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Entscheidung in der Verlängerung

Der VfL Wolfsburg steigt gegen Paderborn dramatisch in die 2. Bundesliga ab

Der VfL Wolfsburg steigt nach 28 Jahren Bundesliga ab. In der Verlängerung schlägt der SC Paderborn zehn Wölfe. Der Ticker zum Nachlesen.

Fazit: Was für ein Spiel! Der SC Paderborn ist wieder erstklassig. Nach dem Rückspiel geht das komplett in Ordnung. Und so hart es ist, der Abstieg des VfL wird nun vor allem an der Person Maehle festgemacht werden, der in der 14. Minute mit Gelb-Rot vom Platz flog. Das soll aber nicht über die Katastrophen-Saison der Wolfsburger hinwegtäuschen, die sich den Abstieg in 34 Bundesliga-Spieltagen mehr als verdient haben und nach 28 Jahren die Bundesliga verlassen

Verdient ist auch der Aufstieg der Paderborner, die eine starke Saison gespielt haben und in zwei Relegationsspielen einem Team die Stirn geboten haben, für das ein Vielfaches an Geld fließt. Besonders nach dem Führungstreffer in der Verlängerung spielte der SCP das Ergebnis erwachsen und souverän herunter. Jetzt darf gefeiert werden.

Aufstellung SC PaderbornSeimen - Hansen, Scheller, Brackelmann (74. Götze) - Curda, Bilbija, Castaneda, Baur - Müller (74. Mohr), Klaas (70. Tigges) - Marino (70. Michel)
Aufstellung VfL WolfsburgGrabara - Belocian, Vavro (106. Amoura), Koulierakis - Kumbendi (106. Shiogai), Vinicius Souza, Maehle - Svanberg (81. Paredes), Eriksen - Pejcinovic, Daghim
Gelb-RotMaehle (14.)
Tore0:1 Pejcinovic (3.), 1:1 Bilbija (38.), 2:1 Curda (100.)

120. Minute+3: Lindström nimmt einen Abpraller noch einmal direkt kunstvoll und verfehlt das Tor nur denkbar knapp. Danach ist Schluss!

120. Minute+2: Koulierakis sieht nach einem Foul Gelb. Für Paderborn gibt es einen Freistoß am VfL-Strafraum, der aber nur zum Ballhalten genutzt wird. Schnell ist der VfL aber wieder im Ballbesitz.

120. Minute: … die Ecke landet wieder bei Shiogai, der frei vor Seimen zum Kopfball kommt. Doch zu unplatziert. Seimen muss nur die Hände ausstrecken und begräbt so den Ball unter sich. Zwei Minuten Nachspielzeit sind angezeigt.

120. Minute: Und plötzlich ist da Shiogai, der nach einer Flanke hochsteigt und den Ball gefährlich aufs Tor bringt. Seimen reagiert mit einem Wahnsinnsreflex und rettet zur Ecke. Die hat es wieder in sich …

119. Minute: Der VfL-Freistoß, von Eriksen getreten, verpufft komplett. Paderborn klärt und ist dem Aufstieg immer näher.

118. Minute: Vinicius Souza zieht noch einmal in der gegnerischen Hälfte an. Michel greift ein und stoppt den Angriff. Gelb für Michel, Freistoß für Wolfsburg.

118. Minute: Michel holt in der Nähe der rechten Eckfahne einen Einwurf. Wolfsburg ist weiter in der eigenen Hälfte gebunden.

115. Minute: Michel ist auf links durch und probiert es dann aus spitzem Winkel hoch aufs kurze Eck. Ohne Erfolg, denn nur das Außennetz darf sich hier über die Ballberührung freuen.

114. Minute: Belocian versucht es mit einer Halbfeldflanke, hinter die aber keiner seiner Mitspieler Druck bringt. Seimen nimmt den Ball, neben seinem Tor liegen, dankbar auf und legt ihn für den Abstoß bereit.

112. Minute: Falls Sie sich fragen, was Wolfsburg macht, um den Abstieg in der Verlängerung zu verhindern: Bis auf einen verzogenen Weitschuss von Shiogai ist hier gar nichts mehr von den Gästen zu sehen.

110. Minute: Überzahlspiel der Paderborner, doch als Michel eine flache Bätzner-Hereingabe durchlassen will, ist sein Gegenspieler auf den Posten und wehrt den Ball ab.

109. Minute: Wieder eine Ecke für Paderborn, wieder klärt Wolfsburg. Doch das hilft den Wölfen alles nichts, wenn sie nicht bald ein Tor machen.

107. Minute: Shiogai scheint ein bisschen zu viel Kraft zu haben. Mit seinem ersten Ballkontakt befördert er den Ball ins Toraus und beschert dem SCP so einen Abstoß.

106. Minute: Doppelwechsel bei Wolfsburg. Kumbedi und Vavro gehen raus. Amoura und Shiogai kommen dafür in die Partie. Sie sollen es jetzt die letzten 15 Minuten richten.

Pause der Verlängerung: Endlich ist es gefallen, das Tor für Paderborn. Die Gastgeber haben mittlerweile mehr Torschüsse zu verzeichnen (36), als Wolfsburg Prozentpunkte Ballbesitz zu bieten hat (28 Prozent). Für den SCP gilt es jetzt, die letzten 15 Minuten zu überstehen.

105. Minute+2: Zwayer pfeift zur Pause in der Verlängerung.

105. Minute+1: Seimen wehrt einen Freistoß von Eriksen ab. Kurz danach ertönt ein Pfiff. Doch Zwayer pfeift nur die Abseitsstellung eines Wolfsburgers.

