Um Ihnen ein besseres Nutzererlebnis zu bieten, verwenden wir Cookies.
Durch Nutzung unserer Dienste stimmen Sie unserer Verwendung von Cookies zu.
Weitere Informationen
Für die Finanzierung unseres journalistischen Angebots sind wir auf die Anzeigen unserer Werbepartner angewiesen.
Klicken Sie oben rechts in Ihren Browser auf den Button Ihres Ad-Blockers und deaktivieren Sie die Werbeblockierung für
. Danach können Sie gratis weiterlesen.
Lesen Sie wie gewohnt mit aktiviertem Ad-Blocker auf
Jetzt für nur 0,99€ im ersten Monat testen
Unbegrenzter Zugang zu allen Berichten und Exklusiv-Artikeln
Lesen Sie nahezu werbefrei mit aktiviertem Ad-Blocker
Sie haben das Produkt bereits gekauft und sehen dieses Banner trotzdem? Bitte aktualisieren Sie die Seite oder loggen sich aus und wieder ein.
Trainerdebatte nach Trennung
Eintracht-Trainersuche Matthäus mit klarer Einschätzung
Lothar Matthäus analysiert die sportliche Lage der Eintracht und äußert sich deutlich zu Spekulationen um prominente Trainerkandidaten.
Frankfurt – Nach der Trennung von Cheftrainer Dino Toppmöller steht Eintracht Frankfurt im Mittelpunkt einer Trainerdebatte. In der Sendung Sky90 analysierte Lothar Matthäus die sportliche Situation der Hessen und zeichnete ein differenziertes Bild. Dabei machte der Rekordnationalspieler deutlich, dass die Probleme aus seiner Sicht nicht allein auf den Trainer zurückzuführen seien.
Matthäus verwies auf strukturelle Defizite innerhalb der Mannschaft. Führungsspieler hätten in dieser Saison nicht konstant die nötige Stabilität gegeben, insbesondere in der Defensive. Zwar habe er Kapitän Robin Koch häufig stark gesehen, doch insgesamt sei es der Mannschaft nicht gelungen, dauerhaft Ordnung und Sicherheit auszustrahlen. Hinzu komme, dass junge Spieler noch Schwankungen unterlägen und wichtige Abgänge der vergangenen Jahre nicht vollständig kompensiert worden seien.
Matthäus sieht Grenzen bei Eintracht Frankfurt
Aus Sicht von Matthäus seien die Erwartungen an Eintracht Frankfurt insgesamt realistisch einzuordnen. Weder sportlich noch wirtschaftlich gehöre der Klub zu den Topadressen der Bundesliga, die um die Meisterschaft oder den Vizetitel spielen könnten. Vor diesem Hintergrund sei die aktuelle Tabellenregion keine Überraschung. Die Vielzahl an sportlichen Problemen habe Toppmöller letztlich nicht allein lösen können, auch wenn er nach Einschätzung von Matthäus „sein Bestes gegeben“ habe.
Im Zuge der Trainersuche wird in Frankfurt auch über prominente Namen spekuliert. Ein möglicher Kandidat, der zuletzt medial diskutiert wurde, ist Xabi Alonso. Doch auch hier äußerte sich Matthäus klar. Der Spanier denke „ganz groß“, weshalb Frankfurt aus seiner Sicht nicht die passende Größenordnung für dessen Ambitionen darstelle.
Toppmöllers Achterbahnfahrt bei Eintracht Frankfurt: Tor-Galas, CL-Ruhm und Defensiv-Horror
Neben Alonso kursieren an der Frankfurter Trainerbörse weitere bekannte Namen wie Edin Terzić, Marco Rose und Roger Schmidt. Welche Richtung Eintracht Frankfurt letztlich einschlägt, bleibt offen. Klar ist jedoch: Die Aussagen von Matthäus liefern eine nüchterne Einordnung – und dämpfen zugleich die Erwartungen an einen spektakulären Trainer-Coup. (mah)