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Dortmunder streiten am Elfmeter-Punkt

BVB-Superstar sorgt bei Acht-Tore-Drama für speziellen Aufreger

Der BVB gibt in der Champions League bei Juventus einen Sieg aus der Hand. Ein Star sorgt dabei abseits des Geschehens für bemerkenswerte Szenen.

Turin – Borussia Dortmund hat zum Auftakt in die Ligaphase der Champions League bei Juventus einen sicher geglaubten Auswärtssieg in der Nachspielzeit weggeworfen. Zwei späte Gegentreffer sorgten für die Schlusspointe eines wilden 4:4-Unentschiedens. Ausnahmsweise blieb BVB-Torjäger Serhou Guirassy dabei ohne eigenen Treffer. Im Mittelpunkt stand er in einer Szene dennoch.

BVB-Torjäger Serhou Guirassy nahm nur widerwillig Abstand vom Elfmeter-Punkt.

Als der französische Schiedsrichter François Letexier in der 83. Minute nach Handspiel von Juve-Verteidiger Lloyd Kelly auf den Elfmeter-Punkt zeigte, schnappte sich Guirassy wie gewohnt die Kugel. Das Problem: Auch Ramy Bensebaini wollte sie haben. Der Guineer und der Algerier lieferten sich ein Wortgefecht, zu dem auch Karim Adeyemi, Julian Brandt und Marcel Sabitzer stießen.

BVB-Trainer Niko Kovač hatte Elfmeter-Schützen „klar definiert“

Während einer längeren Überprüfung durch den Videobeweis redeten gerade die beiden deutschen Nationalspieler auf Guirassy ein, während sich Bensebaini die Unterstützung von Außen holte: Auch Trainer Niko Kovač war beteiligt, rief auf den Platz und gestikulierte deutlich. Das Ende vom Lied: Bensebaini durfte den Strafstoß ausführen, verwandelte sicher zum vermeintlich beruhigenden 4:2.

„Das war so festgelegt“, erklärte Kovač nach der Partie beim Streamingdienst Amazon Prime Video. „Ich verstehe natürlich, dass Serhou zuvor geschossen hat und der Spieler von Juventus sich breit macht, für mich ein klarer Elfmeter. Da verstehe ich, dass er das Tor machen will, weil er die Schusschance hatte, aber es war klar definiert.“

Comebacks, Rekorde und Dramen: Historische Momente der Champions-League-Geschichte in Bildern