105. Minute: Zwei Minuten Nachspielzeit im ersten Durchgang der Verlängerung.

102. Minute: Die Wölfe versuchen, wütend zu reagieren. Und schaffen das auch in Anbetracht ihrer Unterzahl einigermaßen gut. Noch stehen die Paderborner aber sortiert sowie konzentriert.

100. Minute: TOOOR für Paderborn! Und da ist es passiert. Stürmer Michel ist auf der linken Seite unterwegs und flankt butterweich an den langen Pfosten. Da muss Curda nur noch den Fuß reinhalten, um gegen die Laufrichtung von Grabara zu vollenden. Das Tor zur Bundesliga?

99. Minute: Und Paderborn zieht seinen letzten Wechsel. Für den starken Baur kommt Bätzner. Damit bleibt der SCP weiter offensiv.

98. Minute: Jetzt bringt Dieter Hecking doch noch einmal frische Spieler. Lindström und Wind kommen für Pejcinovic und Daghim.

96. Minute: Und die nächste Flanke segelt in den VfL-Strafraum, wo Castaneda hochsteigt und über das Tor köpft.

95. Minute: Kumbedi klärt eine Hansen-Flanke am langen Pfosten gerade noch so für Michel, der nur noch den Fuß reinhalten hätte müssen.

93. Minute: Wolfsburg kontert nach einer Paderborn-Ecke über Pejcinovic, doch bevor dieser überhaupt den Ball unter Kontrolle bringen kann, grätscht Hansen die Kugel spektakulär ab.

91. Minute: Weiter geht es in der Verlängerung. Wir bekommen nochmal 30 Minuten obendrauf.

Reguläre Spielzeit: Paderborn hat viel investiert, um es in der regulären Spielzeit zu ziehen, doch zweimal stand das Aluminium im Weg. Die Wolfsburger schwammen die meiste Zeit des Spiels, konnten es aber in die Verlängerung retten. Was machen die Kräfte bei den dezimierten Niedersachsen? Bemerkenswert auch, dass Dieter Hecking bislang nur einmal gewechselt hat.

90. Minute+3: Es geht in die Verlängerung.

90. Minute+2: Curda gibt mal wieder über rechts richtig Tempo rein, von wo er nach innen flankt. Tigges und Michel orientieren sich beide zum Ball. Schlussendlich darf es Michel mit dem Kopf machen und setzt die Kugel an den Pfosten. Wenige Zentimeter fehlten hier zur Bundesliga.

90. Minute: Drei Minuten bleiben den Teams noch, um die Verlängerung zu vermeiden.

89. Minute: Hansen verlagert auf Mohr, der direkt in die Mitte weiterleitet, wo wiederum Tigges nur knapp verpasst. Wieder gibt es eine Ecke für Paderborn, die abermals abgewehrt wird.

86. Minute: Eriksen legt auf Vinicius Souza ab, der mit Siebenmeilenstiefeln angelaufen kommt. Götze wirft sich in den wuchtigen Schuss und verhindert so Schlimmeres.

86. Minute: Momentan wirken die Paderborner etwas ideenlos. Die Gäste haben sich hingegen stabilisiert und sich wohl endlich auf die Unterzahl eingestellt.

84. Minute: … Vinicius Souza kann den Eckball nach etwas Gefriemel klären.

83. Minute: Nach einem abgewehrten Hanse-Distanzschuss gibt es mal wieder einen Eckball für Paderborn …

81. Minute: Die Wölfe wechseln das erste Mal. Für den gelbverwarnten Svanberg kommt Paredes.

80. Minute: Große Aufregung nach einer Curda-Flanke, die per Kopf aus dem Wölfe-Strafraum gebracht werden soll, aber dann an der Hand von Eriksen landet. Der Ball ist aber klar auf dem Weg aus dem Strafraum heraus. Wer beim CL-Spiel zwischen Bayern und PSG aufgepasst hat, weiß: kein Strafstoß.

79. Minute: Die letzten Minuten hat sich das Spiel mehr in Richtung Mittelfeld verlagert und bietet nicht mehr die ganz großen Chancen. Landet noch ein Team den Lucky-Punch in den letzten zehn Minuten?

75. Minute: Paderborn ist wieder aktiver und spielt sich über rechts nach vorn. Zunächst wird eine Flanke abgewehrt, doch Tigges ist zur Stelle und nimmt den Ball volley. Ein Wolfsburger wirft sich dazwischen und ist scheinbar mit der Hand dran. Die war aber maximal angelegt. Kein Strafstoß in diesem Leben.

74. Minute: Gleich der nächste Doppelwechsel bei Paderborn. Götze und Mohr kommen für Brackelmann und Müller.

72. Minute: Nach den ersten Chancen haben die Wolfsburger plötzlich doch wieder Mut gefasst und längere Ballbesitzphasen. Warum das vorher nicht ging, dürfte ein ungelöstes Rätsel bleiben. Paderborn lässt sich darauf ein und atmet nun etwas durch.

70. Minute: Paderborn bringt zwei neue Offensivkräfte. Michel und Tigges kommen für Klaas und Marino.

67. Minute: Wolfsburg zeigt sich offensiv und schnuppert tatsächlich am Führungstreffer. Zuerst verpasst Daghim eine flache Kumbedi-Hereingabe von der Grundlinie, dann darf Kumbedi noch einmal. Diesmal auf Pejcinovic, der die Hereingabe aber ins Nichts verlängert.

