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Vor dem Heimauftakt in der Bayernliga

Erlbach klärt Torwartfrage auf kuriose Art – und greift auf bewährtes Modell zurück

Türkgücü München gegen SV Erlbach
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Seine Teamkollegen gratulierten Enrique Bösl beim Auftaktspiel in München, nachdem er seine Fähigkeiten als Elfer-Killer unter Beweis gestellt hatte.

Im Topspiel der Bayernliga Süd gegen FC Deisenhofen will der SV Erlbach nach dem Auftaktsieg bei Türkgücü München nachlegen – mit einem ungewöhnlichen Plan auf der Torwartposition.

Erlbach – Sowohl der SV Erlbach als auch der FC Deisenhofen werden immer wieder genannt, wenn es um Aufstiegskandidaten in der Bayernliga Süd geht. Bereits am 2. Spieltag treffen die Mannschaften aufeinander. Beide Teams lösten ihre schweren Aufgaben am 1. Spieltag sehr gut, der FC Deisenhofen gewann 2:0 gegen Türkspor Augsburg, Erlbach startete mit einem 1:0 Sieg am Montag (21. Juli) beim Regionalligaabsteiger Türkgücü München.

Doch gerade für den SVE war es ein hartes Stück Arbeit, die Münchner präsentierten sich als spielstarker Gegner, der sehr schwierig zu bespielen war. Am Ende brauchte es einen Standard, nachdem Florian Wiedl am schnellsten schaltete und das Tor erzielen konnte und Enrique Bösl, der einen späten Strafstoß überragend parierte. „Der Sieg ist insgesamt schon glücklich zustande gekommen“, so die Einschätzung von Hans Grabmeier, dem Teamchef des SVE.

Erlbach klärt Torwartfrage um Bösl oder Becherer auf kuriose Art

Für die Verantwortlichen in Erlbach dürfte das Spiel sehr aufschlussreich gewesen sein, an der ein oder anderen Stelle zeigte das Team noch Verbesserungspotenzial, was zu dieser frühen Saisonphase nicht verwunderlich ist. 

Wir gehen mit Zuversicht ins erste Heimspiel. Mit Deisenhofen kommt eine sehr gut eingespielte Mannschaft, die mit Florian Schmid aus Unterhaching deutlich aufgewertet worden ist. Wir müssen die Stabilität über 90 Minuten aufs Feld bringen, sonst wird es sehr schwer, etwas Zählbares zu holen“, führt Grabmeier weiter aus. Gerade der angesprochene Schmid überzeugte im ersten Spiel, der Rückkehrer erzielte beide Tore gegen Türkspor Augsburg.

Erlbach empfängt Deisenhofen zum ersten Heimspiel der Bayernliga-Saison

Die Frage nach der Stammkraft im Tor, die während der Vorbereitung für reichlich Gesprächsstoff sorgte, hat sich vorerst erledigt. Eine klare Nummer eins gibt es beim SV Erlbach nicht. Stattdessen setzen die Verantwortlichen auf ein Rotationsmodell: Enrique Bösl und Lorenz Becherer teilen sich die Einsätze im Zwei-Spiele-Rhythmus. Für diese Spielklasse ist das ungewöhnlich – beim SVE allerdings kein Novum. Bereits in der Vergangenheit wurde ein ähnliches Modell verfolgt, damals mit dem heutigen Torwarttrainer Welder Souza Lima und Klaus Malec.

Bemerkenswert ist, dass beide Vereine am Freitag bereits zum 27. Mal aufeinandertreffen, obwohl sie in unterschiedlichen Fußballbezirken sind. Seit dem ersten Spiel im Jahr 2004 in der Bezirksliga, spielte man sowohl in der Bezirksoberliga, der Landesliga als auch der Bayernliga gegeneinander. Die Bilanz ist dabei ausgeglichen, 13 Mal war Erlbach siegreich, 12 Mal Deisenhofen und nur einmal trennte man sich unentschieden. Spielbeginn ist am Freitag (25. Juli) um 19.30 Uhr in der Holzbau-Grübl Arena in Erlbach. (Thorsten Eisenacker/SV Erlbach)

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