro vorlag, das der FC Bayern wahrscheinlich für den Transfer eines Innenverteidigers wie Jonathan Tah akzeptiert hätte.
Im Laufe der Zeit wurde jedoch immer deutlicher, dass es unsicher war, ob Coman ein Angebot aus Saudi-Arabien annehmen würde. Obwohl das Transferfenster in der Wüste bis zum 2. September offen war, entschied sich der französische Flügelspieler letztendlich, beim FC Bayern zu bleiben.
Coman äußert sich zu Wechselgerüchten
Nach dem 1:1-Unentschieden im Spitzenspiel gegen Bayer Leverkusen wurde Coman von der Abendzeitung München zu den zahlreichen Gerüchten befragt. „Es gab Vereine in unterschiedlichen Situationen, mit denen wir gesprochen haben“, räumte der Champions-League-Sieger von 2020 ein, dass er einen Wechsel in Betracht gezogen hatte.
Es scheint jedoch, dass kein Angebot vorlag, das Coman unbedingt annehmen wollte. „Am Ende habe ich mich entschieden, dass es das Beste ist, zu bleiben“, erklärte der 28-Jährige.
In den ersten Wochen der neuen Saison zeichnet sich jedoch ab, dass Coman auf den offensiven Außenpositionen des FC Bayern an Boden verloren hat. Mit Michael Olise hat sich der Starneuzugang des Sommers einen Stammplatz erspielt, wirbelt gegenwärtig mit dem wiedererstarkten Serge Gnabry in der Startelf. Auch Leroy Sané macht nach seiner Genesung Druck.
Coman kam in sieben Pflichtspielen nur auf 230 Einsatzminuten und stand lediglich in den Bundesligaspielen gegen Holstein Kiel und Werder Bremen in der Startelf. Sollte seine Bilanz bis zum Winter weiterhin durchwachsen ausfallen, könnte ein Wechsel erneut in Betracht gezogen werden. Dies bleibt jedoch zum jetzigen Zeitpunkt reine Spekulation.
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