64. Minute: Es gab schon lange keine Karte mehr. Das hat sich wohl auch Svanberg gedacht, der erstmal Klaas abräumt und dafür Gelb sieht.

61. Minute: Klaas nähert sich immer mehr an. Einen abgelegten Ball nimmt er kurz an, hebt den Kopf und schlenzt den Ball vom Sechzehner mit dem Außenrist an den langen Pfosten. Der Jubelschrei im Stadion erstummt jäh.

59. Minute: Über Umwege kommt der Ball nach einem weiten Einwurf bei Baur an, dessen Abschluss etwas unter Druck gerät. Grabara ist zur Stelle und hält sicher. Doch schnell kann er es danach nicht machen. Die Wölfe müssen aufgrund des Dauerdrucks durchatmen.

56. Minute: Verteidiger Brackelmann lässt einen Gegenspieler nach dem anderen abprallen und findet sich so irgendwann in Flankenposition auf links wieder. Und die Hereingabe kommt punktgenau auf den Kopf von Marino, der nicht zu hundert Prozent den Ball gedrückt bekommt. Gut einen halben Meter über das Tor.

53. Minute: Brenzlige Situation im VfL-Strafraum, weil Canstaneda auf Belocian aufläuft und dann zu Boden geht. Der Wolfsburger hat zwar aktiv die Schulter reingestellt, aber ein Strafstoß wäre hier wohl wirklich zu viel des Guten gewesen.

51. Minute: Um die Wolfsburger Überforderung deutlich zu machen: Wir sind inzwischen beim zwölften Eckball für Paderborn angekommen. Immerhin geklärt bekommen die Wölfe die Standards. Noch.

50. Minute: Und die Ecke wird gerade so auf der Linie von einem Wolfsburger gerettet. Klaas nimmt sich den zweiten Versuch an, wird aber auch wieder geblockt. Wolfsburg schwimmt nach ruhigen ersten Minuten im zweiten Durchgang wieder.

49. Minute: Nach Müller-Ablage ist es Abwehrspieler Brackelmann, der es im zweiten Durchgang zum ersten Mal aufs Tor probiert. Der Distanzschuss wird zur neunten Ecke der Paderborner abgewehrt.

46. Minute: Weiter geht es. Keine Wechsel auf beiden Seiten.

Pause: Was für eine erste Halbzeit! Wolfsburg geht früh in Führung und hat dann eigentlich alles im Griff. So lange, bis Maehle seinem Team mit dem unnötigsten Foul des Jahres einen Bärendienst erweist. In Überzahl ist Paderborn deutlich besser und schlägt dann in der 38. Minute durch Bilbija auch zu. Wenn es so weitergeht, dürfte, trotz 1:1 zur Pause, die Zeit des VfL Wolfsburg in der Bundesliga gezählt sein.

45. Minute+2: Eriksen darf die erste Ecke für die Gäste ausführen, doch Seimen ist trotz größter Bedrängnis auf dem Posten und bringt den Ball aus der Gefahrenzone. Dann ist auch gleich Pause.

45. Minute+1: Zwei Minuten Nachspielzeit sind angezeigt.

45. Minute: Wolfsburg bekommt eine Flanke nicht geklärt. Der Ball landet auf dem linken Fuß von Bilbija, der am rechten Fünfereck versucht, die Kugel unter Kontrolle zu bringen. Die Annahme verspringt, ein direkter Abschluss wäre hingegen wohl ein Tor gewesen.

42. Minute: Curda tanzt Daghim am Wölfe-Strafraum aus und zieht den Ball dann aufs lange Eck. Grabara ist auf dem Posten und verhindert den Doppelschlag.

41. Minute: Wolfsburg schwimmt jetzt noch mehr als eh schon. Hecking kann gerade wohl nur auf die Pause hoffen, um taktisch eingreifen zu können.

38. Minute: TOOOR für Paderborn! Keine Ecke, sondern ein Einwurf bringt den Ausgleich. Ein weiter Einwurf wird durch Brackelmann vor das Tor der Wölfe verlängert, wo Bilbija hochsteigt und die Kugel mit dem Kopf in den Kasten befördert.

35. Minute: Grabara muss zum ersten Mal richtig eingreifen. Wieder ist es eine Ecke, doch die wird nun nicht mehr so klar geklärt. Im Rückraum ist es Castaneda, der aufs Tor feuert. Grabara ist schnell in seiner rechten Ecke unten und kann abwehren.

34. Minute: Zwei Baur-Ecken in Folge bringen nichts ein. Der SC Paderborn agiert hier bislang generell viel mit hohen Bällen, was im Angesicht der groß gewachsenen Wölfe-Abwehr bislang wenig einbringt.

29. Minute: Und das nächste unnötige Foul von Koulierakis an Bilbija, das dieses Mal ohne Karten-Folge bleibt. Sehr viel Körperlichkeit gerade im Spiel, die dem Spielfluss nicht gerade zugutekommt.

27. Minute: Und die nächste Gelbe Karte. Diesmal wieder für einen Paderborner. Curda räumt Daghin bei dessen Ballannahme in der Hälfte der Wölfe ab. Daghin verlässt den Ort des Geschehens humpelnd.

26. Minute: Wolfsburg wehrt eine Baur-Flanke ab. Der Ball landet aber bei Castaneda, der nicht lange fackelt und direkt abzieht. Zu viel Risiko und zu ungenau. Weit am Kasten vorbei.