Die Nacht von München gehört bis heute zu den größten Momenten des deutschen Vereinsfußballs. Borussia Dortmund überraschte im Champions-League-Finale 1997 den großen Favoriten Juventus Turin und setzte sich im Olympiastadion mit 3:1 durch. Karl-Heinz Riedle traf doppelt, ehe Lars Ricken mit seinem ersten Ballkontakt den legendären Lupfer zum Endstand erzielte. Für den BVB war es der erste Triumph in der Königsklasse – ein Erfolg, der den Klub auf Europas Fußballthron katapultierte.
Die Nacht von München gehört bis heute zu den größten Momenten des deutschen Vereinsfußballs. Borussia Dortmund überraschte im Champions-League-Finale 1997 den großen Favoriten Juventus Turin und setzte sich im Olympiastadion mit 3:1 durch. Karl-Heinz Riedle traf doppelt, ehe Lars Ricken mit seinem ersten Ballkontakt den legendären Lupfer zum Endstand erzielte. Für den BVB war es der erste Triumph in der Königsklasse – ein Erfolg, der den Klub auf Europas Fußballthron katapultierte. ©  IMAGO / Kosecki
Das Endspiel von Barcelona gilt als eines der spektakulärsten Champions-League-Finals aller Zeiten – und aus Bayern-Sicht als die „Mutter aller Niederlagen“. Durch ein frühes Tor von Mario Basler führten die Münchner fast 90 Minuten lang, trafen zudem Pfosten und Latte – der Pokal schien sicher. Doch in der Nachspielzeit schlug Manchester United doppelt zu: Teddy Sheringham glich in der 91. Minute aus, Ole Gunnar Solskjær traf in der 93. Minute zum 2:1. Innerhalb von 120 Sekunden verloren die Bayern den sicher geglaubten Titel – ein Trauma, das bis heute nachwirkt.
Das Endspiel von Barcelona gilt als eines der spektakulärsten Champions-League-Finals aller Zeiten – und aus Bayern-Sicht als die „Mutter aller Niederlagen“. Durch ein frühes Tor von Mario Basler führten die Münchner fast 90 Minuten lang, trafen zudem Pfosten und Latte – der Pokal schien sicher. Doch in der Nachspielzeit schlug Manchester United doppelt zu: Teddy Sheringham glich in der 91. Minute aus, Ole Gunnar Solskjær traf in der 93. Minute zum 2:1. Innerhalb von 120 Sekunden verloren die Bayern den sicher geglaubten Titel – ein Trauma, das bis heute nachwirkt. © IMAGO / Sven Simon
Es war einer der schönsten Treffer der Champions-League-Geschichte: Im Finale zwischen Real Madrid und Bayer Leverkusen nahm Zinédine Zidane kurz vor der Pause einen hohen Ball direkt und schoss ihn mit einem linken Volley unhaltbar in den Winkel. Reals 2:1-Sieg im Hampden Park machte die „Königlichen“ zum Champion und Zidane zum Helden – sein Traumtor gilt bis heute als Inbegriff von Eleganz und Klasse im europäischen Fußball.
Es war einer der schönsten Treffer der Champions-League-Geschichte: Im Finale zwischen Real Madrid und Bayer Leverkusen nahm Zinédine Zidane kurz vor der Pause einen hohen Ball direkt und schoss ihn mit einem linken Volley unhaltbar in den Winkel. Reals 2:1-Sieg im Hampden Park machte die „Königlichen“ zum Champion und Zidane zum Helden – sein Traumtor gilt bis heute als Inbegriff von Eleganz und Klasse im europäischen Fußball. © IMAGO / Panoramic by PsnewZ
Im Viertelfinal-Rückspiel zwischen Real Madrid und Manchester United zeigte Ronaldo Nazário eine seiner größten Champions-League-Leistungen. Der brasilianische Stürmer erzielte im Old Trafford einen Hattrick, jeder Treffer auf seine Art ein Kunstwerk – kraftvoll, präzise, eiskalt. Obwohl United das Spiel 4:3 gewann, zog Real dank des 3:1 aus dem Hinspiel ins Halbfinale ein. Beeindruckend: Selbst die United-Fans erhoben sich nach seiner Auswechslung und spendeten Standing Ovations – eine der seltenen Szenen, in denen ein gegnerischer Spieler in Old Trafford gefeiert wurde.
