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Hinspiel
Paderborn hält Wolfsburger Druck stand: Hochspannung vor Relegations-Rückspiel
Im Hinspiel der Relegation zur Fußball-Bundesliga trennte sich Bundesligist VfL Wolfsburg vom Zweitligisten SC Paderborn torlos.
Fazit: Es war die erwartet schwere Kost im Relegations-Hinspiel zwischen Wolfsburg und Paderborn. Beiden Teams war über die gesamte Spielzeit anzumerken, wie viel auf dem Spiel stand. Noch scheuten beide das letzte Risiko. Wolfsburg hatte zwar das optische Übergewicht und den Großteil des Ballbesitzes, doch die beiden besten Chancen des Spiels lagen auf Seiten des Zweitligisten. Vor allem die Chance von Filip Bilbija in der 84. Minute war ein Hochkaräter, der erst auf der Linie geklärt werden konnte.
Am Montagabend (20.30 Uhr) geht es in Paderborn weiter. Und dann wird es einen Sieger geben, zur Not in der Verlängerung oder gar dem Elfmeterschießen. Die Auswärtstorregel, die früher galt, ist auch hier abgeschafft. Bei jedem Remis nach 90 Minuten geht es in die Verlängerung.
Schlusspfiff in Wolfsburg! Das Relegations-Hinspiel zwischen dem VfL Wolfsburg und dem SC Paderborn 07 endet torlos 0:0!
90.+4 Minute: Platzverweis für Paderborn! Jonah Sticker holt sich binnen zwei Minuten zwei Gelbe Karten und muss runter.
90. Minute. Fernschuss Christian Eriksen, aber ungefährlich. Nachspielzeit: 5 Minuten
86. Minute: Wechsel auf beiden Seiten: Stürmer Kevin Paredes kommt bei Wolfsburg für Abwehrspieler Sael Kumbedi, bei Paderborn Abwehrspieler Felix Götze für Offensivmann Filip Bilbija.
84. Minute: Riesenchance für Paderborn! Bilbija spitzelt den Ball an Torwart Grabara vorbei, doch Vavra klärt auf der Linie.
81. Minute: Wolfsburg aktuell bei 62 Prozent Ballbesitz, gefühlt noch viel mehr. Doch diese optische Überlegenheit können die Wölfe nicht in Torgefahr ummünzen. Auch weil sich Paderborn in alles reinhaut.
78. Minute: Nächster Wechsel auch bei den Ostwestfalen. Der erfahrene Sven Michel ersetzt den emsigen, aber heute ungefährlichen Stefano Marino.
74. Minute: Der VfL wechselt erneut. Lovro Majer kommt für den angeschlagenen Yannick Gerhardt. Damit werden die Wölfe jetzt noch einen Tick offensiver.
68. Minute: Paderborn kommt jetzt gar nicht mehr aus der eigenen Hälfte. Torschussbilanz in dieser Halbzeit: 6:0 für die Gastgeber.
67. Minute: Doppelchance für den VfL: Erst ein direkter Freistoß von Eriksen, den Seimen entschärft, dann der Kopfball von Dzenan Pejcinovic, der das Tor verfehlt.
60. Minute: Erster Wechsel jetzt auch beim VfL Wolfsburg. „Skandalstürmer“ Mohammed Amoura kommt für Adam Daghi und Jasper Lindström für Mattias Svanberg.
65. Minute: Wolfsburg wird stärker und drückt den Gast mehr und mehr hinten rein.
63. Minute: Nächster Abschluss von Adam Daghi, doch sein Kopfball ist leichte Beute für Seimen.
60. Minute: Erster Wechsel beim SC Paderborn: Steffen Tigges und Nick Bätzner kommen für Sebastian Klaas und Ruben Müller
56. Minute: Freistoß aus knapp 30 Meter für Wolfsburg. Christian Eriksen probiert es direkt, doch mehr als eine Ecke springt nicht raus. Anders als St. Pauli am Samstag verteidigt Paderborn die Ecken gut. Noch...
54. Minute: Die Wölfe wissen, dass das 0:0 keine gute Ausgangslage ist und erhöhen den Druck merklich. Aber Paderborn wehrt sich mit allem, was sie haben.
49. Minute: Gefährliche Flanke über rechts mit viel Zug zum Tor, doch der SCP kann zur Ecke klären. Kurz darauf die nächste Chance, doch wieder zeigt Seimen sein gutes Stellungsspiel.