24. Minute: Paderborn schaltet schnell um, und Bilbija weiß genau, was er zu tun hat. Während er den Ball in die gegnerische Hälfte treibt, läuft Vinicius Souza von hinten auf und bringt den Paderborner zu Fall. Gelb für den Wolfsburger.

20. Minute: Müller kommt nicht ganz an eine hohe Flanke und rauscht dann mit voller Wucht in Belocian. Offensivfoul und Freistoß für Wolfsburg, die noch immer konsterniert wirken.

17. Minute: Wolfsburg hat sich noch nicht wieder richtig sortiert und so kann Marino mit dem Rücken zum Tor auf Baur ablegen, der zentral am Strafraum die rechte untere Ecke anvisiert. Knapp daneben, Grabara schaut nur hinterher.

14. Minute: Gelb-Rot für Wolfsburg. Maehle muss runter. Zunächst nach der Rudelbildung verwarnt, grätscht Maehle nun Hansen unnötig von von der Seite um, während der in der eigenen Rückwärtsbewegung den Ball sichern will. Kein Zweifel, den Platzverweis hat sich Maehle verdient.

Großer Frust bei Maehle, der mit Gelb-Rot vom Platz muss.

11. Minute: Nach einer kleinen Meinungsverschiedenheit nach einem Foul auf der Höhe der Wolfsburger Ersatzbank gibt es eine kleine Rudelbildung. Bei Wolfsburg sehen Maehle und Ersatzspieler Pervan Gelb, bei Paderborn ist es Bilbija. Hier ist schon früh Feuer drin.

9. Minute: Jetzt einmal eine Ecke für Paderborn, die Baur aber auch im zweiten Versuch nicht wirklich an den Mann bringt. Zweimal müssen Wolfsburger Abwehrspieler mit den Kopf dazwischen, bis die Situatione schlussendlich geklärt ist.

6. Minute: Wie reagieren die Paderborner auf den frühen Nackenschlag? Momentan wirken die Hausherren konsterniert und versuchen sich zu sammeln.

3. Minute: TOOOR für die Wölfe! Daghim legt auf links den Turbo ein und behält die Übersicht. Sein flacher Pass direkt in den Laufweg von Pejcinovic ist ein Geschenk, das der 21-Jährige gerne annimmt. Flach und überlegt befördert er den Ball in die linke untere Ecke.

2. Minute: Die Paderborner haben sich was vorgenommen. Marino wird schon früh auf die Reise geschickt, erreicht den Ball aber nicht ganz.

1. Minute: Los geht‘s im Kampf um die Erstklassigkeit. Paderborn stößt an.

Update, 20.25 Uhr: Gerade läuft die Vereinshymne des SC Paderborn, und die Stimmung kocht. Man kann über den kleinen Fußballstandort unken wie man will, doch die heutige Stimmung ist besser als in so manchem Stadion der 1. Fußball-Bundesliga.

Update, 20.15 Uhr: Beide Trainer lassen sich – wenig überraschend – vor dem Spiel nicht in die Karten schauen. Dabei ist das hier heute auch ein Duell zweier Trainergenerationen: Oldie Dieter Hecking gegen den 39-jährigen Ralf Kettemann, der erst in seiner ersten Saison auf Profiniveau coacht.

Update, 19.56 Uhr: Nicht nur die Paderborner haben einen Rückkehrer nach Gelbsperre in ihrer Startelf. Bei Wolfsburg stabilisiert Vinicius Souza wieder auf der Sechs das Spiel. Für ihn rotiert Yannick Gerhardt auf die Bank.

Update, 19.31 Uhr: Beide Teams haben ihre jeweilige Aufstellung bekannt gegeben. Bei Paderborn kehrt der im Hinspiel gelbgesperrte Mika Baur zurück in die Startelf. Er ist einer der Leistungsträger im Team von Ralf Kettemann. Wolfsburg-Trainer Hecking vertraut im Sturm erneut auf die junge Doppelspitze Daghim/Pejcinovic.

Mika Baur kehrt in die Startelf des SC Paderborn zurück.

Erstmeldung vom 25. Mai, 17.51 Uhr: In Paderborn geht es heute Abend um alles: Im Relegations-Rückspiel zur Bundesliga (Hinspiel: 0:0) entscheidet sich, wer in der kommenden Saison erstklassig spielt – und ob der VfL Wolfsburg erstmals in seiner Geschichte aus der höchsten deutschen Spielklasse absteigt. Für Paderborn wäre es der zweite Bundesliga-Aufstieg, nachdem man in der Saison 2013/14 als Zweitplatzierter der 2. Bundesliga direkt hochging.

Trotz der großen Brisanz strahlt Trainer-Urgestein Dieter Hecking eine große Ruhe aus: „Es gibt jetzt kein Drumherumreden mehr, sondern nur noch: Lieferst du oder lieferst du nicht? Am Ende des Tages werden wir entweder gratulieren müssen oder feiern können. Mehr Alternativen gibt es nicht“, sagte Wolfsburgs Trainer vor der Partie.

Die Gelassenheit Heckings könnte auch aus den Erkenntnissen des Relegations-Hinspiels herrühren. Obwohl das torlos endete, war der VfL Wolfsburg über weite Strecken doch die bessere Mannschaft. Dass nun alles am Rückspiel hängt, ist für Hecking keine Überraschung: „Ich bin lange genug dabei. Ich habe alles gesagt. Es ist genauso gekommen: Es wird jetzt das Endspiel sein. Wir haben immer darauf hingearbeitet.“

Als Hecking im März zu den Wolfsburgern zurückkehrte, lag der VfL noch vier Punkte hinter dem Relegationsplatz – der direkte Abstieg drohte. Dass seine Mannschaft diesen abwenden und am letzten Bundesliga-Spieltag noch den Hauptkonkurrenten FC St. Pauli schlagen konnte, wertet Hecking als Beweis mentaler Stärke.