Im Viertelfinal-Rückspiel zwischen Real Madrid und Manchester United zeigte Ronaldo Nazário eine seiner größten Champions-League-Leistungen. Der brasilianische Stürmer erzielte im Old Trafford einen Hattrick, jeder Treffer auf seine Art ein Kunstwerk – kraftvoll, präzise, eiskalt. Obwohl United das Spiel 4:3 gewann, zog Real dank des 3:1 aus dem Hinspiel ins Halbfinale ein. Beeindruckend: Selbst die United-Fans erhoben sich nach seiner Auswechslung und spendeten Standing Ovations – eine der seltenen Szenen, in denen ein gegnerischer Spieler in Old Trafford gefeiert wurde. © IMAGO / Shutterstock
Nach dem 1:4 im Hinspiel gegen den Titelverteidiger AC Mailand schien für Deportivo La Coruña im Viertelfinale 2004 bereits alles verloren. Doch im Rückspiel im Riazor-Stadion spielten sich die Galicier in einen Rausch, führten schon zur Pause 3:0 und siegten am Ende 4:0. Umso sensationeller war das Comeback, weil Milan damals mit Superstars wie Paolo Maldini, Andriy Shevchenko, Kaká, Andrea Pirlo und Clarence Seedorf auflief – ein Ensemble, das als nahezu unschlagbar galt. Das „Wunder von Riazor“ bleibt eines der größten Kapitel in der Champions-League-Geschichte.
Nach dem 1:4 im Hinspiel gegen den Titelverteidiger AC Mailand schien für Deportivo La Coruña im Viertelfinale 2004 bereits alles verloren. Doch im Rückspiel im Riazor-Stadion spielten sich die Galicier in einen Rausch, führten schon zur Pause 3:0 und siegten am Ende 4:0. Umso sensationeller war das Comeback, weil Milan damals mit Superstars wie Paolo Maldini, Andriy Shevchenko, Kaká, Andrea Pirlo und Clarence Seedorf auflief – ein Ensemble, das als nahezu unschlagbar galt. Das „Wunder von Riazor“ bleibt eines der größten Kapitel in der Champions-League-Geschichte. © IMAGO / Panoramic by PsnewZ
Die Champions League 2003/04 endete mit einer Sensation: Der FC Porto holte unter Trainer José Mourinho den Titel – mit einem 3:0 im Finale gegen AS Monaco. Angeführt von Spielern wie Deco, Ricardo Carvalho und Paulo Ferreira stürmte ein Team ohne Superstars an die europäische Spitze. Mourinhos taktisches Meisterstück machte ihn über Nacht zum Starcoach und legte den Grundstein für seine Weltkarriere. Der Triumph von Gelsenkirchen bleibt eines der größten Außenseiter-Märchen der Champions-League-Geschichte.
Die Champions League 2003/04 endete mit einer Sensation: Der FC Porto holte unter Trainer José Mourinho den Titel – mit einem 3:0 im Finale gegen AS Monaco. Angeführt von Spielern wie Deco, Ricardo Carvalho und Paulo Ferreira stürmte ein Team ohne Superstars an die europäische Spitze. Mourinhos taktisches Meisterstück machte ihn über Nacht zum Starcoach und legte den Grundstein für seine Weltkarriere. Der Triumph von Gelsenkirchen bleibt eines der größten Außenseiter-Märchen der Champions-League-Geschichte. © IMAGO / Team 2
Zur Pause lag Liverpool im Champions-League-Finale scheinbar aussichtslos mit 0:3 gegen den AC Mailand zurück – gegen ein Starensemble um Paolo Maldini, Kaká und Andriy Shevchenko. Doch innerhalb von sechs Minuten schafften die „Reds“ das Wunder: Gerrard, Smicer und Xabi Alonso stellten auf 3:3. Die Anzeigetafel im Atatürk-Stadion wurde zum Symbol eines der größten Comebacks der Fußballgeschichte.
Zur Pause lag Liverpool im Champions-League-Finale scheinbar aussichtslos mit 0:3 gegen den AC Mailand zurück – gegen ein Starensemble um Paolo Maldini, Kaká und Andriy Shevchenko. Doch innerhalb von sechs Minuten schafften die „Reds“ das Wunder: Gerrard, Smicer und Xabi Alonso stellten auf 3:3. Die Anzeigetafel im Atatürk-Stadion wurde zum Symbol eines der größten Comebacks der Fußballgeschichte. © IMAGO / Allstar
Nach dem 3:3 in der regulären Spielzeit wurde das Elfmeterschießen zur Entscheidung. Liverpools Torwart Jerzy Dudek hielt die Versuche von Andrea Pirlo und Andriy Shevchenko, Serginho schoss über das Tor. Damit stand das „Miracle of Istanbul“ endgültig fest: Steven Gerrard und die „Reds“ stemmten den Henkelpott in die Nacht von Istanbul – einer der legendärsten Triumphe der Champions-League-Geschichte.
