„Freuen uns sehr, dass er zu uns zurückkommt“
Kreisklasse statt Bayernliga: Bad Reichenhall landet Königstransfer aus Kirchanschöring
Kreisklasse mit Bad Reichenhall statt Bayernliga mit Kirchanschöring: Dem TSV ist mit der Rückkehr von Marco Schmitzberger ein echter Königstransfer gelungen.
Bad Reichenhall – Er ist zurück – und es ist ein echter Königstransfer: Nach Engagements beim ESV Freilassing und beim SV Kirchanschöring kehrt Marco Schmitzberger im besten Fußballer-Alter in der Sommerpause zurück zu seinem Heimatverein TSV Bad Reichenhall. Der 25-Jährige verbrachte seine Jugend beim WSC Bayerisch Gmain, den Kurstädtern und bei Wacker Burghausen.
Schließlich spielte er eine Saison in der TSV-Ersten, doch gerade als er 18 geworden war, folgte nach nur zehn Spielen der Pandemie-Lockdown und eine Spielzeit, die sich zäh über zwei Jahre hinzog. In den wenigen Spielen beim TSV schaffte es Schmitzberger jedoch, nachhaltig auf sich aufmerksam zu machen, die „Eisenbahner“ aus der Grenzstadt sicherten sich seine Dienste. Er etablierte sich auch beim damaligen Bezirksligisten ESV Freilassing sofort und überzeugte in der ersten Post-Corona-Saison 2021/22 mit 16 Toren in 27 Spielen.
Bad Reichenhall landet Königstransfer aus Kirchanschöring: Schmitzberger zurück
13 Treffer steuerte der Reichenhaller im Bezirksliga-Meisterjahr des ESV 2023/24 bei, verbunden mit dem Landesliga-Aufstieg, in der er ebenfalls sofort ankam: 31 Spiele, 15 Tore – ein absoluter, im Grunde nicht mehr wegzudenkender Leistungsträger. Schließlich ging’s sogar noch eine Liga höher, zum SV Kirchanschöring in die Bayernliga. Dort kam der Offensivmann mit eingebautem Torinstinkt auf 17 Spiele, oft als Joker, wobei ihm in den teils nur kurzen Spielzeiten ein Treffer gelang. Jetzt das Comeback in Bad Reichenhall:
Ob Schmitzberger im Sommer bei einem Kreisligisten oder Kreisklassisten in seinem gelb-schwarzen Wohnzimmer Nonner Stadion aufläuft, ist aktuell noch offen – Tendenz eher KK4. „Wir freuen uns natürlich sehr, dass der Marco zu uns zurückkommt“, so 2. TSV-Abteilungsleiter Florian Huber. Die Freude im Verein dehnt sich zudem auf die Tatsache aus, dass das gesamte Trainerteam mit Chefcoach Mario Majer, Co.-Trainer Daniel Haas (Erste) und Alex Schlage (Zweite) weitermacht. Mit Schmitzberger dürften die Saalachkicker das „Ziel Kreisliga 2027“ möglicherweise realistisch angehen. (bit)