Die größten Wintertransferflops der Bundesliga: Zwischen Weltklassestürmern und Totalausfällen

Einer, der wie kaum ein zweiter für die chaotische Wintertransferflops steht, ist der Brasilianer Ze Roberto II. Für drei Millionen Euro kam der Mittelfeldmann 2008 aus Rio de Janeiro von Botafogo, legte ein Traumdebüt mit einem Tor in seiner ersten Einsatzminute hin und spielte bis zu seinem endgültigen Abschied 2010 nur zwei weitere Male für die Knappen. Der Name, der Hype und die Ablösesumme versprachen viel. Am Ende waren alle Beteiligten enttäuscht.
Einer, der wie kaum ein zweiter für die chaotischen Wintertransferflops steht, ist der Brasilianer Zé Roberto II. Für drei Millionen Euro kam der Mittelfeldmann 2008 aus Rio de Janeiro von Botafogo, legte ein Traumdebüt mit einem Tor in seiner ersten Einsatzminute hin und spielte bis zu seinem endgültigen Abschied 2010 nur zwei weitere Male für die Knappen. Der Name, der Hype und die Ablösesumme versprachen viel. Am Ende waren alle Beteiligten enttäuscht. © imago sportfotodienst
2011 sorgte die TSG Hoffenheim für einen vermeintlichen Transfercoup. Für sieben Millionen Euro schnappte man sich im Winter den niederländischen Nationalspieler Ryan Babel vom FC Liverpool. Fünf Tore und anderthalb Jahre später zog es ihn zurück in seinem Herzensklub Ajax Amsterdam. Der Transfer war ein großer Fail.
2011 sorgte die TSG Hoffenheim für einen vermeintlichen Transfercoup. Für sieben Millionen Euro schnappte man sich im Winter den niederländischen Nationalspieler Ryan Babel vom FC Liverpool. Fünf Tore und anderthalb Jahre später zog es ihn zurück zu seinem Herzensklub Ajax Amsterdam. Der Transfer war ein großer Fail. © imago sportfotodienst
Auch der FC Bayern hat einige schlechte Erinnerungen an vergangene Wintertransferfenster. Zur Jahrtausendwende kam Slawomir Wojciechowski für 700.000 Euro aus Aarau. In anderthalb Jahren reichte es nur für drei Spiele und immerhin einen Treffer. Für 600.000 ging es dann wieder zurück in die Schweiz. Dennoch hat der Pole durch sein zeitgenaues Engagement einen Champions-League-Titel und zwei deutsche Meisterschaften in seiner Vita stehen.
Auch der FC Bayern hat einige schlechte Erinnerungen an vergangene Wintertransferfenster. Zur Jahrtausendwende kam Slawomir Wojciechowski für 700.000 Euro aus Aarau. In anderthalb Jahren reichte es nur für drei Spiele und immerhin einen Treffer. Für 600.000 ging es dann wieder zurück in die Schweiz. Dennoch hat der Pole durch sein zeitgenaues Engagement einen Champions-League-Titel und zwei deutsche Meisterschaften in seiner Vita stehen. © Imago
Sascha Boey 23 (FC Bayern Muenchen), FC Bayern Muenchen vs. Borussia Moenchengladbach, Fussball, 1. Bundesliga, 20. Spie
Auch wenn Sacha Boey immer wieder vereinzelt für den FC Bayern aufläuft und seine Aufgaben erfüllt, konnte der französische Rechtsverteidiger die 30 Millionen Euro Ablöse, die die Münchener 2024 an Galatasaray Istanbul überwiesen, nie rechtfertigen. © IMAGO/kolbert-press/Christian Kolbert
Die Bayern sind Rekordjäger. Daher halten die Münchener auch den Titel für den kürzesten Wintertransfer der Bundesligageschichte. 2009 lieh der FCB Landon Donovan von LA Galaxy aus. Nach sechs Kurzeinsätzen brach man das Leihgeschäft wieder ab. Für den 157-fachen US-Nationalspieler reichte es einfach nicht beim deutschen Rekordmeister.
Die Bayern sind Rekordjäger. Daher halten die Münchener auch den Titel für den kürzesten Wintertransfer der Bundesligageschichte. 2009 lieh der FCB Landon Donovan von LA Galaxy aus. Nach sechs Kurzeinsätzen brach man das Leihgeschäft wieder ab. Für den 157-fachen US-Nationalspieler reichte es einfach nicht beim deutschen Rekordmeister. © imago sportfotodienst
Und doch war der Wintertransfer von Donovan nicht der verheerendste. Das 12-Millionen-Geschäft mit dem FC São Paulo und der Verpflichtung von Breno endete bekanntermaßen mit Alkoholismus, Depressionen und Gefängnis, als der Brasilianer sein Haus anzündete. Dieser Transfer war tatsächlich ein Wendepunkt in der Transferausrichtung der Bundesliga. Seither kommen immer weniger Südamerikaner in das deutsche Oberhaus. Der FCB hat seither keinen Südamerikaner direkt von einem südamerikanischen Verein verpflichtet.