Nach dem 3:3 in der regulären Spielzeit wurde das Elfmeterschießen zur Entscheidung. Liverpools Torwart Jerzy Dudek hielt die Versuche von Andrea Pirlo und Andriy Shevchenko, Serginho schoss über das Tor. Damit stand das „Miracle of Istanbul“ endgültig fest: Steven Gerrard und die „Reds“ stemmten den Henkelpott in die Nacht von Istanbul – einer der legendärsten Triumphe der Champions-League-Geschichte. © IMAGO / Shutterstock
Bereits in der 18. Minute erlebte das Endspiel 2006 seinen ersten Höhepunkt: Arsenal-Torwart Jens Lehmann sah nach einer Notbremse die Rote Karte – die erste in einem Champions-League-Finale. Trotz Unterzahl gingen die Engländer durch Sol Campbell in Führung, ehe Barcelona das Spiel noch wenden konnte.
Bereits in der 18. Minute erlebte das Endspiel 2006 seinen ersten Höhepunkt: Arsenal-Torwart Jens Lehmann sah nach einer Notbremse die Rote Karte – die erste in einem Champions-League-Finale. Trotz Unterzahl gingen die Engländer durch Sol Campbell in Führung, ehe Barcelona das Spiel noch wenden konnte. © IMAGO / Shutterstock
Am Ende feierte der FC Barcelona den zweiten Champions-League-Triumph der Vereinsgeschichte. Dank einer späten Wende durch die Tore von Samuel Eto’o und Juliano Belletti siegten die Katalanen 2:1. Der Pokaljubel im Stade de France markierte den Beginn einer neuen Erfolgsära für Barça.
Am Ende feierte der FC Barcelona den zweiten Champions-League-Triumph der Vereinsgeschichte. Dank einer späten Wende durch die Tore von Samuel Eto’o und Juliano Belletti siegten die Katalanen 2:1. Der Pokaljubel im Stade de France markierte den Beginn einer neuen Erfolgsära für Barça. © IMAGO / Allstar
Im Viertelfinal-Rückspiel bei Manchester United stand der FC Bayern kurz vor dem Aus, nachdem die Engländer schnell 3:0 führten. Doch dann brachte Arjen Robben die Wende: Nach einer Ecke von Franck Ribéry nahm er den Ball volley und traf aus 18 Metern präzise ins Eck. Das 2:3 reichte den Münchnern nach dem 2:1 im Hinspiel zum Weiterkommen. Robbens Traumtor gilt bis heute als eine der schönsten Szenen in Bayerns Champions-League-Historie.
Im Viertelfinal-Rückspiel bei Manchester United stand der FC Bayern kurz vor dem Aus, nachdem die Engländer schnell 3:0 führten. Doch dann brachte Arjen Robben die Wende: Nach einer Ecke von Franck Ribéry nahm er den Ball volley und traf aus 18 Metern präzise ins Eck. Das 2:3 reichte den Münchnern nach dem 2:1 im Hinspiel zum Weiterkommen. Robbens Traumtor gilt bis heute als eine der schönsten Szenen in Bayerns Champions-League-Historie. © IMAGO / ActionPictures
José Mourinho führte Inter Mailand im Mai 2010 zu einem historischen Triumph: Mit dem 2:0 im Finale gegen den FC Bayern holten die Italiener nicht nur die Champions League, sondern auch das erste Triple der Vereinsgeschichte. Diego Milito erzielte beide Treffer und zerstörte damit Bayerns Traum vom fünften Titel in der Königsklasse. Für Inter war es der größte Erfolg der Vereinsgeschichte – für die Münchner blieb eine der bittersten Finalniederlagen.
José Mourinho führte Inter Mailand im Mai 2010 zu einem historischen Triumph: Mit dem 2:0 im Finale gegen den FC Bayern holten die Italiener nicht nur die Champions League, sondern auch das erste Triple der Vereinsgeschichte. Diego Milito erzielte beide Treffer und zerstörte damit Bayerns Traum vom fünften Titel in der Königsklasse. Für Inter war es der größte Erfolg der Vereinsgeschichte – für die Münchner blieb eine der bittersten Finalniederlagen. Doch die bitterste sollte noch kommen. © IMAGO / Depositphotos
Das „Finale dahoam“ wurde für den FC Bayern zu einer der schmerzhaftesten Niederlagen der Vereinsgeschichte. Vor heimischem Publikum in der Allianz-Arena führten die Münchner bis zur 88. Minute, ehe Didier Drogba ausglich. In der Verlängerung vergab Bayern einen Elfmeter, im Elfmeterschießen traf Drogba erneut und machte Chelsea erstmals zum Champions-League-Sieger. Für die Münchner platzte damit der Traum vom fünfte Titel in der Königsklasse – und das ausgerechnet im eigenen Wohnzimmer.
