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„Das ist ein großer Schreck“
Dänemark-Kapitän Eriksen bricht wieder im Spiel zusammen – Verband gibt endlich Entwarnung
Große Sorge um Wolfsburg-Profi Christian Eriksen: Der Kapitän der dänischen Nationalmannschaft ist im Testspiel gegen die Ukraine zusammengebrochen.
Update, 8. Juni, 11.21 Uhr: Gute Nachrichten um Christian Eriksen: Am Tag nach dem Zusammenbruch des Kapitäns der dänischen Nationalmannschaft hat der Verband deutliche Entwarnung gegeben. In einer offiziellen Erklärung kam der dänische Mannschaftsarzt Dr. Morten Boesen zu Wort und berichtete von einer klaren Verbesserung des Zustands des Spielers.
„Ich habe heute Morgen mit Christian gesprochen und es geht ihm gut. Er ist bei seiner Familie und bei guter Laune. Es wird davon ausgegangen, dass er schnell entlassen werden und nach Hause gehen kann“, ließ der Arzt verlauten.
Update, 8. Juni, 8.37 Uhr: Auch Dänemarks Ministerpräsidentin Mette Frederiksen meldete sich zu Wort – via Facebook schickte sie ihre „herzlichsten Gedanken an Christian Eriksen und alle Betroffenen um ihn herum“. Weiter schrieb sie: „Das ist ein großer Schreck. Und eine große Erleichterung, dass es ihm den Umständen entsprechend gut geht.“
Erstmeldung, 7. Juni, 20.34 Uhr: Bei diesen Bildern werden böse Erinnerungen wach: Christian Eriksen, der Kapitän der dänischen Nationalmannschaft und Spieler des VfL Wolfsburg, ist bei einem Testspiel gegen die Ukraine am frühen Sonntagabend auf dem Feld zusammengebrochen. Der 34-Jährige wurde noch auf dem Feld behandelt. Die Partie wurde abgebrochen. Bereits bei der EM 2021 war Eriksen zusammengebrochen und kämpfte um sein Leben. Seitdem spielt er mit einem Herzschrittmacher.
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Während einer TV-Übertragung der Partie war zu sehen, wie sich Eriksen plötzlich in der 65. Minute an den Brustkorb griff und dann zu Boden sackte. Das Spiel wurde zunächst unterbrochen und kurze Zeit später ganz abgebrochen. „Christian Eriksen ist bei Bewusstsein und fühlt sich den Umständen entsprechend gut“, teilte der dänische Verband kurz darauf mit und gab damit zumindest leichte Entwarnung.
Wie bei EM 2022: Christian Eriksen erneut auf dem Feld zusammengebrochen
Mitspieler riefen nach dem Schock auf dem Feld sofort die dänischen Teamärzte herbei und bildeten einen Sichtschutz um ihren Kapitän. Die Zuschauer in Odense riefen lautstark „Eriksen, Eriksen“. Der Wolfsburg-Profi konnte allerdings nach einer ersten Behandlung wieder aufstehen und unter dem Applaus der Zuschauer und Spieler auf eigenen Beinen zu einem Krankenwagen gehen, der auf das Stadiongelände gefahren kam.
„Er hat das Spielfeld aus eigener Kraft verlassen. Soweit ich das beurteilen kann, funktioniert der Herzschrittmacher einwandfrei“, wird der dänische Teamarzt Morten Boesen in einer ersten Mitteilung des Verbands DBU zitiert. „Er war kurzzeitig bewusstlos, kam aber sehr schnell wieder zu sich und wir konnten rasch Kontakt zu ihm herstellen“, sagte Boesen. „Nun muss er im Krankenhaus weiter untersucht werden, um die Ursache des Vorfalls zu klären. Wir stehen in ständigem Kontakt mit ihm und den Ärzten im Krankenhaus.“
Neben den Spielern und Fans war auch dem norwegischen Schiedsrichter Sigurd Kringstad der Schock deutlich anzusehen. Der Unparteiische brach die Partie in der 78. Minute ab, hatte dabei Tränen in den Augen. Die sportliche Bedeutung des Spiels war zu diesem Zeitpunkt ohnehin gänzlich in den Hintergrund gerückt.
Während der EM 2021 war Eriksen beim ersten dänischen Spiel gegen Finnland in Kopenhagen zusammengebrochen. Der Mittelfeldspieler musste noch auf dem Spielfeld reanimiert werden. 2022 setzte er seine Karriere fort, nachdem ihm unter anderem ein Defibrillator (ICD) am Herzen eingesetzt worden war. Zuletzt stieg Eriksen mit dem VfL Wolfsburg in die 2. Bundesliga ab. (LuHa)