Relegation gegen Höhenrain vor knapp 700 Fans
„Habe meinen Auftrag erfüllt“: Vogtareuth macht Trainer Faber bestes Abschiedsgeschenk
Mit der letzten Möglichkeit hat der SV Vogtareuth den Abstieg in die A-Klasse noch einmal abgewendet. Die Mannschaft von Trainer Helmut Faber setzte sich im Relegationsspiel gegen den SC Höhenrain mit 2:1 durch. beinschuss.de sprach nach der Partie mit dem scheidenden Coach.
Tuntenhausen – Ein besseres Abschiedsgeschenk hätte die Mannschaft ihrem Trainer Helmut Faber wahrscheinlich kaum machen können. In seiner letzten Partie an der Seitenlinie sicherte sich der SV Vogtareuth in der Relegation vor 686 Zuschauern gegen den zweiten der A-Klasse 1, den SC Höhenrain den Klassenerhalt.
Mühlbauer bringt Vogtareuth in Führung
Der Zwölfte der Kreisklasse 1 hatte sich dabei bereits in der ersten Hälfte eine gute Ausgangslage geschaffen. Markus Mühlbauer brachte Vogtareuth nach einem Pass von der linken Seite von der Grundlinie mit einem platzierten Schuss in Führung. Danach wurde die Partie ruppiger, immer öfter musste Schiedsrichter Lukas Windfellner eingreifen.
Auch nach dem Pausenpfiff blieb die Partie hart, es gab mehr Fouls als gefährliche Aktionen. Vogtareuth meldete Höhenrains Stürmer um Simon Eglseder komplett ab, was auch Trainer Faber freute: „Wir haben genau das umgesetzt, was wir uns vorgenommen hatten. Wir haben ihre zwei Topscorer ausgeschaltet, die hatten wir uns vor dem Spiel schon in Hohenthann angeschaut.“
Kreisklassist sichert sich Klassenerhalt
Die Dynamik der Partie änderte sich erst mit dem zweiten Treffer des Kreisklassisten durch Tobias Bürger. Denn auf einmal kam der SC Höhenrain zu Chancen und erzielte durch Johann Lechl sogar noch den Anschlusstreffer. Doch am Ende brachte der SV Vogtareuth das Ergebnis, nach der Gelb-Roten Karte für Aloiß Gaßner sogar mit einem Mann weniger, über die Ziellinie.
Das erreichte Ziel sorgte dann auch beim Trainer, der den Kreisklassisten nach seiner langen Zeit beim SV Schloßberg-Stephanskirchen übernommen hatte, für Begeisterung: „Ich bin sehr stolz auf meine Truppe. Ich bin echt froh und dankbar, dass ich so eine charakterlich hervorragende Mannschaft kennenlernen durfte.“
Für Faber ist das Kapitel Vogtareuth dagegen nun vorerst abgeschlossen. Er zieht zum TSV Brannenburg weiter. „Das war von Anfang an so abgesprochen, dementsprechend ist das alles gut. Der Klassenerhalt war unser Auftrag, das haben wir erfüllt.“ Und Faber fügt noch einmal an: „Ich bin glücklich, dass ich diese netten Jungs trainieren durfte. Das ist doch das Schöne am Trainerberuf, dass man immer wieder neue Leute kennenlernen darf.“
tb