46. Minute: Beide Teams kommen unverändert aus der Pause. Anpfiff zu Halbzeit 2.
Halbzeit: Beiden Teams merkt man an, was hier auf dem Spiel steht. Keiner will den ersten Fehler begehen, der dem Gegner in die Karten spielen würde. Der SCP hatte die erste große Chance der Partie, scheitert aber in der Folge daran, in den Strafraum der Wölfe vorzudringen. Der Bundesligist hat zwar mehr Torabschlüsse, doch nur zwei davon waren gefährlich: Daghim und Eriksen hätten ihre Farben in Front schießen können. Mit viel läuferischem Aufwand verteidigen die Ostwestfalen noch die Null.
45. Minute: Halbzeit!
43. Minute: Die bisher größte Chance der Partie: Ein Flankenversuch von Eriksen wird abgefälscht und wäre im kurzen Eck gelandet, doch Seimen passt gut auf und beweist, einer der besten Torhüter der 2. Liga zu sein.
40. Minute: Langer Ball auf Dzenan Pejcinovic in den Fünfmeterraum, der aber nur noch mit der Fußspitze an den Ball kam. Da wäre mehr drin gewesen.
39. Minute: Paderborn offensiv zu harmlos, schafft es kaum mal ins gegnerische Angriffsdrittel.
35. Minute: Und wieder Daghim mit einer Mini-Chance. Sein Abschluss verfehlt das Ziel jedoch. Die aktuelle Schussstatistik lautet 8:1 für die Wölfe.
32. Minute: Da war sie: Die Riesenchance für Adam Daghim, der alleine auf Dennis Seimen zuläuft, doch der Keeper siegt in diesem direkten Duell. Wolfsburg jetzt am Drücker.
27. Minute: An Christian Erikson läuft die Partie noch vorbei. Doch jetzt tritt er erstmals eine seiner gefährlichen Ecken. Diesmal aber ohne Torgefahr.
22. Minute: Wolfsburg mit einem sehr verhaltenen Start in die Partie und dem ersten Abschluss nach 22 Minuten – Vavro am Tor vorbei.
21. Minute: Der SCP baut über die Dreierkette sicher auf und der VfL scheut das aggressive frühe Draufgehen, sodass die Gäste am Ballbesitz schrauben.
16. Minute: Das Spiel wird offener, Paderborn hat die erste eigene Chance Mut gemacht.
11. Minute: Die erste Gelbe Karte der Partie für den Paderborner Ruben Müller wegen Foulspiels.
10. Minute: Die brachte gleich die erste Riesenchance für Paderborn. Der Schuss von Castaneda konnte kurz vor der Linie noch von einem Wolfsburger geklärt werden.
9. Minute: Beiden Teams merkt man den Druck an und die Maxime, erst mal keinen Fehler zu machen. Paderborn mit dem ersten Eckball der Partie.
5. Minute: Wolfsburg zeigt sich dominant und ballsicher, ohne aber bisher zu einem Abschluss gekommen zu sein.
Update, 21. Mai, 20.30 Uhr: Der Anpfiff von Schiedsrichter Benjamin Brand ist erfolgt, der Ball rollt in der Relegation zur Bundesliga.
Update, 21. Mai, 20.28 Uhr: Die Volkswagen Arena ist bis auf den letzten Platz gefüllt, 28.917 Zuschauer sind bei bestem Fußballwetter live vor Ort.
Update, 21. Mai, 20.24 Uhr: Dieter Hecking spricht davon, mit der Relegation ein „Teilziel erreicht“ zu haben und macht das vor allem daran fest, dass sich das zuvor verunsicherte Team stabilisiert habe. Doch für die verbesserte Form der letzten Wochen könne man sich heute nichts kaufen, es starte alles wieder bei Null. Paderborns Trainer Ralf Kettemann verweist darauf, zwar glasklarer Underdog zu sein, doch die 62 Punkte in der Saison habe man nicht geschenkt bekommen, sondern eine sehr gute Runde gespielt zu haben.
Update, 21. Mai, 20.19 Uhr: Mit nur zehn Punkten (2 Siege, 4 Remis, 11 Niederlagen) war Wolfsburg das mit Abstand schwächste Heimteam der Bundesliga. Der Vorletzte der Heimtabelle, der FC St. Pauli, holte sieben (!) Punkte mehr. Auf der anderen Seite war der SC Paderborn das zweitbeste Auswärtsteam der 2. Liga (8 Siege, 5 Remis, 4 Niederlagen) mit 29 Zählern.
