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„Es besteht die Gefahr“
Bayern-Flirt zu günstig? Matthäus mit eindeutiger Transfer-Einschätzung
Teure Transfers und der FC Bayern - Fußball-Experte Lothar Matthäus bewertet den spekulierten Preis für einen Spieler als bei weitem zu niedrig.
München – Lothar Matthäus hat mit einer überraschenden Einschätzung zur möglichen Ablösesumme für Nick Woltemade aufhorchen lassen. Der Rekordnationalspieler hält die im Raum stehenden 60 Millionen Euro für deutlich zu niedrig angesetzt.
Matthäus mit klarer Transfer-Aussage zu Bayern-Flirt Woltemade
Matthäus begründet seine hohe Werteinschätzung mit Woltemades Potenzial und seiner möglichen Rolle beim Rekordmeister. „Für Bayern wäre es vielleicht gut, perspektivisch nach vorn zu denken, mit Woltemade als verkappte Neun für die Zeit nach Harry Kane“, so der 64-Jährige.
Matthäus rät Woltemade von Bayern-Transfer ab
Trotz seiner Befürwortung eines möglichen Transfers rät Matthäus dem jungen Angreifer, noch ein weiteres Jahr in Stuttgart zu bleiben. „Beim VfB wird er auch nächste Saison viel Spielpraxis bekommen und kann sich in Ruhe noch ein Jahr weiterentwickeln“, argumentiert der ehemalige Weltfußballer.
Gleichzeitig warnt Matthäus vor möglichen taktischen Schwierigkeiten, sollte Woltemade tatsächlich nach München wechseln. „Es besteht die Gefahr, dass sich in der Mitte alle gegenseitig im Weg stehen, wenn Musiala nach innen zieht, Olise von rechts nach innen zieht, und dort schon Kane und Woltemade sind“, gibt er zu bedenken. Diese Konstellation könnte laut Matthäus in der Bundesliga funktionieren, international jedoch zu Problemen führen.
Woltemade winkt bei Bayern XXL-Gehalt
Trotz dieser Bedenken scheinen die Verhandlungen zwischen Woltemade und dem FC Bayern bereits weit fortgeschritten zu sein. Laut Informationen von Sky haben sich beide Parteien auf einen Vertrag bis 2030 geeinigt, der dem Spieler ein Grundgehalt von 7,5 Millionen Euro plus mögliche Bonuszahlungen in Höhe von 2,5 Millionen Euro pro Jahr einbringen soll.
Der VfB Stuttgart zeigt sich bisher unnachgiebig in den Verhandlungen. Medienberichten zufolge fordert der Verein eine Ablösesumme zwischen 50 und 60 Millionen Euro für seinen Shootingstar. Angesichts der Einschätzung von Matthäus könnte diese Summe jedoch noch nach oben korrigiert werden. Woltemade selbst hat sich bisher nicht öffentlich zu den Wechselgerüchten geäußert.
Der Stürmer, der in der vergangenen Saison und bei der U21-EM mit starken Leistungen auf sich aufmerksam machte, steht noch bis 2028 beim VfB unter Vertrag. Für den FC Bayern stellt sich nun die Frage, ob sie bereit sind, eine so hohe Ablösesumme für Woltemade zu zahlen. Gleichzeitig müssen die Verantwortlichen abwägen, wie sie den jungen Stürmer in ihr taktisches System integrieren können, ohne das Gleichgewicht der Mannschaft zu stören. (fpt)