Und doch war der Wintertransfer von Donovan nicht der verheerendste. Das 12-Millionen-Geschäft mit dem FC São Paulo und die Verpflichtung von Breno endeten bekanntermaßen mit Alkoholismus, Depressionen und Gefängnis, als der Brasilianer sein Haus anzündete. Dieser Transfer war tatsächlich ein Wendepunkt in der Transferausrichtung der Bundesliga. Seither kommen immer weniger Südamerikaner in das deutsche Oberhaus. Der FCB hat seither keinen Südamerikaner direkt von einem südamerikanischen Verein verpflichtet. © imago sportfotodienst
Breno ist aber nicht der einzige Südamerika-Patzer des FC Bayern. Auch der Paraguayer Julio dos Santos konnte die 2,7 Millionen Euro, die die Bayern im Januar 2006 investierten, nie rechtfertigen. Zehn Pflichtspieleinsätze und drei Leihen in anderthalb Jahren machen diesen Transfer zu einem echten Flop.
Breno ist aber nicht der einzige Südamerika-Patzer des FC Bayern. Auch der Paraguayer Julio dos Santos konnte die 2,7 Millionen Euro, die die Bayern im Januar 2006 investierten, nie rechtfertigen. Zehn Pflichtspieleinsätze und drei Leihen in anderthalb Jahren machen diesen Transfer zu einem echten Flop. © Imago
Auch Stadtrivale 1860 München machte schlechte Erfahrungen mit einem brasilianischen Innenverteidiger. Fernando, der für zum Jahreswechsel 2004 für 1,2 Millionen aus Rio von Flamengo kam, ist bis heute der neunteuerste Transfer der Vereinsgeschichte. Der Brasilianer bleib nur für ein halbes Jahr und zehn Spiele.
Auch Stadtrivale 1860 München machte schlechte Erfahrungen mit einem brasilianischen Innenverteidiger. Fernando, der zum Jahreswechsel 2004 für 1,2 Millionen aus Rio von Flamengo kam, ist bis heute der neunteuerste Transfer der Vereinsgeschichte. Der Brasilianer blieb nur für ein halbes Jahr und zehn Spiele. © Imago
Ali Karimi ist den meisten als ehemaliger Spieler des FC Bayern bekannt. 2011 kehrte der Mittelfeldmann aber für ein kurzes Intermezzo aus seiner iranischen Heimat zurück in die Bundesliga und schloss sich Schalke 04 an. In der Rückrunde reichte es unter – na klar – Felix Magath nur zu einem einzigen Einsatz und der Rückkehr im Sommer zum iranischen Topklub Persepolis.
Ali Karimi ist den meisten als ehemaliger Spieler des FC Bayern bekannt. 2011 kehrte der Mittelfeldmann aber für ein kurzes Intermezzo aus seiner iranischen Heimat zurück in die Bundesliga und schloss sich Schalke 04 an. In der Rückrunde reichte es unter – na klar – Felix Magath nur zu einem einzigen Einsatz und der Rückkehr im Sommer zum iranischen Topklub Persepolis. © imago sportfotodienst
Als waschechte Bundesligalegende ist es im ersten Moment etwas überraschend, dass Giovanni Élber in dieser Liste auftaucht. 2006 kehrte der Brasilianer allerdings für ein halbes Jahr in die Bundesliga zurück und unterschrieb bei Borussia Mönchengladbach. Der Hype war groß, die Enttäuschung am Ende ebenso. Der Stürmer spielt nur in vier sehr enttäuschenden Kurzeinsätzen für die Fohlen und zog zu Cruzeiro nach Brasilien weiter.
Als waschechte Bundesligalegende ist es im ersten Moment etwas überraschend, dass Giovanni Élber in dieser Liste auftaucht. 2006 kehrte der Brasilianer allerdings für ein halbes Jahr in die Bundesliga zurück und unterschrieb bei Borussia Mönchengladbach. Der Hype war groß, die Enttäuschung am Ende ebenso. Der Stürmer spielte nur in vier sehr enttäuschenden Kurzeinsätzen für die Fohlen und zog zu Cruzeiro nach Brasilien weiter. © imago sportfotodienst
Ebenfalls 2006 investierte Werder Bremen fast eine Millionen Euro in die Dienste des kolumbianischen Stürmers John Jairo Mosquera. Nur dreimal durfte er in der Bundesliga ran, erzielte dabei aber immerhin ein Tor. Wesentlich erfolgreicher war er dann unter anderem für Union Berlin und Wacker Burghausen in der 2. Bundesliga unterwegs, wo er stolze 117-mal auflief.
Ebenfalls 2006 investierte Werder Bremen fast eine Millionen Euro in die Dienste des kolumbianischen Stürmers John Jairo Mosquera. Nur dreimal durfte er in der Bundesliga ran, erzielte dabei aber immerhin ein Tor. Wesentlich erfolgreicher war er dann unter anderem für Union Berlin und Wacker Burghausen in der 2. Bundesliga unterwegs, wo er stolze 117-mal auflief. © Imago
Ricardo Pepi (FCA, 18), Einzelbild, Aktion, Action, nachdenklich, besorgt, pessimistisch, 08.01.2022, Sinsheim (Deutsch
Bis heute ist Ricardo Pepi mit deutlichem Abstand der Rekordtransfer des FC Augsburg. 16,5 Millionen Euro überwiesen die Süddeutschen nach Dallas. Für jeden seiner 16 Kurzeinsätze zahlte der FCA etwa eine Millionen Euro. Ein Tor bekamen sie vom US-Stürmer dafür nicht. Mittlerweile ist Pepi bei der PSV Eindhoven, wo es mit dem Toreschießen deutlich besser funktioniert. © Oliver Zimmermann via www.imago-images.de