Update, 21. Mai, 20.12 Uhr: Auch Wolfsburgs Trainer Dieter Hecking muss analog zu Mika Baur auf einen Spieler gelbgesperrt verzichten: Vinicius Souza sah den Gelben Karton beim 3:1-Sieg auf St. Pauli. Ansonsten handelt es sich um die identische Mannschaft des wichtigen 3:1 im Abstiegsendspiel.
Update, 21. Mai, 20.07 Uhr: Für den verletzten Maxi Arnold ist es eine „Katastrophe“, heute Abend nicht selbst mitwirken zu können. Sollte seine Mannschaft so agieren wie die letzten Wochen, ist er davon überzeugt, sich gegen Paderborn durchzusetzen. Vor allem die verbesserte Defensive unter Dieter Hecking sieht er als Schlüssel zum Erfolg. Sein Tipp: 3:0.
Update, 21. Mai, 19:53 Uhr: Bei den Niedersachsen ruhen die Hoffnungen vor allem auf Christian Eriksen. Der erfahrene Däne bereitete schon zehn Tore vor, traf dazu drei Mal selber. In den letzten fünf Partien kommt er auf fünf Scorer.
Update, 21. Mai, 19:47 Uhr: Bitter für den Gast aus Paderborn ist der Ausfall von Mittelfeldspieler Mika Baur, der wegen seiner fünften Gelben Karte, die er am Sonntag in Darmstadt gesehen hat, gesperrt ist. Mit vier Toren und sechs Vorlagen ist er einer der Leistungsträger der Ostwestfalen und steht auf der Scoutingliste gleich mehrere Bundesligisten.
Update, 21. Mai, 19:42 Uhr: Schiedsrichter der heutigen Partie ist Benjamin Brand, der den VfL Wolfsburg bereits 13 Mal gepfiffen hat und dabei auf eine ausgeglichene Bilanz kommt: Fünf Wolfsburger Siege, drei Remis und fünf Niederlagen. Für die Gäste aus Paderborn sieht die Bilanz nicht ganz so gut aus: Fünf Niederlagen und drei Remis stehen hier nur zwei Siege gegenüber.
Update, 21. Mai, 19.35 Uhr: Die offizielle Aufstellung des Hinspiels der Bundesliga-Relegation ist da. Der Gastgeber VfL Wolfsburg spielt in folgender Formation:
Nachdem sich sowohl der VfL Wolfsburg als auch der SC Paderborn nicht auf dem ersten Bildungswege für die Bundesligasaison 2026/27 qualifizieren konnten, bleibt beiden nun noch die Chance über die Relegation. Die Wölfe wollen dabei den ersten Bundesligaabstieg der Vereinsgeschichte vermeiden, die Ostwestfalen zum dritten Mal nach 2014 und 2019 in Deutschlands Eliteliga aufsteigen (alle TV-Infos hier).
Der VfL Wolfsburg spielte die schlechteste Saison der Klubhistorie mit gerade mal 29 Punkten und „toppte“ dabei das bisherige Tief von 33 Zählern 2018. Damals sicherte man sich den Klassenerhalt ebenso in der Relegation (1:0 und 1:0 gegen Eintracht Braunschweig) wie im Jahr darauf (3:1 und 1:0 gegen Holstein Kiel). Aller guten Dinge sollen also drei sein.
Doch nicht, wenn es nach dem SC Paderborn geht. Denn der SCP spielte seinerseits die beste Saison jemals in der 2.Liga. Die 62 Punkte stellen den Rekord von 2013/14 ein, die damals zum direkten Aufstieg reichten. Zwar tritt der Verein erstmals in der Bundesliga-Relegation an, doch mit Entscheidungsspielen kennt man sich aus. 2009 ging man den Umweg über die Relegation und schaffte so den Aufstieg in die 2. Bundesliga (1:0 und 1:0 gegen den VfL Osnabrück). Der größere Druck liegt beim Erstligisten, der merh zu verlieren hat.
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Die direkte Bilanz gegen Wolfsburg sollte sich Paderborn dabei lieber nicht so genau anschauen, denn in fünf Partien ist man noch ohne Sieg. Drei Niederlagen und zwei Remis stehen hier zu Buche. Doch eine Statistik macht Mut: In der Wolfsburger Volkswagen Arena ist man noch ungeschlagen. Sowohl 2014 als auch 2019 holte man hier ein 1:1. Noch dazu hat Wölfe-Trainer Dieter Hecking noch eine persönliche Rechnung offen: Er musste im September 2025 seinen Hut beim VfL Bochum nehmen – nach einem 0:1 in Paderborn…