Das „Finale dahoam“ wurde für den FC Bayern zu einer der schmerzhaftesten Niederlagen der Vereinsgeschichte. Vor heimischem Publikum in der Allianz-Arena führten die Münchner bis zur 88. Minute, ehe Didier Drogba ausglich. In der Verlängerung vergab Bayern einen Elfmeter, im Elfmeterschießen traf Drogba erneut und machte Chelsea erstmals zum Champions-League-Sieger. Für die Münchner platzte damit der Traum vom fünfte Titel in der Königsklasse – und das ausgerechnet im eigenen Wohnzimmer. © IMAGO / HJS
Am 24. April 2013 schrieb Robert Lewandowski Champions-League-Geschichte: Im Halbfinal-Hinspiel gegen Real Madrid erzielte der BVB-Stürmer alle vier Tore beim 4:1-Sieg. Noch nie zuvor hatte ein Spieler in einem Halbfinale der Königsklasse einen Viererpack erzielt. Mit seinem Auftritt gegen ein Starensemble um Cristiano Ronaldo und Sergio Ramos katapultierte sich Lewandowski endgültig in die Weltklasse – und machte Dortmunds Finaleinzug perfekt greifbar.
Am 24. April 2013 schrieb Robert Lewandowski Champions-League-Geschichte: Im Halbfinal-Hinspiel gegen Real Madrid erzielte der BVB-Stürmer alle vier Tore beim 4:1-Sieg. Noch nie zuvor hatte ein Spieler in einem Halbfinale der Königsklasse einen Viererpack erzielt. Mit seinem Auftritt gegen ein Starensemble um Cristiano Ronaldo und Sergio Ramos katapultierte sich Lewandowski endgültig in die Weltklasse – und machte Dortmunds Finaleinzug perfekt greifbar. © IMAGO / Pressefoto Baumann
Der 4:0-Sieg im Hinspiel gegen den FC Barcelona am 23. April 2013 gilt als einer der größten Abende in Bayerns Europapokal-Geschichte. Thomas Müller traf doppelt, Arjen Robben und Mario Gómez erzielten die weiteren Tore – und ließen ein Barça-Team um Lionel Messi, das die Jahre zuvor das Maß aller Dinge im Weltfußball gewesen war, chancenlos zurück. Im Rückspiel legten die Münchner mit einem 3:0 nach. Das Gesamtergebnis von 7:0 ging in die Geschichte ein.
Der 4:0-Sieg im Hinspiel gegen den FC Barcelona am 23. April 2013 gilt als einer der größten Abende in Bayerns Europapokal-Geschichte. Thomas Müller traf doppelt, Arjen Robben und Mario Gómez erzielten die weiteren Tore – und ließen ein Barça-Team um Lionel Messi, das die Jahre zuvor das Maß aller Dinge im Weltfußball gewesen war, chancenlos zurück. Im Rückspiel legten die Münchner mit einem 3:0 nach. Das Gesamtergebnis von 7:0 ging in die Geschichte ein und die Bayern standen, nach der Blamage im Vorjahr, erneut im Finale der Champions League. Gegner: Borussia Dortmund. © IMAGO / MIS
Am 25. Mai 2013 trafen im Wembley-Stadion erstmals zwei deutsche Teams in einem Champions-League-Finale aufeinander. Borussia Dortmund und der FC Bayern lieferten sich ein intensives Duell, das bis in die Schlussphase offen blieb. In der 89. Minute sorgte Arjen Robben mit seinem Treffer zum 2:1 für die Entscheidung und machte die Münchner zum fünften Mal zum Sieger in der Königsklasse. Der Triumph in London krönte eine Saison, in der Bayern mit Bundesliga, DFB-Pokal und Champions League das historische Triple gewann.
imago1063920734h.jpg © IMAGO/imageBROKER/Uwe Kraft
Mit dem 4:1 nach Verlängerung im Stadtderby gegen Atlético Madrid erfüllte sich Real einen lang gehegten Traum: den zehnten Titel in der Champions League. Sergio Ramos hatte die „Königlichen“ in der Nachspielzeit mit seinem Kopfballtor überhaupt erst in die Verlängerung gerettet. Der Pokaljubel in Lissabon symbolisierte den Beginn einer neuen Dominanz-Ära – Real gewann in den folgenden vier Jahren gleich dreimal erneut die Königsklasse. Für die Fans war es ein ganz besonderer Triumph, denn der Klub hatte sich mehr als ein Jahrzehnt lang vergeblich nach diesem historischen „Décima“-Titel gesehnt.
