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Topspiel der Fußball-Landesliga

Rosenheim besiegt Spitzenreiter: Das war für 1860-Trainer Schellenberg die Schlüsselszene

Sechziger-Siegtorschütze Leon Tutic (rechts) im Laufduell mit Hachings Andreas Schweinsteiger, der früher im Rosenheimer Nachwuchs spielte.
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Sechziger-Siegtorschütze Leon Tutic (rechts) im Laufduell mit Hachings Andreas Schweinsteiger, der früher im Rosenheimer Nachwuchs spielte.

Der TSV 1860 Rosenheim hat im Spitzenduell der Fußball-Landesliga Südost den Tabellenführer auswärts geschlagen. So hat Rosenheim die SpVgg Unterhaching II 20 Minuten in Unterzahl standgehalten.

München – Der TSV 1860 Rosenheim sorgt in der Fußball-Landesliga Südost weiter für Aufsehen. Im Spitzenspiel beim Tabellenführer SpVgg Unterhaching II hielten die Kicker von der Jahnstraße ihre knappe 2:1-Führung ganze 20 Minuten lang in Unterzahl und brachten den Sieg schließlich über die Zeit. Damit rücken die Sechziger am TSV Murnau vorbei, der in Grünwald mit 0:3 leer ausging, auf den zweiten Tabellenplatz.

20 Minuten in Unterzahl standgehalten

„Ich denke, wir haben insgesamt ein relativ ausgeglichenes Spiel gesehen“, sagte Sechziger-Coach Wolfgang Schellenberg. Für den Rosenheimer Trainer war die Partie zugleich ein Wiedersehen mit einem seiner ehemaligen Schützlinge: Marcel Martens stand in der Startelf der Regionalliga-Reserve. Mit Andreas Schweinsteiger war zudem ein weiterer Ex-Rosenheimer im Hachinger Aufgebot – er spielte bis 2020 im Nachwuchs der Sechziger.

Doch es war ausgerechnet ein Ex-Hachinger der die Gäste in der zwölften Minute in Führung brachte: Noah Markulin sorgte nach einem Konter für das 1:0. Und die Gastgeber antworteten rund 25 Minuten später mit dem 1:1-Ausgleich. „Die Schlüsselszene war dann kurz vor der Halbzeit“, so Schellenberg – denn Leon Tutic brachte die Rosenheimer in der 40. Minute erneut in Führung (2:1).

„Wir haben das gut verteidigt“

„In der zweiten Halbzeit hat Haching viel Druck gemacht, besonders in den letzten 20 Minuten, als wir nach einer roten Karte in Unterzahl spielen mussten“, erklärte der 1860-Coach weiter. Nach dem Platzverweis gegen Steven Khong-In reagierte Schellenberg und brachte für den Siegtorschützen Tutic den defensivstarken Florian Grundner. Für den offensiven Edis Muhameti kam Abwehrmann Nick Scott. Die Marschroute war ab diesem Zeitpunkt klar: die knappe Führung über die Zeit retten. „Wir haben das gut verteidigt und kaum etwas zugelassen“, lobte Schellenberg anschließend.

Der hart erkämpfte Sieg beim Spitzenreiter, der mit einem Sechs-Punkte-Kissen ganz oben thront, könnte sich im Aufstiegsrennen noch als besonders wertvoll erweisen.

TSV 1860 Rosenheim: Gleißenberger, Kasumovic, Fischer, Gratt (90. Fabien Ngounou Djayo), Muhameti (75. Scott), Tutic (71. Grundner), Papapicco (61. Elghatous), Khong-In, Liam Markulin (61. Emirgan), Ünal, Noah Markulin.

Schiedsrichter: Hegener (FC Zell-Bruck).

Zuschauer: 80.

Tore: 1:0 (12.) Noah Markulin, 1:1 (27.) Jason Eckl, 2:1 (40.) Leon Tutic.

Besonderheit: Rote Karte gegen Rosenheims Khong-In (68.). (mal)

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