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Wieder nur Joker
Undav reagiert auf erneute Bank-Degradierung gegen Ecuador
Die Aufstellungsdebatte war groß, doch Julian Nagelsmann bleibt seinem Plan treu. Deniz Undav sitzt wieder auf der Bank und findet dafür klare Worte.
Am Abend trifft Deutschland im letzten Gruppenspiel bei der WM 2026 auf Ecuador. Da die DFB-Elf bereits als Gruppensieger feststeht, haben viele Experten damit gerechnet, dass Bundestrainer Julian Nagelsmann rotiert. Doch die Überraschungen in der Aufstellung bleiben aus. Heißt auch: Deniz Undav sitzt einmal mehr auf der Bank.
Absolut hautnah. Absolut fundiert: Absolut Fussball berichtet für euch von der WM 2026. Unsere Reporter sind in Amerika vor Ort und versorgen euch mit News, Videos und exklusiven Einblicken.
Der Edel-Joker des DFB nimmt das gelassen hin. „Wenn ich nicht zufrieden wäre, wäre ich nicht hier. Ich habe die Rolle akzeptiert. Ich versuche einfach nur, meinen Job zu erledigen, und das hat bis hierher gut geklappt.“, betonte Undav auf der Pressekonferenz vor dem Spiel gegen Ecuador (alle Infos zur TV-Übertragung) im MetLife Stadium in New York.
Undav will mit DFB-Team bei WM „so weit wie möglich kommen“
Dabei verwies der Stuttgarter auch auf die Rollengespräche, die der Bundestrainer vor der WM mit den Spielern geführt hatte. „Das Wichtigste ist, dass das Team gewinnt. Alles andere kann man hinten anstellen“, betonte Undav weiter. „Natürlich ist es wichtig, dass wir mit der Nationalmannschaft so weit wie möglich kommen.“ Alles andere sei intern besprochen worden.
Dabei galt der Stuttgarter nach seinen starken Leistungen in den ersten beiden Spielen als sicherer Kandidat für die Startelf des Bundestrainers. So meldete etwa die Bild am Mittwoch, dass sich Nagelsmann schon vor dem Abschlusstraining entschieden habe, Undav gegen Ecuador von Beginn an zu bringen.
Deutschlands Fußball-Kader 2026: Wer hat Wurzeln außerhalb Deutschlands?
Bei den Fans in Deutschland stand ein Startelfeinsatz von Undav hoch im Kurs. Es entbrannte gar eine richtige Aufstellungsdebatte in Deutschland. Experte Lothar Matthäus sprach sich dabei ebenfalls für mehr Spielzeit für den Stuttgarter Angreifer aus. Vergeblich. Nagelsmann bleibt seinem Team treu. Ganz nach dem Motto: Never change a winning team. (smo)