Mit dem 4:1 nach Verlängerung im Stadtderby gegen Atlético Madrid erfüllte sich Real einen lang gehegten Traum: den zehnten Titel in der Champions League. Sergio Ramos hatte die „Königlichen“ in der Nachspielzeit mit seinem Kopfballtor überhaupt erst in die Verlängerung gerettet. Der Pokaljubel in Lissabon symbolisierte den Beginn einer neuen Dominanz-Ära – Real gewann in den folgenden vier Jahren gleich dreimal erneut die Königsklasse. Für die Fans war es ein ganz besonderer Triumph, denn der Klub hatte sich mehr als ein Jahrzehnt lang vergeblich nach diesem historischen „Décima“-Titel gesehnt. © IMAGO/David Klein
Im Hinspiel des Achtelfinals schien alles entschieden: Paris Saint-Germain demontierte den FC Barcelona im Prinzenparkstadion mit 4:0. Ángel Di María traf doppelt, Edinson Cavani legte nach – der Jubel bei PSG war groß, das Weiterkommen schien nur noch Formsache.
Im Hinspiel des Achtelfinals schien alles entschieden: Paris Saint-Germain demontierte den FC Barcelona im Prinzenparkstadion mit 4:0. Ángel Di María traf doppelt, Edinson Cavani legte nach – der Jubel bei PSG war groß, das Weiterkommen schien nur noch Formsache. © IMAGO / Panoramic by PsnewZ
Doch im heimischen Camp Nou schrieb Barça Geschichte: Nach Treffern von Suárez, Messi und Neymar stand es kurz vor Schluss 3:1 – immer noch zu wenig. Dann sorgten drei Tore in den letzten Minuten, darunter Sergi Robertos entscheidender Treffer in der 95., für ein unfassbares 6:1. „La Remontada“ wurde zum Synonym für das größte Comeback in der Champions-League-Historie.
Doch im heimischen Camp Nou schrieb Barça Geschichte: Nach Treffern von Suárez, Messi und Neymar stand es kurz vor Schluss 3:1 – immer noch zu wenig. Dann sorgten drei Tore in den letzten Minuten, darunter Sergi Robertos entscheidender Treffer in der 95., für ein unfassbares 6:1. „La Remontada“ wurde zum Synonym für das größte Comeback in der Champions-League-Historie. © IMAGO / Laci Perenyi
Im Viertelfinale gegen Juventus Turin erzielte Cristiano Ronaldo eines der spektakulärsten Tore in der Geschichte der Königsklasse. In der 64. Minute stieg er nach einer Flanke von Dani Carvajal zum Fallrückzieher hoch und traf unhaltbar ins Eck – selbst die Juve-Fans erhoben sich und spendeten Applaus. Das Traumtor krönte Ronaldos außergewöhnliche Champions-League-Karriere und steht sinnbildlich für seine Ära bei Real Madrid.
Im Viertelfinale gegen Juventus Turin erzielte Cristiano Ronaldo eines der spektakulärsten Tore in der Geschichte der Königsklasse. In der 64. Minute stieg er nach einer Flanke von Dani Carvajal zum Fallrückzieher hoch und traf unhaltbar ins Eck – selbst die Juve-Fans erhoben sich und spendeten Applaus. Das Traumtor krönte Ronaldos außergewöhnliche Champions-League-Karriere und steht sinnbildlich für seine Ära bei Real Madrid. © IMAGO / Insidefoto
Wo wir schon bei Fallrückziehern sind – Das Champions-League-Finale 2018 zwischen Real Madrid und dem FC Liverpool wurde durch einen magischen Moment entschieden: Gareth Bale erzielte kurz nach seiner Einwechslung per spektakulärem Fallrückzieher das 2:1. Sein Treffer gilt als eines der schönsten Tore in einem Endspiel überhaupt. Real gewann am Ende 3:1 und feierte den dritten Titel in Folge – Bales Traumtor bleibt das Sinnbild dieses Abends in Kiew.
Wo wir schon bei Fallrückziehern sind – Das Champions-League-Finale 2018 zwischen Real Madrid und dem FC Liverpool wurde durch einen magischen Moment entschieden: Gareth Bale erzielte kurz nach seiner Einwechslung per spektakulärem Fallrückzieher das 2:1. Sein Treffer gilt als eines der schönsten Tore in einem Endspiel überhaupt. Real gewann am Ende 3:1 und feierte den dritten Titel in Folge – Bales Traumtor bleibt das Sinnbild dieses Abends in Kiew. © IMAGO / Ukrinform
Im Halbfinal-Rückspiel gegen Ajax Amsterdam stand Tottenham Hotspur zur Pause fast aussichtslos vor dem Aus. Doch Lucas Moura drehte mit einem legendären Auftritt die Partie: Innerhalb von 39 Minuten erzielte der Brasilianer einen Hattrick – den dritten Treffer in der 96. Minute. Aus einem 0:2 machte Tottenham ein 3:2 und zog erstmals ins Champions-League-Finale ein. Mouras Heldentat in der Johan-Cruyff-Arena gehört zu den größten Einzelshows der Wettbewerbsgeschichte.
