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„In Abklärung“

Ex-Bundesliga-Star Embolo darf offenbar nicht zur WM in die USA reisen

Kurz vor der WM gerät Embolos USA-Reise ins Stocken. Probleme mit einer Reisegenehmigung verhindern vorerst die Einreise des Schweizer Stürmers.

Eigentlich sollte Breel Embolo gemeinsam mit seinen Teamkollegen längst in den USA sein. Stattdessen wurde die WM-Reise des Schweizer Nationalstürmers an der Passkontrolle kurzfristig gestoppt. Während die „Nati“ bereits Kurs auf ihr Trainingslager genommen hat, muss der 29-Jährige zunächst auf die Freigabe der amerikanischen Behörden warten.

Absolut hautnah. Absolut fundiert: Absolut Fussball berichtet für euch von der WM 2026. Unsere Reporter sind in Amerika vor Ort und versorgen euch mit News, Videos und exklusiven Einblicken.

Der Grund für die unerwartete Verzögerung liegt in seiner ESTA-Genehmigung. Obwohl Embolo am Dienstagmorgen (3. Juni) noch über eine gültige Einreiseerlaubnis verfügte, änderte sich die Situation wenige Stunden später. Wie das Schweizer Nachrichtenportal 20 Minuten berichtet, wurde sein Antrag um 10.30 Uhr erneut zur Prüfung vorgelegt. An Bord des Fluges in Richtung Los Angeles durfte der frühere Bundesliga-Profi deshalb nicht gehen.

Embolo sitzt in der Schweiz fest

Beim Schweizerischen Fussballverband herrscht dennoch Zuversicht, dass sich das Problem zeitnah lösen lässt. Mediensprecher Sergio Affuso erklärte: „Wir stehen nun in Kontakt mit den Behörden und gehen davon aus, dass Breel entweder heute noch oder dann morgen nachfliegen und zum Team stoßen wird. Wir informieren, sobald wir Neuigkeiten haben.“ Der Status „in Abklärung“ bedeutet derzeit allerdings, dass eine Einreise in die Vereinigten Staaten nicht möglich ist.

Für die Schweizer Auswahl lief die Anreise dennoch wie geplant weiter. Nach der Landung in Los Angeles machte sich die Mannschaft auf den Weg ins Teamquartier nach San Diego. Rückenwind bringt dabei der überzeugende 4:1-Erfolg aus dem jüngsten Testspiel gegen Jordanien in St. Gallen, der kurz vor der Abreise für zusätzliches Selbstvertrauen sorgte.

Bevor das WM-Abenteuer beginnt, wartet auf die Mannschaft von Nationaltrainer Murat Yakin noch ein letzter Härtetest. Am Samstag (6. Juni) trifft die Schweiz im Snapdragon Stadium von San Diego auf Australien. Der WM-Start für die „Nati“ erfolgt dann am 13. Juni in San Francisco. Auch dort wird die Partie um 12.00 Uhr Ortszeit angepfiffen. Bis dahin hofft die Schweizer Auswahl, dass Embolo die bürokratischen Hürden überwunden hat und rechtzeitig zum Team stoßen kann. (LF)

Rubriklistenbild: © Tom Weller

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