Sami Khedira (Hertha BSC Berlin 28), VfB Stuttgart vs. Hertha BSC Berlin, Fussball, Herren, 1.Bundesliga, 21. Spieltag,
Einen chaotischeren und unrühmlicheren Karriereausklang hätte Weltmeister Sami Khedira kaum wählen können. Neun Spiele, zwei Verletzungen und nur ein Sieg machten die spektakuläre Winterverpflichtung von Hertha BSC 2021 zu einem echten Desaster. Die Hertha zog Khedira offenbar den Stecker. Denn im darauffolgenden Sommer beendete der Mittelfeldmann seine insgesamt recht erfolgreiche Karriere. © Wolfgang Frank/Eibner-Pressefoto via www.imago-images.de
Sport Bilder des Tages Fußball Berlin 06.03.2021 Saison 2020 / 2021 1. Bundesliga / DFL Hertha BSC Berlin - FC Augsburg
Ein weiterer Spieler, der bei den Berlinern nicht glücklich werden konnte, war der polnische Stürmer Krysztof Piatek. Sage und schreibe 24 Millionen Euro legte der damalige Investor Lars Windhorst auf den Tisch. Am Ende machten 13 Tore in 58 Pflichtspieleinsätzen das Geschäft zu einem insgesamt katastrophalen Deal. Heute stürmt Piatek in Katar. © Tilo Wiedensohler via www.imago-images.de
Gelsenkirchen Germany 16 03 2019 1 Bundesliga 26 Spieltag FC Schalke 04 RB Leipzig Rabbi Ma
Während Jadon Sancho in der Saison 2018/19 als ehemaliger Spieler der Akademie von Manchester City die Bundesliga ordentlich aufmischte, schien man bei Schalke 04 diesen grandiosen Transfer kopieren zu wollen. Für neun Millionen Euro kam Flügelspieler Rabbi Matondo. Die Position und die Ausbildungsakademie waren allerdings die einzigen Parallelen der beiden Engländer. Matondo enttäuschte in 32 Einsätzen fast immer und suchte schnell wieder das Weite. © Ralf Treese/DeFodi.de via www.imago-images.de
Dortmund Germany 12 05 2019 1 Bundesliga Training BV Borussia Dortmund Leonardo Balerdi BVB
Eine weitere doch recht merkwürdige Kategorie von Wintertransfers von Bundesligisten sind Spieler, die im deutschen Oberhaus floppten, anderswo aber richtig durchstarten konnten. 2019 eiste der BVB den damals 19-jährigen Argentinier Leonardo Balerdi für 15,5 Millionen Euro von den Boca Juniors los. Der Innenverteidiger spielte öfter in der U23 in der Regionalliga West als für das Profiteam. Anderthalb Jahre später ging er nach Marseille, wo er Kapitän und sogar argentinischer Nationalspieler wurde. © Alex Gottschalk/DeFodi.eu via www.imago-images.de
Marbella Spanien 07 01 2019 Trainingslager 2019 BV Borussia Dortmund BV Borussia Dortmund For
Noch bestürzender aus Dortmunder Sicht ist die Entwicklung von Alexander Isak. Im Januar 2017 kam der Schwede für 8,6 Millionen aus seiner Heimat. Wie Balerdi war auch der Stürmer öfter in der Regionalliga West im Einsatz. Immerhin verkaufte der BVB den Angreifer mit einem Transferplus von fast sieben Millionen Euro nach Sociedad. Die Spanier machten wiederum ein fantastisches Geschäft und gaben Isak 2022 für 77 Millionen an Newcastle ab. Im Sommer 2025 ging es dann für 145 Millionen weiter zum FC Liverpool. Der Schwede ist der viertteuerste Spieler der Fußballgeschichte. In Dortmund fand Wintertransfer Isak nicht sein Glück. © Roland Krivec/DeFodi.eu via www.imago-images.de
Dortmund vs VfL 1 BL Dortmund 14 01 2018 FUßBALL Borussia Dortmund vs VfL Wolfsburg 1 BL Sa
Ähnlich verheerend verlief wiederum aus Wolfsburger Sicht die Karriere von Victor Osimhen. 3,5 Millionen Euro überwiesen die Niedersachsen im Januar 2017 nach Nigeria. In Deutschland konnte sich der Weltklassestürmer nicht durchsetzen. Jahre später schnappte sich Neapel den Angreifer für 79 Millionen und feierte dank ihres Stars die langersehnte Meisterschaft. Galatasaray zahlte 2025 dann 75 Millionen für Osimhen. Während Afrikas Fußballer des Jahres 2023 bei allen Stationen Tore wie am Fließband lieferte, erzielte er für Wolfsburg in seinen 16 Einsätzen keinen einzigen Treffer – ein katastrophales Versäumnis des VfL. © Darius Simka
FUSSBALL CHAMPIONS LEAGUE SAISON 2015 2016 VIERTELFINALE RUECKSPIEL Real Madrid VfL Wolfsburg 12 0
Eine Nummer kleiner und doch sehr ähnlich verlief die Entwicklung von Bruno Henrique. Wolfsburg zahlte 2016 4,5 Millionen an den brasilianischen Klub Goiás. Bruno Henrique traf nicht einmal, lieferte immerhin eine Vorlage im Champions-League-Viertelfinale gegen Real Madrid, verließ den VfL aber direkt im nächsten Januar wieder. Nach seiner kurzen Zeit in der Bundesliga sammelte der Stürmer viele Titel: Dreimal die Copa Libertadores, dreimal die brasilianische Meisterschaft, zweimal den Pokal und fünfmal die Staatsmeisterschaft von Rio de Janeiro – alle Titel mit Flamengo. So wurde der Transferflop zum doppelten Ärgernis für den VfL Wolfsburg. © imago sportfotodienst