Im Halbfinal-Rückspiel gegen Ajax Amsterdam stand Tottenham Hotspur zur Pause fast aussichtslos vor dem Aus. Doch Lucas Moura drehte mit einem legendären Auftritt die Partie: Innerhalb von 39 Minuten erzielte der Brasilianer einen Hattrick – den dritten Treffer in der 96. Minute. Aus einem 0:2 machte Tottenham ein 3:2 und zog erstmals ins Champions-League-Finale ein. Mouras Heldentat in der Johan-Cruyff-Arena gehört zu den größten Einzelshows der Wettbewerbsgeschichte. © IMAGO/David Klein
Im Camp Nou schien alles klar: Lionel Messi erzielte beim 3:0-Sieg des FC Barcelona zwei Tore, darunter einen traumhaften Freistoß aus fast 30 Metern. Der Jubel war groß – Barça wähnte sich schon sicher im Finale von Madrid.
Im Camp Nou schien alles klar: Lionel Messi erzielte beim 3:0-Sieg des FC Barcelona zwei Tore, darunter einen traumhaften Freistoß aus fast 30 Metern. Der Jubel war groß – Barça wähnte sich schon sicher im Finale von Madrid. © IMAGO / ZUMA Press
Doch an der Anfield Road schrieb Liverpool Geschichte. Nach Treffern von Origi und Wijnaldum stand es 3:0, ehe ein schnell ausgeführter Eckball von Trent Alexander-Arnold den entscheidenden Moment brachte: Origi traf zum 4:0 und drehte das Duell komplett. Das „Wunder von Anfield“ zählt bis heute zu den größten Aufholjagden der Königsklasse.
Doch an der Anfield Road schrieb Liverpool Geschichte. Nach Treffern von Origi und Wijnaldum stand es 3:0, ehe ein schnell ausgeführter Eckball von Trent Alexander-Arnold den entscheidenden Moment brachte: Origi traf zum 4:0 und drehte das Duell komplett. Das „Wunder von Anfield“ zählt bis heute zu den größten Aufholjagden der Königsklasse. © IMAGO / Xinhua
Das Champions-League-Turnier 2020 fand wegen der Corona-Pandemie in ungewohnter Form statt: ein „Final Eight“ in Lissabon, alle Spiele ohne Zuschauer. In diesem Rahmen kam es am 14. August zu einem historischen Viertelfinale, in dem Bayern München den FC Barcelona mit 8:2 deklassierte. Es war die höchste Europapokal-Niederlage in der Geschichte der Katalanen und ein Sinnbild für den sportlichen Absturz des spanischen Topklubs. Für Bayern hingegen war es der spektakulärste Schritt auf dem Weg zum späteren Triple.
Das Champions-League-Turnier 2020 fand wegen der Corona-Pandemie in ungewohnter Form statt: ein „Final Eight“ in Lissabon, alle Spiele ohne Zuschauer. In diesem Rahmen kam es am 14. August zu einem historischen Viertelfinale, in dem Bayern München den FC Barcelona mit 8:2 deklassierte. Es war die höchste Europapokal-Niederlage in der Geschichte der Katalanen und ein Sinnbild für den sportlichen Absturz des spanischen Topklubs. Für Bayern hingegen war es der spektakulärste Schritt auf dem Weg zum späteren Triple. © Frank Hoermann / SVEN SIMON
Die Champions League hat in den vergangenen drei Jahrzehnten unvergessliche Geschichten geschrieben – von legendären Toren bis zu historischen Triumphen. Auch in der neuen Saison verspricht die Königsklasse wieder Dramatik, Überraschungen und magische Nächte. Mit den Topfavoriten aus England, Spanien, Deutschland und Italien sowie ambitionierten Außenseitern warten die Fans gespannt auf die nächsten Kapitel einer einzigartigen Fußballgeschichte.
Die Champions League hat in den vergangenen drei Jahrzehnten unvergessliche Geschichten geschrieben – von legendären Toren bis zu historischen Triumphen. Auch in der neuen Saison verspricht die Königsklasse wieder Dramatik, Überraschungen und magische Nächte. Mit den Topfavoriten aus England, Spanien, Deutschland und Italien sowie ambitionierten Außenseitern warten die Fans gespannt auf die nächsten Kapitel einer einzigartigen Fußballgeschichte. © IMAGO / Prime Sports Images

