Behörden warnen vor Lebensgefahr
Schweizer WM-Team muss wegen Klapperschlangen umplanen
Das hatte man sich in der Schweiz anders vorgestellt: Aufgrund der örtlichen Fauna muss die Schweiz bei ihrem WM-Quartier kurzfristig umplanen.
Die Vorbereitungen der Schweizer Nationalmannschaft für die anstehende Weltmeisterschaft laufen auf Hochtouren – doch kurz vor dem anstehenden Mega-Event muss die Nati nun kurioserweise umplanen. Ab dem 13. Juni warten Spiele gegen Katar, Bosnien und Herzegowina sowie gegen Gastgeber Kanada auf die Eidgenossen.
Für die Duelle an der nordamerikanischen Westküste – gespielt wird in Santa Clara, Los Angeles und Vancouver – entschied sich das Nachbarland für ein Basecamp im kalifornischen San Diego. Noch befindet sich die Mannschaft im Trainingscamp im Schweizer St. Gallen, ab Anfang Juni residiert der Nachbar im Luxushotel „Fairmont Grand Del Mar“ und trainiert in der knapp sieben Kilometer entfernten „San Diego Jewish Academy“.
Klapperschlangen zwingen die Schweiz zum Umplanen
Nationaltrainer Murat Yakin muss seine Pläne nun allerdings umschmeißen. Bereits vor der ersten Trainingseinheit plante der 51-Jährige eine Aufwärmeinheit für seine Mannschaft: An Trainingstagen sollte die Mannschaft die Strecke mit den Fahrrädern bewältigen – dazu kommt es jetzt allerdings wohl doch nicht.
Wie die Bild berichtet, wurde der Schweizer Nationalmannschaft von den örtlichen Behörden dieser morgendliche Fahrradausflug strikt untersagt. Es bestehe sonst Lebensgefahr, heißt es weiter. Der Grund ist dafür relativ simpel. Zwischen dem Quartier und dem Trainingscamp leben giftige Klapperschlangen. Ein Risiko, das man nicht eingehen will.
Wontorra, Müller & Co. – Moderatoren und Experten bei der WM 2026




So muss für die Zeit in San Diego umgeplant werden. Anstelle des Fahrrads muss der Mannschaftsbus für die rund sieben Kilometer lange Strecke genutzt werden. Mit dieser Entwicklung haben wohl auch die Eidgenossen bei ihrer Wahl Anfang des Jahres nicht gerechnet. Trotz der kleinen Unannehmlichkeiten gehen die Schweizer ambitioniert in das Turnier, in ihrer Gruppe B ist die Nati favorisiert. (mw)
Rubriklistenbild: © IMAGO/JOERAN STEINSIEK