2013 schnappte sich Bayer Leverkusen Arkadiusz Milik. Der Stürmer traf nur in der zweiten Mannschaft in der Regionalliga West regelmäßig. Schnell wurde er wieder verkauft. Später feierte der Pole große Erfolge in der italienischen Serie A, wo er auch heute noch für Juventus kickt.
2013 schnappte sich Bayer Leverkusen Arkadiusz Milik. Der Stürmer traf nur in der zweiten Mannschaft in der Regionalliga West regelmäßig. Schnell wurde er wieder verkauft. Später feierte der Pole große Erfolge in der italienischen Serie A, wo er auch heute noch für Juventus kickt. © imago sportfotodienst
Réver wer? Der Brasilianer schloss sich 2010 für fünf Millionen Euro ebenfalls dem VfL Wolfsburg an. Sechs Monate später ging er ohne eine einzige Bundesligaminute absolviert zu haben zurück in seine Heimat, wo er kurze Zeit später sogar zum Nationalspieler wurde und insgesamt 670 Pflichtspiele für verscheiden brasilianische Topvereine bestritt.
Réver wer? Der Brasilianer schloss sich 2010 für fünf Millionen Euro ebenfalls dem VfL Wolfsburg an. Sechs Monate später ging er, ohne eine einzige Bundesligaminute absolviert zu haben, zurück in seine Heimat, wo er kurze Zeit später sogar zum Nationalspieler wurde und insgesamt 670 Pflichtspiele für verschiedene brasilianische Topvereine bestritt. © imago sportfotodienst
Die Transferbewegungen beim VfL Wolfsburg unter Felix Magath lesen sich teils spektakulär, teils haarsträubend. In letztere Kategorie fällt Giovanni Sio. Der damalige Nationalstürmer der Elfenbeinküste kam im Januar 2012 für fast sechs Millionen Euro aus Sion und lief am Ende nur zehnmal für die Wölfe auf. Ein Tor gelang ihm dabei nicht. Heute kickt der inzwischen 36-Jährige in der 5. Liga in Frankreich.
Die Transferbewegungen beim VfL Wolfsburg unter Felix Magath lesen sich teils spektakulär, teils haarsträubend. In letztere Kategorie fällt Giovanni Sio. Der damalige Nationalstürmer der Elfenbeinküste kam im Januar 2012 für fast sechs Millionen Euro aus Sion und lief am Ende nur zehnmal für die Wölfe auf. Ein Tor gelang ihm dabei nicht. Heute kickt der inzwischen 36-Jährige in der 5. Liga in Frankreich. © imago sportfotodienst
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Ein weiterer Weltmeister in dieser Liste ist André Schürrle. Für 32 Millionen Euro holte der VfL Wolfsburg den damaligen Nationalspieler im Winter 2015 vom FC Chelsea zurück in die Bundesliga. Auch wenn der Offensivmann ein paar Tore und Vorlagen lieferte sowie den DFB-Pokal gewann, endete die Zeit bereits anderthalb Jahre später mit einem Transferverlust von zwei Millionen Euro und hohen Gehaltsausgaben eher unrühmlich. © imago sportfotodienst
Moenchengladbach Germany 19 02 2017 1 Bundesliga 21 Spieltag Borussia Moenchengladbach RB Lei
Im Januar 2017 benötigte Borussia Mönchengladbach Verstärkung für die Defensive. Timothée Kolodziejczak sollte die Abwehr stabilisieren, kam für 7,5 Millionen aus Sevilla. Es reichte allerdings nur zu zwei Einsätzen und einem Weiterverkauf für fünf Millionen Euro im kommenden Sommer. Für 98 Spielminuten zahlte die Borussia umgerechnet 2,5 Millionen Euro – ein teurer Transferflop. © imago sportfotodienst
Souza Silva Walace Hamburg ist enttaeuscht nach der Niederlage in Mainz FSV Mainz 05 vs Hamburger
Auch wenn Walace verhältnismäßig oft für den Hamburger SV auf dem Platz stand, rentierten sich die neun Millionen Euro, die die Norddeutschen 2017 nach Porto Alegre zu Grêmio überwiesen, nie. Es folgten eine Suspendierung und ein Verkauf. Später kickte er relativ erfolgreich in der italienischen Serie A bei Udinese. Heute steht er wieder in seiner Heimat bei Cruzeiro unter Vertrag. © Weiss /Eibner-Pressefoto

Während dem SC Paderborn ein Scheitern um den Bundesliga-Platz zwar sehr schmerzen würde, wären die Auswirkungen in Wolfsburg doch deutlich größer. Seit 1997 spielt der vom Volkswagen-Konzern getragene Klub ununterbrochen in der Bundesliga und hat ein dementsprechend großes Umfeld aufgebaut – inklusive vieler Arbeitsplätze. So spielen die Stars auf dem Feld auch für den kompletten Erhalt all dieser Stellen. (sch)

Rubriklistenbild: © IMAGO/Ulrich Hufnagel

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