Guirassy hatte zum Bundesliga-Auftakt beim FC St. Pauli einen Strafstoß vergeben, zuvor im Jahr 2025 bereits gegen die TSG Hoffenheim und CP Sporting aus Portugal verschossen. Dem stehen fünf verwandelte Elfer seit Jahresanfang gegenüber. Die Quote des Torjägers ist Kovač momentan offenbar nicht mehr gut genug. Da Kapitän Emre Can als sichere Bank derzeit noch ausfällt, fiel die Wahl nun auf Bensebaini.

Der Verteidiger durfte gegen Juventus erstmals beim BVB einen Strafstoß übernehmen. Qualitäten in dieser Hinsicht hat er früher bei Borussia Mönchengladbach bewiesen: Zwischen 2019 und 2023 blieb Bensebaini bei neun Versuchen ohne jeden Tadel. Gut möglich, dass er in Dortmund nun weiter das Vertrauen bekommt.

Die Streithähne hatten sich derweil durch den Treffer von Bensebaini sofort wieder lieb, er feierte sogleich gemeinsam mit Guirassy. „Serhou ist ein toller Bursche und Teamplayer, das nimmt er nicht persönlich. Da machen wir keinen Elefanten aus einer kleinen Mücke“, sagte Kovač abschließend zu der Szene. Spannend wird es beim nächsten Elfmeterpfiff zugunsten des BVB dennoch.

Rubriklistenbild: © IMAGO/Marco Steinbrenner/DeFodi Images

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